Festlegen des Schwarz- und Weißpunktes mithilfe der Pipetten-Werkzeuge

Bedenken Sie, dass durch Verwendung der Pipetten alle Korrekturen zurückgesetzt werden, die Sie zuvor in den Dialogfeldern „Tonwertkorrektur“ bzw. „Gradationskurven“ vorgenommen haben. Verwenden Sie daher am besten zuerst die Pipetten und verfeinern Sie anschließend Ihre Korrekturen mit den Tonwertkorrektur-Reglern oder den Gradationskurvenpunkten.

  1. Wenden Sie eine Gradationskurven- bzw. Tonwertkorrektur an.

  2. Führen Sie im Eigenschaftenbedienfeld einen der folgenden Schritte aus:

    • Doppelklicken Sie auf die Schwarzpunkt-setzen-Pipette, um den Schwarzpunkt festzulegen.
    • Doppelklicken Sie auf die Weißpunkt-setzen-Pipette, um den Weißpunkt festzulegen.
  3. Legen Sie im Adobe-Farbwähler die Werte fest, die für die hellsten und dunkelsten Tonwerte im Bild verwendet werden sollen:

    • Um den Schwarzpunkt auf reines Schwarz zu setzen, geben Sie für R, G und B als Wert „0“ ein.
    • Um den Weißpunkt auf reines Weiß zu setzen, geben Sie für R, G und B als Wert „255“ ein.
    • Um einen Grauton für den Schwarz- oder Weißpunkt anzugeben, geben Sie identische Werte (zwischen 0 und 255) für R, G und B an. Je niedriger die Werte, desto dunkler das Grau. Je höher die Werte, desto heller das Grau.
  4. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die Tonwertbereiche auf den Schwarz- bzw. Weißpunkt anzupassen, den Sie in Schritt 2 festgelegt haben:

    • Klicken Sie mit der Schwarzpunkt-setzen-Pipette auf einen Bildbereich, der den Schwarzpunkt repräsentiert (Bereich mit den niedrigsten Tonwerten).
    • Klicken Sie mit der Weißpunkt-setzen-Pipette auf einen Bildbereich, der den Weißpunkt repräsentiert (Bereich mit den hellsten Tonwerten).

Korrigieren von Farben mit den Pipetten

Sie können in den Korrektureinstellungen für „Tonwertkorrektur“ bzw. „Gradationskurven“ die Pipetten verwenden, um einen etwaigen Farbstich zu korrigieren. Ein Farbstich ist eine unerwünschte Tönung, die von einem Übermaß an Farbe (Rot, Grün, Blau, bzw. Cyan, Magenta, Gelb) verursacht wird. Zur Herstellung der gewünschten Farbbalance im Bild empfiehlt es sich, zunächst einen Bereich auszuwählen, der neutral sein soll, und dann den Farbstich aus diesem Bereich zu entfernen. Je nach Bild können Sie eine oder alle drei Pipetten verwenden. Die Mitteltöne-setzen-Pipette funktioniert am besten bei Bildern, die keine großen Korrekturen erfordern und einfach identifizierbare neutrale Bereiche haben.

Bedenken Sie, dass durch Verwendung der Pipetten alle Korrekturen zurückgesetzt werden, die Sie zuvor in den Dialogfeldern „Tonwertkorrektur“ bzw. „Gradationskurven“ vorgenommen haben. Verwenden Sie daher am besten zuerst die Pipetten und verfeinern Sie anschließend Ihre Korrekturen mit den Tonwertkorrektur-Reglern oder den Gradationskurvenpunkten.

Hinweis:

Das Pipette-Werkzeug „Mitteltöne setzen“  setzt, wird hauptsächlich für Farbkorrektur verwendet und ist nicht verfügbar, wenn Sie mit Graustufenbildern arbeiten.

  1. Legen Sie vor der Anwendung einer Korrektur fest, welcher Bereich im Bild neutral grau sein soll. Dies kann beispielsweise eine gepflasterte Straße sein.

    Hinweis:

    Markieren Sie mit einem Farbaufnehmer einen neutralen Bereich, sodass Sie später mit einer Pipette darauf klicken können.

  2. Klicken Sie im Korrekturenbedienfeld auf das Symbol „Tonwertkorrektur“ oder „Gradationskurven“.

  3. Doppelklicken Sie im Eigenschaftenbedienfeld auf das Werkzeug „Mitteltöne setzen“ .

  4. Stellen Sie mithilfe des Adobe-Farbwählers sicher, dass die derzeit ausgewählte Farbe identische R-, G- und B-Werte für ein neutrales Grau aufweist (z. B. „128,128,128“). Geben Sie falls notwendig identische Werte für „R“, „G“ und „B“ ein. Photoshop fragt, ob die neue Zielfarbe als Standard gespeichert werden soll.

  5. Klicken Sie mit der Mitteltöne-setzen-Pipette auf den in Schritt 1 festgelegten neutralen Bereich. Dadurch werden die Mitteltöne zurückgesetzt und der Farbstich wird aus dem Bild entfernt.

  6. (Optional) Nehmen Sie endgültige Tonwert- bzw. Gradationskurvenkorrekturen im Eigenschaftenbedienfeld vor.

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