Die Version von Premiere Pro CC aus dem November 2015 bietet Unterstützung für das UltraHD- und das HDR-Format, leistungsstarke Zeitlupenfunktionen, verbesserte Integration mit CC Libraries und Adobe Stock, verbesserte Touch-Funktionen sowie viele weitere Möglichkeiten zum Erstellen beeindruckender Videoinhalte. 

Option „Optischer Fluss“ für Zeit-Verzerrungen und Geschwindigkeit/Dauer.

Die Technologie „Optischer Fluss“ interpoliert neue Zwischenframes für die Zeit-Neuzuordnung, sodass optisch ansprechendere und Zeitlupen aus herkömmlichem Filmmaterial erstellt werden können. Die neue Option „Optischer Fluss“ ist jetzt zusätzlich zu den zwei bisherigen Optionen verfügbar: „Frame-Sampling“ und „Frame-Überblendung“.

Option „Optischer Fluss“ für Zeit-Verzerrungen und Geschwindigkeit/Dauer.

Alle drei Optionen sind jetzt in folgenden Bereichen verfügbar:

  • Menüelement „Clip“ > „Video-Optionen“ > „Zeit-Interpolation“
  • Dialogfeld „Clip-Geschwindigkeit/-Dauer“
  • Kontextmenü „Clip“

Außerdem können Sie Frames für den Export in eine andere Framerate interpolieren, indem Sie im Dialogfeld „Exporteinstellungen“ die Option „Optischer Fluss“ auswählen.

Weitere Informationen finden Sie unter Ändern der Dauer und Geschwindigkeit von Clips.

Creative Cloud Libraries-Unterstützung für Adobe Stock

Premiere Pro unterstützt jetzt Adobe Stock-Videos. Ein neuer Elementtyp, „Videos“, wurde dem Bedienfeld „Libraries“ hinzugefügt. Aus dem Bedienfeld „Libraries“ können Sie zur Adobe Stock-Website wechseln und dort nach Videos suchen und diese herunterladen.

Creative Cloud Libraries-Unterstützung für Adobe Stock

Wenn Sie in dieser Version ein Element (Bild oder Video) kaufen, nachdem Sie es ausprobiert haben, müssen Sie das Bild in Sequenzen, in denen Sie das Element bearbeitet haben, nicht ersetzen. Der Originalinhalt in voller Auflösung ohne Wasserzeichen wird automatisch im Projektfenster und in jeder Sequenz ersetzt, in der das Element bearbeitet wurde.

Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von Adobe Stock und Creative Cloud Libraries in Premiere Pro. Sehen Sie sich auch dieses Video-Tutorial an.

Erweiterte Unterstützung für das UltraHD-Format

Premiere Pro bietet jetzt verbesserte Unterstützung für die Formate UltraHD und HDR (High Dynamic Range), einschließlich DNxHR, HEVC (H.265), XAVC Long GOP und OpenEXR. Sie können jetzt HDR-Videos bearbeiten und bereitstellen, die mehr Detailtiefe bei Schatten und Glanzlichtern bieten.

HDR-Unterstützung (High Dynamic Range)

HDR-Modus für Bedienfeld „Lumetri Color“

Das Bedienfeld „Lumetri Color“ enthält jetzt den Modus „High Dynamic Range (HDR)“ zur Erstellung von Videos, die selbst in Schatten und Glanzlichtern über enorme Detailtiefe verfügen.

Die HDR-Steuerelemente sind standardmäßig deaktiviert und werden mit der Einstellung „High Dynamic Range“ im Einstellungsmenü des Bedienfelds „Lumetri Color“ aktiviert.

Weitere Informationen finden Sie unter Farbarbeitsabläufe

HDR-Bereiche (High Dynamic Range)

Eine neue Option im Bedienfeld „Lumetri-Scopes“ schaltet die Anzeige so um, dass HDR-Daten in HDR-Signalen gelesen werden können. Beim Wechsel zu HDR wird in der Bereichsskala ein Bereich von 0-10000 (Nits)/0-100 (Prozent) angezeigt. Die Skala ist logarithmisch, sodass hohe Nit-Werte in der Benutzeroberfläche angezeigt werden können.

Weitere Informationen finden Sie unter Farbarbeitsabläufe

HDR-Eingabe (High Dynamic Range) aus Dolby Mezzanine-Dateien

Premiere Pro unterstützt jetzt den Import von PQ JPEG2000 MXF-Dateien, die im HDR-Arbeitsbereich von Premiere Pro geöffnet werden können, wobei überhelles Material erhalten bleibt. Sie können diese überhellen Stellen im Farbfeld mit dem neuen Modus „HDR“ anpassen und dann im Bedienfeld „Bereiche“ anzeigen.

Hinweis:

Ab dem 15. September 2017 sind Adobe Creative Cloud-Applikationen für die Decodierung/Codierung der Audioformate Dolby Digital und Dolby Digital Plus von Ihrem Betriebssytem (OS) abhängig. Adobe bündelt die systemeigenen Bibliotheken von Dolby nicht mehr mit Creative Cloud-Produkten.

Informationen dazu, wie sich diese Änderung auf die Dolby-Audiowiedergabe in Ihrem Produkt auswirkt, erhalten Sie unter Adobe Creative Cloud-Applikationen benötigen für Dolby systemeigenes Betriebssystem.

Unterstützung von Touch-Gesten

Bearbeitung mit Touch-Gesten

Sie können jetzt Touchgeräte wie das Microsoft Surface Pro oder das Apple Trackpad verwenden, um Ihre Videos mit Touch-Gesten zu bearbeiten. Sie können mit Touch-Gesten Clips scrubben, In- und Out-Points markieren, Clips ins Schnittfenster ziehen und vieles mehr.

Weitere Informationen finden Sie unter Touch-GestenSehen Sie sich auch dieses Video-Tutorial an.

Haptisches Feedback für Mac Force Touch-Trackpads

Auf Mac-Notebooks, die haptisches Feedback unterstützen, bietet Premiere Pro haptisches Feedback, wenn die Clip-Ausrichtung im Schnittfenster aktiviert ist. Sie erhalten haptisches Feedback über das Trackpad, wenn Sie zwei Clips aneinander ausrichten oder wenn Sie einen Clip an einer Schnittfenstermarke ausrichten.

Benutzeroberfläche

Startbildschirm und zuletzt verwendete Dateien

Der neue Startbildschirm bietet Ihnen beim Start von Premiere Pro ein intuitiveres Benutzererlebnis. Der Startbildschirm enthält die Registerkarten „Zuletzt verwendet“, „Libraries“ und „Einstellungen synchronisieren“, mit denen Sie häufige Aufgaben einfacher durchführen können. In den Bereichen am unteren Rand werden Inhalte wie die verbleibende Dauer der Testphase, Abonnement-Angebote, Adobe Stock- und Library-Elemente usw. angeboten.

Hinweis:

Der neue Startbildschirm ist nur auf Deutsch, Englisch, Französisch und Japanisch verfügbar.

Neuer Startbildschirm

Registerkarte „Zuletzt verwendet“: Zeigt die zuletzt geöffneten Premiere Pro-Projekte an. Sie können auch auf die Schaltfläche „Neu“ klicken, um ein neues Projekt zu erstellen, oder auf die Schaltfläche „Öffnen“, um ein vorhandenes Projekt zu suchen.

Registerkarte „Libraries“: Zeigt eine Liste Ihrer Creative Cloud Libraries an. Wenn Sie im Interaktions-Stream auf einen Bereich „Libraries“ klicken, wird diese öffentliche Library auf Ihren Computer heruntergeladen und dem Bedienfeld „CC Libraries“ hinzugefügt.

Registerkarte „Einstellungen synchronisieren“: Sie können die Option „Jetzt synchronisieren“ verwenden, um Einstellungen mit dem aktuellen Konto zu synchronisieren. Alternativ können Sie Einstellungen von einem anderen Konto synchronisieren.

Festlegen der Voreinstellungen für den Start und den Befehl „Projekt öffnen“

Um den Startbildschirm beim Projektstart zu überspringen und stattdessen das zuletzt bearbeitete Projekt zu öffnen, wählen Sie im Dialogfeld „Allgemeine Voreinstellungen“ unter „Beim Start“ die Option „Neueste Datei öffnen“.

Wenn der Befehl „Projekt öffnen“ verwendet wird, wenn bereits ein Projekt geöffnet ist, wird standardmäßig das Dialogfeld „Projekt öffnen“ des Betriebssystems angezeigt. Wenn Sie statt des Dialogfelds „Projekt öffnen“ den neuen Startbildschirm anzeigen möchten, wählen Sie im Dialogfeld „Allgemeine Voreinstellungen“ unter „Beim Öffnen eines Projekts“ die Option „Startbildschirm anzeigen“.

Weitere Informationen finden Sie unter Fragen und Antworten zum neuen Starterlebnis in Creative Cloud-Anwendungen.

Layoutoption „Gestapelte Bedienfelder“

Bedienfeld-Frames werden im Menü der Bedienfeld-Registerkarte jetzt als Bedienfeldgruppe bezeichnet. Sie können die vorhandenen Bedienfelder in einer gestapelten Bedienfeldgruppe oder der herkömmlichen Bedienfeldgruppe mit Registerkarten anzeigen. Gestapelte Bedienfelder können mit einem Mausklick auf die Kopfzeile des Bedienfeldes ein- bzw. ausgeblendet werden (bzw. durch Tippen bei Verwendung einer Touch-Oberfläche).

Layoutoption „Gestapelte Bedienfelder“

Neue Standard-Arbeitsbereiche

Premiere Pro enthält jetzt zwei neue Standard-Arbeitsbereiche: „Titel“ und „Alle Bedienfelder“. Der Arbeitsbereich „Titel“ enthält rechts in einer Spalte mit gestapelten Bedienfeldern die Titel-Werkzeuge. Dabei befindet sich der Titelgestalter im selben Frame wie der Programmonitor. Im Arbeitsbereich „Alle Bedienfelder“ ist jedes Bedienfeld geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie unter Arbeitsbereiche

Option zum Ausblenden der Anwendungs-Titelleiste

Sie können die Anwendungs-Titelleiste jetzt mit dem Tastaturbefehl Befehl/Strg + \ ein- bzw. ausblenden. So haben Sie mehr Platz für die Anzeige der Benutzeroberfläche.

Festlegen der Anzeige von Masterclip-Effekten in Projektfenster-Miniaturen

Mit der Einstellung „Miniaturen zeigen angewandte Effekte“ im Registerkartenmenü des Projektfensters können sie das Rendern von Masterclip-Effekten im Titelframe der Miniatur aktivieren bzw. deaktivieren. (Standard: aktiviert)
Diese Einstellung gilt für Miniaturen sowohl in der Symbol- als auch in der Listenansicht.

Hinweis:

Diese Einstellung wirkt sich lediglich auf die Miniaturanzeige im Projektfenster aus. Wenn auf einen Clip ein Masterclip-Effekt angewendet wurde, ist der Effekt immer in Exporten bzw. Instanzen dieses Clips in einer Sequenz enthalten.

Verbesserungen an den Bearbeitungsfunktionen

Unterstützung für indische Sprache bei Titeln

Sie können jetzt Titel in indischen Sprachen, einschließlich Hindi, Tamil, Punjabi und vielen weiteren, erstellen.

Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen und Bearbeiten von Titeln.

Effekt „Transformieren“ ist GPU-beschleunigt

Der Effekt „Transformieren“ ist jetzt GPU-beschleunigt. 

Möglichkeit, Multikamera-Winkel auf mehreren Seiten anzuordnen

Die Multikamera-Ansicht enthält jetzt Kameraseiten. Sie können eine beliebige Anzahl an Kameras für die Anzeige pro Seite auswählen. Sämtliche Werte von 1 bis zur maximal verfügbaren Zahl in der Multikamera-Sequenz sind möglich.

Mit dieser Funktion können Sie viele Kameras in kleinere Gruppen aufteilen. Dadurch werden die Wiedergabeleistung verbessert und die Größe der Multikamera-Quelle erhöht.

Weitere Informationen finden Sie unter Multikamera-Bearbeitungsablauf

Vorschau-Renderingdaten beim Aktualisieren wachsender Dateien beibehalten

Vorschaudateien werden jetzt beibehalten, wenn wachsende Dateien aktualisiert werden.

Neuer Effekt „SDR-konform“

Um HDR-Medien an SDR anzupassen, wählen Sie „Effektfenster“ > „Videoeffekte“ > „Video“ > „SDR-konform“. Die Option „SDR-konform“ ist auch auf der Registerkarte „Effekte“ in den Exporteinstellungen verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie unter Videoeffekte und -überblendungen

Überlappende Spurelemente während des Vorgangs „Löschen und Lücke schließen“ automatisch verschieben

Überlappende Spurelemente können in Premiere Pro jetzt während des Vorgangs „Löschen und Lücke schließen“ automatisch verschoben werden. Bei einem überlappenden Spurelement handelt es sich um ein Element mit Ursprung links vom Zuschneidepunkt (also dem Beginn der Lücke), das über den Zuschneidepunkt hinausgeht.

Um diese Funktion zu aktivieren, aktivieren Sie im Dialogfeld „Voreinstellungen“ („Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Zuschneiden“) das Kontrollkästchen „Clips verschieben, die vor dem Trim-Punkt beginnen“.

Weitere Informationen finden Sie unter Neu anordnen von Clips in einer Sequenz

Sequenz-Timecode im Markenfenster anzeigen

Das Markenfenster bietet jetzt die Option, den Sequenz-Timecode für die Clipmarken anstatt des Clip-Timecodes anzuzeigen. Dadurch können Sie präzise auf Marken im Schnittfenster verweisen.

Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit Marken

Überlagerungen „Sound-Timecode“ und „Soundrolle“ in Monitoren

Das Dialogfeld „Überlagerungseinstellungen“ enthält jetzt die Werte „Sound-Timecode“ und „Soundrolle“. Diese Werte werden, wenn aktiviert, in den Monitorüberlagerungen angezeigt.

Weitere Informationen finden Sie unter Monitorüberlagerungen

Möglichkeit, längere Clip-/Bandnamen für EDLs zu verwenden (CMX 3600-Format)

In früheren Versionen wurde lange Clip- und Bandnamen bei EDLs auf 8 Zeichen gekürzt. In dieser Version wurde dem Dialogfeld „EDL-Exporteinstellungen“ die neue Option „Datei_32“ hinzugefügt. Wenn diese Option aktiviert ist, werden Clip- und Bandnamen mit bis zu 32 Zeichen exportiert, wodurch Sie Clips und Bänder mit langen Namen leichter erkennen können.

Verbesserungen bei zusammengeführten Clips

Diese Version enthält verschiedene Verbesserungen für zusammengeführte Clips. 

Verbesserungen beim Export

Exportieren von J2K MXF-Dateien im PQ-Raum

Die J2K-Exportfunktion in Premiere Pro enthält jetzt die Option „12-Bit PQ“. Wenn Sie im Popupmenü „Chroma und Tiefe“ die Option „RGB 4:4:4 12-Bit PQ“ auswählen, können Sie in einer neuen Dropdownliste „Farbraum“ zwischen folgenden Optionen wählen: „Rec709“, „Rec2020“ oder „DCI P3“.

Effekt „Videobegrenzer“ neu in den Exporteinstellungen

Der Effekt „Videobegrenzer“ wurde dem Dialogfeld „Exporteinstellungen“ hinzugefügt. Dadurch können Sie den Effekt „Videobegrenzer“ während des Exports schnell auf das gesamte Video anwenden. Der Effekt „Videobegrenzer“ wird nach allen anderen Effekten angewendet.

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