Ergebnisreport erstellen

Sie können die Ergebnisse einer Preflight-Überprüfung in Form verschiedener Reporte (Berichte) festhalten. Die Ergebnisse können in einer Textdatei, XML-Datei oder PDF-Datei gespeichert werden. Ein PDF-Bericht kann nur eine Übersicht oder aber auch detaillierte Informationen enthalten, die auf verschiedene Weise dargestellt werden.

PDF-Reporte enthalten Informationen zum Dokument und zu problematischen Objekten auf Ebenen, die Sie über die Registerkarte „Ebenen“ des Navigationsfensters ein- oder ausblenden.

Hinweis:

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Bestandsliste (Inventar-Report) aller im PDF-Dokument verwendeten Objekte und Ressourcen anzulegen.

Report der Preflight-Ergebnisse erstellen

  1. Klicken Sie auf der Preflight-Registerkarte „Ergebnisse“ auf „Report erstellen“ oder wählen Sie im Menü „Optionen“ den Befehl „Report erstellen“ aus.
  2. Geben Sie einen Namen und Speicherort für die Datei an. Die Endung „_report“ wird dem Berichtsnamen automatisch hinzugefügt.
  3. Wählen Sie den Reporttyp aus und klicken Sie auf „Speichern“.

Reportarten

PDF-Report

Erstellt eine Zusammenfassung der Probleme mit Detailangaben, die mittels transparenter Masken, Kommentaren oder Ebenen für die einzelnen Problemobjekte angezeigt werden.

Übersicht

Die Preflight-Ergebnisse werden in einem kurzen Dokument zusammengefasst. Das Dokument enthält die verwendeten Korrekturen, eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie Dokumentinformationen.

Details

Zu jedem problematischen Objekt werden weitere Details aufgeführt, z. B., wo sich das Objekt auf der Seite befindet. „Probleme hervorgehoben durch transparente Masken“ hebt Problemstellen mittels einer farbigen Maske (ähnlich der einer Photoshop-Maske) hervor. Sie können diese Maske mit Hilfe der Preflight-Voreinstellungen ändern. Probleme hervorgehoben durch Kommentare fügt die Preflight-Ergebnisse als Kommentare ein. Probleme hervorgehoben durch Ebenen unterteilt die Datei anhand der im Profil verwendeten Kriterien in Ebenen mit Regelverletzungen bzw. gefundenen Objekten. Eine weitere Ebene mit dem Namen Andere Objekte enthält Objekte, die nichts mit dem verwendeten Profil zu tun haben.

XML-Report

Erstellt einen strukturierten Report für Arbeitsablaufsysteme, die Preflight-Ergebnisse interpretieren und verarbeiten können. Weiterführende Informationen erhalten Sie von Ihrem Druckdienstleister.

Text-Report

Erstellt einen Report im einfachen Textformat, wobei jede Zeile entsprechend der Struktur im Ergebnisfenster des Dialogfelds Preflight eingerückt ist. Der Report kann in einem Texteditor (Textverarbeitungsprogramm) geöffnet werden.

Ebenen in einem PDF-Report aus- oder einblenden

  1. Klicken Sie im Navigationsfenster für den PDF-Report auf die Schaltfläche „Ebenen“ , um das Teilfenster „Ebenen“ zu öffnen.
  2. Erweitern Sie im Teilfenster „Ebenen“ den Bericht und klicken Sie auf das Quadrat links neben einem Ebenennamen, um diese Ebene aus- bzw. einzublenden.

Inventar-Report

Ein Inventar-Report zeigt auf, welche Ressourcen (wie Farbräume, Bilder, Muster, Schattierungen, Metadaten und Schriften) in einem PDF-Dokument verwendet werden. Verwandte Informationen werden gruppiert und auf einer PDF-Seite platziert, so dass Sie Elemente leicht überfliegen und finden können. Sie können den Inventar-Report vor oder nach einer Preflight-Überprüfung erstellen. Anders als bei den Reporten für die Preflight-Ergebnisse, in denen nur die durch die Prüfungen der ausgewählten Profile gelieferten Informationen enthalten sind, wird bei Bestandsberichten der PDF-Inhalt nicht gefiltert. Zusammen können Ihnen ein Report der Preflight-Überprüfung und ein Inventar-Report dabei helfen, Probleme zu identifizieren und zu korrigieren.

Die Informationen im Inventar-Report können bei Aufgaben wie den folgenden hilfreich sein:

  • Untersuchen von ungewöhnlich erscheinenden Dokumenten, wie solchen, die in einer unbekannten Anwendung erstellt wurden, oder wie Dateien, bei denen der Bildschirmaufbau sehr langsam vonstatten geht oder das Kopieren und Einfügen nicht funktioniert.

  • Untersuchen von Verarbeitungsproblemen wie falscher Druck oder von Problemen, die bei der Farbumwandlung, dem Ausschießen, der Platzierung auf einer InDesign-Seite usw. aufgetreten sind.

  • Identifizieren von Aspekten eines PDF-Dokuments, die nicht optimal sind, wie der unbeabsichtigten Einbettung einer Schrift aufgrund eines unbemerkten Leerraum-Zeichens auf einer Masterseite, beschnittenen Bildern mit untypischen Bilddaten oder Objekten mit unerwartetem Format (wie in ein Bild konvertierten oder mit einem Bild zusammengeführten Vektorobjekten).

  • Bereitstellen zusätzlicher Informationen zu einem vorhandenen Objekt. Wenn Sie beispielsweise eine Volltonfarbe im Inventar-Report finden, können Sie feststellen, ob diese Farbe alleine oder in Kombination mit anderen Farbmitteln, wie zum Beispiel in einem Duplexbild, verwendet wird. Oder Sie finden heraus, welche Symbole einer Schrift eingebettet sind, wie sie aussehen und welches Zeichen sie darstellen sollen. Anhand dieser Informationen können Sie ggf. einen Fehler auf Grund eines fehlenden Symbols (Zeichens) beheben.

  • Untersuchen der in der Datei eingebetteten Metadaten wie Autor, Auflösung, Farbraum, Copyright und Stichwörter. Diese Daten werden unter Verwendung des XMP-Standards (Extensible Metadata Platform) gespeichert.

Bestandsliste des PDF-Inhalts erstellen

  1. Wählen Sie im Dialogfeld „Preflight“ im Menü „Optionen“ den Befehl „Inventar-Report erzeugen“.
  2. Wählen Sie die Objekte und Ressourcen, die in die Bestandsliste aufgenommen werden sollen, aus. Neben Schriften, Farben, Bildern usw. können Sie folgende Informationen einbeziehen:

    Form XObjects

    Dies sind Objekte, auf die in einem PDF-Dokument verwiesen wird. Wenn in einem PDF-Dokument beispielsweise dasselbe Objekt mehrmals vorkommt, existiert dieses Objekt als einzelne Ressource, auf die wiederholt verwiesen wird.

    XMP-Metadaten hinzufügen

    In das PDF-Dokument eingebettete Informationen, die von einem XMP-kompatiblen Programm oder Gerät verwendet werden können, werden in die Bestandsliste aufgenommen. Hierzu können aussagekräftige Beschreibungen und Titel, durchsuchbare Stichwörter, der Name des Verfassers und Copyright-Informationen gehören. Wenn Sie die Option „Erweiterte Inhalte einschließen“ aktivieren, werden auch Felder und Strukturen, in denen mit Hilfe von Namensräumen und Eigenschaften Metadaten gespeichert werden, in der Bestandsliste aufgeführt. Diese erweiterten Informationen werden als textbasierte Baumstruktur aller XMP-Daten im PDF-Dokument angezeigt, und zwar sowohl für das Dokument als auch für die Bilder in der PDF-Datei, für die XMP-Metadaten vorliegen.

    Hinweis:

    Sie können die Metadaten des PDF-Dokuments auch im Dialogfeld „Dokumenteigenschaften“ einsehen. Wählen Sie „Datei“ > „Eigenschaften“ und klicken Sie auf der Registerkarte „Beschreibung“ auf „Zusätzliche Metadaten“. Um die erweiterten Felder anzuzeigen, klicken Sie im linken Teilfenster auf „Erweitert“.  

  3. (Optional) Speichern Sie den Bericht.

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