Beim Speichern oder Exportieren wird Bildmaterial von Illustrator in eine Datei geschrieben. Die Struktur der Daten hängt dabei vom ausgewählten Dateiformat ab.

Sie können Bildmaterial in den fünf Hauptdateiformaten AI, PDF, EPS, FXG und SVG speichern. Diese Formate werden als native Formate bezeichnet, da in ihnen alle Daten aus Illustrator (einschließlich mehrerer Zeichenflächen) erhalten bleiben. (Bei den Formaten PDF und SVG müssen Sie die Option „Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten“ auswählen, damit alle Daten aus Illustrator erhalten bleiben.) Bei EPS und FXG werden einzelne Zeichenflächen als separate Dateien abgespeichert. Mit SVG wird nur die aktive Zeichenfläche gespeichert. Es wird jedoch der Inhalt aller Zeichenflächen angezeigt.

Sie können Bildmaterial auch in eine Vielzahl von Formaten exportieren, die außerhalb von Illustrator genutzt werden können. Diese Formate werden nicht native Formate genannt, da bei erneutem Öffnen der Datei in Illustrator nicht alle Daten abgerufen werden können. Es empfiehlt sich daher, das Bildmaterial zunächst im AI-Format zu speichern und erst zum Schluss in das gewünschte Format zu exportieren.

Hinweis:

Wenn Sie Bildmaterial mit verknüpften EPS-Dateien speichern, die in einem binären Format gespeichert wurden (z. B. im EPS-Standardformat von Photoshop), wird eine Fehlermeldung angezeigt. In diesem Fall können Sie die EPS-Dateien erneut im ASCII-Format speichern, die verknüpften Dateien im Illustrator-Bildmaterial einbetten oder das Bildmaterial im AI- oder PDF-Format anstelle des EPS-Formats speichern.

Ein Video zum Speichern für das Web finden Sie unter Speichern von Bildmaterial für das Web

Speichern im Illustrator-Format

Wenn das Dokument mehr als eine Zeichenfläche beinhaltet und Sie es für eine frühere Version von Illustrator speichern möchten, können Sie jede einzelne Zeichenfläche als separate Datei speichern oder den Inhalt aller Zeichenflächen in einer einzelnen Datei zusammenführen.

  1. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“ oder „Datei“ > „Kopie speichern“.

  2. Geben Sie einen Dateinamen ein und wählen Sie einen Speicherort für die Datei.

  3. Wählen Sie als Dateiformat „Illustrator (*.AI)“ und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).

  4. Legen Sie im Dialogfeld „Illustrator-Optionen“ die gewünschten Optionen fest und klicken Sie auf „OK“.

    Version

    Legt die Illustrator-Version fest, mit der die Datei kompatibel sein soll. Ältere Formate unterstützen nicht alle Funktionen der aktuellen Version von Illustrator. Wenn Sie also nicht die aktuelle Version von Illustrator auswählen, sind einige Speicheroptionen nicht verfügbar und bestimmte Arten von Daten werden geändert. Lesen Sie die unten im Dialogfeld angezeigten Warnungen, um sich über die jeweiligen Änderungen zu informieren.

    Subset-Schriften, wenn Prozentsatz der Zeichen kleiner ist als

    Legt fest, wann die gesamte Schriftart (nicht nur die im Dokument verwendeten Zeichen) eingebettet wird. Diese Entscheidung wird davon abhängig gemacht, wie viele Zeichen der Schrift im Dokument verwendet werden. Wenn eine Schrift z. B. 1000 Zeichen enthält, im Dokument aber nur 10 Zeichen davon verwendet werden, ist es u. U. sinnvoller, die Schrift nicht einzubetten, um die Dateigröße gering zu halten.

    PDF-kompatible Datei erstellen

    Speichert eine PDF-Version des Dokuments in Illustrator. Aktivieren Sie diese Option, wenn die Illustrator-Datei mit anderen Adobe-Anwendungen kompatibel sein soll.

    Verknüpfte Dateien einschließen

    Bettet Dateien ein, die mit dem Bildmaterial verknüpft sind.

    ICC-Profil einbetten

    Erstellt ein Dokument mit Farbmanagement.

    Komprimierung verwenden

    Komprimiert PDF-Daten in der Illustrator-Datei. Wenn diese Option aktiviert ist, dauert der Speichervorgang etwas länger. Deaktivieren Sie diese Option, wenn das Speichern der Datei in Illustrator länger als 8 Minuten dauert.

    Jede Zeichenfläche in einer separaten Datei speichern

    Jede Zeichenfläche wird in einer separaten Datei gespeichert. Es wird ebenfalls eine separate Masterdatei erstellt, die alle Zeichenflächen beinhaltet. Alle Inhalte, die mit einer Zeichenfläche in Berührung stehen, werden in die Datei für diese Zeichenfläche aufgenommen. Wenn Bildmaterial verschoben werden muss, um auf eine einzelne Zeichenfläche zu passen, wird eine Warnmeldung angezeigt. Wenn Sie diese Option nicht auswählen, werden die Zeichenflächen in einem einzelnen Dokument zusammengeführt und in Objekthilfslinien und (in Illustrator CS3) Schnittbereiche konvertiert. Die für die gespeicherte Datei verwendete Zeichenfläche beruht auf der Größe des standardmäßigen Dokumentstartprofils.

    Transparenzoptionen

    Legt fest, was mit transparenten Objekten geschieht, wenn die Datei in einem Format vor Illustrator 9.0 gespeichert wird. Aktivieren Sie die Option „Pfade beibehalten“, wenn die Transparenzeffekte gelöscht und transparentes Bildmaterial auf 100 % Deckkraft und normale Füllmethode zurückgesetzt werden sollen. Aktivieren Sie die Option „Aussehen und Überdrucken beibehalten“, um überdruckte Bereiche beizubehalten, die nicht mit transparenten Objekten interagieren. Überdruckte Bereiche, die mit transparenten Objekten interagieren, werden reduziert.

    Hinweis: Wenn Ihr Bildmaterial komplexe überlappende Bereiche enthält und Sie eine hochauflösende Ausgabe benötigen, klicken Sie auf „Abbrechen“ und legen Sie zunächst die Einstellungen für die Pixelbildumwandlung fest.

Speichern im EPS-Format

Fast alle Layout-, Textverarbeitungs- und Grafikprogramme können importierte oder platzierte EPS-Dateien (Encapsulated PostScript) lesen. Im EPS-Format werden viele der Grafikelemente beibehalten, die Sie in Adobe Illustrator erstellen können. Das bedeutet, dass EPS-Dateien wieder in Illustrator geöffnet und als Dateien in Illustrator bearbeitet werden können. Da EPS-Dateien auf der Seitenbeschreibungssprache PostScript basieren, können sie sowohl Vektorgrafiken als auch Bitmapbilder enthalten. Wenn das Dokument mehrere Zeichenflächen enthält, werden diese Zeichenflächen beim Speichern im EPS-Format beibehalten.

  1. Wenn das Bildmaterial Transparenz (einschließlich überdruckter Bereiche) enthält und Sie eine Ausgabe mit hoher Auflösung benötigen, wählen Sie „Fenster“ > „Reduzierungsvorschau“, um die Auswirkungen des Reduzierens anzuzeigen.

  2. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“ oder „Datei“ > „Kopie speichern“.

  3. Geben Sie einen Dateinamen ein und wählen Sie einen Speicherort für die Datei.

  4. Wählen Sie als Dateiformat „Illustrator EPS (*.EPS)“ und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).

  5. Falls Sie für jede Zeichenfläche eine separate Datei erstellen möchten, klicken Sie auf „Zeichenflächen verwenden“ und wählen Sie „Alle“ oder geben einen Bereich an. Zusätzlich zu den separaten Dateien wird eine EPS-Master-Datei gespeichert, die sämtliche Zeichenflächen enthält. Wenn Sie diese Option deaktivieren, wird eine einzelne EPS-Datei erstellt, in der alle Zeichenflächen enthalten sind.

  6. Legen Sie im Dialogfeld „EPS-Optionen“ die gewünschten Optionen fest und klicken Sie auf „OK“:

    Version

    Legt die Illustrator-Version fest, mit der die Datei kompatibel sein soll. Ältere Formate unterstützen nicht alle Funktionen der aktuellen Version von Illustrator. Wenn Sie also nicht die aktuelle Version von Illustrator auswählen, sind einige Speicheroptionen nicht verfügbar und bestimmte Arten von Daten werden geändert. Lesen Sie die unten im Dialogfeld angezeigten Warnungen, um sich über die jeweiligen Änderungen zu informieren.

    Format

    Bestimmt die Eigenschaften des Vorschaubilds, das in der Datei gespeichert wird. Das Vorschaubild wird in Anwendungen angezeigt, die EPS-Bildmaterial nicht direkt anzeigen können. Wenn Sie kein Vorschaubild erstellen möchten, wählen Sie im Menü „Format“ die Option „Ohne“. Wählen Sie ansonsten ein Schwarzweiß- oder Farbformat.

    Wenn Sie als Format „TIFF (8-Bit-Farben)“ wählen, wählen Sie für das Vorschaubild eine Hintergrundoption aus:

    Transparent

    Erzeugt einen transparenten Hintergrund.

    Deckend

    Erzeugt einen deckenden Hintergrund. (Wählen Sie „Deckend“, wenn das EPS-Dokument in einer Microsoft Office-Anwendung verwendet werden soll.)

    Transparenzoptionen

    Legt fest, wie mit transparenten Objekten und überdruckten Bereichen verfahren werden soll. Welche Optionen verfügbar sind, hängt von der oben im Dialogfeld ausgewählten Formatversion ab.

    Wenn Sie ein CS-Format auswählen, legen Sie fest, wie auf Überdrucken eingestellte überlappende Farben gespeichert werden sollen, und wählen Sie eine Vorgabe (oder entsprechende Optionen) für das Reduzieren der Transparenz aus. Sie können auch auf die Schaltfläche „Benutzerdefiniert“ klicken, um die Einstellungen für die Transparenzreduzierung anzupassen.

    Wenn Sie ein Format vor Version 8.0 ausgewählt haben, aktivieren Sie die Option „Pfade beibehalten“, wenn die Transparenzeffekte gelöscht und transparentes Bildmaterial auf 100 % Deckung und normale Füllmethode zurückgesetzt werden sollen. Aktivieren Sie die Option „Aussehen und Überdrucken beibehalten“, um überdruckte Bereiche beizubehalten, die nicht mit transparenten Objekten interagieren. Überdruckte Bereiche, die mit transparenten Objekten interagieren, werden reduziert.

    Schriften einbetten (für andere Anwendungen)

    Bei Auswahl dieser Option werden alle Schriften eingebettet, für die entsprechende Berechtigungen vom Hersteller vorliegen. Durch das Einbetten von Schriften wird sichergestellt, dass die Originalschrift angezeigt und gedruckt wird, wenn die Datei in einer anderen Anwendung wie z. B. Adobe InDesign platziert wird. Wenn die Datei in Illustrator auf einem Computer geöffnet wird, auf dem die Schrift nicht installiert ist, wird die Schrift auf andere Weise dargestellt oder durch eine ähnliche Schrift ersetzt. Dadurch soll die unerlaubte Verwendung der eingebetteten Schrift verhindert werden.

    Hinweis: Durch Auswahl der Option „Schriften einbetten“ wird die gespeicherte Datei größer.

    Verknüpfte Dateien einschließen

    Bettet Dateien ein, die mit dem Bildmaterial verknüpft sind.

    Dokumentminiaturen einschließen

    Bei Auswahl dieser Option wird ein Miniaturbild des Bildmaterials erstellt. Die Miniatur wird in den Illustrator-Dialogfeldern „Öffnen“ und „Platzieren“ angezeigt.

    CMYK-PostScript in RGB-Dateien einschließen

    Legt fest, dass Dokumente im RGB-Farbmodus auch aus Anwendungen gedruckt werden können, die keine RGB-Ausgabe unterstützen. Beim erneuten Öffnen der EPS-Datei in Illustrator bleiben die RGB-Farben erhalten.

    Verläufe und Verlaufsgitter kompatibel drucken

    Bei Auswahl dieser Option ist es auch mit älteren Druckern und PostScript-Geräten möglich, Verläufe und Verlaufsgitter zu drucken, indem die Verlaufsobjekte in das JPEG-Format konvertiert werden. Diese Option kann die Ausgabegeschwindigkeit auf Ausgabegeräten, die keine Probleme mit Verläufen haben, deutlich herabsetzen.

    Adobe PostScript®

    Legt fest, welches PostScript-Level für das Speichern des Bildmaterials verwendet wird. PostScript-Level 2 kann sowohl Farb- als auch Graustufen-Vektorgrafiken und -Bitmapbilder darstellen und unterstützt RGB-, CMYK- und CIE-basierte Farbmodelle für Vektorgrafiken und Bitmapbilder. PostScript-Level 3 bietet gegenüber Level 2 einen größeren Funktionsumfang und ermöglicht z. B. auch das Drucken von Gitterobjekten (nur auf PostScript® 3™-Druckern verfügbar). Da Verlaufsgitterobjekte bei der Ausgabe auf PostScript Level 2-Geräten in Bitmapbilder umgewandelt werden, sollten diese Objekte nur auf einem PostScript 3-Drucker ausgegeben werden.

Speichern im SVG-Format

SVG ist ein Vektorformat, das interaktive Webgrafiken in hoher Qualität erstellt. Es gibt zwei SVG-Formate: „SVG“ und SVG komprimiert (SVGZ). Im SVGZ-Format wird die Dateigröße um 50 % bis 80 % reduziert. Dateien in diesem Format können jedoch nicht mit einem Texteditor bearbeitet werden.

Wenn Sie Bildmaterial in einem SVG-Format speichern, werden Gitterobjekte in Pixelbilder umgewandelt. Außerdem werden Bilder ohne Alphakanal in das JPEG-Format umgewandelt. Bilder mit Alphakanal werden in das PNG-Format umgewandelt. Wenn das Dokument mehrere Zeichenflächen enthält und Sie im SVG-Format speichern, wird die aktive Zeichenfläche beibehalten. Sie können einzelne Zeichenflächen nicht als separate SVG-Dateien speichern.

  1. Wenn Bildmaterial SVG-Effekte enthält, wählen Sie die einzelnen Elemente aus, denen ein SVG-Effekt zugewiesen wurde, und verschieben Sie den Effekt an das untere Ende des Aussehenbedienfelds (unmittelbar über den Eintrag „Deckkraft“). Folgen dem SVG-Effekt noch weitere Effekte, wird in der SVG-Ausgabe ein Pixelbildobjekt ausgegeben. Wenn das Bildmaterial außerdem mehrere Zeichenflächen enthält, wählen Sie die zu exportierende Zeichenfläche aus.

  2. Wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“ oder „Datei“ > „Kopie speichern“.

  3. Geben Sie einen Dateinamen ein und wählen Sie einen Speicherort für die Datei.

  4. Wählen Sie als Dateiformat „SVG (*.SVG)“ oder „SVG komprimiert (*.SVGZ)“ und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).

  5. Legen Sie im Dialogfeld „SVG-Optionen“ die gewünschten Optionen fest und klicken Sie auf „OK“.

    SVG-Profile

    Legt die SVG XML-Dokumenttypdefinition für die exportierte Datei fest.

    SVG 1.0 und SVG 1.1

    Eignet sich für SVG-Dateien, die auf einem Desktop-Computer angezeigt werden. SVG 1.1 ist die Vollversion der SVG-Spezifikation, zu der die Untergruppen SVG Tiny 1.1, SVG Tiny 1.1 Plus und SVG Basic 1.1 gehören.

    SVG Basic 1.1

    Eignet sich für SVG-Dateien, die auf Geräten mit mittlerer Leistung angezeigt werden, wie etwa Handhelds. Beachten Sie, dass das Profil SVG Basic nicht von allen Handhelds unterstützt wird. Wenn Sie diese Option wählen, ist daher nicht gewährleistet, dass die SVG-Datei auf allen Handhelds angezeigt werden kann. Nicht rechteckige Schnittmasken sowie einige SVG-Filtereffekte werden von SVG Basic nicht unterstützt.

    SVG Tiny 1.1 und SVG Tiny 1.1+

    Eignet sich für SVG-Dateien, die auf kleinen Geräten wie Mobiltelefonen angezeigt werden. Beachten Sie, dass die Profile SVG Tiny und SVG Tiny Plus nicht von allen Mobiltelefonen unterstützt werden. Wenn Sie eine dieser Optionen auswählen, ist daher nicht gewährleistet, dass die SVG-Datei auf allen kleinen Geräten angezeigt werden kann.

    SVG Tiny 1.2

    Eignet sich für SVG-Dateien, die auf einer Reihe von unterschiedlichen Geräten angezeigt werden sollen, von PDAs und Mobiltelefonen bis hin zu Laptops und Desktopcomputern.

    Verläufe, Transparenz, Beschneiden, Masken, Symbole, Muster, unterstrichener Text, durchgestrichener Text, vertikaler Text oder SVG-Filtereffekte werden von SVG Tiny nicht unterstützt. Mit SVG Tiny Plus können Verläufe und Transparenz angezeigt werden, jedoch nicht Schnittmasken, Masken, Symbole und SVG-Filtereffekte.

    Tipp: Weitere Informationen zu SVG-Profilen finden Sie in der SVG-Spezifikation auf der Website des World Wide Web Consortium (W3C) unter (www.w3.org).

    Schriftart

    Legt fest, wie Schriften exportiert werden:

    Adobe CEF

    Verwendet „Font-Hinting“ für eine bessere Ausgabe kleiner Schriften. Diese Schriftart wird von Adobe SVG Viewer unterstützt, aber möglicherweise nicht von anderen SVG-Viewern.

    SVG

    Verwendet kein Font-Hinting. Diese Schriftart wird von allen SVG-Viewern unterstützt.

    In Konturen umwandeln

    Konvertiert Text in Vektorpfade. Mit dieser Option können Sie das Aussehen von Text in allen SVG-Viewern erhalten.

    Schriften teilweise laden

    Steuert, welche Glyphen (Zeichen einer bestimmten Schriftart) in die exportierte SVG-Datei eingebettet werden. Wählen Sie die Option „Ohne“, wenn Sie sich sicher sind, dass die benötigten Schriften auf den Endbenutzersystemen installiert sind. Wählen Sie die Option „Nur verwendete Glyphen“, wenn nur die im aktuellen Bildmaterial vorhandenen Glyphen eingebettet werden sollen. Die übrigen Einstellungen („Englisch“, „Englisch und verwendete Glyphen“, „Latein“, „Latein und verwendete Glyphen“, „Alle Glyphen“) sind sinnvoll, wenn der Textinhalt der SVG-Datei dynamisch ist (wie z. B. servergenerierter oder interaktiver Text).

    Bildposition

    Legt fest, ob Pixelbilder direkt in die Datei eingebettet oder mit den exportierten JPEG- bzw. PNG-Bildern aus der originalen Datei in Illustrator verknüpft werden sollen. Durch das Einbetten von Bildern vergrößert sich zwar die Datei, es wird damit jedoch auch sichergestellt, dass die Pixelbilder stets verfügbar sind.

    Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten

    Behält Illustrator-spezifische Daten bei, indem eine AI-Datei in die SVG-Datei eingebettet wird (die Dateigröße nimmt dabei zu). Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie die SVG-Datei erneut in Illustrator öffnen und bearbeiten möchten. Beachten Sie, dass manuelle Änderungen, die Sie an SVG-Daten vornehmen, beim erneuten Öffnen der Datei nicht widergespiegelt werden. Das liegt daran, dass Illustrator den AI-Teil der Datei liest, jedoch nicht den SVG-Teil.

    CSS-Eigenschaften

    Legt fest, wie Stilattribute im SVG-Code gespeichert werden. Bei der Standardmethode „Präsentationsattribute“ werden Eigenschaften an der höchsten Stelle der Hierarchie angewendet. Dies bietet die größte Flexibilität bei bestimmten Bearbeitungen und Transformationen. Die mit der Methode „Stilattribute“ gespeicherten Dateien können am besten gelesen werden, die Datei ist u. U. aber recht groß. Wählen Sie diese Methode, wenn der SVG-Code bei Transformationen verwendet wird, wie beispielsweise bei Transformationen mit XSLT (Extensible Stylesheet Language Transformation). Die Methode „Stilattribute <Elementverweise>“ führt zu kürzeren Rendering-Zeiten und kleineren SVG-Dateien. Die Methode „Stilelemente“ wird für das Speichern von Dateien mit HTML-Dokumenten verwendet. Wenn Sie diese Option auswählen, können Sie die SVG-Datei ändern, um ein Formatelement in eine externe Stylesheet-Datei zu verschieben, auf die auch die HTML-Datei verweist. Allerdings sind bei dieser Option längere Rendering-Zeiten zu erwarten.

    Dezimalstellen

    Legt die Genauigkeit der Vektordaten in der SVG-Datei fest. Sie können als Dezimalstellen einen Wert zwischen 1 und 7 festlegen. Je höher der Wert, desto größer die Datei und desto besser die Bildqualität.

    Kodierung

    Legt fest, wie Zeichen in der SVG-Datei kodiert werden. Die UTF-Kodierung (Unicode Transformation Format) wird von allen XML-Prozessoren unterstützt. (UTF-8 ist ein 8-Bit-Format und UTF-16 ein 16-Bit-Format.) Bei den Kodierungen ISO 8859-1 und UTF-16 werden die Metadaten der Datei nicht beibehalten.

    Für Adobe SVG Viewer optimieren

    Bewahrt die Illustrator-Daten weitestgehend und Daten in der SVG-Datei können trotzdem weiter manuell bearbeitet werden. Aktivieren Sie diese Option, wenn z. B. SVG-Filtereffekte schneller gerendert werden sollen.

    Adobe Graphics Server-Daten einschließen

    Bezieht alle Informationen ein, die für die Variablenersetzung in der SVG-Datei benötigt werden.

    Slicing-Daten einbeziehen

    Bezieht Speicherort- und Optimierungseinstellungen für Slices ein.

    XMP einschließen

    Schließt XMP-Metadaten in der SVG-Datei ein. Wählen Sie „Datei“ > „Info“ oder geben Sie die Daten mithilfe des Bridge Browsers an.

    Weniger <tspan>-Elemente ausgeben

    Ermöglicht es Illustrator, die Einstellungen für automatisches Kerning beim Export zu ignorieren, was zu einer Datei mit weniger <tspan>-Elementen führt. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie eine besser zu bearbeitende und kompaktere SVG-Datei erstellen möchten. Deaktivieren Sie diese Option, wenn die Erhaltung des Aussehens von Text, auf den automatisches Kerning angewendet wird, besonders wichtig ist.

    <textPath>-Element für Pfadtext verwenden

    Exportiert Pfadtext als <textPath>-Element. Beachten Sie jedoch, dass der Text im SVG Viewer möglicherweise anders als in Illustrator angezeigt wird, da bei diesem Exportmodus das Aussehen nicht immer genau erhalten bleibt. So ist beispielsweise zusätzlicher Text im SVG Viewer sichtbar.

    SVG-Code anzeigen

    Zeigt den Code der SVG-Datei in einem Browserfenster an.

    Webvorschau

    Zeigt die SVG-Datei in einem Browserfenster an.

    Device Central

    Öffnet die Datei in Device Central zur Vorschau auf einem bestimmten Mobiltelefon oder Gerät.

Speichern von Bildmaterial für Microsoft Office

Mit dem Befehl „Für Microsoft Office speichern“ wird eine PNG-Datei erstellt, die Sie in Microsoft Office-Anwendungen verwenden können.

  1. Wählen Sie „Datei“ > „Für Microsoft Office speichern“.

  2. Geben Sie im Dialogfeld „Für Microsoft Office speichern“ einen Speicherort für die Datei und einen Dateinamen an und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).

    Hinweis:

    Wenn Sie die PNG-Einstellungen anpassen möchten, z. B. für Auflösung, Transparenz und Hintergrundfarbe, verwenden Sie anstelle des Befehls „Für Microsoft Office speichern“ den Befehl „Exportieren“. Sie können Bildmaterial auch mit dem Befehl „Für Web und Geräte speichern“ im PNG-Format speichern.

Umwandeln von Vektorgrafiken in Bitmapbilder

Wissenswertes zum Rastern

Das Konvertieren einer Vektorgrafik in ein Bitmapbild wird als Rastern (Pixelbildumwandlung) bezeichnet. Beim Rastern konvertiert Illustrator die Pfade der Grafik in Pixel. Die Rastereffekt-Einstellungen, die Sie hierfür festlegen, bestimmen die Größe und andere Merkmale der entstehenden Pixelbilder.

Einzelne Vektorobjekte können Sie über den Befehl „Objekt“ > „In Pixelbild umwandeln“ oder mit dem Effekt „In Pixelbild umwandeln“ rastern. Sie können auch ein ganzes Dokument rastern, indem Sie es in ein Bitmap-Format wie JPEG, GIF oder TIFF exportieren.

Umwandeln von Vektorobjekten in Pixelbilder

  1. Wählen Sie mindestens ein Objekt aus.

  2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

    • Soll ein Objekt in ein Pixelbild umgewandelt werden, wählen Sie „Objekt“ > „In Pixelbild umwandeln“.

    • Soll lediglich der Anschein eines Pixelbildes erzeugt werden, ohne jedoch die dem Objekt zugrunde liegende Struktur zu ändern, wählen Sie „Effekt“ > „In Pixelbild umwandeln“.

  3. Legen Sie die gewünschten Rastereffekt-Einstellungen fest und klicken Sie auf „OK“.

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