Sonstige Filter

Zuletzt aktualisiert am 1. Juni 2025

Benutzerdefinierter Filter

Benutzerdefinierte Filter ermöglichen es dir, deinen eigenen Filtereffekt zu gestalten. Mit dem benutzerdefinierten Filter kannst du die Helligkeitswerte jedes Pixels im Bild nach einer vordefinierten mathematischen Operation namens Faltung ändern. Jedem Pixel wird ein Wert basierend auf den Werten der umliegenden Pixel zugewiesen. Du kannst die von dir erstellten benutzerdefinierten Filter speichern und sie mit anderen Photoshop-Bildern verwenden.

Klicken Sie auf „Speichern“ oder „Laden“, um eigene Filter zu speichern bzw. erneut zu verwenden.

Anwenden eines eigenen Filters

Wähle im Editor ein Bild, eine Ebene bzw. einen Bereich aus.
Wählen Sie „Filter“ > „Sonstige Filter“ > „Benutzerdefinierter Filter“.
Wähle das mittlere Textfeld aus, das zu bewertende Pixel darstellt. Gib den Wert ein, mit dem du den Helligkeitswert dieses Pixels multiplizieren möchtest, von ‑999 bis +999.
Wähle ein Textfeld aus, das ein angrenzendes Pixel repräsentiert. Gib den Wert ein, mit dem du das Pixel an dieser Position multiplizieren möchtest.

Um beispielsweise den Helligkeitswert des Pixels rechts neben dem aktuellen Pixel mit 2 zu multiplizieren, gib 2 in das Textfeld rechts neben dem mittleren Textfeld ein.

Anmerkung

Um zu vermeiden, dass das Bild komplett weiß oder schwarz wird, sollte die Summe der Werte in der Matrix gleich 1 sein.

Wiederhole die Schritte 3 und 4 für alle Pixel, die du in die Operation einbeziehen möchtest. Du musst nicht in alle Textfelder Werte eingeben.
Gib unter „Skalieren“ den Wert ein, durch den du die Summe der Helligkeitswerte der Pixel dividieren möchtest, die in der Berechnung enthalten sind.
Gib unter „Versatz“ den Wert ein, der zum Ergebnis der Skalierungsberechnung addiert werden soll.
Klicke auf „OK“. Der eigene Filter wird nacheinander auf jedes Pixel des Bildes angewendet.
Anmerkung

Sie können auf die Schaltfläche Speichern klicken und den eigenen Filter als .ACF-Datei speichern. Klicke auf Laden, um einen bereits gespeicherten benutzerdefinierten Filter zu laden.

Hochpass

Mit dem Filter „Hochpass“ werden Kantendetails im angegebenen Radius erhalten, falls dort deutliche Farbübergänge vorkommen, und der Rest des Bildes wird unterdrückt. (Bei einem Radius von 0,1 Pixel bleiben nur die Kantenpixel übrig.) Der Filter entfernt niedrigwertige Details in einem Bild und hat die entgegengesetzte Wirkung des Filters „Gaußscher Weichzeichner“.

Anmerkung

Du kannst den Hochpass-Filter verwenden, um Strichzeichnungen und große schwarz-weiße Bereiche aus gescannten Bildern zu extrahieren. Wende dazu den Filter an, bevor du den Befehl Filter > Korrekturen > Schwellenwert verwendest oder das Bild in den Bitmap-Modus konvertierst.

Wähle Filter > Sonstige Filter > Hochpass.

Stelle den Radius des Filters ein, indem du den Radius-Regler bewegst.

Klicke auf OK.

Helle Bereiche vergrößern, Dunkle Bereiche vergrößern

Die Maximum- und Minimum-Filter betrachten einzelne Pixel in einer Auswahl, wie der Median-Filter. Innerhalb eines bestimmten Radius ersetzen die Maximum- und Minimum-Filter den Helligkeitswert des aktuellen Pixels durch den höchsten oder niedrigsten Helligkeitswert der umliegenden Pixel. Der Maximum-Filter hat den Effekt einer Verdichtung—er breitet weiße Bereiche aus und verdichtet schwarze Bereiche. Der Minimum-Filter hat den Effekt einer Ausbreitung—er breitet schwarze Bereiche aus und schrumpft weiße Bereiche.

Verschiebungseffekt

Der Versatz-Filter verschiebt eine Auswahl um einen bestimmten Betrag nach rechts horizontal oder nach unten vertikal und hinterlässt einen leeren Raum an der ursprünglichen Position der Auswahl. Abhängig von der Größe der Auswahl kannst du den leeren Bereich mit einem transparenten Hintergrund, mit den Randpixeln oder mit Pixeln von den rechten oder unteren Rändern eines Bildes füllen.

Zusatzmodulfilter

Du kannst Plug-in-Filter installieren, die von Entwicklern außerhalb von Adobe entwickelt wurden. Nach der Installation erscheinen die Plug-in-Filter am Ende des Filtermenüs, sofern der Entwickler keinen anderen Ort angegeben hat.

Wenn du daran interessiert bist, Plug-in-Module zu erstellen, wende dich an den Adobe Systems Developer Support.

Anmerkung

In der Windows-Version von Photoshop Elements sind Plug-ins nicht automatisch verfügbar und müssen manuell hinzugefügt werden.

Anmerkung

Wenn du Probleme oder Fragen zu einem Drittanbieter-Plug-in hast, wende dich für Unterstützung an den Hersteller des Plug-ins.