Wenn Sie Diashow-Inhalte erstellen möchten, die in Flash Player wiedergegeben werden können, stehen die Exportformate SWF und FLA zur Auswahl. Der Hauptunterschied besteht darin, dass SWF-Dateien sofort angezeigt, aber nicht bearbeitet werden können, während FLA-Dateien vor der Wiedergabe in Adobe Flash Player zunächst in Adobe Flash Professional bearbeitet werden müssen.

SWF

Eine in das SWF-Format exportierte Datei kann sofort in Adobe Flash Player wiedergegeben werden. Sie kann interaktive Elemente wie Seitenübergänge, Hyperlinks, Filme, Audioclips, Animationen und Navigationsschaltflächen enthalten.

FLA

Eine in das FLA-Format exportierte Datei enthält nur einige interaktive Elemente. Die FLA-Datei kann in Flash Pro geöffnet und von Ihnen oder einem Flash-Entwickler weiter bearbeitet werden. Nachdem der Datei z. B. erweiterte Effekte hinzugefügt wurden, kann sie in das SWF-Format exportiert werden.

Exportieren in Flash
Exportieren in Flash

A. Direktes Exportieren in SWF B. Exportieren in FLA zwecks Bearbeitung in Flash Professional 

Erstellen interaktiver SWF-Dateien (Flash) für das Internet

Wenn Sie eine Datei in das SWF-Format exportieren, erstellen Sie eine interaktive Datei, die sofort in Adobe Flash Player oder einem Webbrowser angezeigt werden kann. Die SWF-Datei kann Schaltflächen, Seitenübergänge, Filme, Audiodateien, Animationen und Hyperlinks enthalten, die in InDesign hinzugefügt wurden. Der Export in das SWF-Format stellt eine bequeme Methode dar, aus einem InDesign-Dokument eine interaktive Diashow oder ein Daumenkino zu erstellen.

Wenn Sie das Dokument vor dem Erstellen der SWF-Datei in Flash Pro bearbeiten möchten, exportieren Sie es stattdessen in das FLA-Format. Siehe Erstellen von FLA-Dateien für das Internet.

SWF-Export
SWF-Export

A. InDesign-Dokument vor dem SWF-Export B. Interaktive SWF-Datei in einem Webbrowser 
  1. Erstellen oder bearbeiten Sie das InDesign-Dokument, um es auf den Flash-Export vorzubereiten. Weitere Informationen zum Einrichten des Dokuments für den Export finden Sie unter Hinweise zum Flash-Export.

    • Fügen Sie Navigationsschaltflächen hinzu, damit die Benutzer in der exportierten SWF-Datei von einer Seite zur nächsten wechseln können. Sie können eine Schaltfläche erstellen, indem Sie ein Objekt zeichnen und mit dem Schaltflächenbedienfeld in eine Schaltfläche konvertieren (wählen Sie „Fenster“ > „Interaktiv“ > „Schaltflächen“). Das Beispielschaltflächen-Bedienfeld enthält zudem vordefinierte Navigationsschaltflächen, die Sie einfach in ein Dokument ziehen können. Siehe Erstellen von Schaltflächen.

    • Verwenden Sie das Seitenübergängebedienfeld („Fenster“ > „Interaktiv“ > „Seitenübergänge“), um Seitenübergänge wie „Wischen“ oder „Auflösen“ hinzuzufügen. Beim Exportieren in das SWF-Format können Sie auch die Option „Interaktives Aufrollen der Seite einschließen“ aktivieren. Diese Option ermöglicht es, beim Anzeigen eine Seite durch Ziehen einer Seitenecke umzublättern.

    • Fügen Sie mit dem Animationsbedienfeld (wählen Sie „Fenster“ > „Interaktiv“ > „Animation“) Bewegungsvorgaben hinzu. Siehe Animation.

  2. Zum Exportieren des Dokuments in das SWF-Format wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“

  3. Wählen Sie InDesign-Dokumentname als Ausgabedateiname verwenden, wenn die exportierte Datei denselben Namen wie das Dokument aus dem nächsten Export haben soll.

  4. Wählen Sie im Dialogfeld „Speichern unter“ im Menü „Dateityp“ (Windows) bzw. „Format“ (Mac OS) die Option „Flash Player (SWF)“ und klicken Sie auf „Speichern“.

  5. Geben Sie im Dialogfeld „SWF exportieren“ die gewünschten Optionen an und klicken Sie dann auf „OK“. Siehe SWF-Exportoptionen.

Wenn Sie eine SWF-Datei exportieren, werden separate HTML- und SWF-Dateien erstellt. Wenn die SWF-Datei Filme oder Audioclips enthält, wird darüber hinaus noch ein Ordner „Ressources“ angelegt. Stellen Sie beim Hochladen der Dateien in das Internet sicher, dass Sie alle Assets mitsenden.

SWF-Exportoptionen

Die folgenden Optionen sind im Dialogfeld „SWF exportieren“ auf den Registerkarten „Allgemein“ und „Erweitert“ verfügbar.

Exportieren

Geben Sie an, ob Sie die aktuelle Auswahl, alle Seiten des Dokuments oder einen Seitenbereich einschließen möchten. Die Option „Auswahl“ ist insbesondere nützlich, wenn Sie vorhaben, die exportierte SWF-Datei zur Verwendung in einer exportierten PDF-Datei zu speichern. Wenn Sie „Bereich“ auswählen, müssen Sie einen Seitenbereich eingeben. Beispielsweise werden bei der Angabe 1-7, 9 die Seiten 1 bis 7 und Seite 9 gedruckt. Siehe Angeben von zu druckenden Seiten.

HTML-Datei generieren

Aktivieren Sie diese Option, um eine HTML-Seite zu erstellen, mit der die SWF-Datei wiedergegeben werden kann. Diese Option ist besonders für das schnelle Anzeigen einer Vorschau der SWF-Datei in einem Webbrowser nützlich.

SWF nach Export anzeigen

Aktivieren Sie diese Option, damit die SWF-Datei im Standard-Webbrowser wiedergegeben wird. Diese Option ist nur beim Generieren von HTML-Dateien verfügbar.

Größe (Pixel)

Legen Sie fest, ob die Größe der SWF-Datei entsprechend einem Prozentsatz, einem bestimmten Monitorformat oder einer angegebenen Breite und Höhe geändert werden soll.

Hintergrund

Legen Sie fest, ob der Hintergrund der SWF-Datei transparent ist oder die aktuelle Papierfarbe aus dem Farbfeldbedienfeld verwendet. Wenn Sie „Transparent“ auswählen, werden die Optionen „Seitenübergänge“ und „Interaktives Aufrollen der Seite einschließen“ deaktiviert.

Interaktivität und Medien

Aktivieren Sie „Alles einschließen“, um zuzulassen, dass Filme, Audiodateien, Schaltflächen und Animationen in der exportierten SWF-Datei interaktiv sind. Wählen Sie „Nur Erscheinungsbild“ aus, um den normalen Status von Schaltflächen sowie die Videostandbilder als statische Elemente einzuschließen. Wenn „Nur Erscheinungsbild“ aktiviert ist, werden Animationen in der Form exportiert, in der sie zum Zeitpunkt des Exports im Layout erscheinen. „Nur Erscheinungsbild“ wird aktiviert, wenn Sie im Bereich „Erweitert“ die Option „Transparenz reduzieren“ wählen.

Seitenübergänge

Geben Sie einen Seitenübergang an, der beim Export auf alle Seiten angewendet werden soll. Wenn Sie Übergänge mit dem Seitenübergänge-Bedienfeld festgelegt haben und diese Einstellungen verwenden möchten, wählen Sie die Option „Aus Dokument“.

Interaktives Aufrollen der Seite einschließen

Wenn diese Option aktiviert ist, können Benutzer bei der Wiedergabe der SWF-Datei eine Ecke der Seite ziehen, um die Seite ähnlich wie bei einem echten Buch umzublättern.

Framerate

Höhere Frameraten ergeben gleichmäßigere Animationen, führen jedoch unter Umständen auch dazu, dass die Datei größer ausfällt. Die Dauer der Wiedergabe ändert sich nicht, wenn Sie die Framerate ändern.

Text

Legen Sie fest, wie InDesign-Text ausgegeben wird. Wählen Sie „Klassischer Flash-Text“, um suchbaren Text mit der kleinsten Dateigröße auszugeben. Wählen Sie „In Pfade umwandeln“, um den Text als Reihe gerader Linien auszugeben (wie beim Umwandeln von Text in Pfade). Wählen Sie „In Pixel umwandeln“, um den Text in ein Bitmapbild auszugeben. In Pixel umgewandelter Text wirkt beim Vergrößern möglicherweise unregelmäßig.

Seiten rastern

Mit dieser Option konvertieren Sie alle InDesign-Seitenobjekte in Bitmaps. Wenn Sie diese Option aktivieren, wird die SWF-Datei größer und Seitenobjekte werden beim Vergrößern möglicherweise unregelmäßig angezeigt.

Transparenz reduzieren

Diese Option entfernt aktive Transparenzeffekte aus der SWF-Datei, bewahrt jedoch das Erscheinungsbild der Transparenz. Allerdings wird sämtliche Interaktivität aus der exportierten SWF-Datei entfernt, wenn diese Option aktiviert ist.

Komprimierung

Wenn Sie „Automatisch“ wählen, legt InDesign die beste Qualität für Farb- und Graustufenbilder fest. Bei den meisten Dateien erzielen Sie damit zufriedenstellende Ergebnisse. Die Option „JPEG (verlustbehaftet)“ ist für Graustufen- und Farbbilder geeignet. Die JPEG-Komprimierung ist verlustbehaftet (Lossy), d. h. beim Komprimieren werden Daten gelöscht, wodurch die Bildqualität leiden kann. Es wird jedoch versucht, die Dateigröße so zu reduzieren, dass möglichst wenige Informationen verloren gehen. Da Daten entfernt werden, sind die resultierenden Dateien viel kleiner. Mit der Option „PNG (verlustfrei)“ wird die Datei ohne verlustbehaftete Komprimierung exportiert.

Hinweis:

Wenn Sie beim Exportieren in das SWF-Format feststellen, dass die Bildqualität in transparenten Bildern leidet, wählen Sie „PNG (verlustfrei)“, um die Qualität zu verbessern.

JPEG-Qualität

Legt fest, wie detailliert die exportierten Bilder sein sollen. Je höher die Qualität, desto größer die Datei. Wenn Sie unter „Komprimierung“ die Einstellung „PNG (verlustfrei)“ wählen, ist diese Option abgeblendet.

Auflösung

Geben Sie die Auflösung von Bitmapbildern in der exportierten SWF-Datei an. Die Wahl einer hohen Auflösung ist insbesondere wichtig, damit Betrachter die pixelbasierten Inhalte in der exportierten SWF-Datei vergrößern können. Eine hohe Auflösung kann dazu führen, dass die Datei erheblich größer ausfällt.

Erstellen von FLA-Dateien für das Internet

Wenn Sie ein InDesign-Dokument in das FLA-Dateiformat exportieren, können Sie die Datei in Adobe Flash® CS5 Professional öffnen und die Inhalte bearbeiten. In InDesign CS5 ersetzt der Export in das FLA-Format den in InDesign CS4 verfügbaren Export in das XFL-Format. Verwenden Sie die Flash-Authoring-Umgebung zum Bearbeiten oder Hinzufügen von Video, Audio, Animation und komplexer Interaktivität.

Wenn Sie das InDesign-Dokument direkt in ein Format exportieren möchten, das direkt in einem Webbrowser geöffnet werden kann, verwenden Sie anstelle des FLA-Formats das SWF-Format. Siehe Erstellen interaktiver SWF-Dateien (Flash) für das Internet.

FLA-Export
FLA-Export

A. InDesign-Dokument vor dem FLA-Export B. In Flash Pro geöffnete FLA-Datei 
  1. Erstellen oder bearbeiten Sie das InDesign-Dokument, um es auf den Flash-Export vorzubereiten. Weitere Informationen zum Einrichten des Dokuments für den Export finden Sie unter Hinweise zum Flash-Export.

  2. Zum Exportieren des Dokuments in das FLA-Format wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“. Wählen Sie im Dialogfeld „Speichern unter“ im Menü „Dateityp“ (Windows) bzw. „Format“ (Mac OS) die Option „Flash CS5 Professional (FLA) “ und klicken Sie auf „Speichern“.

  3. Geben Sie im Dialogfeld „Für Flash CS5 Professional (FLA) exportieren“ die gewünschten Optionen an und klicken Sie dann auf „OK“. Weitere Informationen zu Exportoptionen finden Sie unter FLA-Exportoptionen.

  4. Öffnen Sie die exportierte FLA-Datei in Flash Professional.

FLA-Exportoptionen

Die folgenden Optionen werden im Dialogfeld „Für Flash CS5 Professional (FLA) exportieren“ angezeigt.

Exportieren

Geben Sie an, ob Sie die aktuelle Auswahl, alle Seiten des Dokuments oder einen Seitenbereich einschließen möchten. Wenn Sie „Bereich“ auswählen, müssen Sie einen Seitenbereich eingeben. Beispielsweise werden bei der Angabe 1-7, 9 die Seiten 1 bis 7 und Seite 9 gedruckt. Siehe Angeben von zu druckenden Seiten.

Seiten rastern

Mit dieser Option konvertieren Sie alle InDesign-Seitenobjekte in Bitmaps. Wenn Sie diese Option aktivieren, wird die FLA-Datei größer und Seitenobjekte werden beim Vergrößern möglicherweise unregelmäßig angezeigt.

Transparenz reduzieren

Wenn Sie diese Option auswählen, wird die Transparenz aller Objekte reduziert. Das Animieren von reduzierten Objekten in Adobe Flash Pro wird möglicherweise erschwert.

Größe (Pixel)

Legen Sie fest, ob die Größe der FLA-Datei entsprechend einem Prozentsatz, einem bestimmten Monitorformat oder einer angegebenen Breite und Höhe geändert werden soll.

Interaktivität und Medien

Wählen Sie „Alles einschließen“ aus, damit Filme, Audiodateien, Schaltflächen und Animationen in die exportierte FLA-Datei eingeschlossen werden. Falls das Dokument ein Objekt mit mehreren Status enthält, wird das Objekt in ein Movieclipsymbol umgewandelt, bei dem jeder Status in einem eigenen Rahmen in der Zeitleiste erscheint.

Wählen Sie „Nur Erscheinungsbild“ aus, um den normalen Status von Schaltflächen sowie die Videostandbilder als statische Elemente einzuschließen. Wenn „Nur Erscheinungsbild“ aktiviert ist, werden Animationen in der Form exportiert, in der sie zum Zeitpunkt des Exports im Layout erscheinen. „Nur Erscheinungsbild“ wird aktiviert, wenn Sie „Transparenz reduzieren“ auswählen.

Text

Legen Sie fest, wie InDesign-Text ausgegeben wird. Wählen Sie „Flash TLF-Text“, um die Vorteile des umfangreichen TLF-Attributsatzes (Text Layout Framework) von Flash Professional zu nutzen. Wenn diese Option aktiviert ist, wählen Sie „Wörterbuchtrennstellen einfügen“ aus, um die Silbentrennung zu ermöglichen. Wählen Sie „Klassischer Flash-Text“, um suchbaren Text mit einer kleinen Dateigröße auszugeben. Wählen Sie „In Pfade umwandeln“, um den Text als Reihe gerader Linien auszugeben (wie beim Umwandeln von Text in Pfade). Wählen Sie „In Pixel umwandeln“, um den Text in ein Bitmapbild auszugeben. In Pixel umgewandelter Text wirkt beim Vergrößern möglicherweise unregelmäßig.

Komprimierung

Wenn Sie „Automatisch“ wählen, legt InDesign die beste Qualität für Farb- und Graustufenbilder fest. Bei den meisten Dateien erzielen Sie damit zufriedenstellende Ergebnisse. Die Option „JPEG (verlustbehaftet)“ ist für Graustufen- und Farbbilder geeignet. Die JPEG-Komprimierung ist verlustbehaftet (Lossy), d. h. beim Komprimieren werden Daten gelöscht, wodurch die Bildqualität leiden kann. Es wird jedoch versucht, die Dateigröße so zu reduzieren, dass möglichst wenige Informationen verloren gehen. Da Daten entfernt werden, sind die resultierenden Dateien viel kleiner. Mit der Option „PNG (verlustfrei)“ wird die Datei ohne verlustbehaftete Komprimierung exportiert.

JPEG-Qualität

Legt fest, wie detailliert die exportierten Bilder sein sollen. Je höher die Qualität, desto größer die Datei. Wenn Sie unter „Komprimierung“ die Einstellung „PNG (verlustfrei)“ wählen, ist diese Option abgeblendet.

Auflösung

Geben Sie die Auflösung von Bitmapbildern in der exportierten FLA-Datei an. Die Wahl einer hohen Auflösung ist insbesondere wichtig, damit Betrachter die pixelbasierten Inhalte vergrößern können. Eine hohe Auflösung kann dazu führen, dass die Datei erheblich größer ausfällt.

Hinweise zum Flash-Export

Beachten Sie die folgenden Punkte, wenn Sie ein InDesign-Dokument für die SWF- oder FLA-Ausgabe entwerfen.

Hinweise zur Dokumenteinrichtung

Konvertierung von InDesign-Seiten

Beim Exportieren in das SWF- oder FLA-Format werden aus InDesign-Druckbögen separate Clips in einer Zeitleiste (ähnlich wie Dias in einer Diashow). Jeder Druckbogen wird einem neuen Keyframe (auch Schlüsselbild genannt) zugeordnet. In Flash Player können Sie die Druckbögen des exportierten Dokuments durchlaufen, indem Sie die Pfeiltasten drücken oder auf die interaktiven Schaltflächen klicken.

Hinweis:

Wenn Sie ein Dokument für das Internet erstellen, wählen Sie im Dialogfeld „Neues Dokument“ im Menü „Zielmedium“ die Option „Web“.

Seitenformat

Beim Erstellen eines Dokuments können Sie im Dialogfeld „Neues Dokument“ aus dem Menü „Seitenformat“ eine bestimmte Auflösung auswählen, z. B. 800 x 600. Sie können auch während des Exportvorgangs die Skalierung bzw. Auflösung der exportierten SWF- oder FLA-Datei anpassen.

Interaktivitätsfunktionen

Schaltflächen, Seitenübergänge, Hyperlinks, Animationen und Mediendateien können in exportierte SWF- und FLA-Dateien eingeschlossen werden.

Schaltflächen

Wenn die exportierte SWF- oder FLA-Datei Schaltflächen enthalten soll, sind besonders die Aktionen „Nächste Seite“ und „Vorherige Seite“ nützliche Steuerelemente für die Wiedergabe in Flash Player. Jedoch können nicht alle Aktionen, die in interaktiven PDF-Dateien funktionieren, auch in Flash Player ausgeführt werden. Wenn Sie im Schaltflächenbedienfeld eine Aktion wählen, vermeiden Sie die Optionen im Abschnitt „Nur PDF“.

Hinweis:

Sie können Navigationsschaltflächen hinzufügen, die mit den Aktionen „Gehe zu nächster Seite“ und „Gehe zu vorheriger Seite“ vorformatiert sind. Wählen Sie im Menü des Schaltflächenbedienfelds die Option „Beispielschaltflächen“. Siehe Hinzufügen einer Schaltfläche mithilfe des Beispielschaltflächen-Bedienfelds.

Seitenübergänge

Alle Seitenübergänge funktionieren auch in Flash Player ordnungsgemäß. Zusätzlich zu Seitenübergängen, die beim Umblättern von Seiten angezeigt werden, können Sie während des Exportvorgangs auch ein interaktives Aufrollen der Seiten ermöglichen, sodass Sie die Ecken von Seiten ziehen können, um sie umzublättern.

Hyperlinks

Erstellen Sie Verknüpfungen zu Websites oder anderen Seiten innerhalb des Dokuments. In FLA-Dateien funktionieren Hyperlinks nicht.

Filme und Audioclips

Filme und Audioclips werden in eine exportierte SWF-Datei eingeschlossen, sofern sie in einem unterstützten Format wie SWF, FLV, F4V, MP4 (Filme) oder MP3 (Audioclips) vorliegen.

Beim Exportieren in das FLA-Format wird nur das Standbild in die FLA-Datei eingeschlossen. Die unterstützten Mediendateien werden in einem Ressourcenordner abgelegt, der sich am gleichen Speicherort wie die exportierte FLA-Datei befindet.

Hinweise zur Konvertierung

Farbe

SWF- und FLA-Dateien verwenden RGB-Farben. Beim Exportieren eines Dokuments in das SWF- oder FLA-Format werden alle Farbräume (z. B. CMYK und LAB) von InDesign in sRGB konvertiert. Auch Volltonfarben werden von InDesign in die entsprechenden RGB-Prozessfarben umgewandelt.

Um unerwünschte Farbänderungen in Grafiken mit Text mit Transparenz zu vermeiden, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Transparenzfüllraum“ > „Dokument-RGB“. Um unerwünschte Farbänderungen in Bildern mit Transparenz zu vermeiden, verwenden Sie beim Exportieren nach Möglichkeit keine verlustreiche Komprimierung.

Text

Beim Exportieren in das SWF- oder FLA-Format können Sie festlegen, ob Text als Flash-Text ausgegeben oder in Konturen bzw. Pixel umgewandelt wird. Als „Klassischer Flash-Text“ exportierter Text kann vollständig bearbeitet werden, wenn die FLA-Datei in Adobe Flash CS5 Professional geöffnet wird. Wenn er als SWF-Datei gespeichert wird, kann er zudem in Webbrowsern gesucht werden.

Bilder

Beim Exportieren von Bildern in das SWF- oder FLA-Format können Sie während des Exportvorgangs die Einstellungen für die Bildkomprimierung, die JPEG-Qualität und die Auflösung ändern.

Beim Exportieren von Bildern in das FLA-Format wird ein Bild, das im InDesign-Dokument mehrmals platziert wurde, als einzelnes Bildelement mit einem gemeinsamen Speicherort gespeichert. Beachten Sie, dass eine große Anzahl an Vektorgrafiken im InDesign-Dokument zu Leistungseinbußen in der exportierten Datei führen kann.

Um die Dateigröße zu reduzieren, platzieren Sie Bilder, die sich häufig wiederholen, auf Musterseiten und vermeiden Sie das Kopieren und Einfügen von Bildern. Wenn dasselbe Bild mehrmals im Dokument platziert und nicht transformiert oder beschnitten wird, wird nur eine Kopie des Bilds in die FLA-Datei exportiert. Kopierte und eingefügte Bilder werden als separate Objekte behandelt.

Standardmäßig wird eine platzierte Illustrator-Datei in der FLA-Datei als einzelnes Bild interpretiert, während eine kopierte und eingefügte Illustrator-Datei viele einzelne Objekte erzeugt. Es empfiehlt sich daher, das Illustrator-Bild als PDF-Datei zu platzieren, anstatt es aus Illustrator zu kopieren und einzufügen. Beim Kopieren und Einfügen werden mehrere bearbeitbare Pfade erzeugt.

Hinweis:

Sie können die Voreinstellungen so ändern, dass Illustrator-Objekte als ein einziges Objekt und nicht als eine Gruppe kleiner Vektoren eingefügt werden. Aktivieren Sie in Illustrator unter „Voreinstellungen“ > „Dateien verarbeiten und Zwischenablage“ die Option „PDF“ und deaktivieren Sie die Option „AICB (keine Transparenzunterstützung)“. Aktivieren Sie in InDesign unter „Voreinstellungen“ > „Zwischenablageoptionen“ sowohl „Beim Einfügen PDF bevorzugen“ als auch „PDF in Zwischenablage kopieren“.

Transparenz

Vergewissern Sie sich vor dem Exportieren in das SWF-Format, dass transparente Objekte keine interaktiven Elemente wie Schaltflächen oder Hyperlinks überlappen. Andernfalls kann während des Exportvorgangs die Interaktivität verloren gehen. Es empfiehlt sich, vor dem Exportieren in das FLA-Format die Transparenz zu reduzieren.

In einigen Fällen führt eine verlustreiche Komprimierung bei Bildern mit Transparenz zu Qualitätseinbußen. Wählen Sie beim Exportieren „PNG (verlustfrei)“, um eine bessere Qualität zu gewährleisten.

3D-Attribute

3D-Attribute werden in den exportierten SWF- und FLA-Dateien nicht unterstützt.

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