Effekte von Drittanbietern in dieser Kategorie, die in After Effects enthalten sind:

  • CC-Effekt „Glass Wipe“

  • CC-Effekt „Grid Wipe“

  • CC-Effekt „Image Wipe“

  • CC-Effekt „Jaws“

  • CC-Effekt „Light Wipe“

  • CC-Effekt „Line Sweep“

  • CC-Effekt „Radial ScaleWipe“

  • CC-Effekt „Scale Wipe“

  • CC-Effekt „Twister“

  • CC-Effekt „WarpoMatic“

Onlineressourcen zu Übergängen und Überblendungen

Ein Beispiel zur Nutzung von Animationsvorgaben zur Erstellung von benutzerdefinierten Überblendungen finden Sie in diesem Blogeintrag von Stu Maschwitz. Auf dieser Website können Sie die Animationsvorgabe „Film Burn“ herunterladen, die Ebenen ein filmähnliches Flackern verleiht sowie einen Filmbrandübergang bereitstellt, der am Ende der Ebenendauer eingefügt werden kann.

Chris Zwar zeigt auf seiner Website ein Beispiel, in dem mit den Effekten „Versetzen“, „Turbulentes Versetzen“, „Mit Struktur versehen“ sowie einer Kombination aus Weichzeichnen und Farbkorrektur eine Überblendung erstellt wird, durch die ein Bild wie mit Wasserfarben auf raues Papier gemalt wirkt.

Carl Larsen demonstriert auf der Creative COW-Website in einem Lehrgang, wie Sie mit dem Effekt „Motion Tile“ zwischen zwei Ebenen überblenden können.

Dave Scotland stellt auf der CG Swot-Website eine Videoschulung über die Verwendung des Effekts „Fraktale Störungen“ zur Erstellung eines Übergangs zwischen Standbildern zur Verfügung.

Effekte unter „Überblenden“ und die Eigenschaft „Fertigstellung der Überblendung“

Alle Überblendungseffekte mit Ausnahme des Effekts „Irisblende“ besitzen eine Eigenschaft „Fertigstellung der Überblendung“. Wenn der Wert der Eigenschaft 100 % beträgt, ist die Überblendung abgeschlossen und scheinen die darunter liegenden Ebenen durch. Die Ebene, auf die der Effekt angewendet wird, ist vollständig transparent. Diese Eigenschaft wird im Zeitraum der Überblendung in der Regel von 0 % auf 100 % animiert.

Effekt „Blockauflösung“

Mit dem Effekt „Blockauflösung“ werden Ebenen in zufällig ausgewählten Blöcken aufgelöst. Die Breite und Höhe der Blöcke wird in Pixel angegeben und kann separat eingestellt werden. Wird als Qualität „Entwurf“ ausgewählt, werden die Blöcke mit Pixel-Genauigkeit positioniert und erhalten sie genau definierte Kanten. Wird als Qualität „Beste“ ausgewählt, können die Blöcke mit Subpixel-Genauigkeit und mit weichen Kanten positioniert werden.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Effekt „Blockauflösung“
Original (oben links) und mit angewendetem Effekt (unten links und rechts)

Effekt „Kartenblende“

Hinweis:

Informationen zu den gemeinsamen Eigenschaften der Effekte „Kartenblende“ und „Kartentanz“ finden Sie unter Gemeinsame Einstellungen unter „Beleuchtung“ und „Material“.

Bei diesem Effekt wird eine Gruppe von Karten simuliert, auf denen sich ein Bild befindet. Anschließend werden die Karten umgedreht und dadurch andere Bilder angezeigt. Beim Effekt „Kartenblende“ können Sie die Anzahl der Zeilen und Spalten von Karten, die Richtung, in der die Karten umgedreht werden, und die Richtung der Überblendung steuern (außerdem haben Sie die Möglichkeit, mithilfe eines Verlaufs die Reihenfolge festzulegen, in der die Karten umgedreht werden sollen). Sie können auch Optionen für Zufälligkeit und Zittern einstellen, um den Effekt realistischer wirken zu lassen. Wenn Sie die Zeilen und Spalten variieren, können Sie außerdem Jalousien- und chinesische Laternen-Effekte erzielen.

 

Der Effekt „Kartenblende“ hat viele Einstellungen mit dem Effekt „Kartentanz“ gemeinsam.

Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.

Effekt „Kartenblende“
Original (oben links) und mit angewendetem Effekt (unten links und rechts)

Grundlegende Einstellungen

Überblendungsbreite

Die Breite des Bereichs, der bei der Überblendung vom Original zum neuen Bild aktiv verändert wird.

Hintere Ebene

Die Ebene, die in Segmenten auf der Rückseite der Karten erscheint. Sie können jede Ebene in der Komposition verwenden; Sie können sogar deren Schalter „Video“ deaktivieren. Wenn die Ebene Effekte oder Masken enthält, erstellen Sie zuerst eine Unterkomposition der Ebene.

Zeilen und Spalten

Legt die Interaktion der Anzahl der Zeilen und Spalten fest. „Unabhängig“ aktiviert die Regler für die Zeilen und Spalten. „Spalten folgen Zeilen“ aktiviert nur den Regler für die Zeilen. Wenn Sie diese Option auswählen, ist die Anzahl der Spalten immer identisch mit der Anzahl der Zeilen.

Zeilen

Die Anzahl der Zeilen (maximal 1000).

Spalten

Die Anzahl der Spalten (maximal 1000), es sei denn, die Option „Spalten folgen Zeilen“ wurde ausgewählt.

Hinweis:

Zeilen und Spalten sind in einer Ebene immer gleichmäßig verteilt. Dadurch wird vermieden, dass am Ebenenrand Karten nur teilweise angezeigt werden (es sei denn, Sie verwenden einen Alphakanal).

Kartengröße

Die Größe der Karten. Bei einem Wert unter 1 werden die Karten verkleinert und wird die darunter liegende Ebene zwischen den Karten angezeigt. Bei einem Wert über 1 werden die Karten vergrößert und entsteht ein blockartiger Mosaikeffekt, da die Karten sich gegenseitig überlappen.

Drehachse

Die Drehachse der einzelnen Karten.

Drehrichtung

Die Richtung, in der die Karten um ihre Achse gedreht werden.

Drehreihenfolge

Die Richtung für den Übergangseffekt. Sie können auch mithilfe eines Verlaufs eine benutzerdefinierte Drehreihenfolge festlegen: Die Karten im schwarzen Verlaufsbereich werden zuerst, die Karten im weißen Verlaufsbereich zuletzt gedreht.

Verlaufsebene

Die gewünschte Verlaufsebene für die Drehreihenfolge. Sie können eine beliebige Ebene aus der Komposition verwenden.

Zeitzufallsparameter

Mithilfe dieser Option erfolgt das Timing der Überblendung nach dem Zufallsprinzip. Ist diese Einstellung gleich 0, werden die Karten der Reihe nach gedreht. Je höher der Wert, desto zufälliger erfolgt die Drehung der Karten.

Kamerasystem

Gibt an, ob die Eigenschaften „Kameraposition“ bzw. „Eckpunkte“ des Effekts oder Kamera- und Lichtpositionen der Standardkomposition verwendet werden sollen, um 3D-Bilder der Karten zu rendern.

Einstellungen unter „Kameraposition“

X-Drehung, Y-Drehung, Z-Drehung

Dreht die Kamera um die entsprechende Achse. Mithilfe dieser Einstellungen können die Karten von oben, von der Seite, von hinten oder aus einem anderen Blickwinkel angezeigt werden.

X,Y-Position

Die Position der Kamera im X,Y-Raum.

Z-Position

Die Position der Kamera entlang der Z-Achse. Bei kleineren Zahlen wird die Kamera näher zu den Karten, bei höheren Zahlen weiter von den Karten entfernt platziert.

Brennweite

Die Entfernung von der Kamera zum Bild. Bei kleineren Zahlen wird eingezoomt.

Transformationsreihenfolge

Die Reihenfolge, in der sich die Kamera um ihre drei Achsen dreht. Außerdem wird festgelegt, ob die Kamera vor oder nach der Positionierung durch die anderen Einstellungen der Kameraposition gedreht wird.

Einstellungen unter „Eckpunkte“

Bei der Option „Paralleler Eckpunkt“ handelt es sich um ein alternatives Kamerakontrollsystem. Verwenden Sie sie als Hilfsmittel, um das Ergebnis eines Effekts in eine Szene auf einer flachen Oberfläche einzufügen, die im Verhältnis zum Frame gekippt ist.

Ecke oben links, Ecke oben rechts, Ecke unten links, Ecke unten rechts

Gibt an, wo die Ecken der Zielebene angefügt werden sollen.

Automatische Brennweite

Steuert die Perspektive des Effekts während der Animation. Wenn „Automatische Brennweite“ deaktiviert ist, wird die von Ihnen angegebene Brennweite dazu verwendet, eine Kameraposition und -ausrichtung zu finden, bei der die Ecken der Ebene (sofern möglich) an den Eckpunkten platziert werden. Ist dies nicht möglich, wird die Ebene durch deren Kontur ersetzt, die zwischen den Punkten gezeichnet wird. Ist „Automatische Brennweite“ aktiviert, wird nach Möglichkeit die Brennweite verwendet, die den Eckpunkten entspricht. Ist dies nicht möglich, wird der korrekte Wert aus angrenzenden Ebenen interpoliert.

Brennweite

Setzt die anderen Einstellungen außer Kraft, wenn das Ergebnis nicht Ihren Vorstellungen entspricht. Stimmt die eingestellte Brennweite nicht mit dem Brennweitenwert überein, der richtig wäre, wenn die Punkte tatsächlich in dieser Konfiguration vorliegen würden, könnte das Bild ungewöhnlich (zum Beispiel geneigt) aussehen. Wenn Sie aber den abzustimmenden Brennweitenwert kennen, ist es mit dieser Option am einfachsten, richtige Ergebnisse zu erzielen.

Zittereinstellungen

Durch das Hinzufügen von „Zittern“ („Positionszittern“ und „Drehungszittern“) wird die Überblendung noch realistischer. Das Zittern der Karten erfolgt vor, während und nach der Überblendung. Soll das Zittern nur während der Überblendung erfolgen, stellen Sie die Zitterstärke anfangs auf 0, animieren Sie sie während der Überblendung bis zum erwünschten Wert und setzen Sie sie am Ende der Überblendung wieder zurück auf 0.

Positionszittern

Legt die Stärke und die Geschwindigkeit des Zitterns auf den Achsen X, Y und Z fest. „X-Zitterstärke“, „Y-Zitterstärke“ und „Z-Zitterstärke“ legen die Stärke der Fremdbewegung fest. Mit den Werten für „X-Zittergeschwindigkeit“, „Y-Zittergeschwindigkeit“ und „Z-Zittergeschwindigkeit“ wird die Zittergeschwindigkeit der Zitterstärkenoptionen angegeben.

Drehungszittern

Legt die Stärke und die Geschwindigkeit des Drehungszitterns auf den Achsen X, Y und Z fest. „X-Rotationszitterstärke“, „Y-Rotationszitterstärke“ und „Z-Rotationszitterstärke“ legen die Stärke des Rotationszitterns entlang einer Achse fest. Bei einem Wert von 90° kann eine Karte bis zu 90° in eine beliebige Richtung gedreht werden. Mit den Werten für „X-Drehung: Zittergeschwindigkeit“, „Y-Drehung: Zittergeschwindigkeit“ und „Z-Drehung: Zittergeschwindigkeit“ wird die Geschwindigkeit des Rotationszitterns angegeben.

Effekt „Gradationsblende“

Durch den Effekt „Gradationsblende“ werden die Pixel in der Ebene transparent, und zwar aufgrund der Luminanzwert der entsprechenden Pixel in einer anderen Ebene, der Verlaufsebene. Dunkle Pixel in der Verlaufsebene bewirken, dass entsprechende Pixel bei einem niedrigeren Wert für „Fertigstellung der Überblendung“ transparent werden. Eine einfache Ebene mit einem Graustufenverlauf, der links mit Schwarz beginnt und nach rechts in Weiß ausläuft, bewirkt, dass die darunter liegende Ebene von links nach rechts sichtbar wird, während die Überblendung voranschreitet.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Effekt „Gradationsblende“
Original (oben links) und mit angewendetem Effekt (unten links und rechts)

Die Verlaufsebene kann ein Standbild oder ein bewegtes Bild sein. Die Verlaufsebene muss sich in derselben Komposition befinden, in der sich auch die Ebene befindet, auf die der Effekt „Gradationsblende“ angewendet wird.

Es gibt viele Möglichkeiten, Verlaufsebenen zu erstellen, beispielsweise, indem der Effekt „Verlauf“ verwendet wird oder indem sie in Photoshop oder Illustrator erstellt werden.

Überblendung glätten

Gibt an, wie sanft der Übergang für die einzelnen Pixel ist. Wenn der Wert 0 % ist, sind Pixel in der Ebene, auf die der Effekt angewendet wird, entweder vollständig deckend oder vollständig transparent. Wenn dieser Wert größer ist als 0 %, sind die Pixel in Zwischenphasen des Übergangs halbtransparent.

Platzierung

So werden die Pixel der Verlaufsebene den Pixeln der Ebene zugeordnet, auf die der Effekt angewendet wird:

Verlauf wiederholen

Verwendet mehrere gekachelte Kopien der Verlaufsebene.

Verlauf zentrieren

Verwendet eine einzelne Instanz der Verlaufsebene in der Mitte der Ebene.

Verlauf auf Ebenengröße skalieren

Passt die Verlaufsebene horizontal und vertikal an den gesamten Bereich der Ebene an.

Verlauf umkehren

Kehrt den Einfluss der Verlaufsebene um. Hellere Pixel in der Verlaufsebene werden bei niedrigeren Werten für „Fertigstellung der Überblendung“ transparent als dunklere Pixel.

Effekt „Irisblende“

Mit dem Effekt „Irisblende“ wird eine radiale Überblendung erzielt, wodurch eine untere Ebene sichtbar wird. Geben Sie für die Erstellung der Iris eine Zahl zwischen 6 und 32 Punkt an und legen Sie fest, ob ein innerer Radius verwendet werden soll. Ist „Inneren Radius anwenden“ aktiviert, können Sie Werte für den inneren und äußeren Radius festlegen. Die Iris ist nicht sichtbar, wenn „Äußerer Radius“, „Innerer Radius“ oder beide Optionen auf 0 eingestellt wurden. Die Iris erscheint am rundesten, wenn für „Äußerer Radius“ und „Innerer Radius“ der gleiche Wert festgelegt wird.

Der Effekt „Irisblende“ ist der einzige Übergangseffekt, der keine „Fertigstellung der Überblendung“-Eigenschaft hat. Wenn Sie den Effekt „Irisblende“ animieren möchten, um die darunter liegenden Ebenen offen zu legen, animieren Sie die „Radius“-Eigenschaften.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus. In After Effects CS6 oder höher kann dieser Effekt im 32-Bit-Farbmodus verwendet werden.

Effekt „Irisblende“
Original (oben links) und mit angewendetem Effekt (unten links und rechts)

Effekt „Lineare Blende“

Mit dem Effekt „Lineare Blende“ wird eine einfache lineare Überblendung einer Ebene in eine vorgegebene Richtung ausgeführt. Wird als Qualität „Entwurf“ eingestellt, tritt an der Kante der Überblendung kein Antialiasing auf. Wird als Qualität „Beste“ eingestellt, tritt Antialiasing auf und die weiche Kante ist glatt.

Winkel

Die Richtung für die Überblendung. Bei 90° erfolgt die Überblendung z. B. von links nach rechts.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus. In After Effects CS6 oder höher kann dieser Effekt im 32-Bit-Farbmodus verwendet werden.

Effekt „Lineare Blende“
Original (oben links) und mit angewendetem Effekt (unten links und rechts)

Steve Holmes demonstriert in einem Video-Lehrgang auf der Artbeats-Website die Verwendung nicht animierter Instanzen des Effekts „Lineare Blende“, um eine Ebene in mehreren Winkeln mit weichen Kanten zu beschneiden.

Effekt „Radiales Wischen“

Beim Effekt „Radiales Wischen“ erfolgt die Überblendung kreisförmig um einen bestimmten Punkt, wobei eine untere Ebene sichtbar wird. Wird als Qualität „Beste“ eingestellt, tritt an der Kante der Überblendung Antialiasing auf.

Anfangswinkel

Der Winkel, an dem die Überblendung beginnt. Bei einem Anfangswinkel von 0° beginnt die Überblendung oben.

Überblenden

Legt fest, ob die Überblendung im oder gegen den Uhrzeigersinn bzw. abwechselnd erfolgt.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus. In After Effects CS6 oder höher kann dieser Effekt im 32-Bit-Farbmodus verwendet werden.

Effekt „Radiales Wischen“
Original (oben links) und mit angewendetem Effekt (unten links und rechts)

Effekt „Jalousien“

Mit dem Effekt „Jalousien“ wird eine untere Ebene durch eine Überblendung in Streifen sichtbar. Breite und Richtung der Streifen können eingestellt werden. Wird als Qualität „Entwurf“ eingestellt, werden die Streifen mit Pixel-Genauigkeit animiert. Wird als Qualität „Beste“ eingestellt, werden die Streifen mit Subpixel-Genauigkeit animiert.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Effekt „Jalousien“
Original (oben links) und mit angewendetem Effekt (unten links und rechts)

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