Festlegen von Voreinstellungen

  1. Benutzerhandbuch zu Adobe Premiere Pro
  2. Erste Schritte
    1. Erste Schritte mit Adobe Premiere Pro
    2. Neue Funktionen in Premiere Pro
    3. Versionshinweise | Premiere Pro
    4. Systemanforderungen für Premiere Pro
    5. Tastaturbefehle in Premiere Pro
    6. Barrierefreiheit in Premiere Pro
  3. Erstellen von Projekten
    1. Erstellen von Projekten
    2. Öffnen von Projekten
    3. Verschieben und Löschen von Projekten
    4. Arbeiten mit mehreren geöffneten Projekten
    5. Arbeiten mit Project Shortcuts
    6. Abwärtskompatibilität von Premiere Pro-Projekten
    7. Öffnen und Bearbeiten von Premiere Rush-Projekten in Premiere Pro
    8. Best Practices: Erstellen Ihrer eigenen Projektvorlagen
  4. Arbeitsbereiche und Arbeitsabläufe
    1. Arbeitsbereiche
    2. Arbeiten mit Bedienfeldern
    3. Touch- und Gestensteuerung von Windows
  5. Aufnehmen und Importieren
    1. Aufnahme
      1. Aufnahme und Digitalisierung Filmmaterial
      2. Aufnehmen von HD-, DV- oder HDV-Video
      3. Batch-Aufnahme und Neuaufnahme
      4. Einrichten Ihres Systems für HD-, DV- oder HDV-Aufnahmen
    2. Importieren
      1. Übertragen und Importieren von Dateien
      2. Importieren von Standbildern
      3. Importieren von digitalem Audio
    3. Importieren aus Avid oder Final Cut
      1. Importieren von AAF-Projektdateien aus Avid Media Composer
      2. Importieren von XML-Projektdateien aus Final Cut Pro 7 und Final Cut Pro X
    4. Unterstützte Dateiformate
    5. Digitalisieren von analogen Videodaten
    6. Arbeiten mit Timecode
  6. Bearbeitung
    1. Sequenzen
      1. Erstellen und Ändern von Sequenzen
      2. Hinzufügen von Clips zu Sequenzen
      3. Neuanordnen von Clips in einer Sequenz
      4. Suchen, Auswählen und Gruppieren von Clips in einer Sequenz
      5. Bearbeiten von Sequenzen, die in den Quellmonitor geladen wurden
      6. Rendern und Anzeigen einer Vorschau von Sequenzen
      7. Arbeiten mit Marken
      8. Szenenbearbeitungserkennung
    2. Video
      1. Erstellen und Abspielen von Clips
      2. Zuschneiden von Clips
      3. Synchronisieren von Audio und Video beim Zusammenführen von Clips
      4. Rendern und Ersetzen von Medien
      5. Rückgängig, Protokoll und Ereignisse
      6. Erzeugen von Frame-Standbildern
      7. Arbeiten mit Seitenverhältnissen
    3. Audio
      1. Übersicht über Audio in Premiere Pro
      2. Audiospur-Mischer
      3. Anpassen von Audiopegeln
      4. Bearbeiten, Reparieren von Verbessern von Audio mithilfe des Bedienfelds „Essential Sound“
      5. Clip-Lautstärke und Balance mit dem Audio-Clip-Mixer überwachen
      6. Audio-Balance und Tonschwenk
      7. Erweiterte Audioabmischung – Submixe, Downmixen und Routing
      8. Audioeffekte und -überblendungen
      9. Arbeiten mit Audioüberblendungen
      10. Anwenden von Effekten auf Audio
      11. Messen von Audio mithilfe des Effekts „Lautstärkeradar“
      12. Aufnehmen von Audiomischungen
      13. Bearbeiten von Audio im Schnittfenster
      14. Zuordnen von Audiokanälen in Premiere Pro
      15. Verwenden von Adobe Stock-Audio in Premiere Pro
    4. Erweiterte Bearbeitung
      1. Multikamera-Bearbeitungsablauf
      2. Bearbeitungsabläufe für Spielfilme
      3. Einrichten und Verwenden von Head-Mounted Displays für immersive Videos in Premiere Pro
      4. Bearbeiten von VR
    5. Best Practices
      1. Best Practices: Schnelleres Abmischen
      2. Best Practices: Effizientes Bearbeiten
  7. Videoeffekte und -überblendungen
    1. Überblick über Videoeffekte und -überblendungen
    2. Effekte
      1. Effekttypen in Premiere Pro
      2. Anwenden und Entfernen von Effekten
      3. Effektvorgaben
      4. Automatisches Reframing von Videos für verschiedene Social-Media-Kanäle
      5. Farbkorrektureffekte
      6. Ändern der Dauer und Geschwindigkeit von Clips
      7. Einstellungsebenen
      8. Stabilisieren von Filmmaterial
    3. Überblendungen
      1. Anwenden von Überblendungen in Premiere Pro
      2. Ändern und Anpassen von Überblendungen
      3. Morph-Schnitt
  8. Grafiken, Titel und Animationen
    1. Grafiken und Titel
      1. Erstellen von Titeln und Animationen
      2. Anwenden von Textverläufen in Premiere Pro
      3. Verwenden von Animationsvorlagen für Titel
      4. Ersetzen von Bildern oder Videos in Animationsvorlagen
      5. Verwenden von datengesteuerten Animationsvorlagen
      6. Best Practices: Schnellere Grafik-Workflows
      7. Hinzufügen von Responsive-Design-Funktionen zu Grafiken
      8. Arbeiten mit Untertiteln
      9. Sprache in Text
      10. „Sprache in Text“ in Premiere Pro | Häufig gestellte Fragen
      11. Aktualisieren von Titeln aus Vorgängerversionen zu Quellgrafiken
    2. Animation und Keyframing
      1. Hinzufügen, Navigieren und Einrichten von Keyframes
      2. Animieren von Effekten
      3. Verwenden des Effekts „Bewegung“ zum Bearbeiten und Animieren von Clips
      4. Optimieren der Keyframe-Automatisierung
      5. Verschieben und Kopieren von Keyframes
      6. Anzeigen und Einstellen von Effekten und Keyframes
  9. Zusammenstellungen
    1. Zusammenstellungen, Alpha-Kanäle und Einstellen der Clip-Deckkraft
    2. Maskierung und Tracking
    3. Füllmethoden
  10. Farbkorrektur und -graduierung
    1. Übersicht: Farbarbeitsabläufe in Premiere Pro
    2. Kreative Farben mit Lumetri-Looks
    3. Anpassen der Farbe mit RBG- und Farbtonsättigungskurven
    4. Korrigieren und Abgleichen von Farben zwischen mehreren Aufnahmen
    5. Verwenden von HSL-Sekundärsteuerelementen im Bedienfeld „Lumetri-Farbe“
    6. Erstellen von Vignetten
    7. Lumetri-Bereiche
    8. Anzeigefarb-Management
    9. HDR für Broadcaster
    10. Aktivieren der DirectX HDR-Unterstützung
  11. Exportieren von Medien
    1. Arbeitsablauf und Übersicht beim Exportieren
    2. Schnellexport
    3. Exportieren für das Web sowie für Smartphone und Tablet
    4. Exportieren von Standbildern
    5. Exportieren von Projekten für andere Anwendungen
    6. Exportieren von OMF-Dateien für Pro Tools
    7. Export in das Panasonic P2-Format
    8. Exportieren auf DVD oder Blu-ray Disc
    9. Best Practices: Schneller exportieren
  12. Arbeiten mit anderen Adobe-Programmen
    1. After Effects und Photoshop
    2. Dynamic Link
    3. Audition
    4. Prelude
  13. Organisieren und Verwalten von Elementen
    1. Verwenden des Bedienfelds „Projekt“
    2. Organisieren von Elementen im Bedienfeld „Projekt“
    3. Wiedergeben von Elementen
    4. Suchen von Elementen
    5. Creative Cloud-Bibliotheken
    6. Synchronisationseinstellungen in Premiere Pro
    7. Verwenden von Produktionen
    8. So funktionieren Clips projektübergreifend innerhalb einer Produktion
    9. Konsolidieren, Transcodieren und Archivieren von Projekten
    10. Verwalten von Metadaten
    11. Best Practices
      1. Best Practices: Arbeiten mit Produktionen
      2. Best Practices: Von der Übertragungsproduktion lernen
      3. Best Practices: Arbeiten mit nativen Formaten
  14. Verbesserung der Leistung und Fehlerbehebung
    1. Festlegen von Voreinstellungen
    2. Zurücksetzen von Voreinstellungen
    3. Arbeiten mit Proxys
      1. Proxy-Übersicht
      2. Import- und Proxy-Workflow
    4. Überprüfen Sie, ob Ihr System mit Premiere Pro kompatibel ist
    5. Premiere Pro für Apple-Chip
    6. Eliminieren von Flimmern
    7. Zeilensprung und Halbbildreihenfolge
    8. Intelligentes Rendering
    9. Unterstützung für den Fader-Controller
    10. Best Practices: Arbeiten mit nativen Formaten
    11. Knowledgebase
      1. Grünes und rosafarbenes Video in Premiere Pro oder Premiere Rush
      2. Wie verwalte ich den Medien-Cache in Premiere Pro?
      3. Beheben von Fehlern beim Rendern oder Exportieren
      4. Beheben von Problemen im Zusammenhang mit der Wiedergabe und Leistung in Premiere Pro
  15. Überwachen von Elementen und Offline-Medien
    1. Überwachen von Assets
      1. Verwenden von Quellmonitor und Programmmonitor
      2. Verwenden des Referenzmonitors
    2. Offline-Medien
      1. Arbeiten mit Offlineclips
      2. Erstellen von Clips für die Offline-Bearbeitung
      3. Neuverknüpfen von Offline-Medien

Erfahren Sie, wie Sie optimalen Nutzen aus Premiere Pro ziehen, indem Sie Voreinstellungen für einige Schritte vom Erscheinungsbild bis hin zur Wiedergabe, Audiodaten usw. konfigurieren.

Sie können das Aussehen und Verhalten von Premiere Pro auf verschiedene Arten anpassen, z. B. durch Festlegen der Standardlänge von Überblendungen oder Einstellen der Helligkeit für die Benutzeroberfläche. Die meisten dieser Voreinstellungen bleiben wirksam, bis Sie sie wieder ändern. Die Voreinstellungen für Arbeitslaufwerke werden allerdings zusammen mit einem Projekt gespeichert. Wenn Sie ein Projekt öffnen, werden automatisch die Arbeitslaufwerke gewählt, die Sie beim Einrichten des Projekts eingestellt haben.

  • Wählen Sie zum Öffnen des Dialogfelds „Voreinstellungen“ Bearbeiten > Voreinstellungen (Windows) oder Premiere Pro > Voreinstellungen (Mac OS) und dann die Kategorie der zu ändernden Voreinstellungen aus.
  • Um die Standard-Voreinstellungen wiederherzustellen, halten Sie beim Starten der Anwendung die Alt-Taste (Windows) bzw. die Wahltaste (Mac OS) gedrückt. Sie können die Alt-Taste bzw. die Wahltaste loslassen, wenn der Begrüßungsbildschirm angezeigt wird.
  • Um die Standard-Voreinstellungen und den Plug-in-Cache gleichzeitig wiederherzustellen, halten Sie beim Starten der Anwendung die Umschalt-+Alt-Taste (Windows) bzw. die Umschalt-+Optionstaste (Mac OS) gedrückt. Lassen Sie die Umschalt-+Alt-Taste bzw. Umschalt-+Optionstaste los, wenn der Begrüßungsbildschirm angezeigt wird.

Voreinstellungen werden in folgendem Pfad gespeichert:

  • Für Windows: <Laufwerk>\Benutzer\<Benutzername>\Dokumente\Adobe\Premiere Pro\<Version>\Profile-<Benutzername>

  • Für Mac OS: <Laufwerk>/Benutzer/<Benutzername>/Dokumente/Adobe/Premiere Pro/<Version>/Profile-<Benutzername>

Festlegen allgemeiner Einstellungen

Im Fenster „Allgemein“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“ können Sie Einstellungen für verschiedene Optionen von der Übergangsdauer bis hin zu QuickInfos anpassen, beispielsweise Folgendes:

Sie können festlegen, ob Premiere Pro den Startbildschirm oder die zuletzt geöffneten Dateien anzeigt.

Geben Sie an, ob Sie die Startseite oder das Dialogfeld „Öffnen“ anzeigen möchten, wenn Sie ein Projekt öffnen.

Das Verhalten von Ablagen beim Doppelklicken auf eine Ablage oder das Doppelklicken mit Umschalt- und Wahltasten kann in den Voreinstellungen für Ablagen festgelegt werden.

Verhalten von Projekten beim Doppelklicken auf ein Projekt oder beim Klicken auf ein Projekt mit gedrückter Alt-Taste.

Deaktivieren Sie diese Voreinstellung, um das Popup-Fenster für Ereignisbenachrichtigungen zu deaktivieren, das in der unteren rechten Ecke der Benutzeroberfläche angezeigt wird. Weitere Informationen finden Sie unter Ereignisbenachrichtigung.

Hier können Sie QuickInfos aktivieren oder deaktivieren.

Wenn diese Option aktiviert ist, liest Premiere Pro das ICC-Profil, das Sie in Ihrem Betriebssystem ausgewählt haben, und es erfolgt eine Konvertierung, damit Farben auf dem Monitor perfekt dargestellt werden. Diese Funktion ist für die Programm- und Quellmonitore von Premiere Pro, die Miniaturansichten im Projektfenster, den Media-Browser in Premiere Pro und Media Encoder sowie für die Export- und Codierungsvorschau in Premiere Pro und Media Encoder verfügbar.

Standardmäßig ist das Farbmanagement in Premiere Pro und Media Encoder deaktiviert. 

Lassen Sie das Farbmanagement deaktiviert, wenn Ihr Bildschirm die Medien im Schnittfenster zuordnet. Diese Methode ist gut geeignet für Rec. 709 und sRGB sowie die YouTube-Bereitstellung.

Die Aktivierung des Farbmanagements ist hilfreich, wenn die Anzeige die Farbdarstellung der Zeitachse auf einem Referenzmonitor wiedergeben soll.

Hinweis:

Premiere Pro nimmt kein Farbmanagement für externe Übertragungsmonitore vor, die über Grafikarten von Herstellern wie AJA oder Blackmagic angeschlossen sind. Konfigurieren Sie diese Hardware außerhalb von Premiere Pro. 

Premiere Pro führt jedoch ein Farbmanagement für einen sekundären Computermonitor durch, der als Übertragungsmonitor dient. Er ist Teil des Desktops vom Betriebssystem und über HDMI, Display Port, DVI oder Thunderbolt angeschlossen. 

Die Aktivierung von Anzeigefarbmanagement wirkt sich nicht auf die Farben in exportierten Dateien aus. Hierdurch werden lediglich die Farben verwaltet, die auf Ihrem Monitor angezeigt werden. Dies ist erforderlich, damit Sie exakt einschätzen können, wie Farben auf einem echten Rec709-Display (z. B. HDTV) angezeigt werden. In der Vergangenheit musste das BS-Anzeigeprofil manuell auf Rec709 festgelegt werden, um exakte Farben anzuzeigen, und manchmal war dies nicht möglich. Das Anzeigefarbmanagement beseitigt das Rätselraten bei der Farbwahl, da unabhängig vom im Betriebssystem ausgewählten ICC-Profil immer die richtigen Farben angezeigt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter Farbmanagement in Premiere Pro.

Anzeigeeinstellungen festlegen

Im Bereich „Aussehen“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“ können Sie die Helligkeit der Benutzeroberfläche einstellen.

Zudem können Sie die Sättigung und die Helligkeit der blauen Glanzlichterfarbe, der interaktiven Steuerungen und der Fokusindikatoren festlegen.

Festlegen der Audio-Voreinstellungen

Die Voreinstellung „Zeit automatisch abstimmen“ gibt die Zeit an, nach der Steuerelemente im Audio-Mixer nach einer nicht bestätigten Änderung zur zuletzt eingerichteten Einstellung zurückkehren. Die betroffenen Steuerelemente sind die Parametereinstellungen für „Lautstärke“, „Schwenken“, „Effekt“ und „Senden“ unter „Audio“, „Submix“ und (außer „Senden“) „Masterspur“. Die Voreinstellung „Zeit automatisch abstimmen“ beeinflusst Eigenschaften im Touch-Modus und Effekte mit Keyframes im Lesemodus.

Legt fest, wie Premiere Pro Quellkanäle auf 5.1-Audiospuren abmischt.

 

Aktiviert das Audio-Scrubbing. Sie können einen Tastaturbefehl mit der Bezeichnung „Audio während Scrubbing aktivieren/deaktivieren“ erstellen, um das Audio-Scrubbing beim Scrubbing ein- und auszuschalten. Die Verwendung eines Tastaturbefehls wird gegenüber dem Zurückkehren zum Dialogfeld „Voreinstellungen“ jedes Mal, wenn Sie Audio-Scrubbing ein- oder ausschalten möchten, bevorzugt.

 

Bietet Ihnen die Möglichkeit, die Tonhöhe beim Scrubbing und bei der Wiedergabe mit den Tasten J, K und L beizubehalten. Durch die Auswahl dieser Voreinstellung bleibt die Sprache klarer, wenn die Wiedergabe mit einer höheren oder geringeren Geschwindigkeit erfolgt.

 

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Überwachung der Audioeingänge zu verhindern, wenn im Schnittfenster eine Aufnahme erfolgt. 

 

Wählen Sie diese Voreinstellung aus, um Premiere Pro beim Importieren von Audio automatisch Wellenformen generieren zu lassen. Deaktivieren Sie diese Voreinstellung, um die Anzeige von Audiowellenformen zu verhindern.

 

Wählen Sie diese Voreinstellung aus, um Premiere Pro bei jedem Rendern einer Videovorschau automatisch eine Audiovorschau rendern zu lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Rendern von Audio beim Rendern von Video.

 

Wählen Sie diese Option, falls während der Wiedergabe Tonaussetzer auftreten. Diese Option ist standardmäßig deaktiviert.

  • Aus: Schnellerer Wiedergabestart, aber es kann zu Tonaussetzern kommen, wenn umfangreiche Sequenzen mit vielen Audio-Clip-Effekten abgespielt werden.
  • Ein: Premiere Pro führt alle Vorspann-Berechnungen durch, bevor die Wiedergabe gestartet wird. Es kommt daher zu einer größeren Verzögerung, bevor die Wiedergabe tatsächlich beginnt. Jedoch gibt es dadurch weniger Aussetzer während der Wiedergabe.

Definiert die Ausdünnung linearer Keyframes sowie die Ausdünnung des Mindestzeitintervalls.

 

Erstellt Keyframes nur an den Stellen, die keinen linearen Bezug zu den Anfangs- und End-Keyframes haben. Beispiel: Sie automatisieren eine Überblendung zwischen 0 dB und –12 dB. Wenn diese Option aktiviert ist, erstellt Premiere Pro nur Keyframes an den Stellen, deren Werte über den Werten des Anfangs-Keyframes (0 dB) und End-Keyframes (–12 dB) liegen. Wenn Sie diese Option nicht auswählen, erstellt Premiere Pro mehrere inkrementelle Keyframes mit identischen Werten zwischen diesen beiden Punkten. Dies hängt davon ab, mit welcher Geschwindigkeit Sie den Wert ändern. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.

 

Erstellt Keyframes nur dann, wenn die Abstände größer sind als der von Ihnen festgelegte Wert. Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 2000 Millisekunden ein.

Mit dieser Voreinstellung können Sie festlegen, um wie viele Dezibel bei der Verwendung des Befehls „Cliplautstärke stark erhöhen“ erhöht werden soll.

 

Beim Senden von Clips an Audition können Sie diese Dateien im Arbeitslaufwerkverzeichnis oder neben der ursprünglichen Mediendatei speichern.

 

Startet das Dialogfeld „Audio-Plug-In-Manager“, in dem Sie mit VST3-Plug-ins von Drittanbietern sowie AU-Plug-ins auf einem Mac arbeiten können.

Festlegen der Audio-Hardware-Einstellungen

Im Bedienfeld „Audiogeräte“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“ (Bearbeiten > Voreinstellungen > Audiogeräte) können Sie das Computeraudiogerät und entsprechende Einstellungen angeben. Sie können auch die ASIO- und MME-Einstellungen (nur Windows) oder die CoreAudio-Einstellung (nur Mac) angeben, die Premiere Pro für die Audiowiedergabe und -aufnahme verwendet. Wenn Sie ein Audiogerät angeschlossen haben, werden die Hardwareeinstellungen für diesen Gerätetyp – z. B. Standardeingabe, Standardausgabe, Master-Takt, Latenz und Samplerate – in diesem Dialogfeld geladen. Beispielsweise zeigt der folgende Bildschirm die Einstellungen für ein angeschlossenes MME-Gerät (Windows) an. Darin können Sie die Standardeinstellungen in den Eigenschaften ändern:  

Voreinstellungen für MME-Audio-Geräte
Voreinstellungen für MME-Audio-Geräte

Die folgende Abbildung zeigt die Voreinstellungen für CoreAudio-Geräte mit geringer Latenz an, die reine Eingabe- und Ausgabemodi sowie Vollduplexmodi unterstützen können. Sie können die Eigenschaften wie Master-Takt (MOTU, SPDIF und ADAT) und E/A-Puffergröße (niedrige Latenz, 32 Samples) ändern. 

Voreinstellungen für CoreAudio-Geräte
Voreinstellungen für CoreAudio-Geräte

Audio-Eingänge und -Ausgänge konfigurieren

Wenn Sie Eingänge und Ausgänge für die Wiedergabe oder Aufnahme von Audiodaten konfigurieren, können Sie in Adobe Premiere Pro folgende Soundkartentreiber verwenden:

Unter Windows unterstützen ASIO-Treiber professionelle Soundkarten, MME-Treiber unterstützen in der Regel Standardkarten.

Unter Mac OS unterstützen CoreAudio-Treiber sowohl professionelle als auch Standardkarten.

ASIO- und CoreAudio-Treiber sind generell vorzuziehen, da sie eine bessere Leistung und eine niedrigere Latenz bieten. Sie können auch ein Monitoring der Audioaufnahme durchführen und Änderungen der Lautstärke, der Balance oder der Effekte sofort während der Wiedergabe hören.

  1. Wählen Sie Bearbeiten > Voreinstellungen > Audio-Geräte(Windows) oder Voreinstellungen > Audio-Geräte (Mac OS).
  2. Wählen Sie im Menü „Geräteklasse“ den Treiber für die gewünschte Soundkarte aus.
  3. Wählen Sie einen Standardeingang und einen Standardausgang für die Karte aus. Weiter Informationen finden Sie im Abschnitt zum Zuweisen von Audioeingängen und -ausgängen zu Spuren in der Hilfe zu Adobe Audition.
  4. (MME und CoreAudio) Wählen Sie unter „Master-Takt“ den Eingang oder Ausgang, mit dem Sie andere Audiogeräte synchronisieren möchten (damit die Samples präzise ausgerichtet sind).
  5. Wählen Sie für die E/A-Puffergröße (ASIO und CoreAudio) bzw. für die Wartezeit (MME) die niedrigste mögliche Einstellung, bei der es nicht zu Aussetzern kommt. Die ideale Einstellung ist von der Geschwindigkeit des Systems abhängig, Sie müssen also etwas experimentieren.
  6. Wählen Sie eine Abtastrate für das Audiogerät. (Gängige Raten für verschiedene Ausgabemedien finden Sie im Abschnitt mit Informationen zu Samplerates in der Hilfe zu Adobe Audition.)
  7. (Optional) Wenn Sie die Leistung von ASIO- und CoreAudio-Karten weiter optimieren möchten, klicken Sie auf „Einstellungen“. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation für die Soundkarte. 
  8. Unter „Audioausgabe zuordnen“ können Sie den Ziellautsprecher im Soundsystem Ihres Computers für jeden unterstützten Audiokanal angeben.

Festlegen der Einstellungen für automatisches Speichern

Premiere Pro speichert Ihr Projekt standardmäßig alle 15 Minuten automatisch und behält jeweils die letzten fünf Versionen der Projektdatei auf der Festplatte bei. 

Sie können jederzeit zu einer zuvor gespeicherten Version zurückkehren. Das Archivieren mehrerer Instanzen eines Projekts nimmt relativ wenig Festplattenspeicher in Anspruch, da Projektdateien viel kleiner sind als Original-Videodateien. Normalerweise sollten die Projektdateien auf dem gleichen Festplattenlaufwerk wie die Anwendung gespeichert werden. Archivierte Dateien werden im Premiere Pro-Ordner für die automatische Speicherung abgelegt.

Speichern Sie Projekte automatisch und geben Sie den gewünschten Abstand in Minuten zwischen den Speicherungen ein.

Geben Sie die Anzahl der Versionen an, die in einer Projektdatei gespeichert werden sollen. Wenn Sie zum Beispiel 10 eingeben, speichert Premiere Pro die letzten zehn Versionen.

Hinweis:

Wenn Sie festlegen, dass regelmäßig eine automatische Speicherung durchgeführt werden soll, speichert Premiere Pro ein Projekt automatisch, sobald Änderungen an der Projektdatei erkannt werden.

Die automatische Speicherung erfolgt unabhängig davon, ob Sie die Änderungen am Projekt manuell speichern. Früher wurde in Premiere Pro keine automatische Speicherung durchgeführt, wenn Sie das Projekt innerhalb des angegebenen Intervalls manuell gespeichert hatten. Wenn das System sich nicht für einen Zeitraum im Ruhezustand befindet, der über das eingestellte Intervall hinausgeht, erzwingt Premiere Pro eine automatische Speicherung.

Wählen Sie diese Voreinstellung aus, damit Premiere Pro Ihre Projekte automatisch direkt im Creative Cloud-basierten Speicher ablegt.

Wenn Sie in Premiere Pro ein Projekt automatisch speichern, wird in Ihrem Creative Cloud-Online-Speicher ein Verzeichnis mit dem Namen „auto-save“ erstellt. Alle gesicherten Projekte werden im Verzeichnis „auto-save“ abgelegt.

Sie können über die Registerkarte „Dateien“ in der Desktop-Anwendung von Creative Cloud auf die gesicherten Projekte zugreifen. Alternativ können Sie über Ihr Creative Cloud-Konto im Internet auf die Dateien zugreifen.

Wenn diese Einstellung aktiviert ist, erstellt die automatische Speicherung eine archivierte Kopie Ihrer aktuellen Projekte, speichert jedoch auch das aktuelle Arbeitsprojekt. Diese Einstellung ist standardmäßig deaktiviert.

Bei automatisch gespeicherten Versionen wird ein Suffix mit dem Datum und der Uhrzeit der Speicherung (JJ-MM-TT-HH-MM-SS) an den Projektnamen angehängt (zum Beispiel ProjectName-2018-08-31_09-53-41.prproj).

Beim automatischen Speichern erstellt Premiere Pro eine neue Sicherungsprojektdatei und fügt sie dem auto-save-Ordner als Projektsicherung für Notfälle hinzu. Bei dieser Datei handelt es sich immer um die zuletzt gespeicherte Version des entsprechenden Projekts. Im Folgenden finden Sie einige Eigenschaften des Notfall-Projektbackups:

  • Die Backupdatei weist denselben Namen auf wie das Projekt, jedoch ohne Anhang.
  • Premiere Pro erstellt nur eine Notfall-Backupdatei pro Projekt, die mit jedem automatischen Speicherungsintervall bzw. bei Speicherung des aktuellen Projekts überschrieben wird.

Festlegen der Aufnahmevoreinstellungen

Die Aufnahmeeinstellungen bestimmen, wie in Premiere Pro Video- und Audiodaten direkt von einem Videorekorder oder einer Kamera übertragen werden. (Die anderen Projekteinstellungen haben keine Auswirkungen auf die Aufnahme.) Der Inhalt dieses Fensters hängt vom Bearbeitungsmodus ab. Weitere Aufnahmeformate und Optionen werden angezeigt, wenn eine andere Software installiert ist, z. B. Software, die im Lieferumfang einer für die Verwendung mit Premiere Pro zertifizierten Aufnahmekarte enthalten ist.

Hinweis:

Für P2 DVCPRO 50- und P2 DVCPRO HD-Projekte ist die Einstellung „Aufnahmeformat“ nicht relevant. Die Ursache dafür ist, dass die Elemente von der Kamera als digitale Dateien direkt auf der P2-Karte aufgenommen und aufgezeichnet werden.

Festlegen der Fadercontroller-Voreinstellungen

Im Bereich „Fadercontroller“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“ können Sie Ihr Hardware-Steuergerät konfigurieren.

Mit Bearbeiten, Hinzufügen und Entfernen können Sie Ihrer Konfiguration Fadercontroller hinzufügen bzw. diese bearbeiten und löschen.

Klicken Sie unter Geräteklasse auf Hinzufügen, um das Gerät auszuwählen. Sie können entweder EUCON oder Mackie hinzufügen. Sie können auch beide hinzufügen.

Klicken Sie auf „Bearbeiten“, um Konfigurationseinstellungen wie „MIDI-Eingabegerät“ und „MIDI-Ausgabegerät“ für den ausgewählten Fadercontroller festzulegen.

Weitere Informationen zur Verwendung der Steuerelemente des Fadercontrollers mit Premiere Pro finden Sie unter Unterstützung für den Fadercontroller.

Festlegen der Voreinstellungen zur Gerätesteuerung

Im Bereich „Gerätesteuerung“ im Dialogfeld „Voreinstellungen“ legen Sie die Einstellungen fest, die Premiere Pro bei der Steuerung eines an den Computer angeschlossenen Wiedergabe-/Aufnahmegeräts wie z. B. eines VTR oder Camcorders verwendet.

Festlegen der Grafikvoreinstellungen

Sie können die folgenden Voreinstellungen für die Arbeit mit dem Bedienfeld „Essential Graphics“ festlegen. Alle Änderungen werden beim nächsten Erstellen einer Textebene wirksam.

Wenn Sie Unterstützung für westliche, chinesische, japanische, lateinische oder koreanische Sprachen benötigen, wählen Sie europäische und ostasiatische aus. Wenn Sie Unterstützung für arabische oder indische Sprachen benötigen wählen Sie südasiatische und arabische aus. 

Wenn Sie Unterstützung für Ligaturen benötigen, wählen Sie Ligaturen aus. Wenn Sie Unterstützung für Hindi-Ziffern benötigen, wählen Sie Hindi-Ziffern aus. Sie können auch auswählen, ob der Text von links nach rechts oder von rechts nach links laufen soll.

Sie können einen benutzerdefinierten Ersatzfont in der Registerkarte Grafiken definieren. Dieser Font wird als Standardfont festgelegt, wenn die Fonts in einer Animationsvorlage nicht synchronisiert werden können.

Grafik-Voreinstellungen
Grafik-Voreinstellungen

Festlegen von Etikettenvoreinstellungen

Im Bereich Kennzeichnungsfarben können Sie die Standardfarben und -farbbezeichnungen ändern. Sie können Assets im Projektfenster mit diesen Farben und Farbbezeichnungen beschriften.

Im Bereich Kennzeichnungszuordnung können Sie die Standardfarben ändern, die Ablagen, Sequenzen und verschiedenen Arten von Medien zugewiesen werden.

Festlegen von Medienvoreinstellungen

Gibt die Framerate für importierte Standbildsequenzen an.

Legt fest, ob Premiere Pro für importierte Clips den ursprünglichen Timecode anzeigt oder ihnen einen neuen zuweist, der bei 00:00:00 startet.

 

Legt fest, ob Premiere Pro dem ersten Frame eines importierten Clips eine 0 oder eine 1 bzw. eine durch Timecode-Konvertierung berechnete Nummer zuweist.

Legen Sie diese Medienvoreinstellung fest, um anzugeben, ob Sie Auf Framegröße skalieren oder Auf Framegröße anpassen möchten. Wenn Sie „Auf Framegröße skalieren“ auswählen, skaliert Premiere Pro importierte Ressourcen automatisch auf die Standard-Framegröße des Projekts. 

 

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um ID-Informationen in XMP-Metadatenfelder zu schreiben.

Legen Sie diese Option fest, um anzugeben, wo Premiere Pro Clipmarken speichern soll. Wenn Sie diese Option auswählen, werden Clipmarken mit der Mediendatei zusammen gespeichert. Wenn Sie diese Option deaktivieren, werden Clipmarken in der Projektdatei von Premiere Pro gespeichert.

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie Clip-Metadaten mit XMP-Metadaten verknüpfen möchten, sodass bei einer Änderung eines dieser Metadatentypen auch der andere Datentyp geändert wird. 

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um eingebettete Untertiteldaten in einer eingebetteten Untertiteldatei zu erkennen und automatisch zu importieren. Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um eingebettete Untertiteldaten nicht zu importieren. In diesem Fall wird die Importdauer verkürzt.

Wählen Sie diese Option aus, wenn Premiere Pro automatisch zur Anzeige des Proxy-Videos im Schnittfenster wechseln soll, nachdem ein Proxy-Auftrag abgeschlossen wurde.

Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie beim Importieren eines Projekts doppelte Medien zulassen möchten. Deaktivieren Sie diese Option, wenn Sie nicht mehrere Kopien während des Imports wollen.

Wenn Sie diese Option auswählen, blendet Premiere Pro die Quell-Clips aus, wenn Sie eine Sequenz aus einem anderen Projekt hineinziehen.

Premiere Pro unterstützt wachsende Dateien für OP1A MXF-Dateien. In den Voreinstellungen können Benutzer entscheiden, ob Premiere automatisch aktualisiert wird, wenn sie zunehmen, und falls ja, wie häufig. Diese Voreinstellung ermöglicht es Ihnen, die Dateien in Ihrem Projekt sofort zu bearbeiten.

Mit dieser Einstellung können Sie die hardwarebeschleunigte Dekodierung von AMD, NVIDIA oder Intel aktivieren und deaktivieren. Standardmäßig ist diese Einstellung aktiviert.

H.264/HEVC Hardwarebeschleunigte Dekodierungseinstellung
H.264/HEVC Hardwarebeschleunigte Dekodierungseinstellung

 Entsprechend der auf Ihrem System verfügbaren Karte zeigt Premiere Pro die AMD-, NVIDIA- und Intel-Optionen an.

Wählen Sie diese Option aus, wenn die H.264-Bearbeitung mithilfe der Hardware-Decoder in Ihrem System beschleunigt werden soll.

Hinweis:

Diese Option ist abgeblendet, wenn Ihr System diese Funktion nicht unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter Systemanforderungen für die Hardwarebeschleunigung.

Festlegen von Medien-Cache-Voreinstellungen

Im Medien-Cache speichert Premiere Pro Beschleunigerdateien, einschließlich Peak-Dateien (.pek) und angeglichenem Audio (.cfa). Premiere Pro. Das Löschen alter oder nicht verwendeter Dateien im Medien-Cache kann dazu beitragen, die optimale Leistung aufrechtzuerhalten. Gelöschte Cache-Dateien werden erneut erstellt, wenn eine Quelle sie benötigt.

Weitere Informationen zum Festlegen von Medien-Cache-Voreinstellungen finden Sie unter Wie verwalte ich den Medien-Cache in Premiere Pro?

Festlegen der Speichervoreinstellungen

Im Dialogfeld „Voreinstellungen“ können Sie im Bereich „Speicher“ angeben, wie viel RAM für andere Anwendungen und für Premiere Pro reserviert wird. Wenn Sie z. B. die reservierte RAM-Größe für andere Anwendungen reduzieren, erhöht sich der für Premiere Pro verfügbare RAM.

Einige Sequenzen, wie solche mit hochauflösenden Originalvideos oder Standbildern, haben einen großen Bedarf an Speicherplatz für das gleichzeitige Rendern mehrerer Frames. Dies kann dazu führen, dass Premiere Pro das Rendern abbricht und in einer Warnung mitteilt, dass zu wenig Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. In diesen Fällen können Sie den verfügbaren Speicher erhöhen, indem Sie die Voreinstellung für die Rendering-Optimierung von Leistung auf Arbeitsspeicher ändern. Ändern Sie diese Einstellung zurück zu Leistung, wenn für das Rendering keine Speicheroptimierung mehr benötigt wird.

Festlegen der Wiedergabevoreinstellungen

Im Bereich „Wiedergabe“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“ können Sie den Standardplayer für Audio- und Videodateien auswählen und die Voreinstellungen für den Vorspann und Nachspann festlegen. Sie können auch auf Geräteeinstellungen für Aufnahmekarten von Drittanbietern zugreifen.

Der Player wird von Premiere Pro zum Abspielen von Medien von Clips und Sequenzen aus folgenden Bereichen verwendet:

  • Quellmonitor
  • Programmmonitor
  • Vorschaubereich im oberen Bereich des Projektfensters
  • Zuschneidemodus
  • Zuschneideansicht
  • Multi-Kamera-Monitor
  • Videoüberblendvorschau im Effekteinstellungsfenster

Sie können für Premiere Pro den Standardplayer des Computers oder einen Plug-in-Player eines Drittanbieters wählen. Player von Drittanbietern werden mit denselben Aufnahmekarten installiert.

Vorspann: Die Anzahl an Sekunden vor einem Bearbeitungspunkt bei der Wiedergabe von Footage für verschiedene Bearbeitungsfunktionen.

Abspann: Die Anzahl an Sekunden nach einem Bearbeitungspunkt bei der Wiedergabe von Footage für verschiedene Bearbeitungsfunktionen.

Viele vorwärts/zurück: Gibt die Anzahl der Frames an, um die Sie mit dem Tastaturbefehl Umschalttaste+Nach-links-Taste/Nach-rechts-Taste springen. Der Standardwert beträgt zehn Frames.

Media Encoder-Warteschlange während der Wiedergabe pausieren: Pausiert die Warteschlange in Adobe Media Encoder, wenn Sie in Premiere Pro eine Sequenz oder ein Projekt wiedergeben. 

Audio-Gerät: Wählen Sie im Menü „Audio-Gerät“ ein Audiogerät aus.

Videogerät: Richten Sie DV-Geräte und Geräte von Drittanbietern für die Ausgabe ein, indem Sie auf die Schaltfläche „Einstellungen“ klicken. Wenn eine Aufnahmekarte eines Drittanbieters installiert ist, klicken Sie auf die Schaltfläche „Einstellungen“, um das Dialogfeld „Mercury Transmit“ für Video- und Pixelformate anzuzeigen. Ein Kontrollkästchen für die Deaktivierung der Videoausgabe ist im Hintergrund verfügbar.

Festlegen der Voreinstellungen für Synchronisationseinstellungen

Wenn Sie mit Premiere Pro auf mehreren Computern arbeiten und für alle Computer Voreinstellungen, Vorgaben und Bibliotheken verwalten, kann dies zeitaufwendig, komplex und fehleranfällig sein. Mit den neuen Synchronisationseinstellungen können Sie Ihre allgemeinen Voreinstellungen, Tastaturbefehle, Vorgaben und Bibliotheken mit der Creative Cloud synchronisieren. Weitere Informationen finden Sie unter Synchronisationseinstellungen in Premiere Pro.

Festlegen der Schnittfenstervoreinstellungen

Audio, Video und Standbilder weisen in Premiere Pro eine Standarddauer auf. 

Geben Sie die Standarddauer für Audio- und Videoüberblendungen an.

Geben Sie die Standarddauer für die Anzeige von Standbildern an.

Wenn eine Sequenz länger als das sichtbare Schnittfenster ist, können Sie während der Wiedergabe verschiedene Optionen zum Auto-Bildlauf des Schnittfensters auswählen.

  • Seitenbildlauf bewegt das Schnittfenster automatisch zur einer neuen Ansicht, nachdem der Abspielkopf aus dem Fenster gewandert ist. Wenn Sie diese Option wählen, ist sichergestellt, dass die Wiedergabe fortgesetzt und nicht beendet wird. 
  • Bei der Option Langsamer Bildlauf bleibt der Abspielkopf in der Mitte des Bildschirms, während sich die Clips und die Zeitleiste vorbeibewegen.

Sie können vertikalen oder horizontalen Bildlauf auswählen. Standardmäßig ist der Maus-Bildlauf für Windows horizontal und für Mac OS vertikal. Für Windows drücken Sie die Strg-Taste, um zum vertikalen Bildlauf zu wechseln.

Legt die Art der Spur fest, in der die Audiokanäle des Clips beim Hinzufügen zu einer Sequenz präsentiert werden: Mono, Stereo, 5.1 oder Mehrkanal-Mono. Premiere Pro importiert und rendert jeden dieser Spurtypen im Quellformat (wenn Sie die Option „Datei verwenden“ auswählen) oder diejenigen, die in ein anderes Spurformat konvertiert wurden (wenn Sie einen anderen Spurtypen als „Datei verwenden“ auswählen). In der nachfolgenden Liste wird die Kompatibilität zwischen Spuren und Clips erläutert:

  • Monospuren können Mono- und Stereoclips enthalten.
  • Stereospuren können Mono- und Stereoclips enthalten.
  • 5.1-Spuren können nur 5.1-Clips enthalten.
  • Adaptive Spuren können Mono-, Stereo- und adaptive Clips (Mehrkanal-Clips) enthalten (aber nicht 5.1).

Die folgenden Definitionen beschreiben, wie jeder Spurtyp beim Ablegen in einer Sequenz in Premiere Pro interpretiert und angezeigt wird:

Monomedien

Hiermit können Sie festlegen, wie Monodateien in Premiere Pro interpretiert werden sollen. Die Zuordnung erfolgt folgendermaßen:

  • Datei verwenden importiert die Datei im selben Format, Mono.
  • Mono importiert die Datei als Mono. Das ist auch der Fall, wenn Sie „Datei verwenden“ als Quelldatei auswählen und ihre Voreinstellung „Mono“ lautet.
  • Stereo importiert die Mono-Mediendatei als Stereo. Der Monokanal in der Datei wird einem Kanal in Stereo zugewiesen und der anderen Kanal wird stumm belassen, damit die Medien als Stereo interpretiert werden können.
  • 5.1 importiert die Monodatei als 5.1-Surround-Clip. Der Monokanal in der Datei wird zusammen mit fünf stummen Kanälen einem Kanal im 5.1-Format zugeordnet, um die Datei als 5.1-Surround-Medium zu interpretieren.
  • Adaptiv importiert die Datei als n-Kanalclip (n = max. 32), wobei der Monokanal der erste Kanal ist.

Stereo Medien

Hiermit können Sie festlegen, wie Stereodateien, in Premiere Pro interpretiert werden sollen. Folgende Optionen sind möglich:

  • Datei verwenden importiert die Datei im Quellformat – in diesem Fall Stereo.
  • Mono importiert die Datei als Mono. Die LR-Kanäle im Stereo werden als zwei Monokanäle interpretiert.
  • Stereo importiert die Datei als Stereo, wobei die Kanalzuordnung genau dem Quellformat entspricht. 
  • 5.1 importiert die Datei als 5.1-Surround-Clip. Die Stereokanäle in der Datei und die vier stummen Kanäle werden als 5.1-Surround-Medien interpretiert.
  • Adaptiv importiert die Datei als n-Kanal-Clip (n = max. 32), wobei die Stereokanäle die ersten beiden Kanäle sind.

5.1-Medien

Hiermit können Sie festlegen, wie Premiere Pro mit 5.1-Mediendateien verfahren soll. Folgende Optionen sind möglich:

  • Datei verwenden importiert die Datei im Quellformat – in diesem Fall als 5.1-Kanal-Surround-Medien.
  • Mono importiert die Datei als Mono. Das Resultat sind sechs Monokanäle.
  • Stereo importiert die Datei als Stereo und ordnet die sechs Kanäle drei Stereopaaren zu.
  • 5.1 importiert die Datei als 5.1-Medium. wobei die Zuordnung genau der Quelldatei entspricht. In diesem Fall ist das Verfahren identisch zur Option „Datei verwenden“. 
  • Adaptiv importiert die Datei als n-Kanal-Clip (n = max. 32) mit den ersten sechs Kanälen. Die restlichen Kanäle sind stumm.

Mehrkanal-Monomedien

Hiermit können Sie festlegen, wie Dateien mit n einzelnen Kanälen in PPro interpretiert werden sollen. Folgende Optionen sind möglich:

  • Datei verwenden importiert die Datei im Quellformat, in diesem Fall als Mehrkanal-Monomedium. Die Anzahl der Kanäle entspricht der Quelle.
  • Mono entspricht „Datei verwenden“, sodass alle n Kanäle als n Monospuren belassen werden.
  • Stereo die n-Monokanäle in der Quelle werden in (n/2) Stereopaare gruppiert.
  • 5.1 importiert eine Mehrkanalmonodatei als einen Satz von einer oder mehreren 5.1-Spuren, indem zusätzliche stumme Kanäle hinzugefügt werden, um 5.1-Konfigurationssätze zu bilden.
  • Adaptiv importiert die Datei als n-Kanalclip (n = max. 32), wobei die Kanäle derselben Anzahl von Monokanälen im Quellmedium zugeordnet werden.

Wählen Sie diese Voreinstellung aus, wenn nach einer Bearbeitung das Schnittfenster und nicht der Quellmonitor aktiv sein soll.

Wählen Sie diese Voreinstellung aus, um das Ausrichten zu aktivieren.

Wenn das Ausrichten aktiviert ist, wird der Abspielkopf an der Zeitleiste ausgerichtet oder er springt direkt zur einer Bearbeitung. Beispielsweise können Sie bei aktiviertem Ausrichten den Abspielkopf mit einem bestimmten Marker ausrichten.

Durch Drücken der Taste S auf der Tastatur können Sie das Ausrichten ein- bzw. ausschalten.

Verwenden Sie diese Option, um zu festzulegen, was passiert, wenn Sie am Ende einer Sequenz sind und die Wiedergabe neu starten. Wenn diese Option nicht ausgewählt ist, hält Premiere Pro an. Wenn Sie diese Option auswählen, springt Premiere Pro zurück zum Anfang.

Zeigt einen Synchronisierungsbedarf für Audio und Video an, wenn diese nicht verknüpft und nicht mehr synchron sind.

Wählen Sie diese Voreinstellung aus, wenn Premiere Pro nach dem Rendern das ganze Projekt von Anfang an abspielen soll.

Wählen Sie diese Voreinstellung aus, um Premiere Pro bei jedem Rendern einer Videovorschau automatisch eine Audiovorschau rendern zu lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Rendern von Audio beim Rendern von Video.

Wenn Sie einen Clip in eine Sequenz ziehen, erkennt Premiere Pro, ob die Attribute des Clips mit den Sequenzeinstellungen übereinstimmen. Wenn die Attribute nicht übereinstimmen, wird das Dialogfeld mit einer Warnung zu nicht übereinstimmenden Clips angezeigt.

Wenn im Quell- und Programmmonitor verschiedene In- und Out-Points festgelegt sind, wird das Dialogfeld „Clip einpassen“ angezeigt. Im Dialogfeld „Clip einpassen“ können Sie wählen, welche In- und Out-Points verwendet werden sollen. Wählen Sie diese Voreinstellung, damit Premiere Pro Ihre Wahl speichert und das Dialogfeld „Clip einpassen“ nicht jedes Mal anzeigt.

Wenn Sie diese Option aktivieren, öffnet Premiere Pro den Quell-Clip im Quellmonitor und fügt an der Marke für die aktuelle Zeit (Abspielkopf) einen Punkt hinzu, anstatt den In- und Out-Point des Clips anzuzeigen.

Festlegen der Zuschneidevoreinstellungen

Die Zuschneideansicht weist Schaltflächen für große Schnitte auf. Durch Klicken auf eine dieser Schaltfläche kann ein Zuschneidepunkt um einen größeren Betrag nach vorne oder hinten verschoben werden. Im Bereich „Zuschneiden“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“ können Sie die Anzahl von Frames angeben, um die ein Zuschneidepunkt durch die Schaltflächen für große Schnitte verschoben wird.

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