Änderung von Objekten mithilfe von Grafikrahmen

Zu Objekten in Adobe InDesign gehören alle Elemente, die Sie im Dokumentfenster einfügen oder erstellen können, z. B. offene und geschlossene Pfade, zusammengesetzte Formen und Pfade, Text, in Pixelbilder konvertierte Grafiken, 3D-Objekte sowie platzierte Dateien wie z. B. Bilder.

Wenn sich eine Grafik in einem Rahmen befindet (wie alle importierten Grafiken), können Sie sie durch Ändern ihres Verhältnisses zu ihrem Rahmen wie folgt ändern:

  • Beschneiden Sie die Grafik, indem Sie ihren Rahmen verkleinern.

  • Erstellen Sie verschiedene Masken- und Layouteffekte, indem Sie ein Objekt in einen Rahmen einfügen.

  • Fügen Sie einer Grafik eine Führungslinie oder Kontur hinzu, indem Sie die Konturstärke und -farbe des zugehörigen Rahmens ändern.

  • Zentrieren Sie eine Grafik auf einem Hintergrundrechteck, indem Sie den Rahmen vergrößern und dessen Flächenfarbe einstellen.

Einfügen eines Objekts in einen Rahmen

Mit dem Befehl „Einfügen in“ können Sie Grafiken in Container-Rahmen verschachteln. Es ist sogar möglich, Grafiken in verschachtelten Rahmen zu verschachteln,

In einen Rahmen eingefügtes Hintergrundbild
In einen Rahmen eingefügtes Hintergrundbild

  1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
    • Um ein Objekt in einen Rahmen einzufügen, wählen Sie es aus.

    • Um mehrere Objekte in einen Rahmen einzufügen, gruppieren Sie sie zuerst, da ein Rahmen nur ein Objekt enthalten kann.

    • Um einen Textrahmen in einen anderen Rahmen einzufügen und sein aktuelles Erscheinungsbild beizubehalten, wählen Sie den gesamten Textrahmen mit dem Auswahl-Werkzeug  oder dem Direktauswahl-Werkzeug  aus, nicht mit dem Text-Werkzeug.

  2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Kopieren“ (bzw. „Bearbeiten“ > „Ausschneiden“, wenn Sie das Original nicht behalten möchten).
  3. Wählen Sie einen Pfad oder Rahmen aus und wählen Sie dann „Bearbeiten“ > „In die Auswahl einfügen“.

Entfernen des Inhalts aus einem Rahmen

  1. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
    • Wenn Sie eine Grafik oder einen Textrahmen entfernen möchten, wählen Sie das Objekt mit dem Direktauswahl-Werkzeug  aus. Oder verwenden Sie das Auswahl-Werkzeug, um auf das Inhaltsauswahlwerkzeug des Bilds zu klicken.

    • Wenn Sie Textzeichen entfernen möchten, wählen Sie diese mit dem Text-Werkzeug  aus.

  2. Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
    • Um den Inhalt dauerhaft zu entfernen, drücken Sie die Entf- oder Rückschritttaste.

    • Um den Inhalt an einer anderen Stelle im Layout abzulegen, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Ausschneiden“, deaktivieren Sie den Rahmen und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einfügen“.

Hinweis:

Ein importiertes Bild muss einen Rahmen haben. Wenn Sie ein importiertes Bild aus seinem Rahmen ausschneiden und an anderer Stelle im Dokument einfügen, wird automatisch ein neuer Rahmen dafür erstellt.

Einpassung von Objekten in Rahmen

Sind Rahmen und Inhalt unterschiedlich groß, können Sie mit den Befehlen unter „Anpassen“ eine perfekte Anpassung erzielen.

Rahmenausrichtungsoptionen werden auf Rahmen angewendet, die eine Grafik oder einen anderen Textrahmen enthalten (d. h. Textrahmen, die in einem anderen Rahmen verschachtelt sind), wirken sich aber nicht auf Absätze innerhalb eines Textrahmens aus. Die Ausrichtung und Positionierung des Textes selbst können Sie mit dem Befehl „Textrahmenoptionen“ sowie mit dem Absatz-, Absatzformat- und Textabschnittbedienfeld steuern.

Einpassen eines Objekts in seinen Rahmen

  1. Wählen Sie den Rahmen des Objekts aus.

  2. Wählen Sie „Objekt“ > „Einpassen“ und wählen Sie dann eine der folgenden Optionen:

    Inhalt an Rahmen anpassen

    Ändert die Größe des Inhalts so, dass er in den Rahmen passt, wobei sich auch die Proportionen des Inhalts ändern können. Der Rahmen ändert sich nicht, aber der Inhalt kann gedehnt werden, falls Inhalt und Rahmen unterschiedliche Proportionen aufweisen.

    Rahmen an Inhalt anpassen

    Passt die Größe des Rahmens an den Inhalt an. Die Proportionen des Rahmens werden ggf. an die Proportionen des Inhalts angepasst. Dies ist nützlich, wenn Sie einen versehentlich geänderten Grafikrahmen zurücksetzen möchten.

    Hinweis:

    Um einen Rahmen schnell an seinen Inhalt anzupassen, doppelklicken Sie auf einen beliebigen Eckziehpunkt des Rahmens. Der Rahmen wird von dem Punkt, auf den Sie geklickt haben, weg vergrößert. Wenn Sie auf einen Seitengriffpunkt klicken, wird die Größe des Rahmens nur in dieser Richtung angepasst.

    Ausrichten eines Objekts in einem Grafikrahmen
    Ausrichten eines Objekts in einem Grafikrahmen

    A. Original B. Größe des Rahmens an Inhalt angepasst C. An Rahmen angepasster Inhalt 

    Inhalt zentrieren

    Zentriert den Inhalt in seinem Rahmen. Die Proportionen des Rahmens und des Inhalts werden beibehalten. Die Größe von Inhalt und Rahmen sind unverändert.

    Inhalt proportional anpassen

    Ändert die Größe des Inhalts unter Beibehaltung der Proportionen des Inhalts so, dass er in den Rahmen passt. Die Abmessungen des Rahmens werden nicht geändert. Haben der Inhalt und der Rahmen unterschiedliche Proportionen, entsteht Leerraum.

    Rahmen proportional füllen

    Ändert die Größe des Inhalts, sodass er den gesamten Rahmen ausfüllt, wobei die Proportionen des Inhalts beibehalten werden. Die Abmessungen des Rahmens werden nicht geändert. Wenn Inhalt und Rahmen unterschiedliche Proportionen aufweisen, wird der Inhalt vom Begrenzungsrahmen des Rahmens beschnitten.

    Hinweis:

    Durch die Befehle zum Einpassen werden die äußeren Kanten des Inhalts an die Mitte der Kontur des Rahmens angepasst. Wenn der Rahmen eine breite Konturstärke hat, werden die äußeren Kanten des Inhalts verdeckt. Sie können die Ausrichtung der Rahmenkontur auf die Mitte, Innen- oder Außenseite einer Rahmenkante einstellen. (Siehe Festlegen von Konturen.)

    Um unerwünschte Einpassungseinstellungen zu entfernen, die mit „Automatisch einpassen“ angewendet wurden, wählen Sie „Objekt“ > „Anpassen“ > „Rahmeneinpassungsoptionen löschen“.

Automatisches Einpassen

Wenn Sie die Größe eines Bildrahmens ändern und „Automatisch einpassen“ deaktiviert ist, ändert sich die Größe des Rahmens, während die Bildgröße unverändert bleibt. Wenn „Automatisch einpassen“ aktiviert ist, wird die Bildgröße zusammen mit dem Rahmen geändert. Wenn Sie das Bild zuschneiden oder transformieren, verwenden Sie das Direktauswahl-Werkzeug zum Transformieren des Bilds selbst. Oder deaktivieren Sie „Automatisch einpassen“, transformieren Sie das Bild und aktivieren Sie „Automatisch einpassen“ erneut.

Sie finden die Option „Automatisch einpassen“ in der Steuerungsleiste sowie im Dialogfeld „Rahmeneinpassungsoptionen“.

Festlegen von Rahmeneinpassungsoptionen

Sie können eine Einpassungsoption mit einem Platzhalterrahmen verknüpfen, sodass der Einpassungsbefehl jedes Mal angewendet wird, wenn neuer Inhalt im Rahmen platziert wird.

  1. Wählen Sie einen Frame aus.

  2. Wählen Sie „Objekt“ > „Einpassen“ > „Rahmeneinpassungsoptionen“.

  3. Legen Sie die folgenden Optionen fest und klicken Sie dann auf „OK“:

    Automatisches Einpassen

    Wählen Sie diese Option aus, wenn die Bildgröße beim Ändern der Rahmengröße automatisch mit geändert werden soll.

    Bezugspunkt

    Legen Sie einen Bezugspunkt für die Beschneidungs- und Einpassungsvorgänge fest. Wenn Sie z. B. die obere rechte Ecke als Bezugspunkt auswählen und dann die Option „Inhalt proportional anpassen“ wählen, wird das Bild entweder an der linken oder der unteren Kante (weg vom Bezugspunkt) beschnitten.

    Beschnittbetrag

    Legen Sie die Position des Bildbegrenzungsrahmens im Verhältnis zum Rahmen fest. Bei positiven Werten wird das Bild beschnitten. Sie können z. B. eine unerwünschte Umrandung auf diese Weise auslassen. Bei negativen Werten entsteht Leerraum zwischen dem Begrenzungsrahmen des Bildes und dem Rahmen. Auf diese Weise können Sie z. B. einen weißen Leerraum zwischen dem Bild und dem Rahmen erstellen.

    Wenn Sie Beschneidungswerte eingeben, durch die das Bild nicht mehr sichtbar ist, werden diese Werte ignoriert, aber die Einpassung wird trotzdem ausgeführt.

    Einpassen an leeren Rahmen

    Geben Sie an, ob der Inhalt in den Rahmen eingepasst werden soll (könnte zu einem verzerrten Bild führen), ob der Inhalt proportional eingepasst werden soll (Leerraum könnte entstehen) oder ob der Rahmen proportional gefüllt werden soll (eine oder mehrere Seiten können beschnitten werden).

Die Einpassung wird nur durchgeführt, wenn Inhalt in einen Rahmen platziert wird. Wenn Sie die Größe des Rahmens ändern, wird die Einpassungsoption automatisch neu angewendet, wenn „Automatisch einpassen“ ausgewählt ist.

Verschieben eines Grafikrahmens oder des Grafikrahmeninhalts

Wenn Sie mit dem Auswahl-Werkzeug einen Grafikrahmen auswählen, können Sie den Rahmen selbst oder das Bild im Rahmen auswählen. Wenn Sie außerhalb des Inhaltsauswahlwerkzeugs klicken und die Auswahl ziehen, wird der Inhalt mit dem Rahmen verschoben. Wenn Sie das Inhaltsauswahlwerkzeug ziehen, wird das Bild innerhalb des Rahmens verschoben.

Mit den im Folgenden beschriebenen Techniken können Sie Rahmen oder deren Inhalte unabhängig voneinander verschieben. Diese Techniken sind nützlich, wenn Sie eine Grafik beim Beschneiden oder Maskieren im Rahmen anpassen möchten.

Hinweis:

Wenn ein Auswahlwerkzeug nicht wie erwartet funktioniert, heben Sie zunächst die ganze Auswahl auf. Drücken Sie dazu Strg + Umschalt + A (Windows) bzw. Befehl + Umschalt + A (Mac OS).

  • Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Um einen Rahmen zusammen mit dem Inhalt zu verschieben, verwenden Sie das Auswahl-Werkzeug , um auf das Bild außerhalb des Inhaltsauswahlwerkzeugs zu klicken.

    • Um importierten Inhalt ohne den Rahmen zu verschieben (also Inhalt hinter seinen Rahmen zu schieben), ziehen Sie das Inhaltsauswahlwerkzeug. Sie können das Bild auch mit dem Direktauswahl-Werkzeug  auswählen und ziehen.

    Verschieben des Inhalts, aber nicht des Rahmens
    Verschieben des Inhalts, aber nicht des Rahmens

    Hinweis:

    Wenn Sie eine Grafik bei gedrückter Maustaste verschieben, wird eine dynamische Grafikvorschau des äußeren Rahmenbereichs angezeigt (ein Geisterbild); das Bild, das sich im Rahmen bewegt, wird jedoch nicht angezeigt. Dadurch können Sie besser verfolgen, wie Sie das gesamte Bild in einem Rahmen positionieren.

    • Um einen Rahmen zu verschieben, ohne den Inhalt zu verschieben, klicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf den Rahmen, wechseln Sie zum Direktauswahl-Werkzeug und ziehen Sie dann den Mittelpunkt.
    Verschieben des Rahmens, aber nicht des Inhalts
    Verschieben des Rahmens, aber nicht des Inhalts

    • Zum Verschieben mehrerer Rahmen wählen Sie mit dem Auswahl-Werkzeug die gewünschten Objekte aus und ziehen dann. Wenn Sie mehrere Objekte mit dem Direktauswahl-Werkzeug auswählen, ist nur das von Ihnen gezogene Element betroffen.

Erstellen einer Umrandung oder eines Hintergrunds

Ein Grafikrahmen eignet sich ideal als Umrandung oder Hintergrund für seinen Inhalt, da Sie Kontur und Fläche des Rahmens unabhängig vom Inhalt ändern können.

Hinzufügen von Umrandungen zu Grafikrahmen
Hinzufügen von Umrandungen zu Grafikrahmen

A. Foto im Grafikrahmen B. Rahmen mit angewendeter Kontur C. Vergrößerter Rahmen mit angewendeter Kontur und Fläche 
  1. Klicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug  auf eine importierte Grafik außerhalb des Inhaltsauswahlwerkzeugs, um ihren Rahmen auszuwählen.
  2. Sie können den Rahmen vergrößern, ohne die Größe der Grafik zu ändern, indem Sie einen der Griffpunkte des Begrenzungsrahmens nach außen hin ziehen. Halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt, um die Rahmenproportionen beizubehalten.
  3. Mit dem Farbfeldbedienfeld und der Toolbox können Sie eine Kontur- und Füllfarbe zuweisen.
  4. Mit dem Konturbedienfeld können Sie die Konturstärke, den Stil und die Ausrichtung des Rahmens festlegen.

Hinweis:

Mit dem Transformieren- bzw. Steuerungsbedienfeld können Sie einen Rahmen schnell und gleichmäßig an allen Seiten vergrößern. Wählen Sie den Rahmen mit dem Direktauswahl-Werkzeug  aus, markieren Sie im Ursprungssymbol  des Bedienfelds den Mittelpunkt und geben Sie neue Werte für die Breite und Höhe ein.

Beschneiden oder Maskieren von Objekten

Die Begriffe Beschneiden und Maskieren beschreiben beide das Ausblenden eines Teils eines Objekts. Beim Beschneiden werden die Bildkanten anhand eines Rechtecks zugeschnitten und beim Maskieren wird anhand einer beliebigen Form der Hintergrund eines Objekts transparent gemacht. Eine gängige Maskenart ist z. B. ein Beschneidungspfad, der eine Maske für ein bestimmtes Bild ist.

Verwenden Sie zum Beschneiden oder Maskieren von Objekten Grafikrahmen. Da eine importierte Grafik sich automatisch in einem Rahmen befindet, können Sie sie sofort und ohne einen Rahmen zu erstellen beschneiden oder maskieren. Wenn Sie für eine importierte Grafik nicht manuell einen Rahmen erstellt haben, wird der Rahmen automatisch in der gleichen Größe wie die Grafik erstellt. Daher ist es nicht offensichtlich, dass der Rahmen vorhanden ist.

Hinweis:

Um das Drucken effizient zu gestalten, werden bei der Ausgabe von Dokumenten mit freigestellten oder maskierten Bildern lediglich die Daten für die sichtbaren Teile gesendet. Sie sparen weiterhin Festplatten- und Arbeitsspeicher, indem Sie Bilder vor dem Importieren in ein Dokument auf die gewünschte Form und Größe beschneiden oder maskieren.

  • Um ein importiertes Bild oder eine andere bereits in einem rechteckigen Rahmen positionierte Grafik zu beschneiden, klicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug  auf das Objekt und ziehen Sie an einem Griffpunkt des angezeigten Begrenzungsrahmens. Ziehen Sie bei gedrückter Umschalttaste, um die ursprünglichen Proportionen des Rahmens zu erhalten.


    Beschneiden eines Bilds anhand eines Grafikrahmens

  • Um ein beliebiges Objekt zu beschneiden oder zu maskieren, wählen Sie mit dem Auswahl- oder dem Direktauswahl-Werkzeug ein zu maskierendes Objekt aus. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Kopieren“, markieren Sie einen leeren Pfad oder Rahmen, der kleiner als das Objekt ist, und wählen Sie „Bearbeiten“ > „In die Auswahl einfügen“.
  • Um einen Rahmeninhalt präzise zu beschneiden, wählen Sie den Rahmen mit dem Direktauswahl-Werkzeug aus und ändern Sie die Rahmengröße mithilfe des Transformieren- bzw. Steuerungsbedienfelds.
  • Um Beschneidungseinstellungen für einen leeren Platzhalterrahmen festzulegen, wählen Sie „Objekt“ > „Einpassen“ > „Rahmeneinpassungsoptionen“ und geben Sie dann den Beschnittbetrag an.

Hinweis:

Bei einer importierten Grafik können Sie eine Maske auch erstellen, indem Sie mit den Zeichenwerkzeugen die Form des bestehenden Grafikrahmens ändern.

Objektexportoptionen

Einführung in Objektexportoptionen

Mit „Objektexportoptionen“ können Sie die Exportparameter festlegen, die beim Exportieren in unterschiedliche Formate wie EPUB, HTML oder barrierefreie PDFs erforderlich sind.

 

Objektexportoptionen können auf Text- und Grafikrahmen sowie auf Gruppen angewendet werden. Sie sind für folgende Zwecke vorgesehen:

  • Definieren von alternativem Text für platzierte Bilder und Grafiken

  • Anwenden von Tags und tatsächlichen Texteinstellungen bei PDFs mit Tags

  • Erstellen Sie spezielle Konvertierungseinstellungen für einzelne Objekte, damit alle unabhängig von der Bildschirmgröße und Pixeldichte optimal wiedergegeben werden. Mit diesen Optionen können Sie auch die Qualität der Rasterung steuern, die beim Exportieren des Layouts in das HTML- oder EPUB-Format auf Texteffekte wie Schlagschatten oder abgeflachte Kanten angewendet wird.

Hinweis:

Wenn ein Objekt per Hyperlink verknüpft ist, wird es beim Export unterstützt.

Anwenden von Objektexportoptionen

  1. Wählen Sie den Rahmen oder die Gruppe im Layout aus.
  2. Wählen Sie „Objekt“ > „Objektexportoptionen“.

    oder

    Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt und wählen Sie „Objektexportoptionen“.

  3. Wenden Sie die Einstellungen an.

Hinweis:

Sie können das Dialogfeld „Objektexportoptionen“ verlassen, um im Layout andere Objekte auszuwählen, auf die die Einstellungen angewendet werden sollen.

Optionen für alternativen Text

Bei alternativem Text handelt es sich um eine kurze Textbeschreibung eines Bildes oder einer Grafik. Dieser Text kommt zum Einsatz, wenn das Bild aus irgendeinem Grund nicht wiedergegeben werden kann. Er dient außerdem zur Unterstützung von Screenreadern.

Alternative Textquelle

Geben Sie an, aus welcher Quelle der alternative Text stammt, der den ausgewählten Rahmen oder Gruppen zugewiesen werden soll.

Hinweis:

Wenn Sie Inhalte aus Microsoft Word importieren, importiert InDesign auch den für die Bilder festgelegten alternativen Text.

Benutzerdefiniert

Geben Sie Text manuell ein.

Aus Struktur

Der in der Struktur festgelegte Text wird verwendet. Siehe Vorbereiten von Grafiken für Screenreader.

Aus XMP (Titel |Beschreibung |Überschrift)

In gängigen XMP-Feldern gespeicherte Daten werden verwendet. Wenn XMP-Daten mit einer anderen Anwendung wie Adobe Bridge aktualisiert werden, wird der Text automatisch angepasst, sobald Sie die Verknüpfung aktualisieren.

Aus anderer XMP

Wenn die gewünschte Textzeichenfolge sich in einem anderen XMP-Feld befindet, geben Sie den vollständigen Namespace und den Eigenschaftsnamen im Format <Namespace>:<Eigenschaft> ein. Beispielsweise unterstützt die Benutzeroberfläche von Adobe Bridge IPTC Core, das ein Feld namens „IPTC-Themencode“ enthält. Wenn die Textzeichenfolge in diesem Feld gespeichert wurde, lautet der Eigenschaftswert „Iptc4xmpCore:SubjectCode[1]“.

Optionen für „PDFs mit Tags“

Tag anwenden

Geben Sie an, aus welcher Quelle das PDF-Tag stammt, das den ausgewählten Rahmen oder Gruppen zugewiesen werden soll.

Aus Struktur

Der in der Struktur festgelegte Text wird verwendet.

Außertextliches Element

Diese Option ist für Grafikelemente vorgesehen, die keine wichtige Bedeutung haben, wenn sie von einem Screenreader laut vorgelesen werden.

Basierend auf Objekt

Bestimmt den Inhalt des Rahmens automatisch und wendet den Tag „Textabschnitt“ oder „Abbildung“ an.

Tatsächliche Textquelle

Das PDF-Format unterstützt neben alternativem Text auch tatsächlichen Text. Tatsächlicher Text kann auf Grafikelemente angewendet werden, die optisch wie Text aussehen. Ein Beispiel dafür wäre ein gescanntes TIFF-Bild. Tatsächlicher Text ist für Wörter vorgesehen, die in Bildmaterial konvertiert wurden. Er kann nur bei PDFs mit Tags verwendet werden.

Benutzerdefiniert

Geben Sie Text manuell ein.

Aus Struktur

Der in der Struktur festgelegte Text wird verwendet. Siehe Vorbereiten von Grafiken für Screenreader.

Aus XMP (Titel |Beschreibung |Überschrift)

In gängigen XMP-Feldern gespeicherte Daten werden verwendet. Wenn XMP-Daten mit einer anderen Anwendung wie Adobe Bridge aktualisiert werden, wird der Text automatisch angepasst, sobald Sie die Verknüpfung aktualisieren.

Aus anderer XMP

Wenn die gewünschte Textzeichenfolge sich in einem anderen XMP-Feld befindet, geben Sie den vollständigen Namespace und den Eigenschaftsnamen im Format <Namespace>:<Eigenschaft> ein. Beispielsweise unterstützt die Benutzeroberfläche von Bridge IPTC Core, das ein Feld namens „IPTC-Themencode“ enthält. Wenn die Textzeichenfolge in diesem Feld gespeichert wurde, lautet der Eigenschaftswert „Iptc4xmpCore:SubjectCode[1]“.

Optionen für „EPUB und HTML“

Mit den Optionen für „EPUB und HTML“ können Sie Bildkonvertierungseinstellungen für einzelne Objekte festlegen. Wenn Sie hier keine Angaben machen, werden die für den EPUB-Export festgelegten Bildkonvertierungseinstellungen verwendet. Siehe Bildoptionen für EPUB.

Objektexportoptionen
Objektexportoptionen

EPUB:Schrift

Klicken Sie auf das Pfeilsymbol, um die Reihenfolge auszuwählen, in der der Reader das Dokument lesen kann.

Aussehen aus Layout beibehalten

Aktivieren Sie diese Option, um benutzerdefinierte Bildkonvertierungseinstellungen für ausgewählte Rahmen festzulegen.

Standard

Standardeinstellungen, die dem Exporteinstellungen-Dialogfeld zugewiesen sind.

Bestehendes Bild für Grafikobjekte verwenden

Verwendet ein bestehendes Bild für Grafikobjekte.

Container rastern

Konvertiert das Objekt in ein Bild. Beispielsweise wird ein Textrahmen in ein Bild konvertiert.

Inhalt rastern

Das Aussehen wird mittels CSS beibehalten. 

Benutzerdefinierte Rasterung

Aktivieren Sie diese Option, um benutzerdefinierte Bildkonvertierungseinstellungen für ausgewählte Rahmen festzulegen.

Format

Hiermit können Sie wählen, ob die optimierten Bilder im Dokument in das Format „GIF“, „JPEG“ oder „PNG“ umgewandelt werden.

Auflösung (ppi)

Geben Sie die Auflösung der Bilder in Pixel pro Zoll (ppi – Pixels per Inch) an. Bei Betriebssystemen liegt die Auflösung standardmäßig bei 72 ppi oder 96 ppi. Bei Mobilgeräten hingegen reicht sie von 132 ppi (iPad) über 172 ppi (Sony Reader) bis hin zu über 300 ppi (iPhone 4). Sie können für jedes ausgewählte Objekt einen eigenen Auflösungswert angeben. Zur Auswahl stehen die Werte 72, 96, 150 (Mittelwert für alle modernen eBook-Geräte) und 300.

Palette

Lässt Sie steuern, wie Farben beim Optimieren von GIF-Dateien in InDesign gehandhabt werden. Das GIF-Format hat eine reduzierte Farbpalette mit maximal 256 Farben.

Wählen Sie „Flexibel (ohne Dithering)“, um eine Farbpalette anhand einer repräsentativen Auswahl von Farben in der Grafik zu erstellen, und zwar ohne das so genannte Dithering (Mischen kleiner Farbpunkte zur Simulation zusätzlicher Farben). Wählen Sie „Web“, um eine Palette websicherer Farben zu erstellen, die eine Teilmenge der Windows- und Mac OS-Systemfarben bilden. Wählen Sie „System (Win)“ bzw. „System (Mac)“, um anhand der integrierten Farbpalette des Systems eine Palette zu erstellen. Bei Auswahl dieser Option kann es zu unerwarteten Ergebnissen kommen.

Wählen Sie „Interlace“ aus, um ein Bild, das langsam geladen wird, stufenweise darstellen zu lassen, indem die fehlenden Zeilen gefüllt werden. Wenn diese Option nicht ausgewählt ist, wird das Bild verschwommen dargestellt und wird langsam klarer, bis das Bild die vollständige Auflösung erreicht.

Qualität

Bestimmt, wie bei jedem erstellten JPEG-Bild zwischen Komprimierung (für kleinere Dateien) und Bildqualität abgewogen wird. Mit „Niedrig“ erstellen Sie kleine Dateien mit geringer Bildqualität.

Methode

Bestimmt, wie schnell JPEG-Grafiken angezeigt werden, wenn die Datei, die das Bild enthält, im Web geöffnet wird. Mit „Progressiv“ werden JPEG-Bilder beim Laden in einem Web-Browser allmählich und mit zunehmender Detailschärfe angezeigt. (Mit dieser Option erstellte Dateien sind etwas größer und benötigen bei der Anzeige mehr Arbeitsspeicher.) Wählen Sie „Standard“, damit jede JPEG-Datei erst nach dem vollständigen Laden angezeigt wird; vorher ist ein Platzhalter zu sehen.

Benutzerdefiniert Layout

Wählen Sie die Layoutvoreinstellung aus der Dropdownliste aus.

  • Ausrichtung und Abstand: Geben Sie die Bildausrichtung (links, zentriert, rechts) sowie die unteren und oberen Abstände an.
  • Links schwebend: Wählen Sie diese Option für eine schwebende linke Ausrichtung aus.
  • Rechts schwebend: Wählen Sie diese Option für eine schwebende rechte Ausrichtung aus.

Seitenumbruch einfügen

Aktivieren Sie diese Option, um bei Bildern Seitenumbrüche einzufügen. Zur Auswahl stehen die Optionen „Vor Bild“, „Nach Bild“ und „Vor und nach Bild“.

Größe

Wählen Sie die benutzerdefinierte CSS-Breite und -Höhe aus den folgenden Optionen:

  • Ohne: Es wurde keine CSS-Breite oder -Höhe auf das Objekt angewendet.
  • Standard: Es werden die Standardwerte für CSS-Breite und -Höhe verwendet.
  • Fester Wert: Es wird eine feste CSS-Breite und -Höhe angewendet.
  • Relativ zum Textfluss: Gilt nur für die CSS-Breite. Die CSS-Breite passt sich dem Textfluss an.
  • Relativ zur Textgröße: Gilt nur für die CSS-Breite. Die CSS-Breite passt sich dem Textfluss an.
  • Benutzerdefinierte Breite: Wählen Sie diese Option, um den benutzerdefinierten Wert für die Breite einzugeben.
  • Benutzerdefinierte Höhe: Wählen Sie diese Option, um den benutzerdefinierten Wert für die Höhe einzugeben.

Hinweis:

Die Dropdownliste „Größe“ gilt nur für das umfließbare EPUB- und HTML-Layout. Dies gilt nicht für das feste EPUB-Layout.

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