Die Adobe PDF-Optionen sind in Kategorien unterteilt. Wenn Sie eine der Optionen ändern, ändert sich der Name der Vorgabe zu „Benutzerdefiniert“. Die Kategorien werden links im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ angezeigt, mit Ausnahme der Optionen „Standard“ und „Kompatibilität“, die sich im oberen Bereich des Dialogfelds befinden.

Festlegen von Adobe PDF-Einstellungen

Die Adobe PDF-Optionen sind in Kategorien unterteilt. Wenn Sie eine der Optionen ändern, ändert sich der Name der Vorgabe zu „Benutzerdefiniert“. Die Kategorien werden links im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ angezeigt, mit Ausnahme der Optionen „Standard“ und „Kompatibilität“, die sich im oberen Bereich des Dialogfelds befinden.

Standard

Legt einen PDF-Standard für die Datei fest.

Kompatibilität

Legt eine PDF-Version für die Datei fest.

Allgemein

Legt grundlegende Dateioptionen fest.

Komprimierung

Legt fest, ob Bildmaterial komprimiert werden soll, ob die Auflösung verringert werden soll und welche Methode und Einstellungen dafür verwendet werden sollen.

Marken und Anschnitt

Legt die Druckmarken sowie den Anschnitt und die Durchschussbereiche fest. Die Optionen entsprechen denen im Dialogfeld „Drucken“, die Berechnungen sind jedoch leicht verschieden, da PDF keine Ausgabe auf ein bekanntes Seitenformat ist.

Ausgabe

Legt fest, wie Farben und PDF/X-Ausgabemethodenprofile in der PDF-Datei gespeichert werden.

Erweitert

Steuert, wie Schriften, überdruckte Bereiche und Transparenz in der PDF-Datei gespeichert werden.

Sicherheit

Fügt Sicherheitsmerkmale zur PDF-Datei hinzu.

Übersicht

Zeigt eine Übersicht der aktuellen PDF-Einstellungen an Wenn Sie die Übersicht als ASCII-Textdatei speichern möchten, klicken Sie auf „Übersicht speichern“.

Wissenswertes zu PDF/X-Normen

PDF/X-Normen werden von der Institution „International Organization for Standardization“ (Internationale Organisation für Normung, ISO) festgelegt. PDF/X-Normen gelten für das Austauschen von Grafikinhalten. Während der PDF-Konvertierung wird die verarbeitete Datei mit der festgelegten Norm abgeglichen. Falls die PDF-Datei die ausgewählte ISO-Norm nicht erfüllt, wird eine Meldung angezeigt, in der Sie aufgefordert werden, die Konvertierung abzubrechen oder die Erstellung der nicht-kompatiblen Datei fortzusetzen. Die derzeit gebräuchlichsten Normen für den Arbeitsablauf bei der Zusammenarbeit mit Druckereibetrieben sind verschiedene PDF/X-Formate: PDF/X-1a, PDF/X-3 und PDF/X-4.

Hinweis:

Weitere Informationen zu PDF/X finden Sie auf der ISO-Website und der Adobe-Website.

PDF-Kompatibilitätsebenen

Wenn Sie PDF-Dateien erstellen, müssen Sie die zu verwendende PDF-Version angeben. Sie können die Version einer PDF-Datei ändern, indem Sie zu einer anderen Vorgabe wechseln oder eine Kompatibilitätsoption auswählen, wenn Sie eine PDF-Datei speichern oder eine PDF-Vorgabe bearbeiten.

Wenn kein zwingender Grund besteht, eine abwärts kompatible Datei zu erstellen, empfiehlt sich in der Regel die neueste Version (derzeit 1.7). Diese Version bietet immer die neuesten Funktionen und Features. Für Dokumente, die in großem Umfang verteilt werden, sollten Sie jedoch unter Umständen „Acrobat 5.0“ (PDF 1.4) oder „Acrobat 6.0“ (PDF 1.5) wählen, damit sichergestellt ist, dass alle Benutzer das Dokument anzeigen und drucken können.

In der folgenden Tabelle werden einige Funktionen von PDF-Dateien verglichen, die mit unterschiedlichen Kompatibilitätseinstellungen erstellt werden.

Hinweis:

Acrobat 8.0 und 9.0 verwenden ebenfalls PDF 1.7.

Acrobat 3.0 (PDF 1.3)

Acrobat 5.0 (PDF 1.4)

Acrobat 6.0 (PDF 1.5)

Acrobat 7.0 (PDF 1.6) und Acrobat X (PDF 1.7)

PDF-Dateien können mit Acrobat 3.0 und Acrobat Reader 3.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden.

PDF-Dateien können mit Acrobat 3.0 und Acrobat Reader 3.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden. Funktionen, die in späteren Versionen eingeführt wurden, gehen allerdings möglicherweise verloren oder können nicht angezeigt werden.

Die meisten PDF-Dateien können mit Acrobat 4.0 und Acrobat Reader 4.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden. Funktionen, die in späteren Versionen eingeführt wurden, gehen allerdings möglicherweise verloren oder können nicht angezeigt werden.

Die meisten PDF-Dateien können mit Acrobat 4.0 und Acrobat Reader 4.0 (und höheren Versionen) geöffnet werden. Funktionen, die in späteren Versionen eingeführt wurden, gehen allerdings möglicherweise verloren oder können nicht angezeigt werden.

Bietet keine Unterstützung für Grafiken mit Live-Transparenzeffekten. Alle Transparenzen müssen vor der Konvertierung in PDF 1.3 reduziert werden.

Unterstützt Live-Transparenz in Bildmaterial. (Die Acrobat Distiller-Funktion führt zu einer Transparenzreduzierung.)

Unterstützt Live-Transparenz in Bildmaterial. (Die Acrobat Distiller-Funktion führt zu einer Transparenzreduzierung.)

Unterstützt Live-Transparenz in Bildmaterial. (Die Acrobat Distiller-Funktion führt zu einer Transparenzreduzierung.)

Ebenen werden nicht unterstützt.

Ebenen werden nicht unterstützt.

Beim Erstellen von PDF-Dateien aus Anwendungen, die PDF-Dokumente mit Ebenen unterstützen (beispielsweise Illustrator CS und höhere Versionen oder InDesign CS und höhere Versionen), bleiben die Ebenen erhalten.

Beim Erstellen von PDF-Dateien aus Anwendungen, die PDF-Dokumente mit Ebenen unterstützen (beispielsweise Illustrator CS und höhere Versionen oder InDesign CS und höhere Versionen), bleiben die Ebenen erhalten.

Geräteunabhängiger Farbbereich mit 8 Farbgebern wird unterstützt.

Geräteunabhängiger Farbbereich mit 8 Farbgebern wird unterstützt.

Geräteunabhängiger Farbbereich mit bis zu 31 Farbgebern wird unterstützt.

Geräteunabhängiger Farbbereich mit bis zu 31 Farbgebern wird unterstützt.

Multibyte-Schriftarten können eingebettet werden. (Distiller konvertiert die Schriften beim Einbetten.)

Multibyte-Schriftarten können eingebettet werden.

Multibyte-Schriftarten können eingebettet werden.

Multibyte-Schriftarten können eingebettet werden.

40-Bit-RC4-Verschlüsselung wird unterstützt.

128-Bit-RC4-Verschlüsselung wird unterstützt.

128-Bit-RC4-Verschlüsselung wird unterstützt.

128-Bit-RC4- und 128-Bit-AES-Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard) werden unterstützt.

Allgemeine Optionen für das PDF-Format

Im Abschnitt „Allgemein“ des Dialogfelds „Adobe PDF speichern“ können Sie folgende Optionen festlegen:

Beschreibung

Zeigt die Beschreibung der ausgewählten Vorgabe an und bietet die Möglichkeit zum Bearbeiten der Informationen. Sie können eine Beschreibung aus der Zwischenablage einfügen. Wenn Sie die Beschreibung einer Vorgabe bearbeiten, wird automatisch das Wort „(Geändert)“ an den Namen der Vorgabe angehängt. Wenn Sie hingegen die Einstellungen einer Vorgabe ändern, wird der Beschreibung das Präfix „[Basiert auf <Aktueller Vorgabenname>]“ hinzugefügt.

Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten

Bei Auswahl dieser Option werden alle Illustrator-Daten in der PDF-Datei gespeichert. Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie die PDF-Datei erneut in Adobe Illustrator öffnen und bearbeiten möchten.

Hinweis: Die Option „Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten“ wirkt Funktionen zur starken Komprimierung und zum Downsampling entgegen. Deaktivieren Sie diese Option, wenn die Dateigröße möglichst gering sein soll.

Seitenminiaturen einbetten

Bettet eine Miniaturansicht für jede Seite in die PDF-Datei ein und erhöht dadurch die Dateigröße. Deaktivieren Sie diese Einstellung, wenn das PDF-Dokument von Benutzern von Adobe Acrobat 5.0 oder höher angesehen und ausgedruckt werden soll, da in diesen Acrobat-Versionen bei jedem Klicken auf das Seitenbedienfeld einer PDF-Datei Miniaturansichten dynamisch generiert werden.

Für schnelle Webansicht optimieren

Optimiert die PDF-Datei für eine schnelle Anzeige in einem Webbrowser.

PDF speichern und anzeigen

Bei Auswahl dieser Option wird die neu erstellte PDF-Datei in dem als Standard festgelegten PDF-Anzeigeprogramm angezeigt.

Aus oberen Ebenen Acrobat-Ebenen erstellen

Bei Auswahl dieser Option werden die oberen Illustrator-Ebenen als Acrobat-Ebenen in der PDF-Datei gespeichert. Dies ermöglicht Benutzern von Adobe Acrobat 6, 7 und 8 das Erstellen mehrerer Dokumentversionen auf der Grundlage einer einzigen Datei.

Hinweis: Diese Option ist nur verfügbar, wenn für die Option „Kompatibilität“ die Einstellung „Acrobat 6 (PDF 1.5)“, „Acrobat 7 (PDF 1.6)“ und „Acrobat 8 (PDF 1.7)“ ausgewählt wurde.

Komprimierungs- und Neuberechnungsoptionen für das PDF-Format

Beim Speichern von Bildmaterial im Adobe PDF-Format können Text- und Strichgrafiken komprimiert sowie Bitmapbilder komprimiert und ihre Auflösung verringert werden. Je nachdem, welche Einstellungen Sie gewählt haben, kann die Größe von PDF-Dateien durch Komprimierung und Downsampling ohne bzw. mit nur sehr geringem Verlust von Informationen und Präzision erheblich verringert werden.

Der Abschnitt „Komprimierung“ des Dialogfelds „Adobe PDF speichern“ gliedert sich in drei Bereiche. Jeder Bereich enthält folgende Optionen für die Komprimierung und das Downsampling von Farbbildern, Graustufenbildern bzw. Schwarzweißbildern in Bildmaterial.

Hinweis:

Die Option „Illustrator-Bearbeitungsfunktionen beibehalten“ (im Abschnitt „Allgemein“ dieses Dialogfelds) wirkt Funktionen zur starken Komprimierung und zum Downsampling entgegen. Deaktivieren Sie diese Option, wenn die Dateigröße möglichst gering sein soll.

Downsampling

Wenn Sie beabsichtigen, die PDF-Datei ins Web zu stellen, ist durch das Downsampling eine höhere Komprimierung möglich. Soll die PDF-Datei mit hoher Auflösung gedruckt werden, verwenden Sie das Downsampling nicht. Deaktivieren Sie die Option, um alle Funktionen zum Downsampling auszuschalten.

Neuberechnung bedeutet hier, dass die Anzahl der Pixel im Bild verringert wird. Wählen Sie die Interpolationsmethode, die zur Neuberechnung von Farbbildern, Graustufenbildern oder einfarbigen Bildern verwendet werden soll – „Durchschnittliche Neuberechnung“, „Bikubische Neuberechnung“ oder „Abtastauflösung“ – und geben Sie an, auf wie viele Pixel pro Zoll (ppi) die Auflösung verringert werden soll. Geben Sie anschließend eine Auflösung im Feld „für Bilder über“ ein. Die Auflösung aller Bilder, die über diesem Grenzwert liegen, wird verringert.

Mit der gewählten Interpolationsmethode wird bestimmt, wie Pixel gelöscht werden:

Durchschnittliches Downsampling

Berechnet den Durchschnitt der Pixel in einem Abtastbereich und ersetzt dann den gesamten Bereich durch die durchschnittliche Pixelfarbe mit der festgelegten Auflösung.

Abtastauflösung

Wählt ein Pixel in der Mitte des Beispielbereichs aus und ersetzt den gesamten Bereich durch diese Pixelfarbe. Diese Methode erfordert eine deutlich geringere Konvertierungszeit als das Downsampling, führt jedoch auch zu weniger weichen, gleichmäßigen Übergängen in der Grafik.

Bikubisches Downsampling

Wendet einen gewichteten Durchschnitt zur Ermittlung der Pixelfarbe an. Diese Methode führt normalerweise zu besseren Ergebnissen als die einfache Durchschnittsmethode zum Downsampling. Das bikubische Downsampling ist die langsamste, aber präziseste Methode und führt zu den weichsten Übergängen.

Komprimierung

Bestimmt den verwendeten Komprimierungstyp. Wenn die Option „Automatisch“ gewählt wird, wird automatisch die optimale Komprimierung und Qualität für das in der Datei enthaltene Bildmaterial eingestellt. Dies führt bei den meisten Dateien zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Wählen Sie die Option „Automatisch (JPEG)“, um die größtmögliche Kompatibilität zu erreichen. Wählen Sie die Option „Automatisch (JPEG 2000)“, um eine hervorragende Komprimierung zu erreichen.

ZIP-Komprimierung

Eignet sich für Bilder, die große Bereiche mit einer Farbe oder sich wiederholenden Mustern enthalten, sowie für Schwarzweißbilder mit sich wiederholenden Mustern. Die ZIP-Komprimierung kann je nach der Einstellung für die Bildqualität verlustfrei oder verlustreich ausgeführt werden.

JPEG-Komprimierung

Eignet sich für Graustufen- und Farbbilder. Die JPEG-Komprimierung ist Lossy (verlustreich), d. h. beim Komprimieren gehen Daten verloren und die Bildqualität wird möglicherweise verringert. Die Dateigröße wird jedoch so reduziert, dass so wenige Informationen wie möglich verloren gehen. Da bei der JPEG-Komprimierung Daten verloren gehen, sind die resultierenden Dateien wesentlich kleiner als ZIP-komprimierten Dateien.

JPEG 2000

Ein neuer internationaler Standard zum Komprimieren und Verpacken von Bilddaten. Ebenso wie die JPEG-Komprimierung eignet sich auch die JPEG 2000-Komprimierung für Graustufen- und Farbbilder. Sie bietet unter anderem auch den zusätzlichen Vorteil der progressiven Bildanzeige, d. h. die Bildanzeige wird nach und nach aufgebaut.

CCITT und Run-Length

Diese Komprimierungsarten stehen nur für monochrome Bitmapbilder zur Verfügung. Die CCITT-Komprimierung (Consultative Committee on International Telegraphy and Telephony) eignet sich für Schwarzweißbilder sowie für Bilder, die mit einer Bildtiefe von 1 Bit gescannt wurden. „Group 4“ ist ein Mehrzweckverfahren, das die meisten Schwarzweißbilder zufriedenstellend komprimiert. Das von den meisten Faxgeräten verwendete Verfahren „Group 3“ komprimiert Schwarzweißbilder zeilenweise. Die Run-Length-Komprimierung liefert die besten Ergebnisse bei Bildern mit großen, komplett schwarzen oder weißen Flächen.

Bildqualität

Mit dieser Option wird der Komprimierungsgrad bestimmt, der angewendet werden soll. Die verfügbaren Optionen hängen von der jeweils ausgewählten Komprimierungsmethode ab. Für die JPEG-Komprimierung bietet Illustrator die Qualitätsoptionen „Minimal“, „Niedrig“, „Mittel“, „Hoch“ und „Maximal“. Für die ZIP-Komprimierung bietet Illustrator die Qualitätsoptionen „4-Bit“ und „8-Bit“. Wenn Sie bei 4-Bit-Bildern die 4-Bit-ZIP-Komprimierung bzw. bei 4- oder 8-Bit-Bildern die 8-Bit-ZIP-Komprimierung festlegen, ist die ZIP-Komprimierung Lossless (verlustfrei), d. h. die Dateigröße wird nicht durch das Entfernen von Daten reduziert. Die Bildqualität bleibt also erhalten. Wenn Sie die 4-Bit-ZIP-Komprimierung für 8-Bit-Bilder verwenden, wird die Qualität u. U. beeinträchtigt, da dabei Daten verloren gehen.

Teilgröße

Diese Option ist nur verfügbar, wenn als Komprimierungsmethode „JPEG 2000“ gewählt wurde. Sie bestimmt die Größe der Teile für die progressive Anzeige.

Text- und Strichgrafiken komprimieren

Wendet die ZIP-Komprimierung auf Text und Strichgrafiken in der Datei an. Bei dieser Methode treten keine Verluste bei Details und Qualität auf.

Marken- und Anschnittoptionen für das PDF-Format

Der Anschnitt ist der Bereich des Bildmaterial, der außerhalb des Begrenzungsrahmens des zu druckenden Bereichs bzw. außerhalb der Anschnitt- und Objektschnittmarken liegt. Sie können Ihr Bildmaterial mit einem Anschnitt erstellen, um sicherzustellen, dass die Druckfarbe nach dem Zuschneiden bis zur Kante der Seite reicht oder dass ein Bild in einen vorgegebenen Platzhalterrahmen in ein Dokument eingepasst werden kann.

Im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ können Sie im Bereich „Marken und Anschnitt“ die Größe des Anschnitts sowie verschiedene Druckermarken für die Datei festlegen.

Alle Druckermarken

Bei Auswahl dieser Option werden alle Druckermarken (Objektschnittmarken, Passermarken, Farbkontrollstreifen und Seiteninformationen) in der PDF-Datei aktiviert.

Druckmarkentyp

Mit dieser Option können Sie festlegen, ob Druckmarken für lateinische Schriften („Roman“) oder japanische Druckmarken für Seiten mit asiatischen Schriftzeichen („Japanisch“) verwendet werden sollen.

Objektschnittmarken

Bei Auswahl dieser Option werden an allen Ecken des Objektschnittmarkenbereichs Marken zur Anzeige der PDF-Objektschnittmarkenbegrenzung gesetzt.

Stärke der Objektschnittmarke

Mit dieser Option wird die Linienstärke der Objektschnittmarken festgelegt.

Passermarken

Bei Auswahl dieser Option werden um die Zeichenfläche herum Marken gesetzt, anhand derer die verschiedenen Farbseparationen in einem Farbdokument ausgerichtet werden können.

Versatz

Mit dieser Option wird der Abstand aller Druckmarken von der Kante der Zeichenfläche festgelegt. Die Objektschnittmarken befinden sich an der Kante des Bereichs, der als Abstand festgelegt wurde.

Farbkontrollstreifen

Bei Auswahl dieser Option wird für jede Prozess- und Volltonfarbe ein kleines farbiges Quadrat eingefügt. Volltonfarben, die in Prozessfarben konvertiert wurden, werden als Prozessfarben dargestellt. Anhand dieser Marken passen Druckereien die Tintenintensität der Druckmaschine an.

Seiteninformationen

Bei Auswahl dieser Option werden Seiteninformationen außerhalb der Zeichenfläche der Seite platziert. Zu den Seiteninformationen gehören der Dateiname, die Seitenzahl, das aktuelle Datum und die Uhrzeit sowie der Name der Farbseparation.

Anschnitteinstellungen des Dokuments verwenden

Verwendet die Anschnitteinstellungen des Dokuments statt der Anschnitteinstellungen dieses Dialogfelds.

Anschnitt oben/unten/links/rechts

Mit diesen Optionen wird der Anschnitt für das Bildmaterial festgelegt. Wenn die Schaltfläche  ausgewählt ist, werden alle vier Werte proportional geändert, sobald einer der Werte bearbeitet wird.

Farbmanagement- und PDF/X-Optionen für das PDF-Format

Im Dialogfeld „Adobe PDF-Optionen“ können Sie im Bereich „Ausgabe“ folgende Optionen festlegen. Die Ausgabeoptionen interagieren unterschiedlich, je nachdem, ob das Farbmanagement aktiviert oder deaktiviert ist und welcher PDF-Standard ausgewählt ist.

Farbumwandlung

Mit dieser Option wird festgelegt, wie Farbinformationen in der Adobe PDF-Datei dargestellt werden. Wenn Sie farbige Objekte in RGB oder CMYK umwandeln, wählen Sie auch ein Zielprofil aus dem Popup-Menü aus. Alle Volltonfarbinformationen bleiben bei der Farbumwandlung erhalten. Nur die Prozessfarbenäquivalente werden in den gewählten Farbraum umgewandelt.

Keine Umwandlung

Erhält die Farbdaten im gegenwärtigen Zustand. Dies ist die Standardeinstellung, wenn PDF/X-3 aktiviert ist.

In Zielprofil konvertieren (Werte erhalten)

Behält die Farbnummern für Inhalt ohne Tags im selben Farbraum des Zielprofils bei (das Zielprofil wird zugewiesen; es wird nicht in das Zielprofil konvertiert). Alle anderen Inhalte werden in den Zielfarbraum konvertiert. Diese Option ist nicht verfügbar, wenn das Farbmanagement deaktiviert ist. Ob das Profil einbezogen wird oder nicht, hängt von der Richtlinie „Berücksichtigung der Profile“ ab.

In Zielprofil konvertieren

Konvertiert alle Farben in das als Ziel ausgewählte Profil. Ob das Profil einbezogen wird oder nicht, hängt von der Richtlinie „Berücksichtigung der Profile“ ab.

Hinweis: Wenn „In Zielprofil konvertieren“ ausgewählt ist und das Zielprofil nicht mit dem Dokumentprofil übereinstimmt, wird neben der Option ein Warnsymbol angezeigt.

Ziel

Diese Option legt den Farbumfang des endgültigen RGB- oder CMYK-Ausgabegeräts, z. B. eines Bildschirms oder SWOP-Geräts, fest. Die Farbdaten des Dokuments (definiert durch das im Dialogfeld „Farbeinstellungen“ unter „Arbeitsfarbräume“ gewählte Quellprofil) werden in Illustrator anhand dieses Profils in den Farbraum des Zielausgabegeräts umgewandelt.

Berücksichtigung der Profile

Bestimmt, ob ein Farbprofil in die Datei einbezogen wird.

Name des Ausgabemethodenprofils

Mit dieser Option werden die für das Dokument ermittelten Druckbedingungen festgelegt. Für die Erstellung von PDF/X-kompatiblen Dateien ist ein Ausgabemethodenprofil erforderlich. Dieses Menü ist nur verfügbar, wenn im Dialogfeld „Adobe PDF speichern“ ein PDF/X-Standard (oder eine Vorgabe) ausgewählt wurde. Welche Optionen verfügbar sind, ist davon abhängig, ob das Farbmanagement aktiviert oder deaktiviert ist. Bei deaktiviertem Farbmanagement führt das Menü z. B. verfügbare Druckerprofile auf. Bei eingeschaltetem Farbmanagement führt das Menü zusätzlich zu weiteren vordefinierten Druckerprofilen dasselbe Profil unter „Zielprofil“ auf (vorausgesetzt, es handelt sich um ein CMYK-Ausgabegerät).

Ausgabebedingung Name

Beschreibt die vorgesehene Ausgabebedingung. Dieser Eintrag kann für den vorgesehenen Empfänger des PDF-Dokuments hilfreich sein.

Kennung der Ausgabebedingung

Hinweis auf weitere Informationen zur vorgesehenen Ausgabebedingung. Bei Druckbedingungen, die in der ICC-Registrierung enthalten sind, wird die Kennung automatisch eingegeben.

Registrierung

Gibt die Webadresse für weitere Informationen zur Registrierung an. Für ICC-Registrierungsnamen wird die URL automatisch eingegeben.

Als überfüllt markieren

Zeigt den Status der Überfüllung im Dokument an. Für die PDF/X-Kompatibilität kann entweder der Wert „Wahr“ (ausgewählt) oder „Falsch“ (nicht ausgewählt) festgelegt werden. Wenn ein Dokument die Anforderungen nicht erfüllt, ist die Überprüfung auf PDF/X-Kompatibilität nicht erfolgreich.

Schrift- und Reduzierungsoptionen für das PDF-Format

Im Abschnitt „Erweitert“ des Dialogfelds „Adobe PDF-Optionen“ können Sie folgende Optionen festlegen:

Subset-Schriften, wenn Prozentsatz der Zeichen kleiner ist als

Legt fest, wann die gesamte Schriftart (nicht nur die im Dokument verwendeten Zeichen) eingebettet wird. Diese Entscheidung wird davon abhängig gemacht, wie viele Zeichen der Schrift im Dokument verwendet werden. Wenn eine Schrift z. B. 1000 Zeichen enthält, im Dokument aber nur 10 Zeichen davon verwendet werden, ist es u. U. sinnvoller, die Schrift nicht einzubetten, um die Dateigröße gering zu halten.

Überdrucken

Mit dieser Option können Sie festlegen, wie überlappende Farben, für die Überdrucken festgelegt wurde, gespeichert werden sollen. Sie können das Überdrucken beibehalten oder löschen. Wenn für die Option „Kompatibilität“ (oben im Dialogfeld) die Einstellung „Acrobat 4 (PDF 1.3)“ ausgewählt wurde, kann das Überdrucken auch durch Reduzieren des Bildmaterials simuliert werden.

Vorgabe

Wenn für die Option „Kompatibilität“ (oben im Dialogfeld) die Einstellung „Acrobat 4 (PDF 1.3)“ ausgewählt wurde und das Bildmaterial Transparenz enthält, können Sie eine Vorgabe für die Transparenzreduzierung auswählen oder entsprechende Optionen festlegen. Sie können auch auf die Schaltfläche „Benutzerdefiniert“ klicken, um die Transparenzreduzierungseinstellungen anzupassen.

Hinweis:

Bei den Formaten „Acrobat 5 (PDF 1.4)“, „Acrobat 6 (PDF 1.5)“ und „Acrobat 7 (PDF 1.6)“ wird Transparenz im Bildmaterial automatisch beibehalten. Deshalb sind bei Auswahl dieser Einstellungen für die Option „Kompatibilität“ die Optionen „Vorgabe“ und „Benutzerdefiniert“ nicht verfügbar.

Festlegen von Sicherheitsoptionen für PDF-Dateien

Beim Speichern als PDF-Datei können Sie Kennwortschutz und Sicherheitsbeschränkungen hinzufügen. Dadurch können Sie nicht nur steuern, wer die Datei öffnen kann, sondern auch, wer Inhalte kopieren oder entnehmen und das Dokument drucken kann.

Für eine PDF-Datei kann ein Kennwort zum Öffnen eines Dokuments (Kennwort zum Öffnen des Dokuments) und zum Ändern der Sicherheitseinstellungen (Berechtigungskennwort) festgelegt werden. Wenn Sie für eine Datei Sicherheitsbeschränkungen festlegen, sollten Sie beide Kennwörter einrichten, da andernfalls jeder Benutzer, der die Datei öffnet, die Beschränkungen aufheben kann. Wird eine Datei mit einem Berechtigungskennwort geöffnet, werden die Zugriffsbeschränkungen vorübergehend deaktiviert.

Bei kennwortgeschützten PDF-Dateien wird das RC4-Sicherheitsverfahren der RSA Corporation verwendet. Je nach Kompatibilitätseinstellung (in der Kategorie „Allgemein“) ist die Verschlüsselungsstufe hoch oder niedrig.

Hinweis:

Kennwörter und Sicherheitseinstellungen werden von Adobe PDF-Vorgaben nicht unterstützt. Wenn Sie Kennwörter und Sicherheitseinstellungen im Dialogfeld „Adobe PDF exportieren“ auswählen und dann auf „Vorgabe speichern“ klicken, werden die Kennwörter und Sicherheitseinstellungen nicht übernommen.

Sicherheitsoptionen

Sie können die folgenden Optionen festlegen, wenn Sie eine PDF-Datei erstellen oder wenn Sie einen Kennwortschutz auf die PDF-Datei anwenden. Welche Optionen jeweils zur Verfügung stehen, hängt von den Kompatibilitätseinstellungen ab. Für PDF/X-Standards oder -Vorgaben sind keine Sicherheitsoptionen verfügbar.

Kompatibilität

Legt die Art der Verschlüsselung fest, die zum Öffnen eines kennwortgeschützten Dokuments erforderlich ist. Bei „Acrobat 6.0 und höher“ können Sie Metadaten zum Durchsuchen aktivieren.

Denken Sie daran, dass alle Benutzer, die eine frühere Version von Acrobat verwenden, PDF-Dokumente mit einer höheren Kompatibilitätseinstellung nicht öffnen können. Wenn Sie beispielsweise die Option „Acrobat 8.0“ auswählen, kann das Dokument nicht mit Acrobat 6.0 oder älteren Versionen geöffnet werden.

Zum Öffnen des Dokuments muss ein Kennwort eingegeben werden

Wählen Sie diese Option aus, wenn Benutzer beim Öffnen das von Ihnen festgelegte Kennwort eingeben sollen.

Kennwort zum Öffnen des Dokuments

Legen Sie ein Kennwort fest, das Benutzer zum Öffnen der PDF-Datei eingeben müssen.

Hinweis: Wenn Sie ein Kennwort vergessen, kann es nicht aus dem Dokument wiederhergestellt werden. Kennwörter sollten daher separat an einem sicheren Ort gespeichert werden.

Kennwort zum Einschränken von Bearbeitungen der Sicherheits- und Zugriffseinstellungen

Es wird der Zugriff auf die Sicherheitseinstellungen von PDF-Dateien beschränkt. Wenn die Datei in Adobe Acrobat geöffnet wird, kann der Benutzer die Datei anzeigen. Zum Ändern der Sicherheits- und Berechtigungseinstellungen der Datei muss aber das festgelegte Berechtigungskennwort eingegeben werden. Wenn die Datei in Illustrator, Photoshop oder InDesign geöffnet wird, muss der Benutzer das Berechtigungskennwort eingeben, da es in diesen Programmen nicht möglich ist, die Datei in einem reinen Anzeigemodus zu öffnen.

Berechtigungskennwort

Legen Sie ein Kennwort fest, das zum Ändern der Berechtigungseinstellungen erforderlich ist. Diese Option ist erst nach Auswahl der vorherigen Option verfügbar.

Zulässiges Drucken

Mit dieser Option können Sie die Berechtigung des Benutzers zum Drucken des PDF-Dokuments festlegen.

Ohne

Verhindert, dass Benutzer das Dokument drucken können.

Geringe Auflösung (150 dpi)

Benutzer können das Dokument mit einer Auflösung von maximal 150 dpi drucken. Der Druckvorgang kann länger dauern, weil jede Seite als Bitmap-Bild gedruckt wird. Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie unter „Kompatibilität“ die Option „Acrobat 5 (PDF 1.4)“ oder höher ausgewählt haben.

Hohe Auflösung

Ermöglicht dem Benutzer das Drucken mit einer beliebigen Auflösung. Dabei wird eine hochwertige Vektorausgabe an PostScript-Drucker oder andere Drucker geleitet, die erweiterte Druckfunktionen für eine hohe Qualität unterstützen.

Zulässige Änderungen

Mit dieser Option können Sie festlegen, welche Bearbeitungsfunktionen für das PDF-Dokument zulässig sind.

Ohne

Der Benutzer kann keine der im Menü „Zulässige Änderungen“ genannten Änderungen am Dokument vornehmen, z. B. Formularfelder ausfüllen und Kommentare hinzufügen.

Einfügen, Löschen und Drehen von Seiten

Ermöglicht es dem Benutzer, Seiten einzufügen, zu löschen oder zu drehen und Lesezeichen und Miniaturen zu erstellen. Diese Option ist nur für eine hohe Verschlüsselung (128-Bit-RC4 oder AES) verfügbar.

Ausfüllen von Formularfeldern und Unterschreiben

Wenn diese Option aktiviert ist, können Benutzer Formulare ausfüllen und digitale Unterschriften hinzufügen, ohne aber Kommentare hinzufügen oder Formularfelder erstellen zu dürfen. Diese Option ist nur für eine hohe Verschlüsselung (128-Bit-RC4 oder AES) verfügbar.

Kommentare, Ausfüllen von Formularfeldern und Unterschreiben

Wenn diese Option aktiviert ist, können Benutzer Kommentare und digitale Unterschriften hinzufügen und Formulare ausfüllen. Diese Option gestattet es den Benutzern nicht, Seitenobjekte zu verschieben oder Formularfelder zu erstellen.

Alles außer Entnehmen von Seiten

Wenn diese Option aktiviert ist, können Benutzer das Dokument bearbeiten, Formularfelder erstellen und ausfüllen sowie Kommentare und digitale Unterschriften hinzufügen.

Kopieren von Text, Bildern und anderem Inhalt zulassen

Benutzer können den Inhalt der PDF-Datei auswählen und kopieren.

Textzugriff für Bildschirmlesehilfen für Sehbehinderte aktivieren

Benutzer mit Seheinschränkungen können das Dokument mit Hilfe von Bildschirmlesehilfen lesen, das Kopieren und Entnehmen von Dokumentinhalten ist jedoch nicht möglich. Diese Option ist nur für eine hohe Verschlüsselung (128-Bit-RC4 oder AES) verfügbar.

Reines Textformat für Metadaten aktivieren

Bei Auswahl dieser Option kann der Benutzer Inhalt aus der PDF-Datei kopieren und extrahieren. Diese Option ist nur verfügbar, wenn unter „Kompatibilität“ Acrobat 6 oder höher gewählt wurde. Durch Auswahl dieser Option können Speicher-/Suchsysteme und Suchmaschinen auf die Metadaten zugreifen, die im Dokument gespeichert sind.

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