Hier erfahren Sie, wie Sie Mikrointeraktionen mit Auto-Animate erstellen.

Mit Auto-Animate können Sie die Bewegungen von Inhalten zwischen Zeichenflächen durch Übergänge veranschaulichen.

In Kombination mit den Triggern Ziehen und Zeit ermöglicht dies eine Vielzahl von Effekten für Ihren Prototyp wie Wischen-und-Ziehen wie auf YouTube.

Welleneffekt auf einer Website
Welleneffekt auf einer Website
Wisch- und Zieheffekt auf einem Gerät mit Touch-Bedienung
Wisch- und Zieheffekt auf einem Gerät mit Touch-Bedienung

Zum Erstellen eines animierten Prototyps führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Machen Sie sich zunächst mit diesen einfachen Regeln der Objektverarbeitung bei Animationen vertraut:

    • Wenn ein Objekt auf der Zielzeichenfläche nicht vorhanden ist, wird es eingeblendet.
    • Wenn ein Objekt auf der Quellzeichenfläche nicht vorhanden ist, wird es ausgeblendet.
    • Wenn ein Objekt über ein entsprechendes Objekt mit dem gleichen Ebenennamen und der gleichen Gruppe verfügt, werden Attribute animiert. Eine umfassende Liste der unterstützten Eigenschaften und Übergänge finden Sie unter Objekteigenschaften.
  2. Verdrahten Sie die Zeichenflächen im Prototypmodus. 

  3. Klicken Sie auf die Verbindungslinie, um im Eigenschafteninspektor das Fenster „Interaktion“ anzuzeigen, und legen Sie die folgenden Optionen fest:

    • Trigger: Wählen Sie den Trigger-Typ aus, durch den die Animation ausgelöst werden soll. Um etwa das Antippen einer Karte zu simulieren, wählen Sie die Option Antippen aus.
    • Aktion: Wählen Sie die Option Auto-Animate aus. Sie können jetzt einem einzelnen Trigger wie Antippen zwei Aktionen zuweisen. Dazu setzen Sie die erste Aktion im Eigenschafteninspektor auf Übergang, Auto-Animate, Overlay, Bildlauf zu oder Vorherige Zeichenfläche, klicken dann auf das Pluszeichen (+) der zweiten Aktion und setzen diese auf eine Nicht-Übergangsaktion wie Audiowiedergabe oder Sprachwiedergabe. Wenn Sie hingegen als erste Aktion Audio- oder Sprachwiedergabe auswählen, können Sie keine zweite Aktion hinzufügen.
    • Ziel: Wählen Sie den Namen der Zielzeichenfläche aus, um die Übergangsanimation festzulegen.
    • Easing: Wählen Sie eine Option aus, um Easing-Effekte zu simulieren. Wählen Sie zum Beispiel Ease Out, wenn Ihre Animation langsam ausgeblendet werden soll.
    Auto-Animate-Arbeitsablauf
    Auto-Animate-Arbeitsablauf

    A. Tripper-Typ B. Aktion „Auto-Animate“ C. Zielzeichenfläche D. Easing-Effekt 
  4. Um weitere Interaktionen für ein Objekt zu definieren, wählen Sie ein Objekt mit einer bereits definierten Interaktion aus und klicken auf das Pluszeichen (+) auf der Zeichenfläche; alternativ können Sie auch im Eigenschafteninspektor auf das Pluszeichen (+) klicken.

     Denken Sie daran, dass Sie die Trigger „Antippen“, „Ziehen“, „Hover“ und „Zeitgesteuert“ einmal und „Sprache“, Tasten & Gamepadmehrmals anwenden können. 

  5. Wählen Sie , um eine Vorschau der Animationen in unterstützten Browsern zu öffnen. 

    Bedenken Sie, dass XD bei der Vorschau von automatisch animierten Zeichenflächen keinen Bildlaufeffekt unterstützt.

Beispiele und Beispieldateien

Für den praktischen Einstieg in Auto-Animate laden Sie am besten das Auto-Animate-UI-Kit für XD herunter. Darin finden Sie grundlegende Interaktionen, UI-Elemente, Zieh-Beispiele und vieles mehr.

Sie können Auto-Animate auch anhand der Beispieldateien von Shane Williams testen.

Sie möchten einen YouTube-Wischeffekt erstellen ohne lange mit Zeitleisten und Keyframes zu kämpfen?

Verdrahten Sie Ihre Zeichenflächen und wählen Sie diese Optionen im Eigenschafteninspektor des Prototyps aus:

  • Trigger: Wählen Sie Ziehen.  
  • Aktion: Wählen Sie die Option Auto-Animate aus.
  • Ziel: Wählen Sie den Namen der Zielzeichenfläche aus, um die Übergangsanimation festzulegen.
  • Easing: Wählen Sie eine Option aus, um Easing-Effekte zu erstellen. Wählen Sie zum Beispiel Ease In-Out, wenn Ihre Animation langsam ein-/ausgeblendet werden soll.

Laden Sie die Beispieldateien herunter und probieren Sie es selbst aus oder lernen Sie im folgenden Video, wie‘s geht.

Dauer: 1 Minute


Möchten Sie lernen, wie Sie ein animiertes Menü mit Easing-Effekt für eine mobile App erstellen?

  1. Laden Sie die Beispieldateien herunter.
  2. Verdrahten Sie im Prototypmodus das Hamburger-Menü mit der Zeichenfläche „home_expanded“ und wählen Sie die folgenden Optionen im Eigenschafteninspektor des Prototyps aus:
  • Trigger: Wählen Sie Antippen.  
  • Aktion: Wählen Sie die Option Auto-Animate aus.
  • Ziel: Wählen Sie den Namen der Zielzeichenfläche aus, um die Übergangsanimation festzulegen.
  • Easing: Wählen Sie den Effekt Ease In aus.
  • Dauer: Legen Sie die Dauer auf 0,8 Sekunden fest.

Sie möchten komplexere Mikrointeraktionen in Ihre Designs einbinden? Im folgenden Video sehen Sie, wie Sie mit After-Effects arbeiten. 

Export from Adobe XD to After-Effects (Export von Adobe XD nach After Effects, Dauer: 1 Minute)


Sie können auch in der XD Community nach weiteren Tutorials und Beispieldateien suchen.

Best Practices

Sie können einfach ein bisschen mit den verschiedenen Easing-Optionen herumspielen, um Ihr Prototyperlebnis abzuwandeln. Informieren Sie sich über Best Practices und sehen sich die Tricks bei der Verwendung von Auto-Animate von Talin Wadsworth, Principal Designer für Adobe XD, an.

Dauer: 1 Minute