Überlagerungseinstellungen festlegen

Zuletzt aktualisiert am 1. Mai 2026

Erfahre, wie du das Dialogfeld „Überlagerungseinstellungen“ verwendest, um zu steuern, welche Überlagerungen im Programm- und Quellmonitor angezeigt werden sollen.

Wähle das Symbol im Programmmonitor oder Quellmonitor.

Wähle Überlagerungseinstellungen > Einstellungen aus dem Menü, um das Dialogfeld Überlagerungseinstellungen zu öffnen.

Die Liste der verfügbaren Voreinstellungen wird ebenfalls angezeigt.

Das Dialogfeld Überlagerungseinstellungen zeigt die Metadatenfelder auf dieselbe Weise an, in der sie auf dem Monitor ausgerichtet sind. So können Sie die Überlagerungen intuitiv auf dem Monitor platzieren.

Hinweis:

Die Überlagerungen werden in den folgenden vier Quadranten auf den Monitoren angezeigt: Links, Rechts, Oben Mitte und Unten Mitte. Die Quadranten werden mit dem Monitor skaliert. Während sich die absolute Größe der Quadranten ändern kann, bleiben ihre Platzierung und die relative Größe konstant.

Die Ausrichtung der ausgewählten Metadatenfelder entspricht der Platzierung der Überlagerungen auf dem Monitor.
Die Ausrichtung der ausgewählten Metadatenfelder entspricht der Platzierung der Überlagerungen auf dem Monitor.

In der Standard-Layoutvorgabe werden die Überlagerungen so angezeigt, dass sie visuell dem korrekten Clip in einem Clipstapel in der Sequenz entsprechen.

So werden Quelltimecode-Überlagerungen für Clips in der Sequenz in einem dauerhaften vertikalen Stapel angezeigt, der den Clips entspricht, die im Schnittfenster in den Video- und Audiospuren angezeigt werden.

Du kannst mit den folgenden Einstellungen im Dialogfeld Überlagerungseinstellungen arbeiten.

  • Quell-Timecode: Zeigt den Timecode-Wert für den ursprünglichen Quellclip unabhängig davon an, wo in der Sequenz sich der Abspielkopf befindet. Videospuren tragen die Kennzeichnung V1, V2, V3, Audiospuren entsprechend A1, A2, A3. Diese Informationen stimmen mit der Anzeige im Informationsfenster überein. Standardmäßig werden diese Informationen links im Quellmonitor und Programmmonitor angezeigt.
  • Sound-Timecode: Wird wie ein normaler Timecode mit jedem Frame aktualisiert.
  • Soundrolle: Ein statischer Wert, der nicht aktualisiert wird.
  • Markenkommentare: Wenn Sie einem Clip oder einer Sequenz eine Marke hinzufügen, können Sie die Clipmarken- und Sequenzmarkenkommentare als Überlagerungen anzeigen. Die Überlagerung zeigt die Kommentare an, die mit dem Markennamen verknüpft sind.
Hinweis:

Die Clipmarken-Überlagerung zeigt die verschiedenen Spuren im Clip. Die Sequenzmarken-Überlagerung zeigt nicht alle einzelnen Spuren in der Sequenz, sondern nur eine einzelne Markenüberlagerung an.

  • Bereich für geschützte Aktion und geschützten Titel: Der Bereich für geschützte Aktion legt den Teil des Videobildes fest, der bei der Wiedergabe der Sequenz auf einem Fernsehbildschirm angezeigt wird. Alle Bereiche des Videos, die sich außerhalb des geschützten Bereichs befinden, werden nicht auf dem Fernsehbildschirm angezeigt. Damit Titel auf dem Fernsehbildschirm nicht ausgeblendet oder beschnitten werden, empfiehlt es sich, die Titel und den Text auf Bereich für geschützte Titel zu beschränken. Überlagerungen für die sicheren Ränder in Premiere bieten visuelle Indikatoren oder Begrenzungen, mit denen Sie das Videobild und den Text auf den geschützten Bereich beschränken können.
    • Um sichere Ränder zu aktivieren oder zu deaktivieren, klicken Sie im Programmmonitor auf das Schraubenschlüsselsymbol und wählen Sie Sichere Ränder. Wählen Sie dann im Dialogfeld Überlagerungseinstellungen eine Einstellung für die sicheren Ränder.
    • Wählen Sie Sicheren Rand für 4:3 einschließen oder legen Sie die horizontalen und vertikalen Einstellungen für den sicheren Rand manuell fest.
  • Anzeigen für das Medien-/Sequenzende: Mit dieser Option aktivieren Sie sowohl die Anzeigen für das Sequenzende als auch die Anzeigen für das Medienende.
    • Wenn der Abspielkopf im Schnittfenster den Bereich hinter dem letzten Frame des Mediums erreicht und sich dort kein Clip befindet, wird rechts neben dem letzten Frame eines Clips oder einer Sequenz ein violetter Frame angezeigt.
    • Wenn der Abspielkopf sich auf dem ersten oder letzten Frame eines Clips in einer Sequenz befindet, wird neben dem linken Rand des ersten Frames oder neben dem rechten Rand des letzten Frames eine gestreifte Spalte angezeigt. Anzeigen für das Medienende sind hilfreich, wenn im Programmmonitor mehrere Clips in einer Sequenz angezeigt werden.
  • Schnittpunktmarken: Zeigen die Schnittpunkte für Sequenzen an und sind standardmäßig aktiviert. Wenn sich der Abspielkopf auf dem In- oder Out-Point eines Clips befindet, wird am unteren Rand des Clip-Frames eine gelbe eckige Klammer angezeigt. Wenn sich zwischen zwei Clips in einer Sequenz eine Lücke befindet, werden am linken Rand des Clips Schnittpunktmarken angezeigt, die In- oder Out-Points kennzeichnen.
Eine Gruppe von Menschen, die an einem Strand stehen. KI-generierte Inhalte können falsch sein.

A. Anzeige für das Sequenzende B. Anzeige für das Medienende C. Schnittpunktmarke  

  • Überlagerungen für die Übertragung aktivieren: Wähle diese Option, um Überlagerungen zur Anzeige an einen externen Monitor zu senden.
  • Überlagerungen während der Wiedergabe aktivieren: Wähle diese Option, um die Überlagerungen während der Wiedergabe des Filmmaterials auf dem Monitor anzuzeigen.
  • Textgröße: Die Einstellung Textgröße bestimmt, wie groß der Text in der Überlagerung angezeigt werden soll. Wenn Sie für die Textgröße einen großen Wert wählen und auf dem Monitor nicht genügend Platz zur Anzeige des Textes vorhanden ist, wird der Text unter Umständen abgeschnitten.
  • Deckkraft: Die Einstellung Deckkraft bestimmt den Grad, in dem die Überlagerung die Monitoranzeige verdeckt oder freigibt. Eine Ebene mit 1 % Deckkraft ist nahezu durchsichtig, währen eine Ebene mit 100 % Deckkraft undurchsichtig ist.