In diesem Dokument werden die Attribute der object- und embed-Tags aufgelistet, die zum Veröffentlichen von SWF-Inhalt (Flash-fähig) auf HTML-Seiten zum Anzeigen in Webbrowsern verwendet werden. Mit den Attributen können Sie bestimmte Parameter angeben, die steuern, wie und wo Flash Player die SWF-Datei im Browser anzeigt.

Weitere Informationen zu Flash-fähigem (SWF-Datei) Inhalt auf Webseiten sind außerdem in der TechNote object-Tag-Syntax | Flash (tn_4150) verfügbar.

Erforderliche Attribute

Die folgenden Attribute sind innerhalb des object- und embed-Tags erforderlich, wenn eine SWF-Datei einer HTML-Seite hinzugefügt wird. Mit dem Befehl „Veröffentlichen“ in Flash Professional wird eine HTML-Datei mit den erforderlichen Attributen, die für Sie festgelegt wurden, erstellt. 

Hinweis: Werte in Klammern und in Kursiv werden vom Entwickler bestimmt.

Für object und embed erforderlich:

  • width – Gibt die Breite des SWF-Inhalts in Pixeln oder Prozent des Browserfensters an.
  • height – Gibt die Höhe des SWF-Inhalts in Pixeln oder Prozent des Browserfensters an.

Nur für object-Tag erforderlich:

  • classid – Gibt das ActiveX-Steuerelement für den Browser an. Den korrekten Wert finden Sie im Beispielcode unter object-Tag-Syntax | Flash (tn_4150).
  • codebase – Gibt an, wo sich das Flash Player ActiveX-Steuerelement befindet, sodass es vom Browser bei Bedarf automatisch heruntergeladen werden kann. Den korrekten Wert finden Sie im Beispielcode unter object-Tag-Syntax | Flash (tn_4150).
  • movie (param) – Gibt den Quellpfad (URL) der zu ladenden SWF-Datei an.

Nur für embed-Tag erforderlich:

  • src – Gibt den Quellpfad (URL) der zu ladenden SWF-Datei an.
  • pluginspage – Gibt den Speicherort des Flash Player-Plug-Ins an, damit der Browser das Plug-In bei Bedarf herunterladen kann.

Optionale Attribute

Die folgenden Attribute sind optional, wenn object- und/oder embed-Tags definiert werden. Für object werden alle Attribute in param-Tags definiert, wenn nicht anders angegeben:

  • id (Attribut für object-Tag) und name (Attribut für embed-Tag) – Bezeichner für SWF-Datei. Gibt die SWF-Datei für den Webbrowser an, sodass Browser-Skriptsprachen (z. B. JavaScript) auf den SWF-Inhalt verweisen können. Achten Sie darauf, dass für browserübergreifende Kompatibilität id und name denselben Wert haben.
  • play – Mögliche Werte: true, false. Gibt an, ob eine SWF-Datei mit Zeitleiste sofort beim Laden in den Browser zu spielen beginnt. Wenn das Attribut nicht angegeben ist, ist der Standardwert „true“.
  • loop – Mögliche Werte: true, false. Gibt an, ob die SWF-Datei mit Zeitleiste nach dem letzten Bild unendlich oft abgespielt oder beim letzten Bild angehalten wird. Wenn das Attribut nicht angegeben ist, ist der Standardwert „true“.
  • menu – Mögliche Werte: true, false. Gibt an, ob die Steuerelemente für die Filmwiedergabe im Flash Player-Kontextmenü verfügbar sind.
    • true zeigt ein vollständiges Menü an, das erweiterte Steuerelemente für die Filmwiedergabe (z. B. Zoom, Qualität, Wiedergabe, Schleife, Zurückspulen, Vorwärts, Rückwärts) bereitstellt.
    • false zeigt ein Menü an, das Steuerelemente für die Filmwiedergabe (z. B. Zoom, Qualität, Wiedergabe, Schleife, Zurückspulen, Vorwärts, Rückwärts) ausblendet. Dieses Attribut ist für SWF-Inhalt, der nicht auf der Zeitleiste basiert, hilfreich, z. B. Inhalt, der vollständig von ActionScript gesteuert wird. Dieses kurze Menü beinhaltet Menüelemente „Einstellungen“ und „Flash Player“.
  • quality – Mögliche Werte: low, autolow, autohigh, medium, high, best. Gibt die Bühnenwiedergabequalität der Anzeigeliste an. Das Einstellen der Stage.quality-Eigenschaft über ActionScript überschreibt diesen Wert.
    • low bewirkt, dass die Wiedergabegeschwindigkeit Vorrang vor der Anzeigequalität hat. Es erfolgt kein Anti-Aliasing.
    • autolow bewirkt, dass der Schwerpunkt zunächst auf der Wiedergabegeschwindigkeit liegt. Nach Möglichkeit wird jedoch auch die Anzeigequalität erhöht. Der Film wird zunächst ohne Anti-Aliasing wiedergegeben. Wenn Flash Player jedoch feststellt, dass der Prozessor über das erforderliche Leistungspotenzial verfügt, wird das Anti-Aliasing aktiviert.
    • autohigh bewirkt, dass Wiedergabegeschwindigkeit und Anzeigequalität anfänglich den gleichen Stellenwert haben, doch bei Bedarf der Wiedergabegeschwindigkeit der Vorzug gegeben wird. Der Film wird zunächst mit Anti-Aliasing wiedergegeben. Wenn die tatsächliche Bildrate unter die angegebene Bildrate absinkt, wird das Anti-Aliasing deaktiviert, um die Wiedergabegeschwindigkeit zu erhöhen. Hiermit wird die Einstellung „Ansicht“ > „Anti-Alias“ in Flash Professional emuliert.
    • medium bewirkt ein gewisses Maß an Anti-Aliasing, Bitmaps werden jedoch nicht geglättet. Diese Einstellung ergibt eine bessere Qualität als die Option „low“, aber eine schlechtere Qualität als die Option „high“.
    • Bei high ist die Anzeigequalität wichtiger als die Wiedergabegeschwindigkeit; es erfolgt immer ein Anti-Aliasing. Wenn der Film keine Animationen enthält, werden Bitmaps geglättet; andernfalls werden Bitmaps nicht geglättet.
    • best bewirkt die höchste Anzeigequalität; die Wiedergabegeschwindigkeit wird nicht berücksichtigt. Für die gesamte Ausgabe erfolgt ein Anti-Aliasing und Bitmaps werden immer geglättet.
  • scale – Mögliche Werte: showall, noborder, exactfit, noscale. Gibt an, wie Flash Player SWF-Inhalt skaliert, damit er in den vom object- oder embed-Tag festgelegten Pixelbereich passt.
    • default (Show all) zeigt die gesamte SWF-Datei im angegebenen Bereich verzerrungsfrei an. Dabei bleibt das ursprüngliche Seitenverhältnis des Films erhalten. Unter Umständen werden an zwei Seiten des Films Ränder angezeigt.
    • noborder skaliert die SWF-Datei, um den angegebenen Bereich zu füllen, während das ursprüngliche Seitenverhältnis des Films erhalten bleibt. Flash Player kann den Inhalt verzerrungsfrei zuschneiden.
    • exactfit zeigt die gesamte SWF-Datei im angegebenen Bereich an. Das ursprüngliche Seitenverhältnis wird nicht beibehalten. Dadurch kann es zu Verzerrungen kommen.
    • noscale verhindert, dass die SWF-Datei skaliert werden kann, damit sie in den Bereich des object- oder embed-Tag passt. Der Inhalt wird zugeschnitten.
  • align (Attribute für Object) – Mögliche Werte: l, t, r.
    • Standardmäßig wird der Inhalt im Browserfenster zentriert. Wenn das Browserfenster kleiner als der Film ist, werden die Kanten abgeschnitten.
    • l (left), r (right) und t (top) richten den Film an der entsprechenden Kante des Browserfensters aus. Die verbleibenden drei Seiten werden ggf. zugeschnitten.
  • salign – Mögliche Werte: l, t, r, tl, tr.
    • l, r und t richten den Film an der linken, rechten oder oberen Kante des Browserfensters aus. Die verbleibenden Seiten werden ggf. zugeschnitten.
    • tl und tr richten den Film an der oberen linken und der oberen rechten Kante des Browserfensters aus. Die verbleibenden Seiten werden ggf. zugeschnitten.
  • wmode – Mögliche Werte: window, direct, opaque, transparent, gpu. Legt die Fenstermoduseigenschaft der SWF-Datei für Transparenz, Ebenen, Position und Rendering im Browser fest. Wenn das Attribut nicht angegeben ist, ist der Standardwert „window“. Weitere Informationen finden Sie nachstehend unter Fenstermodus-Werte (wmode) verwenden.
    • window – Der SWF-Inhalt wird in seinem eigenen Rechteck („Fenster“) auf einer Webseite abgespielt. Der Browser bestimmt, wie der SWF-Inhalt in Bezug auf andere HTML-Elemente in Ebenen angeordnet ist. Mit diesem Wert können Sie nicht explizit angeben, ob SWF-Inhalt über oder unter anderen HTML-Elementen auf der Seite angezeigt wird.
    • direct – Direkt für das Pfadrendering. Dieses Attribut umgeht Compositing im Bildschirmpuffer und rendert den SWF-Inhalt direkt im Bildschirm. Dieser wmode-Wert wird empfohlen, um die beste Leistung für die Wiedergabe von Inhalten bereitzustellen. Dadurch wird hardwarebeschleunigte Darstellung von SWF-Inhalt, der Stage Video oder Stage 3D verwendet, ermöglicht.
    • opaque – Der SWF-Inhalt ist zusammen mit anderen HTML-Elementen auf der Seite in Ebenen angeordnet. Die SWF-Datei ist opak und blendet alles aus, das dahinter auf der Seite in Ebenen angeordnet ist. Diese Option verringert die Wiedergabeleistung im Vergleich zu wmode=window oder wmode=direct.
    • transparent – Der SWF-Inhalt ist zusammen mit anderen HTML-Elementen auf der Seite in Ebenen angeordnet. Die Hintergrundfarbe der SWF-Datei (Bühnenfarbe) ist transparent. HTML-Elemente unterhalb der SWF-Datei sind durch die transparenten Bereiche der SWF-Datei mithilfe von Alpha-Füllmethoden sichtbar. Diese Option verringert die Wiedergabeleistung im Vergleich zu wmode=window oder wmode=direct.
    • gpu – Verwendet zusätzliche Hardwarebeschleunigung auf einigen Fernseh- und Mobilgeräten, die mit dem Internet verbunden sind. Im Gegensatz zu anderen wmode-Werten ist Pixeltreue für Grafiken der Anzeigeliste nicht garantiert. Ansonsten ähnelt dieser Wert wmode=direct.
  • bgcolor[hexadezimaler RGB-Wert] im Format #RRGGBB. Legt die Hintergrundfarbe des SWF-Inhalts fest. Mit diesem Attribut wird die Einstellung für die Hintergrundfarbe (Bühnenfarbe) in der SWF-Datei überschrieben. (Dieses Attribut wirkt sich nicht auf die Hintergrundfarbe der HTML-Seite aus.)
  • base[Basisordner] oder [URL]. Gibt den Basisordner bzw. die URL für alle relativen Pfadangaben in der SWF-Datei an. Dieses Attribut ist hilfreich, wenn die SWF-Datei getrennt von allen anderen Dateien in einem eigenen Ordner gespeichert ist.
  • allowFullScreen – Mögliche Werte: true oder false. Durch das Einstellen dieses Werts auf true kann die SWF-Datei über ActionScript in den Vollbildmodus wechseln. Weitere Informationen finden Sie unter Vollbildmodus in Flash Player kennenlernen. Wenn das Attribut nicht angegeben ist, ist der Standardwert false.
  • fullScreenAspectRatio – Mögliche Werte: Hoch- oder Querformat. Wird zum Steuern der Anzeige von SWF-Inhalt auf dem Vollbildschirm auf Mobilgeräten verwendet, die automatische Drehung des Bildschirms unterstützen, z. B. Telefone und Tablets. Wenn dieses Attribut angegeben ist, verwendet Flash Player die festgelegte Bildschirmausrichtung (Hoch- oder Querformat), wenn die SWF-Datei im Vollbildmodus angezeigt wird. Es ist egal, wie das Gerät ausgerichtet ist. Ist dieses Attribut nicht angegeben, folgt die Ausrichtung des Inhalts im Vollbildmodus der Bildschirmausrichtung des Browsers.
  • flashvars – Variablen, die als ein String von Schlüssel=Wert-Paaren definiert sind und an die SWF-Datei übergeben werden.
    • Verwenden Sie flashvars, um Variablen auf der Stammebene in der SWF-Datei festzulegen. Dieser String hat das Format Schlüssel=Wert. Mehrere Wertepaare werden durch „&“ getrennt.
    • Browser unterstützen eine Stringlänge von bis zu 64 KB (65535 Byte).
    • Weitere Informationen zur Verwendung von flashvars finden Sie unter Verwenden von FlashVars zum Einbinden von Variablen in SWF-Dateien (tn_16417).
  • browserzoom - Die folgenden OBJEKT- und EMBED-Tags sind in Flash Player verfügbar, um die Größe des Flash-Inhalts als Reaktion auf die Änderung im Browserzoomfaktor zu ändern:
    • noscale: Aktivieren Sie den Browserzoomfaktor
    • noscale: Deaktivieren Sie den Browserzoomfaktor

Werte für Fenstermodus (wmode) verwenden 

Entwickler können die Eigenschaft des Fenstermodus (wmode) des SWF-Inhalts festlegen, um das Anordnen von Ebenen und Transparenz des Inhalts im Browser zu steuern. Flash Player zeigt unabhängig vom wmode-Wert den im Vollbildmodus angezeigten Inhalt unter Verwendung des direkten Pfadrenderings an. Das direkte Pfadrendering ermöglicht hardwarebeschleunigte Darstellungsfunktionen wie Stage Video und Stage 3D.

Verwenden Sie zum Erzielen der höchsten Leistung bei der Wiedergabe von Flash-fähigem Inhalt im Browser wmode=direct. Dieses Attribut ermöglicht hardwarebeschleunigte Darstellungsfunktionen wie Stage Video und Stage 3D. Vermeiden Sie das Überlappen der SWF-Datei mit HTML-Elementen (z. B. HTML-basierte Popup-Menüs), die über der SWF-Datei angezeigt werden sollen. Explizite Steuerung der Anordnung von Ebenen wird nur für einige moderne Browser (siehe nachstehende Tabelle) unterstützt. In anderen Browsern wird der SWF-Inhalt immer über anderen HTML-Elementen angezeigt.

Ist explizite Steuerung der Ebenenanordnung, Transparenz oder HTML-Elemente, die über SWF-Inhalt liegen, erforderlich, verwenden Sie wmode=opaque oder wmode=transparent. Sie können dann die Anordnung von Ebenen in Beziehung zu anderen Elementen auf der Seite über HTML steuern. Diese „fensterlosen“ Modi verringern die Wiedergabeleistung im Vergleich zu wmode=window (Standard) und wmode=direct.

Verwendungsfall Empfohlener wmode
Beste Leistung, einschließlich Unterstützung für hardwarebeschleunigte Stage Video und Stage 3D. wmode=direct
Erfordert, dass überlappende HTML-Elemente über SWF-Inhalt, Transparenz oder expliziter Steuerung der Ebenenanordnung relativ zu HTML-Elementen (in allen Browsern) angezeigt werden. wmode=opaque oder wmode=transparent

Browserunterstützung für Fenstermodus-Werte (wmode)

Unterschiedliche Browser basieren auf unterschiedlichen Herangehensweisen beim Rendern von Webseiteninhalt und verarbeiten wmode-Werte auf unterschiedliche Weise. Die obige Tabelle fasst die Verwendungsmöglichkeiten von unterschiedlichen wmodes zusammen. Die nachfolgende Matrix zeigt Details von bestimmten Verhaltensweisen in jedem Browser an.

wMode Vorteile IE 6, 7 und 8 Win IE 9 Win Firefox Win Chrome Win Firefox 3 Mac (OSX 10.5 und höher) Firefox 4 Mac (OSX 10.6 und höher) Safari 3 (OSX 10.5) Safari 4 (OSX 10.6 und höher) Chrome Mac (OSX 10.5) Chrome Mac (OSX 10.6 und höher)
Fenster Umfassendste Eingabehilfen -/-/A -/-/A -/-/A -/-/A -/-/- L/-/- -/-/- L/-/- -/-/- L/-/-
transparent Transparenz und Alpha-Füllmethoden über HTML-Elementen werden unterstützt. HTML-Elemente können SWF-Inhalt überlappen. Explizite Steuerung der Anordnung von Ebenen (alle Browser) L/-/- L/-/- L/-/- L/-/- L/-/- L/-/- L/-/- L/-/- L/-/- L/-/-
opaque HTML-Elemente können SWF-Inhalt überlappen. Explizite Steuerung der Anordnung von Ebenen (alle Browser) L/-/- L/-/- L/-/- L/-/- L/-/- L/-/- L/-/- L/-/- L/-/- L/-/-
direct Optimale Leistung Hardwarebeschleunigte Darstellung, einschließlich Stage Video und Stage 3D (alle Browser). -/H/A L/H/- -/H/A -/H/A -/H/- L/H/- -/H/- L/H/- -/H/- L/H/-
gpu Zusätzliche Hardwarebeschleunigung auf einigen Fernseh- und Mobilgeräten, die mit dem Internet verbunden sind. -/H/A L/H/- -/H/A -/H/A -/H/- L/H/- -/H/- L/H/- -/H/- L/H/-

L = Anordnung von Ebenen für HTML wird unterstützt. HTML-Elemente können SWF-Inhalt überlappen. Unterstützt explizite Steuerung der Anordnung von Ebenen in Bezug auf andere HTML-Elemente.

H = Hardwarebeschleunigte Darstellung wird unterstützt, einschließlich Stage Video und Stage 3D.

A = Eingabehilfen werden unterstützt.

Schlüsselwörter: Code; Wert; Attribut; Tags; Attribute; param; Parameter; Wiedergabe; Schleife; Qualität; bgcolor; scale; salign; base; menu; width; height; src; pluginspage; movie; classid; codebase; Hintergrundfarbe; tn_12701

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