Anpassungsfilter

Zuletzt aktualisiert am 14. Dezember 2021

Anwenden des Filters „Tonwertangleichung“

Mit dem Filter „Tonwertangleichung“ werden die Helligkeitswerte der Bildpixel neu verteilt, sodass die Pixel die Helligkeitsstufen gleichmäßiger darstellen. Wenn du diesen Befehl anwendest, findet Photoshop Elements die hellsten und dunkelsten Werte im Gesamtbild. Es ordnet diese Werte dann neu zu, sodass der hellste Wert Weiß und der dunkelste Wert Schwarz repräsentiert. Photoshop Elements gleicht dann die Helligkeitswerte an, d. h., die Zwischenwerte werden gleichmäßig über die Graustufen verteilt.

Wähle ein Bild, eine Ebene oder einen Bereich aus.

Wähle „Filter“ > „Anpassungsfilter“ > „Tonwertangleichung“.
Wähle einen Bildbereich aus und wähle dann im Dialogfeld die anzugleichenden Werte. Klicke anschließend auf „OK“:
  • „Tonwertangleichung nur für Auswahlbereich“, um nur die Pixel der Auswahl zu verteilen.
  • „Tonwertangleichung für gesamtes Bild ausgehend von Auswahlbereich“, um alle Bildpixel anhand der Pixel in der Auswahl gleichmäßig zu verteilen.

Anwenden des Filters „Verlaufsumsetzung“

Mit dem Filter „Verlaufsumsetzung“ wird den Farben einer bestimmten Verlaufsfüllung der entsprechende Graustufenbereich des Bildes zugeordnet.

Simulation eines Sepiatons mit dem Filter „Verlaufsumsetzung“

Wähle ein Bild, eine Ebene oder einen Bereich aus.

Führe einen der folgenden Schritte aus:
  • Wähle „Filter“ > „Anpassungsfilter“ > „Verlaufsumsetzung“.
  • Erstelle über das Ebenenbedienfeld oder das Menü „Ebene“ eine neue Einstellungsebene für die Verlaufsumsetzung oder öffne eine vorhandene Einstellungsebene.
Lege die gewünschte Verlaufsfüllung fest:
  • Klicke auf das Dreieck rechts neben der im Dialogfeld „Verlaufsumsetzung“ angezeigten Verlaufsfüllung, um eine Verlaufsfüllung aus einer Liste zu wählen. Wähle die gewünschte Verlaufsfüllung aus und klicke auf einen leeren Bereich im Dialogfeld, um die Liste auszublenden.
  • Klicke auf die momentan im Dialogfeld „Verlaufsumsetzung“ angezeigte Verlaufsfüllung, um sie zu bearbeiten. Ändere diese Verlaufsfüllung oder erstelle eine neue.

Standardmäßig werden die Tiefen der Anfangsfarbe (links), die Mitteltöne dem Mittelpunkt und die Lichter der Endfarbe (rechts) der Verlaufsfüllung zugeordnet.

Wähle keine, eine oder beide der Verlauf-Optionen aus:
  • Mit „Dither“ wird zufälliges Rauschen hinzugefügt, um die Darstellung der Verlaufsfüllung zu glätten und Streifeneffekte zu reduzieren.
  • Mit „Umkehren“ wird die Richtung der Verlaufsfüllung und damit die Verlaufsumsetzung umgekehrt.
Klicke auf „OK“.

Anwenden des Filters „Umkehren“

Mit dem Filter „Umkehren“ werden die Farben in einem Bild umgekehrt. Mit diesem Befehl kannst du zum Beispiel ein Schwarzweiß-Positiv in ein Negativ umwandeln oder aus einem gescannten Schwarzweiß-Negativ ein Positiv erstellen.

Hinweis: Da Farbfilme als Hauptbestandteil eine orangefarbene Maske enthalten, können mit dem Befehl „Umkehren“ keine präzisen Positivbilder aus gescannten Farbnegativen erzeugt werden. Wähle beim Scannen von Filmen auf Dia-Scannern unbedingt die korrekten Einstellungen für Farbnegative.

Wenn du ein Bild umkehrst, wird der Helligkeitswert jedes Pixels in den entgegengesetzten Wert auf der 256-stufigen Farbwerteskala konvertiert. Bei einem positiven Bild wird beispielsweise ein Pixel mit dem Wert 255 in den Wert 0 geändert.

Wähle ein Bild, eine Ebene oder einen Bereich aus.

Wähle „Filter“ > „Anpassungsfilter“ > „Umkehren“.

Anwenden des Filters „Tontrennung“

Mit dem Filter „Tontrennung“ kannst du die Anzahl der Tonwertstufen (oder Helligkeitswerte) für jeden Kanal in einem Bild festlegen. Der Filter ordnet anschließend Pixel zum nächsten übereinstimmenden Tonwert zu. Wenn du z. B. zwei Tonwertstufen in einem RGB-Bild wählst, ergeben sich daraus sechs Farben: zwei für Rot, zwei für Grün und zwei für Blau.

Dieser Befehl ist nützlich, wenn du Spezialeffekte, wie z. B. große flächige Bereiche in einem Foto, erzeugen möchtest. Die Effekte sind besonders gut zu sehen, wenn du die Anzahl der Graustufen in einem Graustufenbild verringerst. Mit diesem Befehl können aber auch interessante Effekte in Farbbildern erzielt werden.

Anmerkung

Wenn das Bild eine bestimmte Anzahl von Farben haben soll, konvertiere es in ein Graustufenbild und gib die Anzahl der Stufen an. Konvertiere das Bild dann wieder in den vorherigen Farbmodus und ersetze die Grautöne durch die gewünschten Farben.

Wähle ein Bild, eine Ebene oder einen Bereich aus.

Führe einen der folgenden Schritte aus:
  • Wähle „Filter“ > „Anpassungsfilter“ > „Tontrennung“.
  • Erstelle mithilfe des Ebenenbedienfelds oder des Menüs „Ebene“ eine neue Einstellungsebene für die Tontrennung oder öffne eine vorhandene Einstellungsebene.

Verwende den Regler, um den richtigen Effekt zu erzielen, oder gib die gewünschte Anzahl der Tonwertstufen ein und klicke auf „OK“.

Anwenden des Filters „Schwellenwert“

Mit dem Filter „Schwellenwert“ werden Graustufen- oder Farbbilder in kontrastreiche Schwarzweißbilder umgewandelt. Du kannst einen bestimmten Wert als Schwellenwert festlegen. Alle Pixel, die heller als der Schwellenwert sind, werden in Weiß umgewandelt, alle dunkleren Pixel in Schwarz. Der Befehl „Schwellenwert“ ist nützlich, um die hellsten und dunkelsten Bildbereiche zu bestimmen.

Wähle ein Bild, eine Ebene oder einen Bereich aus.

Führe einen der folgenden Schritte aus:
  • Wähle „Filter“ > „Anpassungsfilter“ > „Schwellenwert“.
  • Erstelle mithilfe des Ebenenbedienfelds oder des Menüs „Ebene“ eine neue Einstellungsebene für den Schwellenwert oder öffne eine vorhandene Einstellungsebene.
  • Im Dialogfeld „Schwellenwert“ wird ein Histogramm mit den Luminanzstufen der Pixel in der aktuellen Auswahl angezeigt.
Aktiviere die Option „Vorschau“ und führe einen der folgenden Schritte aus:
  • Wenn du das Bild in ein Schwarzweißbild umwandeln möchtest, ziehe den Regler unter dem Histogramm, bis am oberen Rand des Dialogfelds die gewünschte Schwellenwertstufe angezeigt wird, und klicke auf „OK“. Beim Ziehen verändert sich das Bild entsprechend dem aktuellen Schwellenwert.
  • Wenn du ein repräsentatives Spitzlicht finden möchtest, ziehe den Regler so weit nach rechts, bis das Bild in reinem Schwarz angezeigt wird. Ziehe den Regler dann so weit zurück, bis einige weiße Flächen im Bild erscheinen.
  • Um eine repräsentative Tiefe zu finden, ziehe den Regler so weit nach links, bis das Bild in reinem Weiß angezeigt wird. Ziehe den Regler dann so weit zurück, bis einige schwarze Flächen im Bild erscheinen.
(Optional) Klicke bei gedrückter Alt-Taste (Wahltaste unter Mac OS) auf „Zurück“, um die Standardeinstellungen wiederherzustellen.
(Optional) Klicke auf „Abbrechen“, um das Dialogfeld „Schwellenwert“ zu schließen, ohne Änderungen im Bild zu übernehmen.

Anwenden des Fotofilters

Der Befehl „Fotofilter“ simuliert einen Farbfilter, der vor das Kameraobjektiv gesetzt wird.  Ein Farbfilter passt die Farbbalance und Farbtemperatur des Lichts an, das durch das Objektiv auf den Film gelangt und diesen so belichtet. Bei Verwendung des Befehls „Fotofilter“ kannst du aus verschiedenen Farb-Presets wählen, mit denen du den Farbton deines Bildes ändern kannst. Möchtest du den Farbton selbst festlegen, kannst du die gewünschte Farbe im Adobe-Farbwähler auswählen.

Originalbild (links) und nach Anwendung der Option „Warmfilter (81)“ mit einer Dichte von 60 % (rechts)

Führe einen der folgenden Schritte aus:
  • Wähle „Filter“ > „Anpassungsfilter“ > „Fotofilter“.
  • Wähle „Ebene“ > „Neue Einstellungsebene“ > „Fotofilter“. Klicke im Dialogfeld „Neue Ebene“ auf „OK“.
Wähle die Filterfarbe aus. Führe dazu im Dialogfeld „Fotofilter“ einen der folgenden Schritte durch:

Warmfilter (85), Kaltfilter (80)

Farbkonvertierungsfilter, die den Weißabgleich im Bild korrigieren. Wenn ein Bild mit einer geringeren Farbtemperatur des Lichts (gelblich) aufgenommen wurde, macht die Option „Kaltfilter (80)“ die Bildfarben blauer, um die geringere Farbtemperatur des Umgebungslichts auszugleichen. Wurde das Foto mit einer höheren Farbtemperatur des Lichts (bläulich) aufgenommen, macht die Option „Warmfilter (85)“ die Bildfarben wärmer, um die höhere Lichttemperatur des Umgebungslichts auszugleichen.

Warmfilter (81), Kaltfilter (82)

Lichtausgleichfilter für kleinere Korrekturen der Farbqualität eines Bildes. Bei der Option „Warmfilter (81)“ wird das Bild wärmer (gelber), während die Option „Kaltfilter (82)“ für einen kälteren (blaueren) Bildeindruck sorgt.

Einzelne Farben

Durch Auswahl einer dieser Farben kannst du den Farbton des Bildes korrigieren. Welches Farb-Preset du hier auswählst, hängt davon ab, wie du den Befehl „Fotofilter“ verwendest. Wenn dein Foto einen Farbstich hat, kannst du diesen Farbstich durch Auswahl einer Komplementärfarbe neutralisieren. Du kannst auch Farben für spezielle Farbeffekte oder -verbesserungen anwenden. So simuliert z. B. der Filter „Unterwasser“ den grünlich-blauen Farbstich, der bei der Unterwasserfotografie typisch ist.

  • Aktiviere die Option „Filter“ und wähle im Menü „Filter“ eines der Presets aus.
  • Aktiviere die Option „Farbe“ und klicke auf das Farbfeld. Daraufhin wird der Farbwähler geöffnet, in dem du die Farbe deines benutzerdefinierten Farbfilters festlegen kannst.
  • Aktiviere die Option „Vorschau“ (sofern sie noch nicht aktiviert ist), damit du dir die Ergebnisse der Verwendung des Farbfilters ansehen kannst.
  • Wenn das Bild durch Verwendung des Farbfilters nicht abgedunkelt werden soll, aktiviere die Option „Luminanz erhalten“ (sofern sie noch nicht aktiviert ist).
Lege mithilfe des Reglers für die Dichte oder durch Eingabe eines Werts im Feld „Dichte“ fest, wie stark die Farbzuweisung ausfallen soll. Je höher der Dichtewert, desto deutlicher ist die Farbkorrektur zu sehen.
Klicke auf „OK“.