Erfahre, wie strukturiertes Tagging und Alternativtext in Adobe InDesign es Screenreadern und Suchmaschinen ermöglichen, PDF-Dokumente zu verarbeiten.
Barrierefreie PDFs sind für alle Leser konzipiert, auch für solche, die Hilfsmittel wie Screenreader verwenden. In InDesign sorgen Funktionen für Barrierefreiheit dafür, dass Inhalte strukturiert, lesbar und navigierbar sind – über das visuelle Layout hinaus.
Zu den wichtigsten Elementen gehören getaggte Inhalte, eine logische Lesereihenfolge, strukturierte Überschriften und Alternativtext für Bilder. Diese helfen assistiven Technologien dabei, Inhalte zu interpretieren und korrekt zu präsentieren. Barrierefreie PDFs verbessern auch die allgemeine Dokumentqualität und machen sie einfacher zu navigieren, zu durchsuchen und auf verschiedenen Geräten wiederzuverwenden.
Wie Barrierefreiheit in PDF-Dokumenten funktioniert
Ein barrierefreies PDF enthält Struktur und Bedeutung, die definieren, wie Inhalte interpretiert werden sollen, nicht nur, wie sie aussehen. Es verwendet Tags wie H1 und H2, um Elemente wie Listen und Tabellen zu identifizieren, und folgt einer logischen Lesereihenfolge, damit Assistenztechnologien den Inhalt korrekt darstellen können.
Alternativtext fügt Beschreibungen für Bilder und andere Nichttextelemente hinzu und stellt sicher, dass alle bedeutsamen Inhalte zugänglich sind.
Wie InDesign barrierefreie PDFs unterstützt
InDesign unterstützt einen barrierefreien Arbeitsablauf, indem die Struktur direkt in das Quelldokument integriert wird und so nachträgliche Korrekturen nach dem Export überflüssig werden. Dieser Ansatz macht es einfacher, Inhalte zu aktualisieren und barrierefreie PDFs zu regenerieren. Eine starke Grundlage basiert auf strukturierten Inhalten und einer definierten Lesereihenfolge:
- Absatzformate: Organisiere Inhalte in einer klaren Hierarchie und ordne sie PDF-Tags zu (wie Überschriften und Absätze), damit assistive Technologien sie verstehen können.
- Lesereihenfolge: Verwende das Artikel-Bedienfeld, um einen logischen Inhaltsfluss zu definieren, unabhängig vom visuellen Layout.
- Verankerte Objekte: Positioniere Bilder innerhalb des Textflusses, damit sie an der richtigen Stelle in der Lesesequenz erscheinen.
- Alternativtext: Füge Beschreibungen zu Bildern hinzu, um sicherzustellen, dass Nicht-Text-Inhalte zugänglich sind.
Durch die Anwendung dieser Elemente während des Designprozesses erstellst du PDFs, die Struktur, Bedeutung und Barrierefreiheit beim Export beibehalten.
Wichtige Komponenten für Barrierefreiheit
Barrierefreie PDFs basieren auf mehreren Elementen, die zusammenarbeiten:
- Metadaten: Titel und Beschreibung helfen dabei, Inhalte zu identifizieren und werden in das exportierte PDF übertragen.
- Navigationselemente:Inhaltsverzeichnisse, Lesezeichen, Hyperlinksund Querverweise ermöglichen eine effiziente Navigation für assistive Technologien.
- Interaktive Elemente:Formularfelder und Schaltflächen sind mit Beschriftungen und Beschreibungen versehen, um die Bedienung für Nutzer von Tastaturen und Screenreadern zu erleichtern.
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