Exportieren von Text

Sie können einen InDesign-Textabschnitt ganz oder teilweise in Dateiformaten exportieren, die in anderen Anwendungen geöffnet werden können. Jeder Textabschnitt in einem Dokument wird in ein separates Dokument exportiert.

Sie können Text in verschiedenen Formaten, die im Dialogfeld „Exportieren“ aufgeführt sind, aus InDesign exportieren. Diese Formate werden von anderen Anwendungen verwendet und behalten je nach Format viele der Schriftspezifikationen, Einzüge und Tabulatoren eines Dokuments bei.

Sie können ganze Abschnitte mit häufig verwendetem Text und häufig eingesetzte Seitenelemente als Textausschnitte (Snippets) speichern.

  1. Klicken Sie mit dem Textwerkzeug  auf den Textabschnitt, den Sie exportieren möchten.
  2. Wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“.
  3. Geben Sie einen Namen und ein Verzeichnis für den exportierten Textabschnitt an und wählen Sie unter „Dateityp“ (Windows) bzw. „Format“ (Mac OS) ein Textdateiformat.

    Wird das Format Ihres Textverarbeitungsprogramms nicht angezeigt, können Sie die Datei in einem Format speichern, das die Anwendung importieren kann (z. B. RTF). Falls das Programm keine anderen InDesign-Exportformate unterstützt, verwenden Sie das Format „Nur Text“. Beachten Sie jedoch, dass beim Export in diesem Format alle Zeichenattribute aus dem Text entfernt werden.

  4. Klicken Sie auf „Speichern“, um den Textabschnitt im gewählten Format zu exportieren.

Um alle Formatierung zu erhalten, verwenden Sie den Adobe InDesign Tagged Text-Exportfilter. Nähere Informationen finden Sie in der Tagged-Text-PDF unter www.adobe.com/go/learn_id_taggedtext_cs5_de (PDF).

Exportieren von Inhalt für das Web

Wenn Sie InDesign-Inhalte im Internet veröffentlichen möchten, haben Sie mehrere Möglichkeiten:

Dreamweaver (XHTML)

Exportieren Sie eine Auswahl oder das gesamte Dokument in ein einfaches, unformatiertes HTML-Dokument. Sie können eine Verknüpfung zu Bildern auf einem Server erstellen oder einen speziellen Ordner für Bilder erstellen. Zum Formatieren der Inhalte für das Internet können Sie einen beliebigen HTML-Editor verwenden, beispielsweise Adobe Dreamweaver®. Siehe Exportieren von Inhalt in Dreamweaver (CS5).

Kopieren und Einfügen

Kopieren Sie Texte oder Bilder aus dem InDesign-Dokument und fügen Sie sie in Ihren HTML-Editor ein.

Adobe PDF

Exportieren Sie ein Dokument in das Adobe PDF-Format und veröffentlichen Sie die Datei im Internet. Das PDF-Dokument kann interaktive Elemente enthalten, z. B. Filme, Audioclips, Schaltflächen und Seitenübergänge. Siehe Dynamische PDF-Dokumente.

Flash (SWF)

Exportieren Sie den Inhalt als SWF-Datei, die unmittelbar mit dem Flash Player oder im Internet angezeigt werden kann. Eine SWF-Datei kann Schaltflächen, Hyperlinks und Seitenübergänge, wie z. B. Wischen, Auflösen und Aufrollen der Seite, enthalten. Siehe Erstellen interaktiver SWF-Dateien (Flash) für das Internet.

Flash (FLA)

Exportieren Sie den Inhalt als FLA-Datei, die mit Adobe Flash Professional bearbeitet werden kann. Siehe Erstellen von FLA-Dateien für das Internet.

Digital Editions (EPUB)

Exportieren Sie ein Dokument oder Buch als umfließbares XHTML-basiertes eBook, das mit dem Reader Adobe Digital Editions kompatibel ist. Siehe Exportieren von Inhalt ins EPUB-Format (CS5).

XML

Bei komplexen Workflows bietet es sich an, die Inhalte aus InDesign in das XML-Format zu exportieren. Anschließend ist der Import in einen HTML-Editor wie Dreamweaver möglich. Siehe Arbeiten mit XML.

Exportieren von Inhalt in Dreamweaver (CS5)

Das Exportieren in XHTML ist eine einfache Möglichkeit, InDesign-Inhalte in eine internetfähige Form zu bringen. Wenn Sie Inhalte als XHTML exportieren, können Sie steuern, wie Text und Bilder exportiert werden. Die Namen von Absatz-, Zeichen-, Objekt-, Tabellen- und Zellenformaten aus InDesign, die auf die exportierten Inhalte angewendet wurden, werden übernommen. Die XHTML-Inhalte werden mit gleichnamigen CSS-Formatklassen gekennzeichnet. Mithilfe von Adobe Dreamweaver oder einem anderen CSS-fähigen HTML-Editor können Sie mühelos Formatierungen und Layouts auf Inhalte anwenden.

Was wird exportiert?

InDesign exportiert alle Textabschnitte, verknüpfte und eingebettete Bilder, SWF-Filmdateien, Fußnoten, Textvariablen (als Text), Aufzählungs- und nummerierte Listen, interne Querverweise sowie auf Text und Webseiten verweisende Hyperlinks. Tabellen werden ebenfalls exportiert, bestimmte Formatierungen, wie z. B. Tabellen- und Zellkonturen, werden jedoch nicht exportiert. Tabellen erhalten eindeutige IDs, sodass sie in Dreamweaver als Spry-Datensätze referenziert werden können.

Was wird nicht exportiert?

InDesign exportiert keine von Ihnen gezeichneten Objekte (wie z. B. Rechtecke, Ovale und Polygone), keine Filmdateien (abgesehen von SWF-Dateien), Hyperlinks (abgesehen von Hyperlinks, die auf Webseiten und Textanker im Dokument verweisen), eingefügten Objekte (einschließlich eingefügten Illustrator Bildern), keinen in Pfade konvertierten Text, keine XML-Tags, Bücher, Lesezeichen, SING-Glyphen, Seitenübergänge, Indexmarken, Objekte auf der Montagefläche, die nicht ausgewählt wurden und die Seite nicht berühren, oder Musterseitenobjekte (es sei denn, diese wurden überschrieben oder vor dem Export ausgewählt).

  1. Wenn Sie nicht das gesamte Dokument exportieren möchten, wählen Sie die zu exportierenden Textrahmen, Textbereiche, Tabellenzellen oder Grafiken aus.
  2. Wählen Sie „Datei“ > „Exportieren in“ > „Dreamweaver“.
  3. Geben Sie einen Namen und Speicherort für das HTML-Dokument an und klicken Sie auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).
  4. Legen Sie im Dialogfeld „XHTML-Exportoptionen“ in den Bereichen „Allgemein“, „Bilder“ und „Erweitert“ die gewünschten Optionen fest und klicken Sie dann auf „Exportieren“.

Ein Dokument mit dem angegebenen Namen und der Erweiterung .html (z. B. „Newsletter.html“) wird erstellt. Sofern angegeben, wird an demselben Speicherort auch ein Unterordner mit Bildern für das Web angelegt (z. B. „Newsletter-web-images“).

XHTML-Exportoptionen

Legen Sie im Dialogfeld „XHTML“ („Datei“ > „Exportieren in“ > „Dreamweaver“) die folgenden Optionen fest.

Allgemeine Optionen

Der Bereich „Allgemein“ enthält die folgenden Optionen:

Exportieren

Legt fest, ob nur die ausgewählten Objekte oder das gesamte Dokument exportiert werden sollen. Wenn ein Textrahmen ausgewählt ist, wird der gesamte Textabschnitt einschließlich Übersatztext exportiert.

Wenn die Option „Dokument“ ausgewählt ist, werden alle Seitenobjekte von allen Druckbögen exportiert, ausgenommen Musterseitenobjekte, die nicht übergangen wurden, und Seitenobjekte auf ausgeblendeten Ebenen. XML-Tags sowie generierte Indizes und Inhaltsverzeichnisse werden ebenfalls ignoriert.

Aufzählungszeichen

Wählen Sie „Nicht sortierten Listen zuordnen“, wenn Sie Absätze mit Aufzählungszeichen in Listenelemente konvertieren möchten, die in HTML mit dem Tag <ul> formiert sind. Wählen Sie „In Text umwandeln“, wenn Sie Aufzählungszeichen unter Verwendung des Tags <p> als Text formatieren möchten.

Sortieren

Verwenden Sie die Seitenabfolge oder XML-Struktur, um die Lesereihenfolge der Seitenobjekte zu bestimmen.

Wenn „Auf Seitenlayout basieren“ ausgewählt ist, bestimmt InDesign die Lesereihenfolge der Seitenobjekte, standardmäßig von links nach rechts und von oben nach unten. Manchmal werden die Design-Elemente nicht in der gewünschten Lesereihenfolge angezeigt – dies kann insbesondere bei komplexen Dokumenten mit mehreren Spalten vorkommen. Mit Dreamweaver können Sie Inhalte neu anordnen und formatieren.

Wenn „Auf Seitenlayout basieren“ ausgewählt ist, bestimmt InDesign die Lesereihenfolge von Seitenobjekten anhand der Bindung des Dokuments (von links nach rechts oder von rechts nach links). Manchmal werden die exportierten Design-Elemente nicht in der gewünschten Lesereihenfolge angezeigt – dies kann insbesondere bei komplexen Dokumenten mit mehreren Spalten vorkommen. Mit Dreamweaver können Sie Inhalte neu anordnen und formatieren.

Wenn „Wie XML-Struktur“ ausgewählt ist, werden die Reihenfolge des exportierten Inhalts und der zu exportierende Inhalt über das XML-Strukturbedienfeld festgelegt. Wenn der Inhalt bereits über Tags verfügt, können Sie die Tags im XML-Strukturbedienfeld ziehen, um die XHTML-Exportreihenfolge festzulegen. Wenn der Inhalt über keine Tags verfügt, können Sie im Menü des Strukturbedienfelds die Option „Objekte ohne Tags hinzufügen“ auswählen, um Tags zu erstellen, deren Reihenfolge Sie neu sortieren können. Wenn ein Objekt nicht beim Export berücksichtigt werden soll, können Sie das Tag im XML-Strukturbedienfeld löschen. (Wenn Sie ein Tag löschen, wird nicht der Inhalt aus der INDD-Datei gelöscht.) Siehe Festlegen von Tags für Seitenobjekte.

Nummerierung

Bestimmt, wie Nummern in der HTML-Datei konvertiert werden.

Sortierten Listen zuordnen

Konvertiert nummerierte Listen in Listenelemente, die in HTML mit dem Tag <ol> formatiert sind.

Statisch sortierten Listen zuordnen

Konvertiert nummerierte Listen in Listenelemente, weist jedoch basierend auf der aktuellen Nummer des Absatzes in InDesign ein Attribut <value> zu.

In Text konvertieren

Konvertiert nummerierte Listen in Absätze, die mit der aktuellen Absatznummer als Text beginnen.

Bildoptionen

Legen Sie über das Menü „Bilder kopieren“ fest, wie Bilder in HTML exportiert werden.

Original

Exportiert das Originalbild in den Unterordner für Web-Bilder. Wenn Sie diese Option wählen, werden alle anderen Optionen abgeblendet.

Optimiert

Ermöglicht das Ändern von Einstellungen, um die Art und Weise des Bildexports festzulegen.

Formatiert

Behält InDesign-Formatierungen wie Drehungen oder Skalierungen bei Web-Bildern so weit wie möglich bei.

Bildumwandlung

Lässt Sie wählen, ob die optimierten Bilder im Dokument in das GIF- oder JPEG-Format umgewandelt werden. Wählen Sie „Automatisch“, wenn in InDesign automatisch entschieden werden soll, welches Format jeweils verwendet wird.

GIF-Optionen (Palette)

Lässt Sie steuern, wie Farben beim Optimieren von GIF-Dateien in InDesign gehandhabt werden. Das GIF-Format hat eine reduzierte Farbpalette mit maximal 256 Farben.

Wählen Sie „Flexibel (ohne Dithering)“, um eine Farbpalette anhand einer repräsentativen Auswahl von Farben in der Grafik zu erstellen, und zwar ohne das so genannte Dithering (Mischen kleiner Farbpunkte zur Simulation zusätzlicher Farben). Wählen Sie „Web“, um eine Palette websicherer Farben zu erstellen, die eine Teilmenge der Windows- und Mac OS-Systemfarben bilden. Wählen Sie „System (Win)“ bzw. „System (Mac)“, um anhand der integrierten Farbpalette des Systems eine Palette zu erstellen. Bei Auswahl dieser Option kann es zu unerwarteten Ergebnissen kommen.

JPEG-Optionen (Bildqualität)

Bestimmt, wie bei jedem erstellten JPEG-Bild zwischen Komprimierung (für kleinere Dateien) und Bildqualität abgewogen wird. Mit „Niedrig“ erstellen Sie kleine Dateien mit geringer Bildqualität.

JPEG-Optionen (Formatmethode)

Bestimmt, wie schnell JPEG-Grafiken angezeigt werden, wenn die Datei, die das Bild enthält, im Web geöffnet wird. Mit „Progressiv“ werden JPEG-Bilder beim Laden in einem Web-Browser allmählich und mit zunehmender Detailschärfe angezeigt. (Mit dieser Option erstellte Dateien sind etwas größer und benötigen bei der Anzeige mehr Arbeitsspeicher.) Wählen Sie „Standard“, damit jede JPEG-Datei erst nach dem vollständigen Laden angezeigt wird; vorher ist ein Platzhalter zu sehen.

Mit Serverpfad verknüpfen

Wenn Sie diese Option wählen, werden Bilder nicht in einen Unterordner exportiert. Sie haben stattdessen die Möglichkeit, eine lokale URL (wie images/) einzugeben, die vor die Bilddatei gesetzt wird. Im HTML-Code zeigt das Link-Attribut den von Ihnen festgelegten Pfad und die Erweiterung an. Diese Option ist besonders effektiv, wenn Sie Bilder selbst in webkompatible Bilder konvertieren.

Hinweis:

Der von Ihnen angegebene Pfad wird in InDesign nicht auf Java™-Skripte, externe CSS-Stile oder Bildordner überprüft, daher sollten Sie Pfade mit Dreamweaver prüfen.

Erweiterte Optionen

Legen Sie im Bereich „Erweitert“ CSS- und JavaScript-Optionen fest.

CSS-Optionen

Cascading Style Sheets (CSS) sind gesammelte Formatierungsregeln, die das Aussehen einer Webseite bestimmen. Wenn Sie eine Seite unter Verwendung von CSS formatieren, trennen Sie den Inhalt von der Darstellung. Der Inhalt Ihrer Seite – also der HTML-Code – befindet sich in der HTML-Datei selbst. Die CSS-Regeln, aus denen sich die Präsentation des Codes ableitet, befinden sich in einer anderen Datei (in einem externen Stylesheet) oder im HTML-Dokument (normalerweise im Head-Abschnitt). Sie können beispielsweise unterschiedliche Schriftgrade für ausgewählten Text festlegen und mit CSS das Format und die Positionierung von Blockelementen auf einer Webseite steuern.

Eingebettetes CSS

Wenn Sie in XHTML exportieren, können Sie eine Liste von CSS-Stilen erstellen, die im Head-Abschnitt der HTML-Datei mit Deklarationen (Attributen) aufgeführt wird.

Wenn „Formatdefinitionen berücksichtigen“ ausgewählt ist, versucht InDesign, entsprechende CSS-Äquivalente für die Attribute der InDesign-Textformatierung zu finden. Wenn diese Option deaktiviert ist, enthält die HTML-Datei leere Deklarationen. Sie können diese Deklarationen später in Dreamweaver bearbeiten.

Wenn „Lokale Abweichungen beibehalten“ ausgewählt ist, werden lokale Formatierungen, wie Kursiv oder Fett, berücksichtigt.

Kein CSS

Wenn Sie diese Option auswählen, wird der CSS-Abschnitt aus der HTML-Datei übersprungen.

Externe CSS-Datei

Geben Sie die URL des vorhandenen CSS-Stylesheets an. Normalerweise handelt es sich dabei um eine relative URL wie „/styles/style.css“. In InDesign wird nicht überprüft, ob das CSS vorhanden oder gültig ist, daher sollten Sie die Einstellungen zu einem externen CSS mit Dreamweaver prüfen.

JavaScript-Optionen

Wählen Sie „Mit externer JavaScript-Datei verknüpfen“, um ein JavaScript auszuführen, wenn die HTML-Seite geöffnet wird. Geben Sie die URL des JavaScripts an (in der Regel handelt es sich um eine relative URL). In InDesign wird nicht überprüft, ob das JavaScript vorhanden oder gültig ist.

Exportieren von Inhalt ins EPUB-Format (CS5)

Sie können ein Dokument oder Buch als umfließbares eBook im EPUB-Format exportieren, das mit dem Leseprogramm Adobe Digital Editions kompatibel ist.

  1. Um ein Dokument zu exportieren, öffnen Sie es und wählen Sie „Datei“ > „Exportieren in“ > „EPUB“.
  2. Geben Sie einen Namen und ein Verzeichnis an und klicken Sie dann auf „Speichern“ (Windows) bzw. „Sichern“ (Mac OS).
  3. Legen Sie im Dialogfeld „Digital Editions-Exportoptionen“ in den Bereichen „Allgemein“, „Bilder“ und „Inhalt“ die gewünschten Optionen fest und klicken Sie dann auf „Exportieren“.

InDesign erstellt eine einzelne .epub-Datei mit XHTML-basierten Inhalt. Die exportierte Datei enthält ein JPEG-Miniaturbild von der ersten Seite des angegebenen Dokuments (bzw. des Formatquellendokuments, wenn ein Buch ausgewählt wurde). Dieses Miniaturbild dient als Abbildung des Buches in der Bibliotheksansicht von Digital Editions Reader. Um die Datei anzeigen zu können, benötigen Sie die Software „Digital Editions“, die Sie kostenlos von der Adobe-Website herunterladen können.

Hinweis:

Die .epub-Datei ist im Grunde genommen eine .zip-Datei. Um den Inhalt der .epub-Datei anzuzeigen und zu bearbeiten, ändern Sie die Erweiterung .epub in .zip und extrahieren Sie dann den Inhalt. Dies ist vor allem zum Bearbeiten der CSS-Datei nützlich.

EPUB-Ressourcen

Eine Liste der EPUB-Artikel und -Ressourcen finden Sie unter www.adobe.com/go/learn_id_epub_de.

Weitere Informationen zum EPUB-Format finden Sie unter www.idpf.org.

Der Digital Editions Reader kann kostenlos von www.adobe.com/de/products/digital-editions.html heruntergeladen werden.

Informationen zu Digital Editions finden Sie im Blog Digital Editions.

Allgemeine Exportoptionen von Digital Editions

Im Bereich „Allgemein“ des Dialogfelds „Digital Editions-Exportoptionen“ finden Sie die nachstehend aufgeführten Optionen.

Dokumentmetadaten einbeziehen

Die Metadaten aus dem Dokument (bzw. aus dem Format-Quelldokument, wenn ein Buch ausgewählt wurde) werden in die exportierte Datei einbezogen.

Verlagseintrag hinzufügen

Legen Sie die Verlegerinformationen fest, die in den Metadaten des eBook aufgelistet werden. Es empfiehlt sich, eine URL für den Verleger anzugeben, damit Kunden, die das eBook erhalten, dessen Website besuchen und das eBook erwerben können.

Eindeutige Kennung

Für jedes EPUB-Dokument ist eine eindeutige Kennung erforderlich. Sie können das Attribut der eindeutigen Kennung festlegen. Wenn Sie das Feld leer lassen, wird automatisch eine eindeutige Kennung erstellt.

Lesereihenfolge

Wenn Sie „Auf Seitenlayout basieren“ auswählen, wird die Lesereihenfolge der Seitenobjekte im EPUB-Dokument anhand der Positionierung auf der Seite bestimmt. InDesign liest von links nach rechts und von oben nach unten. Wenn Sie die Lesereihenfolge manuell bestimmen möchten, verwenden Sie das XML-Tags-Bedienfeld, um die Seitenelemente mit Tags zu versehen. Wenn Sie „Wie XML-Struktur“ auswählen, bestimmt die Reihenfolge der Tags in der Strukturansicht die Lesereihenfolge. Siehe Festlegen von Tags für Seitenobjekte.

Aufzählungszeichen

Wählen Sie „Nicht sortierten Listen zuordnen“, wenn Sie Absätze mit Aufzählungszeichen in Listenelemente konvertieren möchten, die in HTML mit dem Tag <ul> formiert sind. Wählen Sie „In Text umwandeln“, wenn Sie Aufzählungszeichen unter Verwendung des Tags <p> als Text formatieren möchten.

Nummerierung

Bestimmt, wie Nummern in der HTML-Datei konvertiert werden.

Sortierten Listen zuordnen

Konvertiert nummerierte Listen in Listenelemente, die in HTML mit dem Tag <ol> formatiert sind.

Statisch sortierten Listen zuordnen

Konvertiert nummerierte Listen in Listenelemente, weist jedoch basierend auf der aktuellen Nummer des Absatzes in InDesign ein Attribut <value> zu.

In Text konvertieren

Konvertiert nummerierte Listen in Absätze, die mit der aktuellen Absatznummer als Text beginnen.

eBook nach Export anzeigen

Startet Adobe Digital Editions Reader, sofern vorhanden. Es wird eine Warnmeldung angezeigt, wenn auf Ihrem System kein Reader zum Anzeigen von .epub-Dokumenten konfiguriert ist.

Bildoptionen von Digital Editions

Im Bereich „Bilder“ des Dialogfelds „Digital Editions-Exportoptionen“ finden Sie die nachstehend aufgeführten Optionen. Legen Sie über das Menü „Bildumwandlung“ fest, wie Bilder in HTML exportiert werden.

Formatiert

Behält InDesign-Formatierungen wie Drehungen oder Skalierungen bei Web-Bildern so weit wie möglich bei.

Bildumwandlung

Lässt Sie wählen, ob die optimierten Bilder im Dokument in das GIF- oder JPEG-Format umgewandelt werden. Wählen Sie „Automatisch“, wenn in InDesign automatisch entschieden werden soll, welches Format jeweils verwendet wird.

GIF-Optionen (Palette)

Lässt Sie steuern, wie Farben beim Optimieren von GIF-Dateien in InDesign gehandhabt werden. Das GIF-Format hat eine reduzierte Farbpalette mit maximal 256 Farben.

Wählen Sie „Flexibel (ohne Dithering)“, um eine Farbpalette anhand einer repräsentativen Auswahl von Farben in der Grafik zu erstellen, und zwar ohne das so genannte Dithering (Mischen kleiner Farbpunkte zur Simulation zusätzlicher Farben). Wählen Sie „Web“, um eine Palette websicherer Farben zu erstellen, die eine Teilmenge der Windows- und Mac OS-Systemfarben bilden. Wählen Sie „System (Win)“ bzw. „System (Mac)“, um anhand der integrierten Farbpalette des Systems eine Palette zu erstellen. Bei Auswahl dieser Option kann es zu unerwarteten Ergebnissen kommen.

Wählen Sie „Interlace“ aus, um ein Bild, das langsam geladen wird, stufenweise darstellen zu lassen, indem die fehlenden Zeilen gefüllt werden. Wenn diese Option nicht ausgewählt ist, wird das Bild verschwommen dargestellt und wird langsam klarer, bis das Bild die vollständige Auflösung erreicht.

JPEG-Optionen (Bildqualität)

Bestimmt, wie bei jedem erstellten JPEG-Bild zwischen Komprimierung (für kleinere Dateien) und Bildqualität abgewogen wird. Mit „Niedrig“ erstellen Sie kleine Dateien mit geringer Bildqualität.

JPEG-Optionen (Formatmethode)

Bestimmt, wie schnell JPEG-Grafiken angezeigt werden, wenn die Datei, die das Bild enthält, im Web geöffnet wird. Mit „Progressiv“ werden JPEG-Bilder beim Laden in einem Web-Browser allmählich und mit zunehmender Detailschärfe angezeigt. (Mit dieser Option erstellte Dateien sind etwas größer und benötigen bei der Anzeige mehr Arbeitsspeicher.) Wählen Sie „Standard“, damit jede JPEG-Datei erst nach dem vollständigen Laden angezeigt wird; vorher ist ein Platzhalter zu sehen.

Inhaltsoptionen von Digital Editions

Im Bereich „Inhalt“ des Dialogfelds „Digital Editions-Exportoptionen“ finden Sie die nachstehend aufgeführten Optionen.

Format für EPUB-Inhalt

Legen Sie fest, ob Sie das Format XHTML oder DTBook verwenden möchten.

Einträge aus InDesign und Inhaltsverzeichnis einschließen

Bei Auswahl dieser Option wird auf der linken Seite des eBook ein Inhaltsverzeichnis generiert. Wählen Sie aus dem Menü „Inhaltsverzeichnisformat“ das gewünschte Inhaltsverzeichnisformat für das eBook aus. Über „Layout“ > „Inhaltsverzeichnisformate“ können Sie ein eigenes Inhaltsverzeichnisformat für Ihr eBook erstellen.

Automatische Einträge für Dokumente unterdrücken

Bei Auswahl dieser Option wird verhindert, dass die Dokumentnamen im Inhaltsverzeichnis des eBook aufgelistet werden. Dies ist vor allem dann nützlich, wenn Sie ein eBook aus einem Buch erstellen.

Einträge der ersten Ebene als Kapitelwechsel verwenden

Wählen Sie diese Option, um das eBook in mehrere Dateien zu teilen, wobei jede Datei mit dem Inhaltsverzeichniseintrag der ersten Ebene beginnt. Wenn die Inhaltsdatei größer als 260 KB ist, beginnt ein neues Kapitel am Anfang eines Absatzes zwischen Einträgen der ersten Ebene, um zu verhindern dass eine Größe von 300 KB überschritten wird.

CSS generieren

Cascading Style Sheets (CSS) sind gesammelte Formatierungsregeln, die das Aussehen einer Webseite bestimmen. Wenn Sie eine Seite unter Verwendung von CSS formatieren, trennen Sie den Inhalt von der Darstellung.

Formatdefinitionen berücksichtigen

Wenn Sie den Inhalt als EPUB exportieren, können Sie eine Liste mit CSS-Stilen erstellen, die bearbeitet werden kann.

Lokale Abweichungen beibehalten

Wenn diese ausgewählt ist, werden lokale Formatierungen, wie Kursiv oder Fett, berücksichtigt.

Einbettbare Schriftarten einbeziehen

Bettet alle Schriftarten in das eBook ein, bei denen dies zulässig ist. In Schriftartdateien legen Einbettungsbits fest, ob die Schriftart eingebettet werden darf oder nicht.

Nur Formatnamen

Wenn Sie diese Option auswählen, werden nur undefinierte Formatnamen im EPUB-Stylesheet berücksichtigt.

Vorhandene CSS-Datei verwenden

Geben Sie die URL des vorhandenen CSS-Stylesheets an. Normalerweise handelt es sich dabei um eine relative URL wie „/styles/style.css“. In InDesign wird nicht überprüft, ob das CSS vorhanden oder gültig ist, daher sollten Sie die CSS-Einstellungen prüfen.

Exportieren von Inhalt in Buzzword

Buzzword ist ein webbasierter Texteditor, mit dem Benutzer Textdateien auf einem Webserver erstellen und speichern können. Wenn Sie einen Textabschnitt in Buzzword exportieren, wird auf dem Buzzword-Server eine Textdatei erstellt.

  1. Wählen Sie Text aus oder platzieren Sie die Einfügemarke in einem Textrahmen, der Teil des Textabschnitts ist, den Sie exportieren möchten.

  2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

    • Wählen Sie in InDesign „Datei“ > „Exportieren in“ > „Buzzword“.

    • In InCopy wählen Sie „Datei“ > „In Buzzword exportieren“.

  3. Wenn Sie nicht bereits bei CS Live angemeldet sind, klicken Sie auf „Anmelden“, geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Kennwort ein und klicken Sie dann erneut auf „Anmelden“.

  4. Geben Sie im Dialogfeld „Textabschnitt in Buzzword exportieren“ den Namen des zu erstellenden Buzzword-Dokuments an und klicken Sie dann auf „OK“.

Das Buzzword-Dokument wird auf Acrobat.com geöffnet. Sie können dann das Dokument in einen anderen Arbeitsbereich verschieben und mit anderen Personen gemeinsam verwenden.

Verwenden der Farbfeldbibliothek „Web“

Zum Lieferumfang von InDesign gehört die Farbfeldbibliothek „Web“. Sie enthält die Farben, die die meisten Webbrowser zur Anzeige von Text und Grafiken in Webseiten verwenden. Die 216 Farben der Bibliothek, die so genannten websicheren Farben, sind über alle Plattformen hinweg konsistent, da es sich bei ihnen um eine Untergruppe der Farben handelt, die Browser sowohl unter Windows als auch unter Mac OS verwenden. Die websicheren Farben in InDesign sind mit den Farben im websicheren Farbbedienfeld von Adobe Photoshop und der websicheren Farbpalette von Adobe Illustrator identisch.

Jede Farbe in der Bibliothek ist nach ihren RGB-Werten benannt. Der Hexadezimalcode jeder Farbe, anhand dessen die Farbe in HTML definiert wird, ist in dem Farbfeld gespeichert.

  1. Wählen Sie im Menü des Farbfeldbedienfelds die Option „Neues Farbfeld“ aus.
  2. Wählen Sie unter „Farbmodus“ die Option „Web“.
  3. Wählen Sie die websichere Farbe aus und klicken Sie auf „OK“.

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