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Referenz für Exporteinstellungen für Premiere Pro

  1. Benutzerhandbuch zu Adobe Premiere Pro
  2. Beta-Versionen
    1. Übersicht über das Beta-Programm
    2. Startseite von Premiere Pro Beta
  3. Erste Schritte
    1. Erste Schritte mit Adobe Premiere Pro
    2. Neue Funktionen in Premiere Pro
    3. Versionshinweise | Premiere Pro
    4. Tastaturbefehle in Premiere Pro
    5. Barrierefreiheit in Premiere Pro
    6. Handbuch in Langform mit episodischen Arbeitsabläufen
  4. Hardware- und Betriebssystemanforderungen
    1. Hardware-Empfehlungen
    2. Systemanforderungen
    3. Anforderungen an GPU und GPU-Treiber
    4. GPU-beschleunigtes Rendern und Hardware-Codierung/-Decodierung
  5. Erstellen von Projekten
    1. Neues Projekt erstellen
    2. Öffnen von Projekten
    3. Verschieben und Löschen von Projekten
    4. Arbeiten mit mehreren geöffneten Projekten
    5. Arbeiten mit Project Shortcuts
    6. Abwärtskompatibilität von Premiere Pro-Projekten
    7. Öffnen und Bearbeiten von Premiere Rush-Projekten in Premiere Pro
    8. Best Practices: Erstellen Ihrer eigenen Projektvorlagen
  6. Arbeitsbereiche und Arbeitsabläufe
    1. Arbeitsbereiche
    2. Häufig gestellte Fragen | Importieren und Exportieren in Premiere Pro
    3. Arbeiten mit Bedienfeldern
    4. Touch- und Gestensteuerung von Windows
    5. Verwenden von Premiere Pro in einer Konfiguration mit zwei Monitoren
  7. Erfassen und Importieren
    1. Aufnahme läuft
      1. Erfassen und Digitalisieren von Filmmaterial
      2. Aufnehmen von HD-, DV- oder HDV-Video
      3. Batch-Aufnahme und Neuaufnahme
      4. Einrichten Ihres Systems für HD-, DV- oder HDV-Aufnahmen
    2. Importieren
      1. Übertragen von Dateien
      2. Importieren von Standbildern
      3. Importieren von digitalem Audio
    3. Importieren aus Avid oder Final Cut
      1. Importieren von AAF-Projektdateien aus Avid Media Composer
      2. Importieren von XML-Projektdateien aus Final Cut Pro 7 und Final Cut Pro X
    4. Unterstützte Dateiformate
    5. Digitalisieren von analogen Videodaten
    6. Arbeiten mit Timecode
  8. Bearbeitung
    1. Sequenzen
      1. Erstellen und Ändern von Sequenzen
      2. Hinzufügen von Clips zu Sequenzen
      3. Neuanordnen von Clips in einer Sequenz
      4. Suchen, Auswählen und Gruppieren von Clips in einer Sequenz
      5. Bearbeiten von Sequenzen, die in den Quellmonitor geladen wurden
      6. Vereinfachen von Sequenzen
      7. Rendern und Anzeigen einer Vorschau von Sequenzen
      8. Arbeiten mit Marken
      9. Quell-Patching und Zielführung
      10. Szenenbearbeitungserkennung
    2. Video
      1. Erstellen und Abspielen von Clips
      2. Zuschneiden von Clips
      3. Synchronisieren von Audio und Video beim Zusammenführen von Clips
      4. Rendern und Ersetzen von Medien
      5. Rückgängig, Protokoll und Ereignisse
      6. Erzeugen von Frame-Standbildern
      7. Arbeiten mit Seitenverhältnissen
    3. Audio
      1. Übersicht über Audio in Premiere Pro
      2. Audiospurmixer
      3. Anpassen von Lautstärkepegeln
      4. Bearbeiten, Reparieren und Verbessern von Audio mithilfe des Bedienfelds „Essential Sound“
      5. Automatisches Ducking von Audio
      6. Audio abmischen
      7. Clip-Lautstärke und Balance mit dem Audio-Clip-Mixer überwachen
      8. Audio-Balance und Tonschwenk
      9. Erweiterte Audioabmischung – Submixe, Downmixen und Routing
      10. Audioeffekte und Überblendungen
      11. Arbeiten mit Audioüberblendungen
      12. Anwenden von Effekten auf Audio
      13. Messen von Audio mithilfe des Effekts „Lautstärkeradar“
      14. Aufnehmen von Audiomischungen
      15. Bearbeiten von Audio im Schnittfenster
      16. Zuordnen von Audiokanälen in Premiere Pro
      17. Verwenden von Adobe Stock-Audio in Premiere Pro
    4. Erweiterte Bearbeitung
      1. Multikamera-Bearbeitungsablauf
      2. Einrichten und Verwenden von Head-Mounted Displays für immersive Videos in Premiere Pro
      3. Bearbeiten von VR
    5. Best Practices
      1. Best Practices: Schnelleres Abmischen
      2. Best Practices: Effizientes Bearbeiten
      3. Arbeitsabläufe für die Bearbeitung von Spielfilmen
  9. Videoeffekte und -überblendungen
    1. Überblick über Videoeffekte und -überblendungen
    2. Effekte
      1. Effekttypen in Premiere Pro
      2. Anwenden und Entfernen von Effekten
      3. Effektvorgaben
      4. Automatisches Reframing von Videos für verschiedene Social-Media-Kanäle
      5. Farbkorrektureffekte
      6. Ändern der Dauer und Geschwindigkeit von Clips
      7. Einstellungsebenen
      8. Footage stabilisieren
    3. Überblendungen
      1. Anwenden von Überblendungen in Premiere Pro
      2. Ändern und Anpassen von Überblendungen
      3. Morph-Schnitt
  10. Grafiken, Titel und Animationen
    1. Grafiken und Titel
      1. Übersicht über das Bedienfeld „Essential Graphics“
      2. Erstellen eines Titels
      3. Erstellen einer Form
      4. Ausrichten und Verteilen von Text und Formen
      5. Rechtschreibprüfung und Suchen und Ersetzen
      6. Anwenden von Verläufen auf Text und Formen
      7. Hinzufügen von Responsive Design-Funktionen zu Grafiken
      8. Verwenden von Animationsvorlagen für Titel
      9. Ersetzen von Bildern oder Videos in Animationsvorlagen
      10. Verwenden von datengesteuerten Animationsvorlagen
      11. Best Practices: Schnellere Grafik-Workflows
      12. Arbeiten mit Untertiteln
      13. Sprache in Text
      14. „Sprache in Text“ in Premiere Pro | Häufig gestellte Fragen
      15. Aktualisieren von Titeln aus Vorgängerversionen zu Quellgrafiken
    2. Animation und Keyframing
      1. Hinzufügen, Navigieren und Einrichten von Keyframes
      2. Animieren von Effekten
      3. Verwenden des Effekts „Bewegung“ zum Bearbeiten und Animieren von Clips
      4. Optimieren der Keyframe-Automatisierung
      5. Verschieben und Kopieren von Keyframes
      6. Anzeigen und Einstellen von Effekten und Keyframes
  11. Zusammenstellungen
    1. Zusammenstellungen, Alpha-Kanäle und Einstellen der Clip-Deckkraft
    2. Maskierung und Tracking
    3. Füllmethoden
  12. Farbkorrektur und -graduierung
    1. Übersicht: Farbarbeitsabläufe in Premiere Pro
    2. Auto-Farbe
    3. Kreative Farbgestaltung mit Lumetri-Looks
    4. Anpassen der Farbe mit RBG- und Farbton-/Sättigungs-Kurven
    5. Korrigieren und Abgleichen von Farben zwischen mehreren Aufnahmen
    6. Verwenden von HSL-Sekundärsteuerelementen im Bedienfeld „Lumetri-Farbe“
    7. Erstellen von Vignetten
    8. Looks und LUTs
    9. Lumetri-Bereiche
    10. Anzeigefarb-Management
    11. HDR für Broadcaster
    12. Aktivieren der DirectX HDR-Unterstützung
  13. Exportieren von Medien
    1. Exportieren von Videodateien
    2. Export-Vorgaben-Manager
    3. Arbeitsablauf und Übersicht beim Exportieren
    4. Schnellexport
    5. Exportieren für das Web sowie für Smartphone und Tablet
    6. Exportieren von Standbildern
    7. Exportieren von Projekten für andere Anwendungen
    8. Exportieren von OMF-Dateien für Pro Tools
    9. Export in das Panasonic P2-Format
    10. Referenz für Exporteinstellungen
    11. Best Practices: Schneller exportieren
  14. Zusammenarbeit: Frame.io, Produktionen und Team-Projekte
    1. Zusammenarbeit in Premiere Pro
    2. Frame.io
      1. Installieren und Aktivieren von Frame.io
      2. Verwenden von Frame.io mit Premiere Pro und After Effects
      3. Häufig gestellte Fragen
    3. Produktionen
      1. Verwenden von Produktionen
      2. So funktionieren Clips projektübergreifend innerhalb einer Produktion
      3. Best Practices: Arbeiten mit Produktionen
    4. Team-Projekte
      1. Neues in Team Projects
      2. Erste Schritte mit Team Projects
      3. Erstellen eines Team-Projekts
      4. Hinzufügen und Verwalten von Medien in Team Projects
      5. Zusammenarbeit mit Team Projects
      6. Teilen und Verwalten von Änderungen mit Team Projects-Mitarbeitern
      7. Archivieren, Wiederherstellen oder Löschen von Team-Projekten
  15. Arbeiten mit anderen Adobe-Programmen
    1. After Effects und Photoshop
    2. Dynamic Link
    3. Audition
    4. Prelude
  16. Organisieren und Verwalten von Elementen
    1. Verwenden des Bedienfelds „Projekt“
    2. Organisieren von Elementen im Bedienfeld „Projekt“
    3. Wiedergeben von Elementen
    4. Suchen von Elementen
    5. Creative Cloud-Bibliotheken
    6. Synchronisationseinstellungen in Premiere Pro
    7. Konsolidieren, Transcodieren und Archivieren von Projekten
    8. Verwalten von Metadaten
    9. Best Practices
      1. Best Practices: Von der Übertragungsproduktion lernen
      2. Best Practices: Arbeiten mit nativen Formaten
  17. Verbesserung der Leistung und Fehlerbehebung
    1. Festlegen von Voreinstellungen
    2. Zurücksetzen von Voreinstellungen
    3. Arbeiten mit Proxys
      1. Proxy-Übersicht
      2. Import- und Proxy-Workflow
    4. Überprüfen Sie, ob Ihr System mit Premiere Pro kompatibel ist
    5. Premiere Pro für Apple-Chip
    6. Eliminieren von Flimmern
    7. Zeilensprung und Halbbildreihenfolge
    8. Intelligentes Rendering
    9. Unterstützung für den Fader-Controller
    10. Best Practices: Arbeiten mit nativen Formaten
    11. Knowledgebase
      1. Bekannte Probleme
      2. Behobene Probleme
      3. Grünes und rosafarbenes Video in Premiere Pro oder Premiere Rush
      4. Wie verwalte ich den Medien-Cache in Premiere Pro?
      5. Beheben von Fehlern beim Rendern oder Exportieren
      6. Beheben von Problemen im Zusammenhang mit der Wiedergabe und Leistung in Premiere Pro
  18. Überwachen von Assets und Offline-Medien
    1. Überwachen von Assets
      1. Verwenden von Quellmonitor und Programmmonitor
      2. Verwenden des Referenzmonitors
    2. Offline-Medien
      1. Arbeiten mit Offline-Clips
      2. Erstellen von Clips für die Offline-Bearbeitung
      3. Neuverknüpfung von Offline-medInstia

Detaillierte Referenz aller in Premiere Pro verfügbaren Exporteinstellungen.

Video

Die Videoeinstellungen weichen je nach ausgewähltem Exportformat ab.  Jedes Format bietet unterschiedliche Anforderungen, die bestimmen, welche Einstellungen verfügbar sind. Weitere Informationen finden Sie unter Unterstützte Dateiformate.

Hinweis:

Manche Aufnahmekarten und Software-Zusatzmodule verfügen über eigene Dialogfelder mit spezifischen Optionen. Wenn die angezeigten Optionen sich von den hier erläuterten Optionen unterscheiden, finden Sie nähere Informationen in der Dokumentation zur Capture-Karte bzw. zum Plugin.

Grundlegende Videoeinstellungen

Über die Option „Mit Quelle abgleichen“ können Sie die Exporteinstellungen automatisch an die Einstellungen der Quelle anpassen.

Formate, die „Mit Quelle abgleichen“ unterstützen:

  • Animiertes GIF
  • BMP
  • Apple ProRes MXF OP1a
  • DPX
  • GIF
  • H.264
  • HEVC (H.265)
  • JPEG
  • JPEG 2000 MXF OP1a
  • MPEG-2
  • OpenEXR
  • PNG
  • QuickTime
  • Targa
  • TIFF
Hinweis:

Wenn das aktuelle Format genaue Übereinstimmung mit den Einstellungen der Quelle nicht unterstützt, wird ein Wert verwendet, der am besten mit der Einstellung der Quelle übereinstimmt.

Vorgaben „Mit Quelle abgleichen“

Die Vorgaben Mit Quelle abgleichen sind hilfreich, wenn Sie einige Videoattribute aus der Quelle übernehmen und bestimmte Werte für die anderen Attribute auswählen möchten. Sie können die Einstellung Mit Quelle abgleichen als neue Voreinstellung speichern und auf eine beliebige Quelle anwenden.

Standardmäßig enthält Premiere Pro einige adaptive Vorgaben „Mit Quelle abgleichen“ für das H.264-Format im Menü Vorgaben:

  • Match Source – Adaptive High Bitrate
  • Match Source – Adaptive Medium Bitrate
  • Match Source – Adaptive Low Bitrate

Durch diese Vorgaben werden die meisten Einstellungen an die Quelle sowie die Bitrate auf Grundlage der Quellenbildgröße angepasst.  So ist eine höhere Videoqualität bei gleichzeitiger Beibehaltung kleinerer Dateigrößen und kürzerer Exportzeiten möglich.

Vorgaben „Mit Quelle abgleichen (Rewrap)“

Bestimmte Formate wie MXF OP1a, QuickTime und DNxHR/DNxHD MXF OP1a enthalten die Voreinstellung Mit Quelle abgleichen (Rewrap), mit der Video-Frames die Exportpipeline „durchlaufen“ können, ohne dass sie von der Quelle neu kodiert werden müssen.  So sind schnellere Exporte ohne Verlust der Videoqualität möglich.

Hinweis:

Rewrap-Vorgaben können nur auf Quellen angewendet werden, die mit dem Codec der Voreinstellung übereinstimmen.  Beispielsweise kann die MXF-Rewrap-Vorgabe nur auf Quellen angewendet werden, die auch im MXF-Codec codiert sind.

Im Menü „Frame-Größe“ steht eine Liste gängiger Video-Frame-Größen zur Auswahl:

  • 4K
  • UHD
  • Quad-HD
  • Full-HD
  • HD
  • SD NTSC Widescreen
  • SD NTSC

Für jede Einstellung werden exakte Pixelabmessungen angezeigt (Breite x Höhe)

Sie können auch Benutzerdefiniert auswählen, um Ihre eigene Breite und Höhe für die exportierte Datei festzulegen.  Ziehen Sie die Hot Text-Steuerelemente, um die Einstellungen für Breite und Höhe schnell anzupassen, oder klicken Sie in die einzelnen Felder, um Ihre eigenen Werte einzugeben.  Stellen Sie zum Beschränken des Seitenverhältnisses beim Anpassen der Frame-Größe sicher, dass das Schlosssymbol aktiviert ist.

Hinweis:

Einige Formate und Codecs unterstützen nur einen begrenzten Bereich von Frame-Größen.

Die Framerate bestimmt, wie viele Videobilder bei der Wiedergabe pro Sekunde angezeigt werden. Höhere Frameraten sorgen für eine flüssigere Videowiedergabe, jedoch können durch die Auswahl einer Framerate, die vom Quellmedium abweicht, unerwünschte Bewegungsartefakte entstehen. Denken Sie daran, dass einige Formate und Codecs nur bestimmte Frameraten unterstützen.

Gibt an, ob die exportierte Datei progressive Frames oder Frames aus Interlaced enthält.

  • „Progressiv“ ist die empfohlene Einstellung für digitales Fernsehen, Onlineinhalte und Filme.
  • Wenn Sie in Interlaced-Formate wie NTSC oder PAL exportieren, wählen Sie „Oben zuerst“ oder „Unten zuerst“ aus, um die Anzeigereihenfolge der Interlaced-Felder festzulegen.

Weitere Informationen finden Sie unter

Wenn die Einstellung „Mit Quelle abgleichen“ ausgewählt ist, legt Premiere Pro den Wert automatisch so fest, dass er der Feldreihenfolge der Quelle entspricht. Weitere Informationen finden Sie unter Interlaced- und Nicht-Interlaced-Videos.

Gibt das Seitenverhältnis des Videos in Pixeln an. Das Pixel-Seitenverhältnis (Pixel Aspect Ratio, PAR) beschreibt das Verhältnis von Breite zu Höhe eines einzelnen Videopixels. Digitale Videoformate wie HD, 4K UHD und 8K nutzen in der Regel quadratische Pixel (PAR 1.0), während analoge Formate wie NTSC und PAL rechteckige Pixel verwenden. Wenn Sie in ein Format mit einem anderen PAR als das Quellmedium exportieren, wird das Video möglicherweise verzerrt.

Weitere Informationen zum Seitenverhältnis finden Sie auf folgenden Seiten:

Wenn Mit maximaler Tiefe rendern aktiviert ist, werden Effekte mit der höchsten Bit-Tiefe gerendert, die vom aktuellen Format unterstützt wird (in den meisten Fällen 32-Bit-Float-Verarbeitung).

Durch die Beibehaltung von mehr Farbinformationen aus dem Quellvideo können Bandartefakte in Bereichen mit glatten Farbverläufen reduziert und in Bereichen mit hellen Glanzlichtern und dunklen Schatten mehr Details beibehalten werden.

In einigen Szenarien kann das Aktivieren von Mit maximaler Tiefe rendern die Codierungszeit verlängern.  Außerdem rendern Systeme mit aktivierter GPU-Beschleunigung Effekte unabhängig von dieser Einstellung immer mit der höchsten verfügbaren Bit-Tiefe.

Anhand dieser Option können Sie GIFs mit Transparenz exportieren. Es stehen drei Transparenzoptionen zur Auswahl:

  • Ohne: Keine Transparenz.
  • Verzerrt: Dadurch wird ein Muster transparenter Pixel erstellt, um den gesamten Bereich der Alphawerte zu simulieren.
  • Harte Kanten: Dies schafft Transparenz basierend auf einem Alphaschwellenwert von 50 %.

Diese Option trägt dazu bei, dass Details erhalten bleiben und Aliasing vermieden wird, wenn Sie auf eine andere Frame-Größe als Ihr Quellmedium skalieren, z. B. beim Exportieren einer hochauflösenden 4K-Sequenz in ein HD- oder SD-Format mit niedrigerer Auflösung. Sie kann sich auch darauf auswirken, wie Skalierung, Rotation und Positionstransformationen in Sequenzen gerendert werden. Diese Option kann die Qualität steigern. Beachten Sie jedoch Folgendes:

  • Die Exportdauer kann hierdurch deutlich ansteigen, insbesondere auf Systemen ohne unterstützte GPU.
  • Systeme mit unterstützter GPU-Hardware nutzen automatisch die Renderqualität, wenn der Renderer auf „Metal“, „CUDA“ oder „OpenCL“ festgelegt ist.

Diese Option kann für Quellen verwendet werden, die einen Alphakanal enthalten. Bei Aktivierung wird nur der Alphakanal im Ausgabevideo gerendert und eine Graustufenvorschau des Alphakanals wird angezeigt. Diese Einstellung ist hilfreich, wenn Sie in Formate wie MXF exportieren, die keine Transparenzinformationen unterstützen. Sie können die reine Alphakanal-Ausgabe verwenden, um die transparenten Bereiche Ihres Videos in Drittanbieter-Anwendungen zu definieren.

Zeit-Interpolation kommt zum Einsatz, wenn sich die Framerate des exportierten Mediums von dem Quellmedium unterscheidet, z. B. wenn Sie eine Quellsequenz mit 30 fps in 60 fps exportieren möchten. Die Zeit-Interpolation generiert Frames nach folgenden Methoden:

  • Frame-Sampling: Dupliziert oder entfernt Frames, um die gewünschte Framerate zu erzielen. Diese Option verursacht bei manchen Medien möglicherweise eine ruckelnde Wiedergabe.
  • Frame-Überblendung: Fügt Frames hinzu oder entfernt sie, indem sie in die anliegenden Frames übergeblendet werden, was zu einer flüssigeren Wiedergabe führen kann.
  • Optischer Flow: Fügt Frames hinzu oder entfernt sie, indem die Bewegung von Pixeln der anliegenden Frames interpoliert wird. Diese Option sorgt in der Regel für eine flüssigere Wiedergabe, jedoch kann es zu Artefakten kommen, wenn sich die Frames stark unterscheiden. Verwenden Sie eine der anderen Einstellungen für Zeit-Interpolation, wenn dieses Problem auftritt.

Codierungseinstellungen

Sie können das Video für die Ausgabe vorbereiten, indem Sie Ihre bevorzugten Formate festlegen.

(Nur H.264 und HEVC) – Hardwarebeschleunigt ist die Standardauswahl. Mit dieser Option verwendet Premiere Pro die verfügbare Hardware Ihres Systems, um die Codierung zu beschleunigen.

  • Die Hardwarebeschleunigung ist von der Konfiguration Ihres Systems abhängig.
  • Wenn Ihr System bestimmte Exporteinstellungen nicht unterstützt, wechselt das Menü Leistung automatisch zur Option Nur Software.

Zu gängigen H.264-Profilen zählen:

  • Baseline: Das einfachste Profil, das von Videokonferenz- und ähnlichen Geräten verwendet wird, die eine schnelle Decodierung erfordern.
  • Main: Ein häufig im SD-Broadcasting verwendetes Profil.
  • High: Ein umfassend unterstütztes Profil, das von den meisten HD-Geräten verwendet wird.
  • High 10: Eine Erweiterung des Profils „High“, das 10-Bit-Decodierung unterstützt.

Beschränkt die Auswahl verfügbarer Optionen für Frame-Größe, Framerate, Feldfolge, Seitenverhältnis, Bitrate, Chroma und andere Komprimierungseinstellungen. In der Regel unterstützen höhere Level auch höhere Videoauflösungen.

Hinweis:

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Profil und welche Ebene Sie verwenden sollen, aktivieren Sie Mit Quelle abgleichen, damit Premiere Pro die optimale Einstellung anhand der Eigenschaften des Quellmediums auswählt.

Der für die exportierte Datei verwendete Farbraum.  Die Standardeinstellung ist Rec. 709 für die meisten Vorgaben.

Hinweis: Für einige Formate müssen Sie andere Exportsteuerelemente aktivieren, um auf zusätzliche Optionen für den Exportfarbraum zugreifen zu können:

  • H.264: Für Profil High 10 einrichten
  • HEVC (H.265): Für Profil Main 10 einrichten
  • QuickTime – Apple ProRes: Kontrollkästchen Mit maximaler Tiefe rendern aktivieren

Weiß für HDR-Grafik beschreibt die Zielluminanz für das Auftreten einer einheitlichen weißen Farbe in einer HDR-Szene. Da HDR viel heller sein kann als SDR, wurden Empfehlungen zur Leuchtdichte auf Grundlage des Betrachterkomforts festgelegt.

Weiß für HDR-Grafik wird manchmal auch als „diffuses Weiß“ bezeichnet. Für die Kamerabelichtung in der HLG-Produktion empfiehlt die ITU, Kameras so zu belichten, dass eine weiße Karte die 75-%-IRE-Marke auf der Wellenform erreicht. So bleibt Raum für spiegelnde Glanzlichter, die darüber hinausgehen, und Sie erhalten ein Bild, das nicht zu hell und angenehm anzusehen ist.

Für einheitlich weiße Grafikelemente wie Text sollten ebenfalls 75 % des HLG-Signals eingestellt werden: So erhält die Einstellung auch ihren Namen – Weiß für Grafik. Wenn Sie für weißen Text eine Luminanz von 100 % einstellen (1.000 Nits für HLG oder 10.000 Nits für PQ), kann dies zu unangenehmen Helligkeitsstufen für Betrachter führen.

Dies ist der Farbumfang des HDR, der beim Abstimmen des Inhalts verwendet wird. Sie erhalten diesen Wert, indem Sie die technischen Spezifikationen für Ihren Monitor lesen. Dieses Element bietet eine Dropdown-Liste mit drei Optionen. Die möglichen Werte lauten: Rec.709, P3D65 (Standard), Rec. 2020.

Dies ist die minimale Luminanz des HDR-Monitors, der beim Abstimmen des Inhalts verwendet wird. Sie erhalten diesen Wert, indem Sie die technischen Spezifikationen für Ihren Monitor lesen. Dies ist eine numerische Eingabe mit modifizierbarem Hot Text. Der Standardwert ist 0,0050. Die Werte reichen von 0,0005 bis 0,05.

Dies ist die maximale Luminanz des HDR-Monitors, der beim Abstimmen des Inhalts verwendet wird. Sie erhalten diesen Wert, indem Sie die technischen Spezifikationen für Ihren Monitor lesen. Dies ist eine numerische Eingabe mit modifizierbarem Hot Text. Der Standardwert ist 1000. Die Werte reichen von 100 bis 4000.

Dies ist die maximale Luminanz des Inhalts in Ihrem Programm. Geben Sie die Luminanz des hellsten Teils Ihres Programms ein. Der Luminanzbereich des HDR10-Standards reicht zwar bis zu 10.000 Nit, es gibt jedoch keine Bildschirme, die diese Helligkeit unterstützen. Generell wird empfohlen, für HDR10-Inhalt bei einer Luminanz von bis zu 4000 Nit zu bleiben. Das HDR-Display verwendet diesen Wert, um Farbtöne Ihres Programms dem Bereich des Displays zuzuordnen, sodass keine Glanzlichter verloren gehen. Dies ist die maximale Helligkeit. Sie ähnelt dem Luminanzmaximum. 

Die maximale Durchschnittshelligkeit pro Frame. Das HDR-Display verwendet diesen Wert, um Farbtöne Ihres Programms dem Bereich des Displays zuzuordnen, sodass Ihr Programm genauso aussieht wie beim Mastering. Dieser Wert kann das Erscheinungsbild Ihres Inhalts erheblich verändern. Es wird empfohlen, die Wiedergabe auf dem gewünschten Display zu testen, um sicherzustellen, dass alles Ihren Vorstellungen entspricht.

Bitrateneinstellungen

Die Bitrate beschreibt die Menge an Daten in einem Video- oder Audiosignal in Bits pro Sekunde. Höhere Bitraten sorgen für eine höhere Video- und Audioqualität. Bei niedrigeren Bitraten sind die Medien jedoch auch bei langsamer Internetverbindung einfacher abzuspielen.

Gibt die Codierungsmethode an, die zur Komprimierung des Video-/Audiosignals verwendet wird.

  • CBR (Constant Bit Rate): Legt einen konstanten Wert für die Datenrate fest. Diese Option kann die Exportdauer reduzieren, aber auch die Qualität komplexerer Frames beeinträchtigen.
  • VBR (Variable Bit Rate): Passt die Datenrate dynamisch an die Komplexität des Video-/Audiosignals an. Diese Option sorgt für eine höhere Gesamtqualität bei kleineren Dateigrößen, kann jedoch auch die Exportdauer erhöhen.
    • „VBR, 1 Durchgang“ oder „VBR, 2 Durchgänge“: Die Codierung mit einem Durchgang analysiert die gesamte Mediendatei von Anfang bis Ende, um eine variable Bitrate zu berechnen. Die Codierung mit zwei Durchgängen durchläuft die Datei zweimal: von Anfang bis Ende und anschließend umgekehrt. Durch den zweiten Durchgang dauert die Codierung zwar länger, jedoch gewährleistet diese Methode eine höhere Codierungseffizienz und schafft oft auch eine höherwertige Ausgabe.
Hinweis:

Beim Vergleich von CBR- und VBR-Codierung für eine Mediendatei gilt: Eine CBR-Datei kann zuverlässiger auf verschiedensten Systemen wiedergegeben werden, da eine feste Datenrate Player und Computerprozessor weniger beansprucht.  Eine VBR-Datei verfügt jedoch in der Regel über die bessere Bildqualität, da VBR den Umfang der Komprimierung an den Bildinhalt anpasst.

Legt die Gesamt-Bitrate für die kodierte Datei fest. Videoinhalte werden in Megabit pro Sekunde (MBit/s) gemessen, während Audioinhalte in Kilobit pro Sekunde (KBit/s) gemessen werden.

Legt die minimalen und maximalen Werte fest, die während der VBR-Codierung zulässig sind.

Erweiterte Einstellungen

Keyframe-Abstand: Aktivieren Sie diese Option, um anzugeben, wie oft Keyframes (oder I-Frames) in Ihr exportiertes Video eingefügt werden. Ein geringerer Keyframe-Wert sorgt für eine höhere Videoqualität, aber möglicherweise auch für zunehmende Dateigröße. Ist die Option deaktiviert, wählt Premiere Pro den passenden Keyframe-Abstand je nach Exportformat und Framerate aus.

VR-Video

Sie können eine 360 -Grad-Gesamtlänge genau wie normale Filmmaterial exportieren. VR 360 ermöglicht es Ihnen, in den equirektangulares oder kugelförmiges Verdoppelungformaten zu bearbeiten. Die Gesamtlänge ist monoscopic und dann in Stereo. Der Export gleichrechteckiger Videos entspricht, mit einigen Einschränkungen, dem Export aller anderen Videotypen. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit vielschichtigen VR-Videos.

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Video ist VR und konfigurieren Sie das Frame-Layout sowie die horizontalen und vertikalen Blickfelder. Mit den Frame-Layout-Optionen können Sie das Frame-Layout in monoskopisch, stereoskopisch (über/unter) und stereoskopisch (nebeneinander) konvertieren.

Audio

Audioformateinstellungen

Formate wie H.264, HEVC (H.265) und MPEG2-DVD unterstützen mehrere Audioformate. Für diese Formate wird ein Menü angezeigt, mit dem Sie in verschiedene Audioformate exportieren können.

Grundlegende Audioeinstellungen

Gibt den Audiokomprimierungscodec an. Einige Audioformate unterstützen nur unkomprimierte Audiodaten, die zwar die höchste Qualität aufweisen, jedoch mehr Speicherplatz belegen. Manche Formate bieten nur einen Codec, während andere eine Liste mehrerer Codecs zur Auswahl anbieten.

Gibt die Frequenz (in Hz) an, in die das Audiosignal in separate digitale Werte umgewandelt wird. Audioinhalte, die mit höherer Abtastrate aufgezeichnet wurden, weisen eine höhere Qualität auf, sorgen jedoch auch für größere Dateien. Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie den Audioinhalt mit derselben Abtastrate exportieren, in der er aufgezeichnet wurde. Exporte mit höherer Abtastrate steigern die Qualität nicht, aber erfordern Resampling, was die Exportdauer steigern kann.

Gibt die Anzahl der Audiokanäle an, die in der exportierten Datei enthalten sind. Wenn Sie weniger Kanäle einstellen als in der Mixspur einer Sequenz bzw. einer Mediendatei enthalten sind, wird das Audiomaterial von Premiere Pro heruntergemischt. Zu den allgemeinen Kanaleinstellungen zählen „Mono“ (ein Kanal), „Stereo“ (zwei - Kanäle) und 5.1 (Sechskanal-Surround-Sound).

Das Abmischen funktioniert nur bei bestimmten Kanalisierungskombinationen, z. B. 5.1 zu Stereo oder Stereo zu Mono. Es funktioniert nicht bei N-Kanal zu Stereo oder Mono.

Bitrateneinstellungen

Die Bitrate [Kbit/s] ist die Ausgabebitrate des Audios. Im Allgemeinen führen höhere Bitraten zu höherer Qualität und Dateigröße.

Multiplexer

Formate wie H.264, HEVC (H.265) und MPEG enthalten einem Abschnitt, indem gesteuert wird, wie Video- und Audiodaten in einen einzelnen Stream zusammengeführt werden (sogenanntes „Muxing“). Wenn „Multiplexing“ auf „Ohne“ festgelegt ist, werden Video- und Audiostreams als separate Dateien exportiert.

Weitere Informationen zu MPEG-Optionen finden Sie in den entsprechenden MPEG-Spezifikationen für MPEG-4 (ISO/IEC 14496) und MPEG-2 (ISO/IEC 13818) sowie auf der Wikipedia-Website.

Der Standard, nach dem das Multiplexing für Video- und Audiostreams durchgeführt wird. Die Auswahl variiert je nach gewähltem Format. Mit einigen MPEG2-Formaten können Sie auch Bitrate sowie Paket- und Puffergröße anpassen.

Gibt den Gerätetyp an, auf dem die Medien wiedergegeben werden sollen (nur H.264-Format). Standard ist die Standardeinstellung.

Untertitel

Untertitel werden im Allgemeinen dazu verwendet, den Audioteil eines Videos als Text auf Fernsehern und anderen Geräten anzuzeigen, die die Anzeige von Untertiteln unterstützen.

Wenn Ihre Sequenz Untertitelspuren enthält, finden Sie im Abschnitt Untertitel des Exportmodus Optionen für die Verarbeitung der Untertitelinformationen. Der Abschnitt Untertitel ist deaktiviert, wenn die Quellsequenz keine Untertitelspuren enthält.

Dadurch wird bestimmt, wie Premiere Pro die aktive Untertitelspur exportiert:

  • Ohne: Premiere Pro enthält keine Untertitel.
  • Sidecar-Datei erstellen: Untertitelinformationen werden gemeinsam mit der Videodatei als separate Textdatei exportiert.
  • Untertitel in das Video einbrennen: Premiere Pro fügt dem exportierten Video Untertitel im entsprechenden Format hinzu. Der Text wird grafisch in das Video „eingebrannt“ und kann bei der Wiedergabe nicht deaktiviert werden.
  • In Ausgabedatei einbetten: Untertitel werden als separater Stream in die Videodatei eingebettet. Der Untertiteltext kann so deaktiviert oder aktiviert werden, wenn das Video auf einem unterstützten Gerät wiedergegeben wird.
    Hinweis: Eingebettete Untertitel sind nur für bestimmte Formate wie QuickTime und MXF OP1a verfügbar.

Für Sidecar-Untertitelexporte können Sie auch das Dateiformat und die Framerate für die Untertiteltextdatei auswählen.

Beim Exportieren von Sidecar-Untertiteltextdateien werden mehrere Dateiformate unterstützt:

  • Scenarist-Untertiteldatei (.scc)
  • MacCaption VANC-Datei (.mcc)
  • Zeitgesteuerte W3C/SMPTE/EBU-Textdatei (.xml)
  • EBU N19-Datei für Untertitel (.stl)
  • SubRip-Untertitelformat (.srt)
Hinweis:

Durch den aktiven Untertitel-Spurtyp wird bestimmt, welche Formate im Menü verfügbar sind.

Bei einigen Sidecar-Dateiformaten können Sie verschiedene Framerates für die exportierte Textdatei auswählen. Durch das gewählte Dateiformat wird bestimmt, welche Framerates verfügbar sind.

Einige Untertitel-Dateiformate bieten zusätzliche Einstellungen, z. B SRT-Styling für SRT-Dateien und Metadatensteuerelemente für STL-Dateien.

Weitere Informationen finden Sie unter Workflow für Untertitel in Premiere Pro.

Effekte

Über den Abschnitt Effekt können Sie verschiedene Effekte, z. B. Lumetri-Farbanpassungen, HDR-zu-SDR-Umwandlungen sowie Bild-, Text- und Timeline-Überlagerungen, zu exportierten Medien hinzufügen.

Auf der rechten Seite des Bildschirms Exportieren sehen Sie eine Vorschau der angewendeten Effekte. Um alle Effekte zu deaktivieren, deaktivieren Sie die Option in der Kopfzeile „Effekte“.

Weitere Informationen finden Sie in den Effekteinstellungen.

Metadaten

Metadaten sind beschreibende Informationen zu einer Mediendatei. Metadaten können Informationen wie Erstellungsdatum, Dateiformat und Zeitleistenmarkierungen umfassen.

Eine Exportvorlage gibt an, welche XMP-Metadaten in die Ausgabedatei geschrieben werden. Sie können z. B. eine Exportvorgabe erstellen, die verschiedene XMP-Metadaten aus den Quelldateien enthält, und gleichzeitig Ihre Kontaktdaten und Informationen zum Urheberrecht zu jeder Ausgabedatei hinzufügen.

Die Exportvorlage filtert sämtliche Felder heraus, die nicht explizit von der aktuellen Vorlage aktiviert wurden. Die einzige Ausnahme bilden interne Eigenschaften, die automatisch von der erstellenden Anwendung mit Daten ausgefüllt werden. Diese Eigenschaften werden immer mit aufgenommen und können nicht exportiert werden.

Um eine eigene Exportvorgabe zu erstellen, klicken Sie auf Neu neben dem Menü Exportvorlage. Sie können verschiedene Felder oder Kategorien aktivieren, indem Sie diese im Dialogfeld Exportvorlagen-Editor auswählen. Um bestimmte Felder zu suchen, verwenden Sie das Suchfeld im oberen Bereich des Dialogfelds Exportvorlagen-Editor. Achten Sie darauf, Ihrer Exportvorgabe einen aussagekräftigen Namen zuzuweisen. 

Sie können eine bereits vorhandene benutzerdefinierte Exportvorlage bearbeiten, indem Sie sie im Menü Exportvorlagen auswählen und auf Bearbeiten klicken. 

Wenn Sie eine Exportvorgabe angewendet haben, können Sie auch manuell Werte eingeben, um den Objekten in der aktuellen Kodierungswarteschlange bestimmte XMP-Metadaten hinzuzufügen.

Einige Felder können nicht bearbeitet und nicht von der Ausgabe ausgeschlossen werden. Dazu gehören z. B. die Felder, die automatisch von der erstellenden Anwendung ausgefüllt werden. So werden z. B. das Feld Format im Schema Dublin Core und das Feld Video-Framerate im Schema Dynamische Medien automatisch so von Premiere Pro festgelegt, dass sie die Ausgabedatei genau beschreiben. Diese Felder können nicht vom Benutzer bearbeitet werden. Darüber hinaus können Werte, die von der aktuellen Exportvorgabe festgelegt werden, nicht bearbeitet werden. Wenn Sie diese Werte ändern möchten, ändern Sie die Vorgabe oder wenden Sie eine andere Vorgabe an. 

Felder, die keine Daten enthalten (entweder aus der Vorlage oder manuell eingegeben), werden nicht in die exportierten XMP-Metadaten aufgenommen. Leere Felder werden nicht in die Ausgabedatei geschrieben.

Um das Dialogfeld Metadatenexport zu öffnen, klicken Sie auf die Dialogfeldschaltfläche Metadaten im Abschnitt Metadaten.

Metadatenexport
Metadatenexport

Exportoptionen

Diese Optionen bestimmen, wie XMP-Metadaten mit der exportierten Datei gespeichert werden.

XMP-Metadaten werden als separate Datei im selben Verzeichnis wie die exportierte Datei gespeichert.

XMP-Metadaten werden in der exportierten Datei selbst gespeichert.

Hinweis:

Diese Option wird nur für Formate wie QuickTime angezeigt, die eingebettete Metadaten unterstützen.

Es werden nur grundlegende Metadaten über die exportierte Datei wie Dateiinformationen und Start-Timecode exportiert.

Alle Metadaten aus der Quelle werden entfernt. Dies geschieht analog zum Deaktivieren des Schalters im Metadatenheader.

Clip- und Sequenzmarken einbeziehen

Fügen Sie Markeninformationen hinzu, wenn diese in der Quelle vorhanden sind. Für Clips werden Clipmarken exportiert. Für Sequenzen werden nur Sequenzmarken exportiert (Clipmarken auf Clips in der Sequenz sind nicht enthalten).

Start-Timecode festlegen

Wenn diese Option aktiviert ist, können Sie den Start-Timecode für den exportierten Clip festlegen. Dadurch wird der native Timecode in der Quelle überschrieben.

Allgemein

Aktivieren Sie diese Option, um Ihre exportierten Dateien automatisch wieder in Ihr Premiere Pro-Projekt zu importieren.

Hinweis:

Diese Einstellung ist global und betrifft alle Ziele.  Sie ist nicht enthalten, wenn benutzerdefinierte Voreinstellungen gespeichert werden.

Wenn diese Option aktiviert ist, exportiert Premiere Pro Inhalte mithilfe von Vorschaudateien, die bereits für Ihre Premiere-Sequenz generiert wurden, anstatt neue Medien zu rendern. Diese Option kann den Export beschleunigen, aber auch je nach ausgewähltem Vorschauformat die Qualität beeinträchtigen.

Weitere Informationen finden Sie unter Mit Vorschaudateien arbeiten.

Proxys werden verwendet, um die Leistung beim Bearbeiten und Exportieren zu erhöhen.

Wenn diese Option aktiviert ist, exportiert Premiere Pro Inhalte mithilfe von Proxy-Dateien, die bereits für Ihre Sequenz generiert wurden, anstatt neue Medien zu rendern. Diese Option kann die Exportleistung verbessern. Das Kontrollkästchen ist standardmäßig deaktiviert.

Weitere Informationen finden Sie unter Proxy-Workflow.

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