Startbildschirm

Der Startbildschirm wird beim Öffnen von Prelude angezeigt. Im Startbildschirm können Sie ein Projekt erstellen, ein vorhandenes Projekt öffnen oder auf die Hilfe für Prelude zugreifen.

Um den Startbildschirm beim Start zu auszuschalten, deaktivieren Sie die Option Begrüßung beim Start anzeigen auf dem Startbildschirm.

Wenn Sie den Startbildschirm deaktivieren, wird bei einem Neustart von Prelude das zuletzt geöffnete Projekt aufgerufen. Öffnen Sie zum erneuten Aktivieren des Startbildschirms, das Dialogfeld Voreinstellungen, und wählen Sie die Option Startbildschirm anzeigen im Menü Beim Start aus.

Sie können im Startbildschirm auch ein Team Projects-Projekt öffnen und erstellen.

Prelude-Startbildschirm
Prelude-Startbildschirm

Das Dialogfeld „Importieren“


Mit dem Dialogfeld Importieren können Sie Filmclips auswählen und importieren. Sie können auch Ordner und Rohschnitte auswählen. Wenn Sie einen Ordner auswählen, werden alle darin verknüpften Filmclips importiert.

Sie können Clips vom Computer, aus einer anderen Software oder von angeschlossenen Geräten wie z. B. einer externen Festplatte, einer Videokamera oder einer Speicherkarte importieren. Sie können einen Teil eines Clips importieren (teilweiser Import), indem Sie In-Points und Out-Points auf der Clip-Miniatur einstellen und die Transcodierung im Abschnitt Clips an Zielspeicherort übertragen aktivieren. Sie können auch eine Transcodierungsoption wählen, die Ihren Bearbeitungsanforderungen am besten entspricht.

Im Fenster „Importieren“ sind auch Optionen zum Übertragen, Transcodieren und Zusammenfügen von Clips verfügbar. Prelude ermöglicht Ihnen das Hinzufügen von Metadaten sowie das Umbenennen von Dateien vor dessen Import.

Um die Position der Clips auf Ihrem Computer anzuzeigen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Clip in der Liste oder in der Anzeige der Miniaturansichten. Wählen Sie In Explorer anzeigen (Windows) bzw. In Finder anzeigen (Mac OS) aus.

Dialogfeld „Importieren“
Dialogfeld „Importieren“

Arbeitsbereiche: Protokollierung, Liste und Rohschnitt

Die in Prelude verfügbaren Standardarbeitsbereiche sind so ausgelegt, dass Bedienfeldanorderungen gezeigt werden, die für Aufgaben wie Protokollieren oder Arbeiten mit Rohschnitten optimiert sind.

Der Arbeitsbereich „Protokollierung“

Das Bedienfeld „Markentyp“
Das Bedienfeld „Markentyp“

A. Metadaten-Markenfenster B. Marken-Schaltflächen C. Marke für die aktuelle Zeit D. Suchoption für Marken 

 
Der Arbeitsbereich Protokollierung ist optimiert für das schnelle Hinzufügen von Metadaten und das Erstellen von Clipkopien. Fügen Sie Marken und andere Metadaten hinzu, um Clips schnell zu organisieren und zu durchsuchen. Sie können die Metadaten für den Export in Adobe Premiere Pro oder andere Anwendungen nutzen.

Der Arbeitsbereich „Liste“

Arbeitsbereich „Liste“
Arbeitsbereich „Liste“

A. Ablage B. Movieclip C. Clipkopie D. Rohschnitt erstellen E. Ablage erstellen 
Arbeitsbereich „Liste“
Arbeitsbereich „Liste“

 
Im Projektfenster können Sie Projektinhalte so organisieren, wie Sie Dateien mithilfe von Ordnern organisieren. Ablagen können Clips, Clipkopien und Rohschnitte enthalten. Verwenden Sie das Projektfenster, um einen Rohschnitt zu erstellen, und fügen Sie dem Rohschnitt dann Clipkopien hinzu.

Ordnen Sie den Inhalt im Projektfenster neu, indem Sie ihn an eine neue Position ziehen.

Der Arbeitsbereich „Rohschnitt“

Arbeitsbereich „Rohschnitt“
Arbeitsbereich „Rohschnitt“

 
Öffnen Sie den erstellten Rohschnitt, und fügen Sie dem Schnittfenster Clips und Clipkopien hinzu. Wenn Sie die Rohschnitte in Adobe Premiere Pro oder andere Anwendungen exportieren, werden alle Organisations- und Metadaten-Informationen der Clips beibehalten.

Hinweis:

Verwenden Sie die Optionen im Menü Anzeigen, um Marken im Schnittfenster selektiv anzuzeigen.

Erstellen von benutzerdefinierten Arbeitsbereichen

Über das Menü Fenster können Sie auf die Bedienfelder in Prelude zugreifen. Wie in andere Adobe-Anwendungen können Sie Bedienfelder so einrichten, dass sie frei beweglich oder angedockt sind. Sie können auch benutzerdefinierte Arbeitsbereiche erstellen. Um auf benutzerdefinierte Arbeitsbereiche zuzugreifen, wählen Sie Fenster > Arbeitsbereich, und wählen Sie eine der verfügbaren Optionen aus.

Wenn Sie über einen angepassten Arbeitsbereich verfügen, den Sie häufig nutzen, können Sie einen benutzerdefinierten Arbeitsbereich erstellen. Wählen Sie dazu Fenster > Arbeitsbereich > Neuer Arbeitsbereich aus. Der benutzerdefinierte Arbeitsbereich wird dem Menü Fenster > Arbeitsbereich hinzugefügt. Um zurück in den Standardarbeitsbereich zu wechseln, wählen Sie Fenster > Arbeitsbereich > Aktuellen Arbeitsbereich zurücksetzen aus.

Hinweis:

Ein Frame ist ein Satz gruppierter Bedienfelder.

Sie können Inhalt in einem Bedienfeld und über Bedienfelder hinweg neu ordnen, indem Sie sie an eine neue Position ziehen.

Bedienfelder in Prelude

Dies ist eine Teilliste der Bedienfelder in Prelude:

Bedienfeld Beschreibung
Erweiterungen
Enthält Erweiterungen oder Zusatzmodule zur Funktionserweiterung in Prelude. Wenn keine Erweiterungen oder Zusatzmodule verfügbar sind, ist diese Option deaktiviert. Flash-Fenster wird nicht unterstützt. Prelude-Erweiterungen unterstützen nur das HTML-Format.
  Zeigt den Audiopegel für den Film an, der im Schnittfenster wiedergegeben wird.
Ereignisse Listet Warnungen, Fehlermeldungen und andere Informationen auf, anhand derer Probleme identifiziert und behoben werden können. Sie können die Ereignisse auch nach Informationen, Warnungen und Fehlern filtern und aufrufen.
Verlauf

Im Fenster Verlauf können Sie zu einer beliebigen Version des Projekts in der aktuellen Arbeitssitzung springen. Bei jeder Änderung an einem Teil des Projekts wird die neue Projektversion dem Fenster hinzugefügt. Sie können das Projekt von der Version ausgehend ändern, zu der Sie gesprungen sind.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Version im Fenster Verlauf, um die verfügbaren Optionen anzuzeigen.

Das Fenster Verlauf wird geleert, wenn Sie zwischen einem geöffneten Clip und einem Rohschnitt umschalten. Es wird ebenfalls geleert, wenn Sie den geöffneten Clip oder Rohschnitt speichern.

Marker Zeigt alle Marken im aktuell geöffneten Film an. In diesem Fenster können Sie auch den Timecode der In- und Out-Points ändern oder die Markenbeschreibung bearbeiten. Sie können auch den Namen der Marken bearbeiten.

Filteroptionen für das Ereignisfenster

Verwenden Sie das Ereignisfenster, um die Warnungen, Fehlermeldungen und anderen Informationen zur Identifizierung und Behebung von Problemen anzuzeigen und zu filtern. Sie können die Ereignisse auch nach Informationen, Warnungen und Fehlern filtern und aufrufen.

  1. Wählen Sie Fenster > Ereignisse oder eines der Symbole  oder  am rechten unteren Rand des Bildschirms.

    Hinweis:

    Abhängig von den gespeicherten Ereignissen wird eines der folgenden Symbole angezeigt: Informationen , Warnungen  oder Fehler 

    Events
    Ereignisfenster

  2. Wählen Sie im Dialogfeld Ereignisse den nach unten zeigenden Pfeil neben Ereignistyp anzeigen, um die Ereignisse nach Informationen, Warnungen und Fehlern zu filtern.

  3. Wählen Sie Alles einblenden, um sämtliche Ereignisse anzuzeigen.

  4. Wählen Sie Ereignisse > Schließen, um das Ereignisfenster zu schließen.

  5. Um die Bedienfeldgruppe zu schließen, wählen Sie „Ereignisse“ > „Einstellungen für Bedienfeldgruppe“ > „Bedienfeldgruppe schließen“.

 

Programmmonitor

Arbeitsbereich „Monitor“
Arbeitsbereich „Programmmonitor“

 
Doppelklicken Sie auf einen Filmclip im Projektfenster, um ihn im Programmmonitor wiederzugeben. Im Programmonitor haben Sie Zugriff auf die standardmäßigen Wiedergabe- und Navigationsoptionen. Sie können den Timecode, die Wiedergabeschaltflächen oder den Abspielkopf zur Navigation im Film verwenden.

Die Option In-Out abspielen ermöglicht die Wiedergabe eines Films für die Dauer einer ausgewählten Marke.

Hinweis:

Verwenden Sie die Tasten „J“, „K“ und „L“, eine Vorschau des Videoclips anzuzeigen. Um die Bewegung noch genauer steuern zu können, verwenden Sie eine Kombination der Tasten „J“ und „K“ für eine langsame Rückwärtsbewegung und der Tasten „K“ und „L“ für eine langsame Vorwärtsbewegung.

Anzeigequalität einstellen

Einige Formate können aufgrund ihrer hohen Komprimierung oder hohen Datenrate nur schwierig in Full Motion wiedergegeben werden. Niedrigere Auflösungen erlauben eine schnellere Wiedergabe, gehen jedoch zu Lasten der Bildqualität. Dies wirkt sich besonders beim Anzeigen von Medien mit dem AVCHD- oder H.264-Codec aus. Unterhalb der vollen Auflösung ist bei diesen Formaten die Fehlerkorrektur deaktiviert, sodass bei der Wiedergabe häufig Artefakte auftreten. In exportierten Medien sind diese Artefakte jedoch nicht sichtbar.

Verwenden Sie unterschiedliche Auflösungen für Wiedergabe und angehaltene Wiedergabe, um die Darstellung auf dem Monitor besser steuern zu können. Bei hochauflösendem Filmmaterial können Sie die Auflösung für die Wiedergabe auf einen niedrigeren Wert (z. B. 1/4) festlegen, damit eine flüssige Wiedergabe gewährleistet ist, und die Auflösung für die angehaltene Wiedergabe auf die volle Auflösung festlegen. Dadurch können Sie bei angehaltener Wiedergabe schnell die Fokusqualität oder die Kantendetails überprüfen. Durch Scrubbing wird die Auflösung des Monitors auf Wiedergabeauflösung eingestellt.

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ausgabe.
  2. Wählen Sie eine Option für Wiedergabe-Auflösung und für die Auflösung bei angehaltener Wiedergabe.

Zoomleiste

Zoomleiste
Zoomleiste

Um das Schnittfenster zu vergrößern, ziehen Sie die Zoomleiste, die sich unter der Marke für die aktuelle Zeitposition befindet. 

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