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Audioeffekte und -überblendungen

  1. Benutzerhandbuch zu Adobe Premiere Pro
  2. Beta-Versionen
    1. Übersicht über das Beta-Programm
    2. Startseite von Premiere Pro Beta
    3. Funktionen in der Beta-Version
      1. Neuer Import und Export in Premiere Pro (Beta)
      2. Häufig gestellte Fragen | Neuer Import und Export in Premiere Pro (Beta)
  3. Erste Schritte
    1. Erste Schritte mit Adobe Premiere Pro
    2. Neue Funktionen in Premiere Pro
    3. Versionshinweise | Premiere Pro
    4. Tastaturbefehle in Premiere Pro
    5. Barrierefreiheit in Premiere Pro
  4. Hardware- und Betriebssystemanforderungen
    1. Hardware-Empfehlungen
    2. Systemanforderungen
    3. Anforderungen an GPU und GPU-Treiber
    4. GPU-beschleunigtes Rendern und Hardware-Codierung/-Decodierung
  5. Erstellen von Projekten
    1. Erstellen von Projekten
    2. Öffnen von Projekten
    3. Verschieben und Löschen von Projekten
    4. Arbeiten mit mehreren geöffneten Projekten
    5. Arbeiten mit Project Shortcuts
    6. Abwärtskompatibilität von Premiere Pro-Projekten
    7. Öffnen und Bearbeiten von Premiere Rush-Projekten in Premiere Pro
    8. Best Practices: Erstellen Ihrer eigenen Projektvorlagen
  6. Arbeitsbereiche und Arbeitsabläufe
    1. Arbeitsbereiche
    2. Arbeiten mit Bedienfeldern
    3. Touch- und Gestensteuerung von Windows
    4. Verwenden von Premiere Pro in einer Konfiguration mit zwei Monitoren
  7. Erfassen und Importieren
    1. Aufnahme läuft
      1. Erfassen und Digitalisieren von Filmmaterial
      2. Aufnehmen von HD-, DV- oder HDV-Video
      3. Batch-Aufnahme und Neuaufnahme
      4. Einrichten Ihres Systems für HD-, DV- oder HDV-Aufnahmen
    2. Importieren
      1. Übertragen und Importieren von Dateien
      2. Importieren von Standbildern
      3. Importieren von digitalem Audio
    3. Importieren aus Avid oder Final Cut
      1. Importieren von AAF-Projektdateien aus Avid Media Composer
      2. Importieren von XML-Projektdateien aus Final Cut Pro 7 und Final Cut Pro X
    4. Unterstützte Dateiformate
    5. Digitalisieren von analogen Videodaten
    6. Arbeiten mit Timecode
  8. Bearbeitung
    1. Sequenzen
      1. Erstellen und Ändern von Sequenzen
      2. Hinzufügen von Clips zu Sequenzen
      3. Neuanordnen von Clips in einer Sequenz
      4. Suchen, Auswählen und Gruppieren von Clips in einer Sequenz
      5. Bearbeiten von Sequenzen, die in den Quellmonitor geladen wurden
      6. Vereinfachen von Sequenzen
      7. Rendern und Anzeigen einer Vorschau von Sequenzen
      8. Arbeiten mit Marken
      9. Szenenbearbeitungserkennung
    2. Video
      1. Erstellen und Abspielen von Clips
      2. Zuschneiden von Clips
      3. Synchronisieren von Audio und Video beim Zusammenführen von Clips
      4. Rendern und Ersetzen von Medien
      5. Rückgängig, Protokoll und Ereignisse
      6. Erzeugen von Frame-Standbildern
      7. Arbeiten mit Seitenverhältnissen
    3. Audio
      1. Übersicht über Audio in Premiere Pro
      2. Audiospurmixer
      3. Anpassen von Lautstärkepegeln
      4. Bearbeiten, Reparieren und Verbessern von Audio mithilfe des Bedienfelds „Essential Sound“
      5. Clip-Lautstärke und Balance mit dem Audio-Clip-Mixer überwachen
      6. Audio-Balance und Tonschwenk
      7. Erweiterte Audioabmischung – Submixe, Downmixen und Routing
      8. Audioeffekte und Überblendungen
      9. Arbeiten mit Audioüberblendungen
      10. Anwenden von Effekten auf Audio
      11. Messen von Audio mithilfe des Effekts „Lautstärkeradar“
      12. Aufnehmen von Audiomischungen
      13. Bearbeiten von Audio im Schnittfenster
      14. Zuordnen von Audiokanälen in Premiere Pro
      15. Verwenden von Adobe Stock-Audio in Premiere Pro
    4. Erweiterte Bearbeitung
      1. Multikamera-Bearbeitungsablauf
      2. Bearbeitungsabläufe für Spielfilme
      3. Einrichten und Verwenden von Head-Mounted Displays für immersive Videos in Premiere Pro
      4. Bearbeiten von VR
    5. Best Practices
      1. Best Practices: Schnelleres Abmischen
      2. Best Practices: Effizientes Bearbeiten
  9. Videoeffekte und -überblendungen
    1. Überblick über Videoeffekte und -überblendungen
    2. Effekte
      1. Effekttypen in Premiere Pro
      2. Anwenden und Entfernen von Effekten
      3. Effektvorgaben
      4. Automatisches Reframing von Videos für verschiedene Social-Media-Kanäle
      5. Farbkorrektureffekte
      6. Ändern der Dauer und Geschwindigkeit von Clips
      7. Einstellungsebenen
      8. Footage stabilisieren
    3. Überblendungen
      1. Anwenden von Überblendungen in Premiere Pro
      2. Ändern und Anpassen von Überblendungen
      3. Morph-Schnitt
  10. Grafiken, Titel und Animationen
    1. Grafiken und Titel
      1. Erstellen von Titeln und Animationen
      2. Anwenden von Textverläufen in Premiere Pro
      3. Rechtschreibprüfung und Suchen und Ersetzen
      4. Verwenden von Animationsvorlagen für Titel
      5. Hinzufügen von Responsive Design-Funktionen zu Grafiken
      6. Ersetzen von Bildern oder Videos in Animationsvorlagen
      7. Verwenden von datengesteuerten Animationsvorlagen
      8. Best Practices: Schnellere Grafik-Workflows
      9. Arbeiten mit Untertiteln
      10. Sprache in Text
      11. „Sprache in Text“ in Premiere Pro | Häufig gestellte Fragen
      12. Aktualisieren von Titeln aus Vorgängerversionen zu Quellgrafiken
    2. Animation und Keyframing
      1. Hinzufügen, Navigieren und Einrichten von Keyframes
      2. Animieren von Effekten
      3. Verwenden des Effekts „Bewegung“ zum Bearbeiten und Animieren von Clips
      4. Optimieren der Keyframe-Automatisierung
      5. Verschieben und Kopieren von Keyframes
      6. Anzeigen und Einstellen von Effekten und Keyframes
  11. Zusammenstellungen
    1. Zusammenstellungen, Alpha-Kanäle und Einstellen der Clip-Deckkraft
    2. Maskierung und Tracking
    3. Füllmethoden
  12. Farbkorrektur und -graduierung
    1. Übersicht: Farbarbeitsabläufe in Premiere Pro
    2. Kreative Farben mit Lumetri-Looks
    3. Anpassen der Farbe mit RBG- und Farbtonsättigungskurven
    4. Korrigieren und Abgleichen von Farben zwischen mehreren Aufnahmen
    5. Verwenden von HSL-Sekundärsteuerelementen im Bedienfeld „Lumetri-Farbe“
    6. Erstellen von Vignetten
    7. Looks und LUTs
    8. Lumetri-Bereiche
    9. Anzeigefarb-Management
    10. HDR für Broadcaster
    11. Aktivieren der DirectX HDR-Unterstützung
  13. Exportieren von Medien
    1. Arbeitsablauf und Übersicht beim Exportieren
    2. Schnellexport
    3. Exportieren für das Web sowie für Smartphone und Tablet
    4. Exportieren von Standbildern
    5. Exportieren von Projekten für andere Anwendungen
    6. Exportieren von OMF-Dateien für Pro Tools
    7. Export in das Panasonic P2-Format
    8. Exportieren auf DVD oder Blu-ray Disc
    9. Best Practices: Schneller exportieren
  14. Arbeiten mit anderen Adobe-Programmen
    1. After Effects und Photoshop
    2. Dynamic Link
    3. Audition
    4. Prelude
  15. Organisieren und Verwalten von Elementen
    1. Verwenden des Bedienfelds „Projekt“
    2. Organisieren von Elementen im Bedienfeld „Projekt“
    3. Wiedergeben von Elementen
    4. Suchen von Elementen
    5. Creative Cloud-Bibliotheken
    6. Synchronisationseinstellungen in Premiere Pro
    7. Verwenden von Produktionen
    8. So funktionieren Clips projektübergreifend innerhalb einer Produktion
    9. Konsolidieren, Transcodieren und Archivieren von Projekten
    10. Verwalten von Metadaten
    11. Best Practices
      1. Best Practices: Arbeiten mit Produktionen
      2. Best Practices: Von der Übertragungsproduktion lernen
      3. Best Practices: Arbeiten mit nativen Formaten
  16. Verbesserung der Leistung und Fehlerbehebung
    1. Festlegen von Voreinstellungen
    2. Zurücksetzen von Voreinstellungen
    3. Arbeiten mit Proxys
      1. Proxy-Übersicht
      2. Import- und Proxy-Workflow
    4. Überprüfen Sie, ob Ihr System mit Premiere Pro kompatibel ist
    5. Premiere Pro für Apple-Chip
    6. Eliminieren von Flimmern
    7. Zeilensprung und Halbbildreihenfolge
    8. Intelligentes Rendering
    9. Unterstützung für den Fader-Controller
    10. Best Practices: Arbeiten mit nativen Formaten
    11. Knowledgebase
      1. Grünes und rosafarbenes Video in Premiere Pro oder Premiere Rush
      2. Wie verwalte ich den Medien-Cache in Premiere Pro?
      3. Beheben von Fehlern beim Rendern oder Exportieren
      4. Beheben von Problemen im Zusammenhang mit der Wiedergabe und Leistung in Premiere Pro
  17. Überwachen von Assets und Offline-Medien
    1. Überwachen von Assets
      1. Verwenden von Quellmonitor und Programmmonitor
      2. Verwenden des Referenzmonitors
    2. Offline-Medien
      1. Arbeiten mit Offline-Clips
      2. Erstellen von Clips für die Offline-Bearbeitung
      3. Neuverknüpfen von Offline-Medien

Lernen Sie die vielfältige Palette an Audioeffekten und Überblendungen in Premiere Pro, ihre Funktionen und die Nutzungsmöglichkeiten kennen.

Informationen zu Videoeffekten finden Sie unter Effekte und Überblendungen – Referenz.

Audioeffekte

Amplitude und Komprimierung

Durch den Verstärkungseffekt wird ein Audiosignal verstärkt oder gedämpft. Da dieser Effekt in Echtzeit arbeitet, können Sie ihn mit anderen Effekten im Effekte-Rack kombinieren.

  • Schieberegler für Verstärkung: Verstärken oder dämpfen Sie einzelne Audiokanäle.
  • Schieberegler verknüpfen: Verschiebt die Kanalschieberegler zusammen.

Der Effekt „Kanalmixer“ ändert die Balance von Stereo- oder Surround-Kanälen. So können Sie die scheinbare Position von Klängen ändern, falsche Pegel korrigieren oder Phasenprobleme beheben.

  • Kanal-Registerkarten: Wählen Sie den Ausgabekanal aus.
  • Eingabekanal-Schieberegler: Legen Sie den Prozentsatz der aktuellen Kanäle fest, der in den Ausgangskanal gemischt werden soll. 
  • Umkehren: Kehrt die Phase eines Kanals um. Das Umkehren aller Kanäle ändert die Klangwahrnehmung nicht. Wenn Sie jedoch nur einen Kanal umkehren, kann dies den Klang erheblich verändern.

Mit diesem Effekt können Sie die Lautstärke jedes Kanals in einem Stereo/5.1-Clip oder einer Stereo/5.1-Spur unabhängig steuern. Die Lautstärke jedes Kanals wird in Dezibel gemessen.

Der DeEsser-Effekt entfernt Zischen und andere hochfrequente Töne dieser Art. Diese Töne entstehen oftmals dann, wenn ein Erzähler oder Sänger die Buchstaben „s“ und „t“ ausspricht. Dieser Effekt ist für 5.1-, Stereo- oder Monoclips verfügbar.

  • Modus: Wählen Sie „Breitband“ aus, um alle Frequenzen zu komprimieren, oder „Multiband“, um nur den Zischbereich zu komprimieren. „Multiband“ ist für die meisten Audioinhalte am besten geeignet, erfordert aber etwas mehr Verarbeitungszeit.
  • Schwellenwert: Legt die Amplitude fest, über der die Komprimierung angewendet wird.
  • Frequenzmitte: Gibt die Frequenz an, bei der das Zischen am intensivsten ist. Passen Sie diese Einstellung während der Wiedergabe an, um den geeigneten Wert zu finden.
  • Bandbreite: Bestimmt den Frequenzbereich, der den Kompressor auslöst.
  • Nur Ausgangszischen: Lässt Sie erkanntes Zischen hören. Starten Sie die Wiedergabe und passen Sie die oben genannten Einstellungen an.
  • Pegelabsenkung: Zeigt die Stärke der Komprimierung in den verarbeiteten Frequenzen an.

Dynamics Effects umfasst vier Abschnitte. „AutoGate“, „Kompressor“, „Expander“ und „Begrenzer“. Jeder Abschnitt kann einzeln gesteuert werden. Der LED-Messbalken und der Pegelabsenkungsmesser bieten einen guten Überblick über die Verarbeitung des Audiosignals.

Im Folgenden sind die verschiedenen Parameter für die dynamischen Effekte aufgeführt:

  • AutoGate: Hiermit lässt sich das Rauschen unterhalb einer bestimmten Amplitudenschwelle entfernen. Der LED-Messbalken ist grün, wenn Audio das Gate passiert. Der Balken wird rot, wenn kein Audio das Gate passiert, und gelb während der Ansprech-, Nachkling- und Haltezeiten.
  • Kompressor: Hiermit lässt sich der Dynamikbereich des Audiosignals reduzieren, indem Audio gedämpft wird, das einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. Mit dem Parameter „Verhältnis“ können Änderungen im Dynamikbereich gesteuert werden und mit den Parametern Ansprechzeit und Nachklingzeit lässt sich das Zeitverhalten ändern. Mit dem Parameter „Aufbauverstärkung“ können Sie das Audiolevel nach der Komprimierung des Signals erhöhen. Der Pegelabsenkungsmesser zeigt, wie weit das Audiolevel reduziert wurde.
  • Expander: Hiermit lässt sich der Dynamikbereich des Audiosignals vergrößern, indem Audio unter einem bestimmten Schwellwert gedämpft wird. Mit dem Parameter „Verhältnis“ können Änderungen im Dynamikbereich gesteuert werden. Der Messer für die Pegelabsenkung zeigt, wie weit das Audiolevel reduziert wurde.
  • Begrenzer: Hiermit kann Audio gedämpft werden, das einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. Der LED-Messbalken leuchtet auf, wenn das Signal beschränkt ist.

Der Dynamics Processing-Effekt kann als Kompressor, Begrenzer oder Expander verwendet werden. Als Kompressor und Begrenzer verringert dieser Effekt den Dynamikbereich und erzeugt so einheitliche Lautstärkepegel. Als Expander erhöht der Effekt den Dynamikbereich, indem der Pegel der niedrigen Signale verringert wird. (Mit extremen Expander-Einstellungen können Sie ein Noise Gate erstellen, das Rauschen unterhalb einer bestimmten Amplitudenschwelle vollständig eliminiert.)

Dynamik

  • Diagramm: Zeigt den Eingangspegel am horizontalen Lineal (x-Achse) und den neuen Ausgangspegel am vertikalen Lineal (y-Achse) an. Das Standarddiagramm mit einer geraden Linie von unten links nach oben rechts zeigt ein unverändertes Signal. Jeder Eingangspegel hat denselben Ausgangspegel. Durch Anpassen des Diagramms ändern Sie das Verhältnis zwischen Eingangs- und Ausgangspegel und damit den Dynamikbereich. Wenn beispielsweise bei etwa -20 dB ein erwünschtes Klangelement auftritt, können Sie das Eingangssignal auf diesen Pegel verstärken und alles andere unverändert lassen. Außerdem können Sie eine inverse Linie zeichnen (von links oben nach rechts unten), damit kleine Pegel verstärkt und große Pegel deutlich gedämpft werden.
  • Punkt hinzufügen: Fügt dem Diagramm einen Steuerungspunkt basierend auf numerischen Werten hinzu, die Sie für Eingangs- und Ausgangspegel eingeben. Diese Methode ist exakter, als wenn Sie Punkte durch Klicken auf das Diagramm hinzufügen. 
  • Punkt löschen: Entfernt den ausgewählten Punkt aus dem Diagramm.
  • Umkehren: Spiegelt das Diagramm, sodass Komprimierung in Ausdehnung umgewandelt wird und umgekehrt.
  • Zurücksetzen: Setzt das Diagramm auf die Standardwerte zurück.
  • Spline-Kurven: Erstellt sanftere, rundere Übergänge zwischen den Steuerungspunkten anstelle der abrupteren linearen Übergänge. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zu Spline-Kurven für Diagramme.
  • MakeUp-Verstärkung: Verstärkt das verarbeitete Signal.

Einstellungen 

Allgemein: Stellt allgemeine Einstellungen bereit.

  • Vorwärtsregelzeit: Behandelt Übergangsspitzen, die zu Beginn lauter Signale auftreten können, die sich über die Ansprechzeit des Kompressors hinaus erstrecken. Wenn Sie die Vorwärtsregelzeit erhöhen, setzt die Komprimierung ein, bevor das Signal laut wird. So stellen Sie sicher, dass die Amplitude einen bestimmten Pegel nicht überschreitet. Umgekehrt ist eine geringere Vorwärtsregelzeit möglicherweise wünschenswert, um die Wirkung perkussiver Musik (z. B. Trommelschläge) zu verbessern. 
  • Störaustastung: Blendet Signale, die unter ein Verhältnis von 50:1 erweitert wurden, vollständig aus.

Pegelmesser: Bestimmt die ursprüngliche Eingangsamplitude.

  • Eingangsverstärkung: Wendet Verstärkung auf das Signal an, bevor es den Pegelmesser erreicht.
  • Ansprechzeit: Legt fest, wie viele Millisekunden vergehen, bis das Eingangssignal einen geänderten Amplitudenpegel registriert. Beispiel: Wenn das Audio plötzlich um 30 dB abfällt, vergeht die angegebene Ansprechzeit, bevor das Eingangssignal eine Amplitudenänderung registriert. Dies Auswahl verhindert fehlerhafte Amplitudenwerte aufgrund von vorübergehenden Änderungen. 
  • Nachklingzeit: Legt fest, für wie viele Millisekunden der aktuelle Amplitudenpegel beibehalten wird, bevor die nächste Amplitudenänderung eintreten kann. 
  • Spitzenmodus: Bestimmt Pegel basierend auf Amplitudenspitzen. Dieser Modus ist etwas schwieriger zu verwenden als der RMS-Modus, da die Spitzen im Dynamikdiagramm nicht exakt abgebildet werden. Der Modus kann jedoch hilfreich sein, wenn das Audio laute Übergangsspitzen aufweist, die Sie unterdrücken möchten.
  • RMS-Modus: Bestimmt die Pegel basierend auf der Formel zur Berechnung des quadratischen Mittelwerts. Diese Methode stimmt genauer mit der menschlichen Lautstärkewahrnehmung überein. Bei diesem Modus werden die Amplituden im Dynamikdiagramm präzise abgebildet. Beispiel: Ein Limiter (flache horizontale Linie) bei –10 dB bildet eine durchschnittliche RMS-Amplitude von –10 dB ab.

Verstärkungsverarbeitung: Verstärkt oder dämpft das Signal abhängig von der ermittelten Amplitude. 

  • Ausgabeverstärkung: Verstärkt das Ausgangssignal nach allen Dynamikverarbeitungen.
  • Ansprechzeit: Legt fest, wie viele Millisekunden vergehen, bis das Ausgangssignal den angegebenen Pegel erreicht. Beispiel: Wenn das Audio plötzlich um 30 dB abfällt, vergeht die angegebene Ansprechzeit, bevor sich das Ausgangssignal ändert.
  • Nachklingzeit: Legt fest, wie viele Millisekunden der aktuelle Ausgangspegel beibehalten wird.
  • Kanäle verknüpfen: Verarbeitet alle Kanäle gleich und behält die Stereo- oder Surroundbalance bei. Ein komprimierter Trommelschlag im linken Kanal führt beispielsweise dazu, dass der Pegel im rechten Kanal um denselben Wert reduziert wird.

Bandbeschränkung: Beschränkt die Dynamikverarbeitung auf einen bestimmten Frequenzbereich.

  • Hochpassfilter: Die niedrigste Frequenz, die von der Dynamikverarbeitung betroffen ist.
  • Tiefpassfilter: Die höchste Frequenz, die von der Dynamikverarbeitung betroffen ist.

Der Hard Limiter-Effekt dämpft Audiosignale, die einen angegebenen Schwellenwert übersteigen, stark ab. Normalerweise wird ein Limiter in Verbindung mit einer Eingangsverstärkung verwendet, bei der die Gesamtlautstärke verzerrungsfrei erhöht wird.

  • Maximale Amplitude: Legt die maximal zulässige Sample-Amplitude fest.
  • Eingangsverstärkung: Erzeugt eine Vorverstärkung der Audiodaten vor der Begrenzung, so dass die Auswahl ohne Clipping lauter wird. Bei der Erhöhung dieses Pegels nimmt auch die Komprimierung zu. Probieren Sie extreme Einstellungen, um den lauten, hochwirksamen Klang moderner Popmusik zu erzielen.
  • Vorwärtsregelzeit: Legt die Zeit (in Millisekunden) fest, bis das Audio abgeschwächt werden soll, bevor die lauteste Spitze erreicht wird.
  • Nachklingzeit: Legt die Zeit (in Millisekunden) für einen Wiederanstieg der Dämpfung um 12 dB fest. Normalerweise funktioniert eine Einstellung von ca. 100 (Standardwert) gut und erhält auch tiefe Bassfrequenzen.
  • Kanäle verknüpfen: Verknüpft die Laustärke aller Kanäle und behält die Stereo- oder Surroundbalance bei.

Mit der Multiband-Komprimierung können Sie vier verschiedene Frequenzbänder unabhängig voneinander komprimieren. Da jedes Band normalerweise eigenen dynamischen Inhalt enthält, ist die Multiband-Komprimierung ein leistungsstarkes Werkzeug für das Audio-Mastering.

  • Übergang: Legt die Übergangsfrequenzen fest, die wiederum die Breite der einzelnen Bänder bestimmen. Geben Sie entweder explizit niedrige, mittlere oder hohe Frequenzen an oder ziehen Sie die Übergangsmarkierungen über den Graphen.
  • Solo-Tasten: Lassen Sie bestimmte Frequenzbänder hören. Aktivieren Sie jeweils eine Solo-Schaltfläche, um die Bänder einzeln zu hören, oder mehrere Schaltflächen, um zwei oder mehr Bänder zusammen zu hören.
  • Umgehungstasten: Umgehen Sie einzelne Bänder, so dass diese ohne Verarbeitung durchgehen.
  • Schwellenwert: Legen Sie den Eingangspegel fest, bei dem die Komprimierung beginnt. Mögliche Werte reichen von -60 dB bis 0 dB. Die optimale Einstellung ist vom Audio-Inhalt und der Musikrichtung abhängig. Um nur extreme Spitzen zu komprimieren und einen größeren Dynamikbereich zu erhalten, probieren Sie Schwellenwerte um 5 dB unterhalb des Spitzen-Eingangspegels aus. Um die Audiodaten stark zu komprimieren und den Dynamikbereich erheblich zu verringern, probieren Sie Einstellungen um 15 dB unterhalb des Spitzen-Eingangspegels aus.
  • Verstärkung: Verstärkt oder senkt die Amplitude nach der Komprimierung. Mögliche Werte reichen von -18 dB bis +18 dB, wobei 0 einem Verstärkungsfaktor eins entspricht.
  • Verhältnis: Legt ein Komprimierungsverhältnis zwischen 1:1 und 30:1 fest. Bei einer Einstellung von 3,0 wird beispielsweise 1 dB für jede Erhöhung um 3 dB über dem Komprimierungsschwellenwert ausgegeben. Normale Einstellungen reichen von 2 bis 5; höhere Einstellungen erzeugen einen komprimierten Sound, der häufig bei Popmusik verwendet wird.
  • Ansprechzeit: Gibt an, wie schnell die Komprimierung angewendet wird, wenn die Audiodaten den Schwellenwert überschreiten. Mögliche Werte reichen von 0 bis 500 Millisekunden. Die Standardeinstellung von 10 Millisekunden eignet sich für eine große Bandbreite von Audiodaten. Schnellere Einstellungen eignen sich besser für schnelle Übergänge, hören sich bei weniger perkussiven Audiodaten jedoch unnatürlich an.
  • Nachklingen: Legt fest, wie schnell die Komprimierung stoppt, wenn die Audiodaten unter den Schwellenwert fallen. Mögliche Werte reichen von 0 bis 5000 Millisekunden. Die Standardeinstellung von 100 Millisekunden eignet sich für eine große Bandbreite von Audiodaten. Probieren Sie schnellere Einstellungen für Audiodaten mit schnelleren Transienten aus und langsamere Einstellungen für weniger perkussive Audiodaten.
  • Ausgangsverstärkung: Hebt den Ausgangspegel nach der Komprimierung an oder senkt ihn ab. Mögliche Werte reichen von -18 dB bis +18 dB, wobei 0 einem Verstärkungsfaktor eins entspricht. Doppelklicken Sie auf die Pegelmesser, um die Spitzen- und Clip-Anzeigen zurückzusetzen.
  • Verstärkung: Verstärkt oder senkt die Amplitude nach der Komprimierung. Mögliche Werte reichen von -18 dB bis +18 dB, wobei 0 einem Verstärkungsfaktor eins entspricht.
  • Begrenzer: Wendet Beschränkungen nach der Ausgangsverstärkung am Ende des Signalpfads an und optimiert so die Gesamtpegel. Geben Sie Schwellenwert-, Ansprechzeit- und Nachklingeinstellungen an, die weniger aggressiv als ähnliche bandspezifische Einstellungen sind. Geben Sie dann eine Randeinstellung an, um die absolute Höhe relativ zu 0 dBFS festzulegen.

Optionen

  • Spektrum bei Eingang: Zeigt im Multiband-Graphen das Frequenzspektrum des Eingangssignals anstelle des Ausgangssignals an. Aktivieren bzw. deaktivieren Sie diese Option, um die auf jedes Band angewendete Komprimierung schnell anzuzeigen.
  • Mauer-Begrenzer: Wendet sofortiges Hard-Limiting an der aktuellen Randeinstellung an. (Deaktivieren Sie diese Option, um ein langsameres Soft-Limiting anzuwenden, das weniger komprimiert klingt, jedoch die Randeinstellung überschreiten kann.) Hinweis: Die maximale Ansprechzeit für Brickwall-Limiting beträgt 5 ms.
  • Bandsteuerungen verknüpfen: Ermöglicht die globale Anpassung der Komprimierungseinstellungen für alle Bänder, wobei die relativen Unterschiede zwischen den Bändern beibehalten werden.

Der Effekt „Einzelband-Kompressor“ reduziert den dynamischen Bereich, wodurch konsistente Lautstärkepegel entstehen und die wahrgenommene Lautstärke erhöht wird. Die Einzelband-Komprimierung ist für Sprachkommentare sinnvoll, da sie sicherstellt, dass der Sprecher über Musiksoundtracks und Hintergrundaudio hinweg hörbar ist.

Hinweis:

Hochkomprimierte Audiodaten sind beispielsweise Aufnahmen moderner Popmusik. Die meisten Jazz-Aufnahmen weisen hingegen nur eine geringe Komprimierung auf und herkömmliche Klassikaufnahmen sind gar nicht komprimiert.

  • Schwellenwert: Legt den Eingangspegel fest, bei dem die Komprimierung beginnt. Die optimale Einstellung ist von Inhalt und Stil der Audiodaten abhängig. Um nur extreme Spitzen zu komprimieren und einen größeren Dynamikbereich zu erhalten, probieren Sie Schwellenwerte um 5 dB unterhalb des Spitzen-Eingangspegels aus. Um die Audiodaten stark zu komprimieren und den Dynamikbereich erheblich zu verringern, probieren Sie Einstellungen um 15 dB unterhalb des Spitzen-Eingangspegels aus.
  • Verhältnis: Legt ein Komprimierungsverhältnis zwischen 1:1 und 30:1 fest. Beispielsweise wird bei einer Einstellung von „3“ 1 dB für jede Erhöhung um 3 dB über den Schwellenwert ausgegeben. Normale Einstellungen reichen von 2 bis 5; höhere Einstellungen erzeugen einen komprimierten Sound, der häufig bei Popmusik verwendet wird.
  • Ansprechzeit: Legt fest, wie schnell die Komprimierung startet, wenn Audiodaten den Schwellwert überschreiten. Die Standardeinstellung von 10 Millisekunden eignet sich für unterschiedlichstes Quellmaterial. Verwenden Sie kürzere Werte nur für Audiodaten mit schnellen Transienten, also z. B. Schlagzeugaufnahmen.
  • Nachklingen: Legt fest, wie schnell die Komprimierung stoppt, wenn die Audiodaten unter den Schwellwert fallen. Die Standardeinstellung von 100 Millisekunden eignet sich für eine große Bandbreite von Audiodaten. Probieren Sie schnellere Einstellungen für Audiodaten mit schnelleren Transienten aus und langsamere Einstellungen für weniger perkussive Audiodaten.
  • Ausgangsverstärkung: Verstärkt oder senkt die Amplitude nach der Komprimierung. Mögliche Werte reichen von -30 dB bis +30 dB, wobei 0 einem Verstärkungsfaktor eins entspricht.

Der Effekt „Röhren-modellierter Kompressor“ simuliert die Wärme von alten Hardwarekompressoren. Verwenden Sie diesen Effekt, um feine Verzerrungen hinzuzufügen, die Audiodaten leicht untermalen.

  • Schwellenwert: Legt den Eingangspegel fest, bei dem die Komprimierung beginnt. Mögliche Werte reichen von -60 dB bis 0 dB. Die optimale Einstellung ist vom Audio-Inhalt und der Musikrichtung abhängig. Um nur extreme Spitzen zu komprimieren und einen größeren Dynamikbereich zu erhalten, probieren Sie Schwellenwerte um 5 dB unterhalb des Spitzen-Eingangspegels aus. Um die Audiodaten stark zu komprimieren und den Dynamikbereich erheblich zu verringern, probieren Sie Einstellungen um 15 dB unterhalb des Spitzen-Eingangspegels aus.
  • Ausgangsverstärkung: Verstärkt oder senkt die Amplitude nach der Komprimierung. Mögliche Werte reichen von -18 dB bis +18 dB, wobei 0 einem Verstärkungsfaktor eins entspricht. Doppelklicken Sie auf die Pegelmesser, um die Spitzen- und Clip-Anzeigen zurückzusetzen.
  • Verhältnis: Legt ein Komprimierungsverhältnis zwischen 1:1 und 30:1 fest. Bei einer Einstellung von 3,0 wird beispielsweise 1 dB für jede Erhöhung um 3 dB über dem Komprimierungsschwellenwert ausgegeben. Normale Einstellungen reichen von 2 bis 5; höhere Einstellungen erzeugen einen komprimierten Sound, der häufig bei Popmusik verwendet wird.
  • Ansprechzeit: Gibt an, wie schnell die Komprimierung angewendet wird, wenn die Audiodaten den Schwellenwert überschreiten. Mögliche Werte reichen von 0 bis 500 Millisekunden. Die Standardeinstellung von 10 Millisekunden eignet sich für eine große Bandbreite von Audiodaten. Schnellere Einstellungen eignen sich besser für schnelle Übergänge, hören sich bei weniger perkussiven Audiodaten jedoch unnatürlich an.
  • Nachklingen: Legt fest, wie schnell die Komprimierung stoppt, wenn die Audiodaten unter den Schwellenwert fallen. Mögliche Werte reichen von 0 bis 5000 Millisekunden. Die Standardeinstellung von 100 Millisekunden eignet sich für eine große Bandbreite von Audiodaten. Probieren Sie schnellere Einstellungen für Audiodaten mit schnelleren Transienten aus und langsamere Einstellungen für weniger perkussive Audiodaten.

Verzögerung und Echo

Der Effekt „Analogverzögerung“ simuliert die Klangwärme von alten Hardware-Verzögerungseinheiten. Über einzigartige Optionen können Sie charakteristische Verzerrungseffekte anwenden und die Stereostreuung anpassen. Um schnelle Echos zu erzielen, geben Sie Verzögerungszeiten von mehr als 35 Millisekunden an. Feinere Effekte können Sie mit kürzeren Zeiten erzielen.

  • Modus: Gibt den Typ der Hardware-Emulation an und bestimmt die Equalizer-Korrektur sowie Verzerrungsmerkmale. „Band“ und „Röhre“ repräsentieren die Klangmerkmale alter Verzögerungsgeräte, „Analog“ bildet dagegen die Merkmale späterer elektronischer Gerätelinien nach.
  • Originalausgabe: Bestimmt den Pegel der unverarbeiteten Original-Audiodaten.
  • Effektausgabe: Bestimmt den Pegel der verzögerten, verarbeiteten Audiodaten.
  • Verzögerung: Gibt die Verzögerungsdauer in Millisekunden an.
  • Rückkopplung: Erstellt wiederholende Echos, indem verzögerte Audiodaten wieder über die Verzögerungsleitung eingespeist werden. Bei einem Wert von 20 % werden die verzögerten Daten z. B. mit einem Fünftel der ursprünglichen Lautstärke wieder eingespeist. Dadurch entstehen Echos, die langsam ausblenden. Bei einem Wert von 200 % werden die verzögerten Daten z. B. mit der doppelten ursprünglichen Lautstärke wieder eingespeist. Dadurch entstehen Echos, die schnell an Intensität zunehmen.
  • Beimengungen: Steigert Verzerrungen und hebt tiefe Frequenzen an, um die Klangwärme zu steigern.
  • Verteilen: Bestimmt die Stereobreite des verzögerten Signals.

Der Effekt „Verzögerung“ kann verwendet werden, um einzelne Echos und verschiedene andere Effekte zu erzeugen. Verzögerungen von 35 Millisekunden und mehr erzeugen wahrnehmbare Echos, während Verzögerungen zwischen 15 und 34 Millisekunden eine Chorus- oder Flanger-Wirkung erzeugen.

Der Effekt „Multitap-Verzögerung“ fügt bis zu vier Echos des Originaltons zum Clip hinzu. Dieser Effekt unterstützt 5.1-, Stereo- und Monoclips.

Filter und EQ

Der Bandpasseffekt entfernt Frequenzen, die außerhalb des festgelegten Bereichs oder Frequenzbands, liegen. Dieser Effekt unterstützt 5.1-, Stereo- und Monoclips.

Mit dem Effekt „Bässe“ können Sie niedrige Frequenzen (200 Hz und darunter) erhöhen oder absenken. Unter „Verstärken“ wird die Dezibelzahl angegeben, um die die niedrigen Frequenzen erhöht werden sollen. Dieser Effekt unterstützt 5.1-, Stereo- und Monoclips.

Mit dem Effekt „FFT-Filter“ lassen sich einfach Kurven oder Kerben zeichnen, die bestimmte Frequenzen ablehnen oder verstärken. FFT steht für Fast Fourier Transform, einen Algorithmus, der Frequenz und Amplitude schnell analysiert.

Dieser Effekt kann Folgendes erzeugen:

  • breite Hoch- oder Tiefpassfilter (zur Aufrechterhaltung hoher oder niedriger Frequenzen)
  • schmale Bandpassfilter (um den Klang eines Telefonanrufs zu simulieren)
  • Notch-Filter (zur Beseitigung kleiner, präziser Frequenzbänder)
  • Skalierung: Bestimmt, wie Frequenzen entlang der horizontalen x-Achse angeordnet sind:
    • Um niedrige Frequenzen präziser steuern zu können, wählen Sie Logarithmisch. Eine logarithmische Skalierung bildet die menschliche Klangwahrnehmung besser ab.
    • Um hohe Frequenzen mit gleichmäßig verteilten Intervallen detailliert zu bearbeiten, wählen Sie Linear.
  • Spline-Kurven: Erstellt sanftere, rundere Übergänge zwischen den Steuerungspunkten anstelle der abrupteren linearen Übergänge. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zu Spline-Kurven für Diagramme.
  • Zurücksetzen: Setzt das Diagramm auf den Standardzustand zurück und die Filterung wird entfernt.
  • Erweitert: Klicken Sie auf das Dreieck, um folgende Einstellungen einzublenden:
    • FFT-Größe: Gibt die Größe für Fast Fourier Transform an, mit der der Kompromiss zwischen Frequenz- und Zeitpräzision bestimmt wird. Wählen Sie niedrigere Werte für steile, präzise Frequenzfilter. Wählen Sie höhere Werte, um in perkussivem Audio transiente Artefakte zu reduzieren. Für die meisten Audioinhalte sind Werte zwischen 1024 und 8192 am besten geeignet.
    • Fenster: Legt die FFT-Form fest. Jede der Optionen führt zu einer anderen Frequenzgangkurve. Die Optionen werden sortiert von engster nach breitester Einstellung angegeben. Bei engeren Funktionen sind weniger Umgebungsfrequenzen bzw. Nebenfrequenzen enthalten, die Center-Frequenzen werden jedoch weniger präzise abgebildet. Bei breiteren Funktionen sind mehr Umgebungsfrequenzen enthalten, die Center-Frequenzen werden jedoch präziser abgebildet. Die Optionen Hamming und Blackman bieten hervorragende Gesamtergebnisse.

Der Effekt „Grafik-Equalizer“ hebt bestimmte Frequenzbänder an oder senkt sie ab und stellt eine visuelle Darstellung der resultierenden EQ-Kurve bereit. Im Unterschied zum Effekt „Parametrischer Equalizer“ verwendet Grafik-Equalizer voreingestellte Frequenzbänder für eine schnelle und einfache Entzerrung.

Sie können Frequenzbänder in folgenden Intervallen unterteilen:

  • Eine Oktave (10 Bänder)
  • Halbe Oktave (20 Bänder)
  • Drittel Oktave (30 Bänder)

Grafische Equalizer mit weniger Bändern beschleunigen die Anpassung, mehr Bänder ermöglichen dagegen eine höhere Präzision.

  • Schieberegler für Verstärkung: Legen die genaue Verstärkung oder Dämpfung (gemessen in Dezibel) für das gewählte Band fest.
  • Bereich: Definiert den Bereich der Schieberegler. Geben Sie einen beliebigen Wert zwischen 1,5 und 120 dB ein. (Herkömmliche Standard-Equalizer weisen einen Bereich von ca. 12 bis 30 dB auf.)
  • Präzision: Stellt die Präzision für die Entzerrung ein. Höhere Präzisionsstufen liefern in den unteren Bereichen einen besseren Frequenzgang, benötigen aber mehr Verarbeitungszeit. Wenn Sie nur höhere Frequenzen entzerren, können Sie niedrigere Präzisionsstufen verwenden.
  • Master-Verstärkung: Gleicht eine zu weiche oder zu laute Gesamtlautstärke aus, nachdem die EQ-Einstellungen angepasst wurden. Der Standardwert von 0 dB bedeutet, dass keine Master-Verstärkung erfolgt.

Mit dem Hochpasseffekt werden Frequenzen unterhalb der festgelegten Frequenz für die Schwellenwertabgrenzung entfernt. Die Hochpasseffekte sind für 5.1-, Stereo- und Monoclips verfügbar.

Mit dem Tiefpasseffekt werden Frequenzen oberhalb der festgelegten Frequenz für die Schwellenwertabgrenzung entfernt. Die Tiefpasseffekte sind für 5.1-, Stereo- und Monoclips verfügbar.

Der Effekt „Notch-Filter“ entfernt bis zu sechs benutzerdefinierte Frequenzbänder. Verwenden Sie diesen Effekt, um schmale Frequenzbänder zu entfernen (z. B. Netzbrummen bei 60 Hz), während die umgebenden Frequenzen unverändert bleiben.

Hinweis:

Um schrille, zischende Töne zu entfernen, verwenden Sie die Voreinstellung Zischminderung. Oder verwenden Sie die DTMF-Voreinstellungen, um Standardtöne für analoge Telefonsysteme zu entfernen.

  • Frequenz: Gibt die Center-Frequenz für jeden Notch an.
  • Verstärkung: Gibt die Amplitude für jeden Notch an.
  • Aktivieren: Aktivieren Sie die Taste, um ohne Verarbeitung zu übergeben.
  • Notch-Breite: Bestimmt den Frequenzbereich für alle Notches. Die drei Optionen reichen von „Schmal“ bis „Extrem schmal“. „Schmal“ ist für einen Filter zweiter Ordnung vorgesehen, der einige benachbarte Frequenzen entfernt. „Extrem schmal“ ist für einen Filter der sechsten Ordnung konzipiert, der spezifisch ist.
  • Ultraleise: Entfernt Störgeräusche und Artefakte nahezu vollständig, erfordert jedoch eine höhere Verarbeitungsleistung. Diese Option ist nur auf High-End-Kopfhörern und Monitorsystemen hörbar.
  • Verstärkung korrigieren auf: Bestimmt, ob Notches gleiche oder individuelle Verstärkungsstufen haben.

Der Effekt „Parametrischer Equalizer“ bietet maximale Kontrolle über den Tonwertausgleich. Er gibt Ihnen die vollständige Kontrolle über Frequenz-, Q- und Verstärkungseinstellungen. 

  • Frequenz: Legt die Mittelfrequenz für die Bänder 1 bis 5 und die Eckfrequenzen für die Bandpass- und Anhebungsfilter fest.
  • Verstärkung: Legt die Verstärkung oder Dämpfung für Frequenzbänder fest sowie das Gefälle der Bandpassfilter pro Oktave.
  • Q/Breite: Steuert die Breite des betreffenden Frequenzbandes. Je niedriger der Q-Wert, desto größer der betroffene Frequenzbereich. Hohe „Q“-Werte (über 100) wirken sich auf ein sehr schmales Band aus und sind deshalb ideal für Kerbfilter geeignet, bei denen bestimmte Frequenzen entfernt werden sollen (z. B. 60-Hz-Brummen).
  • Band: Aktiviert bis zu fünf Zwischenbänder sowie Hochpass-, Tiefpass- und Anhebungsfilter und ermöglicht eine sehr feine Kontrolle über die Equalizer-Kurve. Wenn Sie die entsprechenden Einstellungen aktivieren möchten, klicken Sie auf die Band-Schaltfläche. Die Anhebungsfilter für Tiefen und Höhen stellen Gefälle-Schaltflächen bereit, mit denen Sie die Tiefen- und Höhenanhebung um 12 dB pro Oktave anpassen können (statt der standardmäßigen 6 dB).
  • Konstante: Beschreibt die Breite eines Frequenzbandes entweder als „Q“-Wert (Verhältnis von Breite zu Center-Frequenz) oder als absolute Breite in Hz. „Q“ ist die häufigste Einstellung für die Konstante.
  • Ultraleise: Entfernt Störgeräusche und Artefakte nahezu vollständig, erfordert jedoch eine höhere Verarbeitungsleistung. Diese Option ist nur auf High-End-Kopfhörern und Monitorsystemen hörbar.
  • Bereich: Legt den Diagrammbereich auf einen 30-dB-Bereich für präzisere Anpassungen oder auf einen 96-dB-Bereich für extremere Anpassungen fest.

Verwenden Sie den Effekt „Wissenschaftsfilter“ für die erweiterte Bearbeitung von Audio. Sie können den Effekt für einzelne Objekte im Wellenform-Editor auch über das Effekte-Rack und für Tracks und Clips im Multitrack-Editor aufrufen.

  • Typen: Gibt den Typ des Wissenschaftsfilters an. Die folgenden Optionen sind verfügbar.
    • Bessel: Gewährleistet präzises Phasenverhalten ohne Schwingen oder Überschwingen. Das Passband bildet an den Kanten jedoch Flanken, da dort die Zurückweisung des Stoppbandes für alle Filtertypen am schlechtesten ist. Diese Eigenschaften machen den Bessel-Filter zu einer guten Wahl für perkussive, pulsierende Signale. Für andere Filtervorgänge sollten Sie Butterworth verwenden. 
    • Butterworth: Bietet ein flaches Filterband mit minimaler Phasenverschiebung sowie minimalem Schwingen und Überschwingen. Dieser Filtertyp weist außerdem das Stoppband viel besser zurück als Bessel und arbeitet nur geringfügig schlechter als Chebychev 1 oder 2. Diese Eigenschaften machen Butterworth zur besten Wahl für die meisten Filterarbeiten. 
    • Chebychev: Bietet die beste Sperrbandzurückweisung in Verbindung mit dem schlechtesten Phasenverhalten, Schwingen und Überschwingen im Filterband. Verwenden Sie diesen Filtertyp nur, wenn die Zurückweisung des Sperrbandes wichtiger als der Erhalt eines genauen Filterbandes ist. 
    • Elliptisch: Bietet einen abrupten Schnitt und eine schmale Übergangsbreite. Anders als bei Butterworth und Chebychev können Sie Frequenzen auch notchen. Dies kann jedoch zu Lücken sowohl im Stopp- als auch im Pass-Band führen.
  • Modi: Geben Sie einen Modus für den Filter an. Die folgenden Optionen sind verfügbar.
    • Tiefpass: Übergibt tiefe und entfernt hohe Frequenzen. Geben Sie den Filterpunkt an, bei dem die Frequenzen entfernt werden.
    • Hochpass: Übergibt hohe und entfernt tiefe Frequenzen. Geben Sie den Schwellenwertpunkt an, bei dem die Frequenzen entfernt werden.
    • Bandpass: Erhält ein Band (Frequenzbereich), während alle anderen Frequenzen entfernt werden. Geben Sie zwei Filterpunkte an, um die Kanten des Bandes zu definieren.
    • Bandstopp: Weist Frequenzen im angegebenen Bereich zurück. Bandstopp wird auch als Notch-Filter bezeichnet und ist das Gegenteil eines Bandpassfilters. Geben Sie zwei Filterpunkte an, um die Kanten des Bandes zu definieren.
  • Primärverstärkung: Gleicht eine zu weiche oder zu laute Gesamtlautstärke aus, nachdem Sie die Filtereinstellungen angepasst haben.
  • Schwellenwertabgrenzung: Definiert die Frequenz, die als Grenze zwischen übergebenen und entfernten Frequenzen dient. An diesem Punkt schaltet der Filter von der Übergabe zur Dämpfung (bzw. umgekehrt) um. In Filtern, für die ein Bereich angegeben werden muss (Bandpass und Bandstopp), definiert „Schwellenwertabgrenzung“ die untere Frequenzgrenze, Tiefpassfilter dagegen die obere Frequenzgrenze.
  • Tiefpassfilter: Definiert die obere Frequenzgrenze in Filtern, die einen Bereich benötigen (Bandpass und Bandstopp).
  • Reihenfolge: Bestimmt die Präzision des Filters. Je höher die Ordnung, desto präziser der Filter (mit steileren Flanken an den Filterpunkten usw.). Hohe Ordnungen können jedoch auch mit starken Phasenverzerrungen einhergehen.
  • Übergangs-Bandbreite: (nur Butterworth und Chebychev) Legt die Breite des Übergangsbandes fest. (Kleinere Werte weisen steilere Flanken auf.) Wenn Sie eine Übergangsbandbreite angeben, wird der Wert für Reihenfolge automatisch eingetragen und umgekehrt. In Filtern, für die ein Bereich angegeben werden muss (Bandpass und Bandstopp), definiert diese Option den unteren Frequenzübergang, „Hohe Breite“ dagegen den oberen Frequenzübergang.
  • Hohe Breite: (nur Butterworth und Chebychev) In Filtern, für die ein Bereich angegeben werden muss (Bandpass und Bandstopp), definiert dieser Wert den oberen Frequenzübergang, „Übergangsbandbreite“ dagegen den unteren Frequenzübergang.
  • Dämpfung stoppen: (nur Butterworth und Chebychev) Bestimmt, in welchem Umfang die Verstärkung reduziert wird, wenn Frequenzen entfernt werden.
  • Pass-/Tatsächliches Brummen: (nur Chebychev) Bestimmt das maximal zulässige Brummen. Mit Brummen wird die unerwünschte Verstärkung und Kappung von Frequenzen in der Nähe des Filterpunkts bezeichnet.

Mit dem Höheneffekt können Sie höhere Frequenzen (4000 Hz und höher) erhöhen oder absenken. Unter „Verstärken“ wird das Ausmaß in Dezibel angegeben, um das die Frequenz erhöht oder gesenkt werden soll. Dieser Effekt unterstützt 5.1-, Stereo- und Monoclips.

Modulation

Der Effekt „Chorus/Flanger“ kombiniert zwei populäre Effekte, die auf Verzögerungen basieren. Mit der Option „Chorus“ werden mehrere Stimmen bzw. gleichzeitig spielende Instrumente simuliert, indem mehrfach kurze Verzögerungen mit leichter Rückkopplung hinzugefügt werden. Das Ergebnis ist ein intensiver, reicher Klang. Verwenden Sie diesen Effekt, um Vokalspuren zu optimieren oder Mono-Audiodaten mit einem Stereoeffekt zu versehen.

  • Modus: Die folgenden Modi sind verfügbar.
    • Chorus: Simuliert verschiedene Stimmen oder Instrumente, die gleichzeitig ertönen.
    • Flanger: Simuliert einen verzögerten, phasenverschobenen Klang, wie er ursprünglich oft bei psychedelischer Musik genutzt wurde.
  • Geschwindigkeit: Steuert die Rate, mit der die Verzögerungszeit von Null zum Maximum gelangt.
  • Breite: Gibt die maximale Verzögerung an.
  • Intensität: Steuert das Verhältnis zwischen originalen und verarbeiteten Audiodaten.
  • Flüchtigkeit: Betont Transienten, wodurch Sie einen präziseren und ausgeprägteren Klang erhalten.

Flanger ist ein Audioeffekt, der sich aus dem Mischen einer variierenden, kurzen Verzögerung mit dem Originalsignal in annähernd gleichem Verhältnis ergibt. Dieser Effekt wurde ursprünglich erzielt, indem ein Audiosignal an zwei Spulentonbandgeräte gesendet wurde und dann die Spulen eines der Geräte physisch gebremst wurden. Der resultierende Sound ist phasenverschoben und zeitverzögert und kam vor allem für Psychedelic-Aufnahmen der sechziger und siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zum Einsatz. Mit dem Effekt „Flanger“ können Sie ein ähnliches Ergebnis erzielen, indem Sie ein Signal leicht phasenverschieben und zeitlich verzögern. Dies kann in bestimmten oder zufälligen Intervallen erfolgen.

  • Anfängliche Verzögerungszeit: Legt den Punkt in Millisekunden fest, an dem der Flanger-Effekt nach dem Originalsignal einsetzt. Der Flanger-Effekt tritt im Zeitverlauf zyklisch zwischen der anfänglichen Verzögerungseinstellung und einer zweiten (abschließenden) Verzögerungseinstellung auf.
  • Finale Verzögerungszeit: Legt den Punkt in Millisekunden fest, an dem der Flanger-Effekt nach dem Originalsignal endet.
  • Stereo-Phasing: Legt die Verzögerungswerte für den linken und den rechten Kanal separat fest (gemessen in Grad). 180° bedeutet in diesem Fall, dass die Anfangsverzögerung des rechten Kanals mit der Endverzögerung des linken Kanals zusammenfällt. Sie können diese Option verwenden, um die Einstellungen der Anfangs- und der Endverzögerung für den linken und den rechten Kanal umzukehren, damit ein zirkulärer psychedelischer Effekt entsteht.
  • Rückkopplung: Bestimmt den Prozentsatz, mit dem das Flanger-Signal wieder in den Flanger geschickt wird. Ohne Rückkopplung verwendet der Effekt nur das Originalsignal. Wenn Sie eine Rückkopplung definieren, verwendet der Effekt einen prozentualen Anteil des verarbeiteten Signals vor dem aktuellen Wiedergabepunkt.
  • Modulationsrate: Legt die Geschwindigkeit fest, mit der die Verzögerung zwischen der Anfangs- und der Endverzögerungszeit wechselt. Als Einheit werden Zyklen pro Sekunde („Hz“) oder Beats pro Minute („Beats“) verwendet. Schon kleine Änderungen dieser Einstellung führen zu höchst unterschiedlichen Effekten.
  • Modus: Ermöglicht die Auswahl von drei Flanger-Modi:
    • Umgekehrt: Kehrt das verzögerte Signal um und annulliert Audio periodisch, anstatt das Signal zu verstärken. Ist die Mischung für Originalsignal und erweitertes Signal auf 50/50 eingestellt, wird die Welle bis auf Stille annulliert, wenn die Verzögerung bei Null liegt.
    • Spezialeffekte: Mischt den normalen und den invertierten Flanger-Effekt. Das verzögerte Signal wird dem Effekt hinzugefügt, während das führende Signal subtrahiert wird.
    • Sinusförmig: Führt dazu, dass der Übergang von der Anfangsverzögerung hin zur Endverzögerung und zurück einer Sinuskurve folgt. Andernfalls erfolgt der Übergang linear und die Verzögerungen von der Anfangs- zur Endeinstellungen erfolgen mit konstanter Rate. Wenn „Sinusförmig“ ausgewählt ist, entspricht das Signal häufiger den Anfangs- und Endverzögerungen als den dazwischen befindlichen Verzögerungen.
  • Mischen: Stellt die Mischung zwischen dem Originalsignal (Direktsignal) und dem Flanger-Signal (Effektsignal) ein. Sie benötigen einen Teil beider Signale, um die charakteristische Annullierung und Verstärkung zu erzielen, die für diesen Effekt typisch ist. Hat „Original“ den Wert 100 %, entsteht kein Flanger-Effekt. Hat „Verzögert“ den Wert 100 %, ergibt sich ein wabernder Klang wie bei einem schlechten Kassettenrekorder.

Ähnlich wie der Flanger verschiebt der Phaser die Phase eines Audiosignals und kombiniert das Ergebnis wieder mit dem Original. Daraus ergeben sich psychedelische Effekte, die zuerst in den 1960ern von Musikern eingesetzt wurden. Im Unterschied zum Effekt „Flanger“, der mit variablen Verzögerungen arbeitet, weist der Effekt „Modulation“ > „Phaser“ einer hohen Frequenz mehrere phasenverschiebende Filter zu und entfernt sie wieder. Der Phaser kann das Stereobild dramatisch ändern und nahezu überirdische Klänge erzeugen.

  • Stufen: Bestimmt die Anzahl der Phasenverschiebungsfilter. Ein höherer Wert produziert ein dichteres Phasing.
  • Intensität: Bestimmt den Umfang der auf das Signal angewendeten Phasenverschiebung.
  • Tiefe: Bestimmt, wie weit der Filter unter der oberen Frequenz bleibt. Höhere Einstellungen führen zu einem breiteren Tremolo-Effekt. Bei 100 % erfolgt ein Sweeping der oberen Frequenz auf 0 Hz.
  • Modulationsrate: Die Modulationsrate steuert die Geschwindigkeit des Filters zur und von der oberen Frequenz. Geben Sie einen Wert in Hz (Zyklen pro Sekunde) an.
  • Phasendifferenz: Bestimmt die Phasendifferenz zwischen Stereokanälen. Bei positiven Werten beginnt die Phasenverschiebung im linken Kanal, bei negativen Werten im rechten. Die Maximalwerte +180° und -180° sorgen für eine vollständige Differenz und sind klanggleich.
  • Obere Freq.: Legt die höchste Frequenzgrenze für den Filter fest. Um möglichst dramatische Ergebnisse zu erzielen, wählen Sie eine Frequenz nahe der Mitte der betreffenden Audiodaten.
  • Rückkopplung: Leitet einen Teil der Phaser-Ausgabe wieder an die Eingabe weiter, wodurch der Effekt intensiviert wird. Negative Werte invertieren die Phase, bevor Audiodaten zurückgeleitet werden.
  • Mischen: Steuert das Verhältnis zwischen originalen und verarbeiteten Audiodaten.
  • Ausgabeverstärkung: Passt den Ausgangspegel nach der Verarbeitung an.

Rauschminderung/Wiederherstellung

Um Knistern und Statik schneller aus Vinylaufnahmen zu entfernen, verwenden Sie den Effekt „Automatischer Klick-Entferner“. Sie können ein einzelnes Störgeräusch oder einen großen Audiodatenbereich korrigieren.

  • Schwellenwert: Bestimmt die Empfindlichkeit gegenüber Störgeräuschen. Bei niedrigeren Werten werden mehr Klick- und Knackgeräusche erkannt, gegebenenfalls werden aber auch Teile des Nutzsignals entfernt. Die Werte liegen im Bereich von 30 bis 100. Der Standardwert ist 1.
  • Komplexität: Gibt die Komplexität des Störgeräusches an. Höhere Werte steigern die Anzahl der Verarbeitungsschritte und können die Audioqualität reduzieren. Die Werte liegen im Bereich von 16 bis 100. Der Standardwert ist 1.

Der Effekt „DeHummer“ entfernt enge Frequenzbänder und deren Obertöne. Am häufigsten wird dieser Effekt angewendet, um Leitungsbrummen von Lichtanlagen und elektronischen Geräten zu eliminieren. Der DeHummer kann jedoch auch einen Notch-Filter anwenden, mit dem übermäßig resonierende Frequenzen aus dem Quellsignal entfernt werden.

Hinweis:

Um die Quellfrequenz und die Verstärkung grafisch anzupassen, ziehen Sie direkt im Diagramm.

  • Frequenz: Legt die Quellfrequenz des Brummens fest. Wenn Sie die exakte Frequenz nicht kennen, schieben Sie diesen Regler während der Wiedergabe hin und her.
    • Q: Legt die Breite der Quellfrequenz und der darüberliegenden Obertöne fest. Höhere Werte beeinflussen einen schmaleren Frequenzbereich und niedrigere Werte einen breiteren.
    • Verstärkung: Legt den Dämpfungsbetrag für das Brummen fest.
  • Anzahl Obertöne: Gibt an, wie viele harmonische Frequenzen betroffen sein sollen.
  • Harmonische Flanke: Ändert das Dämpfungsverhältnis für Obertonfrequenzen.
  • Nur Ausgabebrummen: Ermöglicht die Wiedergabe einer Vorschau des Brummens. So können Sie prüfen, ob auch erwünschtes Audio im Brummen enthalten ist.

Mithilfe des Effekts „Rauschunterdrückung“ wird das Rauschen in Ihrer Audiodatei reduziert oder vollständig entfernt. Dabei kann es sich um ein nicht erwünschtes Brummen und Zischen, Lüftergeräusche, Klimaanlagengeräusche oder andere Hintergrundgeräusche handeln. Mithilfe eines Schiebereglers können Sie steuern, inwieweit die Rauschminderung erfolgt. Die Werte reichen von 0 % bis 100 % und regeln den Grad der auf das Audiosignal angewendeten Verarbeitung.

Mit dem Effekt „Hallunterdrückung“ wird das Echoprofil geschätzt und das Echovolumen angepasst. Die Werte reichen von 0 % bis 100 % und regeln den Grad der auf das Audiosignal angewendeten Verarbeitung.

Hall

Mit dem Effekt „Faltungshall“ werden Räume vom Wandschrank bis hin zu Konzertsälen simuliert. Beim Faltungshall kommen Impulsdateien zum Einsatz, die die unterschiedlichen akustischen Räume simulieren. Die Ergebnisse sind unglaublich realistisch und lebensnah.

Hinweis:

Da der Effekt „Faltungshall“ sehr verarbeitungsintensiv ist, können bei der Vorschau auf langsameren Systemen Klick- und Knackgeräusche auftreten. Diese Artefakte sind jedoch nicht mehr vorhanden, nachdem Sie den Effekt angewendet haben.

  • Impuls: Gibt eine Datei an, die einen akustischen Raum simuliert. Klicken Sie auf „Laden“, um eine benutzerdefinierte Impulsdatei im WAV- oder AIFF-Format hinzuzufügen.
  • Mischen: Steuert das Verhältnis zwischen Originalton und reflektierten Schallwellen.
  • Raumgröße: Gibt den Prozentsatz des gesamten Raums an, der durch die Impulsdatei definiert wird. Je größer der Prozentsatz, desto länger der Hall.
  • NF-Dämpfung: Reduziert die niedrigfrequenten, basslastigen Komponenten im Hall, um einen verschwommenen Klang zu vermeiden und einen klaren, artikulierteren Sound zu erzielen.
  • HF-Dämpfung: Reduziert die hochfrequenten, transienten Komponenten im Hall, um einen harten Klang zu vermeiden und einen wärmeren, volleren Sound zu erzielen.
  • Vorverzögerung: Bestimmt, wie viele Millisekunden es dauert, bis der Hall die maximale Amplitude erreicht. Um einen natürlichen Klang zu erzielen, geben Sie einen Wert zwischen 0 und 10 Millisekunden für „Vorverzögerung“ an. Verwenden Sie Werte von 50 Millisekunden oder mehr, um interessante Spezialeffekte zu erzielen.
  • Breite: Steuert die Stereostreuung. Eine Einstellung von 0 generiert ein Mono-Hallsignal.
  • Verstärkung: Verstärkt oder senkt die Amplitude nach der Verarbeitung.

Der Effekt „Studio-Hall“ simuliert akustische Räume. Dieser Effekt ist schneller und beansprucht den Prozessor weniger als die anderen Hall-Effekte, er basiert dafür jedoch nicht auf Faltimpulsen. Sie können daher Echtzeitänderungen im Multitrack-Editor schneller und effizienter vornehmen, ohne die Effekte für einen Track vorrendern zu müssen.

Merkmale

  • Raumgröße: Legt die Raumgröße fest.
  • Ausklang: Passt die Dauer des Hallabklangs in Millisekunden an.
  • Frühe Reflexion: Steuert den Prozentsatz der Echos, die das Ohr zuerst erreichen, damit ein Eindruck der Gesamtgröße des Raums entsteht. Zu große Werte können zu einem künstlich wirkenden Klang führen, während ein zu niedriger Wert dazu führt, dass Audio-Cues für die Größe des Raums verloren gehen. Die Hälfte der Lautstärke des Originalsignals ist ein guter Ausgangspunkt.
  • Breite: Steuert die Verteilung über die Stereokanäle. 0 % erzeugt ein Mono-Hallsignal, 100 % erzeugt maximale Stereotrennung.
  • Hochfrequenzschnitt: Gibt die höchste Frequenz an, bei der Hall auftreten kann.
  • Niederfrequenzschnitt: Gibt die niedrigste Frequenz an, bei der Hall auftreten kann.
  • Dämpfen: Stellt den Umfang der Dämpfung ein, die im Zeitverlauf auf die hohen Frequenzen des Hallsignals angewendet werden soll. Höhere Prozentwerte veranlassen eine stärkere Dämpfung und erzeugen einen wärmeren Hall.
  • Diffusion: Simuliert die Absorption des Hallsignals bei der Reflexion durch Oberflächen wie Teppiche und Vorhänge. Niedrigere Werte erzeugen mehr Echos, höhere Werte führen dagegen zu einem weicheren Hall mit weniger Echos.

Ausgangspegel

  • Original: Legt den Prozentsatz des Originalsignals fest, der mit dem Effekt ausgegeben werden soll.
  • Effekt: Legt den Prozentsatz des auszugebenden Halls fest.

Der Effekt „Surround-Hall“ wurde hauptsächlich für 5.1-Quellen entwickelt, kann aber auch Mono- und Stereoquellen eine Surroundumgebung verleihen. Im Wellenform-Editor können Sie mit dem Befehl „Bearbeiten“ > „Sample-Typ umwandeln“ eine Mono- oder Stereodatei in 5.1 konvertieren und anschließend einen Surround-Hall anwenden. Im Multitrack-Editor können Sie Mono- oder Stereo-Tracks an einen 5.1-Bus oder -Master mit Surround-Hall senden.

  • Center-Eingang: Bestimmt den Prozentsatz des Center-Kanals im verarbeiteten Signal.
  • LFE-Eingang: Bestimmt den Prozentsatz des Subwoofer-Kanals, der zum Auslösen von Hall für andere Kanäle verwendet wird. Auf das LFE-Signal selbst wird kein Hall angewendet.
  • Hall-Einstellungen
    • Impuls: Gibt eine Datei an, die einen akustischen Raum simuliert. Klicken Sie auf „Laden“, um eine benutzerdefinierte 6-Kanal-Impulsdatei im WAV- oder AIFF-Format hinzuzufügen.
    • Raumgröße: Gibt den Prozentsatz des gesamten Raums an, der durch die Impulsdatei definiert wird. Je größer der Prozentsatz, desto länger der Hall.
    • NF-Dämpfung: Reduziert die niedrigfrequenten, basslastigen Komponenten im Hall, um einen verschwommenen Klang zu vermeiden und einen klaren, artikulierteren Sound zu erzielen.
    • HF-Dämpfung: Reduziert die hochfrequenten, transienten Komponenten im Hall, um einen harten Klang zu vermeiden und einen wärmeren, volleren Sound zu erzielen.
    • Vorverzögerung: Bestimmt, wie viele Millisekunden es dauert, bis der Hall die maximale Amplitude erreicht. Um einen natürlichen Klang zu erzielen, geben Sie einen Wert zwischen 0 und 10 Millisekunden für „Vorverzögerung“ an. Verwenden Sie Werte von 50 Millisekunden oder mehr, um interessante Spezialeffekte zu erzielen.
    • Vordere Breite: Steuert die Stereoverteilung an den vorderen drei Kanälen. Eine Breiteneinstellung von 0 erzeugt ein Mono-Hall-Signal.
    • Surround-Breite: Steuert die Stereoverteilung zwischen den hinteren Surroundkanälen (Ls und Rs).
  • Ausgabe
    • Level mittleres Effektsignal: Steuert den Betrag des Halls, der dem Center-Kanal hinzugefügt wird. (Da dieser Kanal normalerweise Sprache enthält, sollte der Hall hier meist geringer sein.)
    • L/R-Bal: Steuert die Links-Rechts-Balance für Front- und Rücklautsprecher. Der Wert 100 gibt das Signal ausschließlich links aus, -100 ausschließlich rechts.
    • F/B-Bal: Steuert die Front-Rück-Balance für linke und rechte Lautsprecher. Der Wert 100 gibt das Signal ausschließlich vorne aus, -100 ausschließlich hinten.
    • Mischen: Steuert das Verhältnis zwischen Originalton und reflektierten Schallwellen. Bei der Einstellung 100 wird nur der Hall ausgegeben.
    • Verstärkung: Verstärkt oder senkt die Amplitude nach der Verarbeitung.

Spezial

Verwenden Sie diesen Effekt, um beliebigem Audio einen leichten Schotter- oder Sättigungseffekt hinzuzufügen. Mit diesem Effekt können Sie kaputte Autolautsprecher, gedämpfte Mikrofone oder übersteuerte Verstärker simulieren.

  • Positive und negative Diagramme: Geben Sie separate Verzerrungskurven für positive und negative Beispielwerte an. Die horizontale Skala (x-Achse) gibt den Eingangspegel in Dezibel an, die vertikale Achse (y-Achse) den Ausgangspegel. Die Standarddiagonale repräsentiert ein unverzerrtes Signal mit einer direkten Beziehung zwischen Eingangs- und Ausgangstönen. Klicken und ziehen Sie, um Punkte in den Diagrammen zu erstellen und anzupassen. Ziehen Sie Punkte aus dem Graphen, um sie zu entfernen.
  • Zurücksetzen: Stellt den Standardstatus eines Graphen (ohne Verzerrungen) wieder her.
  • Kurvenglättung: Erstellt Kurvenübergänge zwischen Kontrollpunkten und liefert gelegentlich eine natürlichere Verzerrung als die linearen Standardübergänge.
  • Zeitsignalglättung: Bestimmt, wie schnell die Verzerrung auf Änderungen an Eingangspegeln reagiert. Pegelmessungen basieren auf niederfrequenten Inhalten, sodass es zu einer weicheren und „musikalischeren“ Verzerrung kommt.
  • dB-Bereich: Ändert den Amplitudenbereich der Graphen und beschränkt die Verzerrung auf diesen Bereich.
  • Lineare Skalierung: Ändert die Amplitudeneinheiten der Graphen von logarithmischen Dezibel in normalisierte Werte.

Der Effekt „Links mit rechts füllen“ dupliziert die Informationen des linken Kanals des Audio-Clips und platziert diese im rechten Kanal. Dabei werden die ursprünglichen Informationen des rechten Kanals des Clips gelöscht.

Der Effekt „Rechts mit links füllen“ kopiert die Informationen des rechten Kanals in den linken Kanal und löscht dabei die vorhandenen Daten des linken Kanals. Nur für Stereoaudioclips anwendbar.

Mit dem Effekt „Gitarren-Suite“ werden mehrere Prozessoren angewendet, die den Klang von Gitarren-Tracks optimieren und verändern können. Im Kompressorbereich wird der dynamische Bereich reduziert, wodurch ein präziserer Klang mit größerer Wirkung erzeugt wird. Mithilfe der Stufen Filter, Verzerrung und Box Modeler werden bekannte Effekte simuliert, die Gitarristen anwenden, um ihrer künstlerischen Darbietung mehr Ausdruck zu verleihen.

  • Kompressor: Reduziert den dynamischen Bereich, um eine konsistente Amplitude aufrechtzuerhalten, und betont Gitarren-Tracks bei der Mischung.
  • Filter: Wählen Sie in diesem Menü eine Option und legen Sie dann die unten aufgeführten Optionen fest:
    • Filter: Simuliert Gitarrenfilter, z. B. Resonator bis hin zu Talkboxes.
    • Typ: Bestimmt, welche Frequenzen gefiltert werden. Wählen Sie „Tiefpass“, um hohe Frequenzen herauszufiltern, „Hochpass“, um niedere Frequenzen herauszufiltern, oder „Bandpass“, um Frequenzen über und unter einer mittleren Frequenz herauszufiltern.
    • Frequenz: Bestimmt die Schwellenwertabgrenzungsfrequenz für die Filter „Tiefpass“ und „Hochpass“ oder die Center-Frequenz für den Filter „Bandpass“.
    • Resonanz: Führt Frequenzen in der Nähe von Schwellenwertabgrenzungsfrequenzen zurück, so dass bei niedrigen Einstellungen Präzision und bei hohen Einstellungen Pfeifklänge erzielt werden.
  • Verzerrung: Führt bei Gitarrensoli ein oftmals auftretendes Klangbild hinzu. Um die Verzerrungseigenschaft zu ändern, wählen Sie eine Option aus dem Menü „Typ“.
  • Verstärker: Simuliert verschiedene Kombinationen aus Verstärkern und Boxen, mit denen Gitarristen einzigartige Töne kreieren.
  • Mischen: Steuert das Verhältnis zwischen originalen und verarbeiteten Audiodaten.

Mit dem Umkehreffekt (Audio) wird die Phase aller Kanäle umgekehrt. Dieser Effekt unterstützt 5.1-, Stereo- und Monoclips.

Sie können die Lautstärke Ihrer Clips, Spuren oder Sequenzen mit dem Effekt „Lautstärkeradar“ messen. 

Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden des Laustärkeradar-Effekts.

Mastering beschreibt den gesamten Prozess des Optimierens von Audiodateien für ein bestimmtes Medium, z. B. Rundfunk, Video, CD oder Web.

Vor dem Mastering von Audiodaten sollten Sie die Anforderungen des Zielmediums berücksichtigen. Ist das Web beispielsweise das Ziel, wird die Datei wahrscheinlich über Computer-Lautsprecher ausgegeben, die für die Basswiedergabe wenig geeignet sind. Um dies zu kompensieren, können Sie die Bassfrequenzen im Rahmen der Entzerrung anheben.

  • Equalizer: Passt den gesamten tonalen Abgleich an.
  • Diagramm: Zeigt die Frequenz am horizontalen Lineal (x-Achse) und die Amplitude am vertikalen Lineal (y-Achse) an. Die Kurve stellt die Amplitudenänderung bei bestimmten Frequenzen dar. Frequenzen werden im Graphen von tiefen zu hohen Frequenzen logarithmisch dargestellt (gleicher Abstand für Oktaven).
    • Untere Schwellenwertabgrenzung aktivieren: Aktivieren Sie die Schwellenwertabgrenzung am unteren Ende des Frequenzspektrums.
    • Spitzenwertfilter aktiviert: Aktiviert einen Resonanzanhebungsfilter in der Mitte des Frequenzspektrums.
    • Obere Schwellenwertabgrenzung aktivieren: Aktivieren Sie die Schwellenwertabgrenzung am oberen Ende des Frequenzspektrums.
    • Hz: Gibt die Mittenfrequenz für jedes Frequenzband an.
    • dB: Gibt den Pegel für jedes Frequenzband an.
    • Q: Steuert die Breite des betreffenden Frequenzbandes. Niedrige Q-Werte (bis 3) wirken sich auf mehr Frequenzen aus und sind für eine Verbesserung des Audiosignals insgesamt optimal. Hohe Q-Werte (6–12) wirken sich nur auf ein schmales Band aus und sind deshalb ideal zum Entfernen einer problematischen Frequenz (z. B. 60-Hz-Summen) geeignet.
  • Hall: Fügt Raumschall hinzu. Ziehen Sie den Regler „Menge“, um das Verhältnis zwischen Originalsound und reflektierten Schallwellen zu ändern.
  • Exciter-Effekt: Stellt hochfrequente Harmonien übertrieben dar, wodurch Klänge klarer erscheinen. 
    • Retro: Passt leichte Verzerrungen an
    • Band: Passt hellen Ton an
    • Tube: Passt die schnelle, dynamische Reaktion an
    • Stärke: Passt den Verarbeitungsgrad an
  • Breitenregelung: Passt das Stereobild an (deaktiviert bei Mono-Audio). Ziehen Sie den Breitenregler nach links, um das Bild zu stauchen und den zentralen Fokus zu erhöhen. Ziehen Sie den Regler nach rechts, um das Bild zu dehnen und die räumliche Platzierung einzelner Sounds zu verbessern.
  • Lautstärkemaximierer: Wendet einen Begrenzer an, der den dynamischen Bereich reduziert und zugleich den Wahrnehmungspegel verstärkt. Die Einstellung von 0 % stellt die ursprünglichen Pegel dar und bei 100 % wird die maximale Begrenzung angewendet.
  • Ausgangsverstärkung: Bestimmt nach der Verarbeitung die Ausgangspegel. Um die Auswirkungen der EQ-Anpassungen auszugleichen, mit denen der Gesamtpegel reduziert wird, wird die Ausgangsverstärkung erhöht.

Mit dem Effekt „Kanäle vertauschen“ werden die Informationen des linken und des rechten Kanals vertauscht. Nur für Stereoclips anwendbar.

Der Effekt „Stimmoptimierung“ dient der schnellen Optimierung von Sprachkommentaren. Die Modi „Männlich“ und „Weiblich“ reduzieren automatisch Zisch- und Plopplaute sowie das niederfrequente Rumpeln, das durch Mikrofonbewegungen entsteht. Diese Modi gelten auch für Mikrofonmodellierung und -komprimierung, die der Sprachaufnahme den typischen Radioklang verleihen. Der Modus „Musik“ optimiert Soundtracks, damit sie besser für einen Begleitkommentar geeignet sind.

  • Männlich: Optimiert Audiodaten für die Stimme eines Mannes.
  • Weiblich: Optimiert Audiodaten für die Stimme einer Frau.
  • Musik: Weist der Musik oder den Hintergrund-Audiodaten Komprimierung und Entzerrung zu.

Stereodarstellung

Der Effekt „Stereodarstellung“ platziert und erweitert das Stereobild. Da der Effekt „Stereoerweiterung“ auf VST basiert, können Sie ihn jedoch mit anderen Effekten im Mastering-Rack oder Effekte-Rack kombinieren. In der Multitrack-Ansicht können Sie den Effekt außerdem mit Automatisierungsspuren im Zeitverlauf variieren.

  • Kanalbalance zentrieren: Positioniert den Mittelpunkt des Stereobilds an beliebiger Stelle von ganz links (-100 %) nach ganz rechts (100 %).
  • Stereo erweitern: Erweitert das Stereobild von „Schmal/Normal“ (0) bis „Breit“ (300). „Schmal/Normal“ steht für die originalen, unverarbeiteten Audiodaten.

Zeit und Tonhöhe

Der Effekt „Tonhöhen-Schieber“ ändert die musische Tonhöhe. Es handelt sich dabei um einen Echtzeit-Effekt, der mit anderen Effekten aus dem Mastering-Rack bzw. dem Effekte-Rack kombiniert werden kann. In der Multitrack-Ansicht können Sie die Tonhöhe außerdem mit Automatisierungsspuren im Zeitverlauf variieren.

  • Tonhöhe vertauschen: Enthält Optionen zur Anpassung der Tonhöhe.
    • Halbtöne: Transponiert die Tonhöhe in Halbtonschritten, die musischen Halbnoten entsprechen (z. B. ist die Note Cis einen Halbton höher als C). Die Einstellung 0 entspricht der Original-Tonhöhe; +12 Halbtöne ist eine Oktave höher; -12 Halbtöne ist eine Oktave tiefer.
    • Hundertstel: Passt die Tonhöhe in Bruchteilen von Halbtönen an. Mögliche Werte reichen von -100 (einen Halbton niedriger) bis +100 (einen Halbton höher).
    • Verhältnis: Bestimmt das Verhältnis zwischen der verschobenen und ursprünglichen Frequenz. Mögliche Werte reichen von 0,5 (eine Oktave niedriger) bis 2,0 (eine Oktave höher).
  • Präzision: Bestimmt die Klangqualität.
    • Geringe Präzision: Verwenden Sie die geringe Einstellung für Audio mit 8 Bit oder geringer Qualität.
    • Mittlere Präzision: Verwenden Sie die mittlere Einstellung für Audio in mittlerer Qualität.
    • Hohe Präzision: Die hohe Einstellung hat die längste Verarbeitungsdauer. Verwenden Sie die hohe Einstellung für professionell aufgenommene Audiodateien.
  • Tonhöhen-Einstellungen: Steuert, wie Audio verarbeitet wird.
    • Spaltfrequenz: Legt die Größe der einzelnen Audiodatenblöcke fest. (Der Effekt „Transponieren“ zerlegt die Audiodaten zur Verarbeitung in kleine Blöcke.) Je höher dieser Wert ist, desto präziser erfolgt die Platzierung der gedehnten Audiodaten im Zeitverlauf. Mit ansteigenden Werten steigt aber auch die Zahl hörbarer Artefakte. Bei höherer Präzision können niedrigere Spaltfrequenzen Stottern und Echos verursachen. Ist die Frequenz zu hoch, klingt der Sound möglicherweise blechern oder Stimmen wirken tunnelartig.
    • Überlagerung: Bestimmt, welcher Teil des aktuellen Audiodatenblocks sich mit dem vorhergehenden bzw. dem folgenden Block überlappt. Führt das Dehnen zu einem Choruseffekt, senken Sie den Wert für „Überlagerung“. Wenn dies zu einem abgehackten Sound führt, passen Sie den Prozentsatz an, um ein Gleichgewicht zwischen den beiden Effekten herzustellen. Die gültigen Werte liegen im Bereich von 0 bis 50 %.
    • Passende Standardwerte wählen: Wendet geeignete Standardwerte für die Spaltfrequenz und Überlagerung an.

Veraltete Audioeffekte

Wenn in Ihrem Projekt ein veralteter Effekt angewendet wird, werden Sie aufgefordert, den Effekt beim Öffnen des Projekts zu ersetzen. Wenn Sie die neue Version des Effekts anwenden möchten, wählen Sie Ja aus.

Audio-Crossfade-Überblendungen

Konstante Verstärkung

Beim Crossfade „Konstante Verstärkung“ werden Audiodaten bei Überblendungen zwischen Clips konstant ein- und ausgeblendet. Dies kann u. U. zu abrupten Klangänderungen führen.

Konstante Leistung

Beim Crossfade „Konstante Leistung“ wird eine gleichmäßige allmähliche Überblendung angewendet, die dem Übergang „Weiche Blende“ zwischen Videoclips ähnelt. Der Crossfade verringert die Audiodaten des ersten Clips zuerst langsam und bricht am Ende der Überblendung dann abrupt ab. Für den zweiten Clip werden die Audiodaten zuerst schnell verstärkt, zum Ende der Überblendung dann jedoch immer langsamer.

Exponentielle Überblendung

Bei der exponentiellen Überblendung wird der erste Clip über eine glatte logarithmische Kurve ausgeblendet, während der zweite Clip über eine glatte logarithmische Kurve eingeblendet wird. Wenn Sie eine Option aus dem Steuerungsmenü „Ausrichtung“ auswählen, können Sie die Position der Überblendung festlegen.

Hinweis:

Die Exponentielle Überblendung ähnelt zwar der Überblendung „Konstante Leistung“, aber sie verfügt über ein höheres Maß an Abstufung.

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