In diesem Dokument erfahren Sie mehr über die immersiven Videoeffekte in After Effects.

Mit After Effects können Sie Ihre VR/360-Grad-Videos mit immersiven Videoeffekten bearbeiten. Sie können eine Vielzahl dynamischer Übergänge, Effekte und Titel verwenden, um das immersive Videoerlebnis zu bearbeiten und zu optimieren. Sie können mit den verschiedenen immersiven Videoeffekten in After Effects experimentieren, um den Arbeitsablauf zur Nachbearbeitung zu vereinfachen.

GPU-Anforderungen für immersive Videoeffekte

Immersive Videoeffekte werden mithilfe der GPU Ihres Computers gerendert. Stellen Sie sicher, dass Ihre Einstellungen für Video-Rendering auf „GPU“ eingestellt sind. Wählen Sie Datei > Projekteinstellungen > Video-Rendering und -Effekte > Verwenden > Mercury-GPU-Beschleunigung (OpenCL), um sie einzustellen. Wenn Nur Mercury-Software eingestellt ist, werden die Effekte nicht gerendert und folgende Warnmeldung wird angezeigt: Effekt erfordert GPU-Beschleunigung.

Anwenden nahtloser immersiver Videoeffekte auf Ihr Footage

Mit den immersiven Videoeffekten mit Kugelunterstützung können Sie Verzerrungen bei äquirektangulären Inhalten kompensieren.

Um diese Effekte anwenden, wählen Sie Effekte > Immersives Video aus oder wählen Sie im Effekte- und Vorgabenfenster die Option VR aus.

Immersive Videoeffekte auf der Registerkarte „Effekte“
Immersive Videoeffekte auf der Registerkarte „Effekte“
Immersive Videoeffekte im Effekte- und Vorgabenfenster
Immersive Videoeffekte im Effekte- und Vorgabenfenster

Post-Effekte in After Effects sorgen für ein nahtloses Benutzererlebnis. Sie können die Effekte direkt auf das zusammengefügte 360-Grad-Footage anwenden, ohne dass Verzerrungen an den Übergängen auftreten. Sie können die folgenden Effekte zu Videos hinzufügen, um das immersive Erlebnis zu optimieren:

Anwenden des Effekts VR: Farbverläufe

Vor Anwendung des Effekts
Vor
Nach Anwendung des Effekts
Nach

Sie können folgende Parameter verwenden, um mit dem Effekt auf das Footage zu experimentieren:

Einstellungen für „VR: Farbverlauf“
Einstellungen für „VR: Farbverlauf“
Parameter Beschreibung
Framelayout Legt das Framelayout als „Monoskopisch – Über/Unter“ oder „Stereoskopisch – Über/Unter“ fest.
Punktezahl Legt die Anzahl der Farbpunkte fest, die auf ein Footage angewendet werden.
Verlaufsstärke Legt die Gesamtfarbverlaufstärke für alle Farbpunkte fest.
Farbverlauf Passt die Gesamtmischung für alle Farbpunkte an. Je höher die Zahl ist, desto mehr Farben werden vermischt. Der Mischvorgang beginnt an den Kanten und verläuft dann nach innen, beispielsweise in Form weicher Kanten.
Punkte Legt die Farbe und den Zielpunkt für die einzelnen Farbpunkte fest. Alle Zielpunkte können separat verschoben und mit Keyframes versehen werden.
Deckkraft Legt die Deckkraft der Gesamtfarbverläufe für das Footage fest. Bei 100 % wirkt der Effekt deckend. Bei 0 % wirkt der Effekt transparent.
Füllmethode Sie können für Ihr Original-Footage zusätzlich einen der zahlreichen Mischmodi für den Effekt auswählen. Der Standardwert lautet „Normal“.
Stereoskopisch: Nebeneinander Der Parameter „Frame-Layout“ kann zusätzlich zu den bestehenden Optionen „Monoskopisch“ und „Stereoskopisch: Übereinander“ auf „Stereoskopisch: Nebeneinander“ festgelegt werden.
Horizontales und vertikales Blickfeld Horizontales und vertikales Blickfeld können separat festgelegt werden. Standardmäßig sind sie auf 360 bzw. 180 Grad festgelegt. Legen Sie bei 180-Grad-VR-Inhalten beide Werte auf 180 Grad fest.

Anwenden des Effekts „VR: Fraktales Rauschen“

Vor Anwendung des Effekts
Vor
Nach Anwendung des Effekts
Nach

Sie können folgende Parameter verwenden, um mit dem Effekt auf das Footage zu experimentieren:

Einstellungen für „VR: Fraktales Rauschen“
Einstellungen für „VR: Fraktales Rauschen“
Parameter Beschreibung
Framelayout Legt das Framelayout als „Monoskopisch – Über/Unter“ oder „Stereoskopisch – Über/Unter“ fest.
Fraktaltyp Mithilfe des Parameters können Sie zwischen vier verschiedenen Fraktaltypen wählen: „Einfach“, „Turbulent-scharf“, „Max“ und „Bindfäden“.
Kontrast Legt den Bildkontrast für das fraktale Rauschen fest.
Helligkeit Legt die Helligkeitsstufe für das fraktale Rauschen fest.
Umkehren Kehrt die Farbkanäle des fraktalen Rauschens um.
Komplexität Legt die Komplexität des fraktalen Rauschens fest. Je höher der Wert, desto detaillierter ist das fraktale Rauschen. Je niedriger der Wert, desto weniger detailliert ist das fraktale Rauschen.
Evolution Der Parameter ermöglicht Ihnen die Nutzung der Durchlauffunktion, mit der Sie fraktales Rauschen animieren können. Die Durchlaufgeschwindigkeit ändert die Animation.
Transformieren
  • Skalieren: Legt die Gesamtgröße der Fraktale mit dem Footage fest. Je höher der Wert, desto größer die sichtbaren Fraktale.
  • Kippen (X-Achse): Verschiebt das fraktale Rauschen auf der X-Achse des Footage.
    Schwenken (Y-Achse): Verschiebt das fraktale Rauschen auf der Y-Achse des Footage.
  • Rollen (Z-Achse): Verschiebt das fraktale Rauschen auf der Z-Achse des Footage.
Detaileinstellungen
  • Detaileinfluss: Der Effekt „Fraktales Rauschen“ besteht aus mehreren Ebenen mit fraktalem Rauschen. Passt den Einfluss der Unterebene des fraktalen Rauschens auf das Aussehen an.
  • Detailskalierung: Legt den Einfluss der Skalierung fest, den die Unterebene des fraktalen Rauschens auf des Aussehen hat.
  • Detail kippen (X-Achse): Legt die Position der Fraktalrauschen-Ebene mit Detailgröße auf die X-Achse des Footage fest.
  • Detail schwenken (Y-Achse): Legt die Position der Fraktalrauschen-Ebene mit Detailgröße auf die Y-Achse des Footage fest.
  • Detail rollen (Z-Achse): Legt die Position der Fraktalrauschen-Ebene mit Detailgröße auf die Z-Achse des Footage fest.
Zufällige Geschwindigkeit Der Parameter gibt Ihnen die Möglichkeit, die Geschwindigkeit der Fraktalrauschen-Partikel für das Footage nach dem Zufallsprinzip festzulegen.
Deckkraft Legt die Deckkraft des Effekts für das Footage fest. Bei 100 % wirkt der Effekt deckend. Bei 0 % wirkt der Effekt transparent.
Füllmethode Mithilfe des Parameters können Sie aus verschiedenen Füllmethoden wählen.
Stereoskopisch: Nebeneinander Der Parameter „Frame-Layout“ kann zusätzlich zu den bestehenden Optionen „Monoskopisch“ und „Stereoskopisch: Übereinander“ auf „Stereoskopisch: Nebeneinander“ festgelegt werden.
Horizontales und vertikales Blickfeld Horizontales und vertikales Blickfeld können separat festgelegt werden. Standardmäßig sind sie auf 360 bzw. 180 Grad festgelegt. Legen Sie bei 180-Grad-VR-Inhalten beide Werte auf 180 Grad fest.

Anwenden des Effekts „VR: Digitale Störung“

Vor Anwendung des Effekts
Vor
Nach Anwendung des Effekts
Nach

Sie können folgende Parameter verwenden, um mit dem Effekt auf das Footage zu experimentieren:

Einstellungen für „VR: Digitale Störung“
Einstellungen für „VR: Digitale Störung“
Parameter Beschreibung
Framelayout Legt das Framelayout als „Monoskopisch – Über/Unter“ oder „Stereoskopisch – Über/Unter“ fest.
Zielpunkt Passt den Zielpunkt an. Dabei handelt es sich um die zentrale Stelle des Effekts. Sie können Keyframes für die Position der Bewegung generieren.
POI-Skalierung (Zielpunktskalierung) Passt die Skalierung für den Effekt vom Zielpunkt aus an. Wenn Sie den Wert auf 100 festlegen, wird der Effekt auf das gesamte Footage angewendet. Verkleinern Sie den Wert, um den Effekt nur auf einen Teil des Footage anzuwenden.
POI-Seitenverhältnis (Zielpunkt-Seitenverhältnis) Passt das Seitenverhältnis der Zielpunktskalierung an. Wenn Sie die Einstellung für den Effekt auf den Mindestwert von -100 festlegen, wird das Seitenverhältnis breit und kurz. Wenn Sie die Einstellung auf den Höchstwert von 100 festlegen, wird es hingegen schmal. 
Master-Amplitude Passt den Gesamtschwellenwert aller Effekteinstellungen an. Bei 100 bleiben alle Effekteinstellungen wie von Ihnen festgelegt. Bei einem Wert von 0 wird die gesamte Effekteinstellungsskala wieder von Ihren Einstellungen zurück auf 0 gesetzt. 
Verzerrung
  • Farbverzerrung: Passt die Farbverzerrung (RGB-Teilung) für das Footage an.
  • Geometrische Verzerrung X: Passt die Verzerrung für das Footage in Bezug auf die X-Achse des Footage an. Je höher der Wert, desto stärker die Verzerrung auf der Achse. Für optimale Ergebnisse passen Sie die Einstellung zusammen mit der Verzerrungsrate an.
  • Geometrische Verzerrung Y: Passt die Verzerrung für das Footage in Bezug auf die Y-Achse an. Je höher der Wert, desto stärker die Verzerrung auf der Achse.
  • Geometrische Verzerrung Z: Passt die Verzerrung für das Footage in Bezug auf die Z-Achse an. Je höher der Wert, desto stärker die Verzerrung auf der Achse.
  • Verzerrungskomplexität: Unterteilt die verzerrten Bereiche im Footage. Je höher der Wert, desto feiner die Verzerrung. Je kleiner der Wert, desto gröber die Verzerrung.
  • Verzerrungsrate: Passt den Verzerrungsbetrag in Ihrem Footage an. Legen Sie den Wert auf 100 fest, um das gesamte Video mit der Verzerrung zu erfassen. Beim Wert 0 erfolgt keine Verzerrung.
  • Verzerrungsevolution: Erstellt eine Wiederholung, um die Verzerrung durch die Einstellung „Verzerrungsrate“ zu animieren. Je schneller der Animationszyklus, desto schneller die Störungen auf dem Video. Je langsamer der Zyklus, desto langsamer erfolgen die Störungen auf dem Video.
  • Farbevolution: Animiert die RGB-Farbverzerrung, die durch die Einstellung „Farbverzerrung“ festgelegt wird. Verändern Sie die Einstellung, um den Effekt zu erzielen.
Transformieren
  • X skalieren: Skaliert die Verzerrungsartefakte auf der X-Achse.
  • Y skalieren: Skaliert die Verzerrungsartefakte auf der Y-Achse.
  • Z skalieren: Skaliert die Verzerrungsartefakte auf der Z-Achse. X verschieben: Passt die Bewegung der Verzerrung um das Footage auf der X-Achse an.
  • Y verschieben: Passt die Bewegung der Verzerrung um das Footage auf der Y-Achse an.
  • Z verschieben: Passt die Bewegung der Verzerrung um das Footage auf der Z-Achse an.
Detaileinstellungen
  • Detaileinfluss: Passt die Unterteilung der sichtbaren Verzerrung in Ihrem Footage an.
  • Detailskalierung: Passt die Detailskalierung der sichtbaren Verzerrung in Ihrem Footage an.
Rauschen
  • Rauschstärke: Passt die Deckkraft des Rauschens an, das auf dem Footage sichtbar ist.
  • Rauschmenge: Passt die Intensität des Rauschens auf dem Footage an.
  • Rauschskalierung: Passt die Skalierung des Rauschens auf dem Footage an.
  • Rauschevolution: Verändert die Einstellung zyklisch, um das Rauschen durch die Einstellung „Rauschstärke“ zu animieren.
  • Mengeneinstellungen: Passt die Zyklusgeschwindigkeit des Rauschens an. Je schneller die Zyklen, desto schneller die Verzerrungsanimation.
  • Farbrauschen: Aktiviert das Einfärben des Rauschens.
  • Zufällige Geschwindigkeit: Zufällige Anwendung des Effekts „Digitale Störung“.
Stereoskopisch: Nebeneinander Der Parameter „Frame-Layout“ kann zusätzlich zu den bestehenden Optionen „Monoskopisch“ und „Stereoskopisch: Übereinander“ auf „Stereoskopisch: Nebeneinander“ festgelegt werden.
Horizontales und vertikales Blickfeld Horizontales und vertikales Blickfeld können separat festgelegt werden. Standardmäßig sind sie auf 360 bzw. 180 Grad festgelegt. Legen Sie bei 180-Grad-VR-Inhalten beide Werte auf 180 Grad fest.

Anwenden des Effekts „VR: Chromatische Aberration“

Vor Anwendung des Effekts
Vor
Nach Anwendung des Effekts
Nach

Sie können folgende Parameter verwenden, um mit dem Effekt auf das Footage zu experimentieren:

Einstellungen für „VR: Chromatische Aberration“
Einstellungen für „VR: Chromatische Aberration“
Parameter Beschreibung
Framelayout Passt das Framelayout an: „Monoskopisch – Über/Unter“ oder „Stereoskopisch – Über/Unter“
Zielpunkt Legt die Position des Zielpunkts auf dem Footage fest. Sie können Keyframes für die Zielpunktposition für Bewegung generieren.
Aberration (Rot) Passt die Skalierung des roten Kanals des Footage an.
Aberration (Grün) Passt die Skalierung des grünen Kanals des Footage an.
Aberration (Blau) Legt die Skalierung des blauen Kanals des Footage fest.
Abfalldistanz Legt die Abfalldistanz des Effekts vom Zielpunkt fest. Je höher der Wert, desto deutlicher die Aberrationen.
Abfallumkehrung Beschränkt das Vorkommen von chromatischen Aberrationen rund um den Zielpunkt.
Stereoskopisch: Nebeneinander Der Parameter „Frame-Layout“ kann zusätzlich zu den bestehenden Optionen „Monoskopisch“ und „Stereoskopisch: Übereinander“ auf „Stereoskopisch: Nebeneinander“ festgelegt werden.
Horizontales und vertikales Blickfeld Horizontales und vertikales Blickfeld können separat festgelegt werden. Standardmäßig sind sie auf 360 bzw. 180 Grad festgelegt. Legen Sie bei 180-Grad-VR-Inhalten beide Werte auf 180 Grad fest.

Anwenden des Effekts „VR: Weichzeichnen“

Vor Anwendung des Effekts
Vor
Nach Anwendung des Effekts
Nach

Einstellungen für „VR: Weichzeichnen“
Einstellungen für „VR: Weichzeichnen“

Der Effekt „VR: Weichzeichnen“ zeichnet den Inhalt präzise weich und passt gleichzeitig die Verzerrung in äquirektangulären Inhalten an.

  • Stärke des Weichzeichners: Sie können den Convolution Kernel-Radius anpassen.
  • Stereoskopisch: Nebeneinander: Der Parameter „Frame-Layout“ kann zusätzlich zu den bestehenden Optionen „Monoskopisch“ und „Stereoskopisch: Übereinander“ auf „Stereoskopisch: Nebeneinander“ festgelegt werden.
  • Horizontales und vertikales Blickfeld: Horizontales und vertikales Blickfeld können separat festgelegt werden. Standardmäßig sind sie auf 360 bzw. 180 Grad festgelegt. Legen Sie bei 180-Grad-VR-Inhalten beide Werte auf 180 Grad fest.

Anwenden des Effekts „VR: Rauschunterdrückung“

Vor Anwendung des Effekts
Vor
Nach Anwendung des Effekts
Nach

Sie können folgende Parameter verwenden, um mit dem Effekt auf das Footage zu experimentieren:

Einstellungen für „VR: Rauschunterdrückung“
Einstellungen für „VR: Rauschunterdrückung“
Parameter Beschreibung
Störungstyp Wählen Sie einen Rauschtyp: „Zufallswert“ oder „Grau“
Rauschpegel Passt den Input-Rauschpegel an.
Stereoskopisch: Nebeneinander Der Parameter „Frame-Layout“ kann zusätzlich zu den bestehenden Optionen „Monoskopisch“ und „Stereoskopisch: Übereinander“ auf „Stereoskopisch: Nebeneinander“ festgelegt werden.
Horizontales und vertikales Blickfeld Horizontales und vertikales Blickfeld können separat festgelegt werden. Standardmäßig sind sie auf 360 bzw. 180 Grad festgelegt. Legen Sie bei 180-Grad-VR-Inhalten beide Werte auf 180 Grad fest.

Anwenden des Effekts „VR: Leuchten“

Vor Anwendung des Effekts
Vor
Nach Anwendung des Effekts
Nach

Sie können folgende Parameter verwenden, um mit dem Effekt auf das Footage zu experimentieren:

Einstellungen für „VR: Leuchten“
Einstellungen für „VR: Leuchten“
Parameter Beschreibung
Luminanzschwellenwert Definiert die leuchtenden Bereiche im Bild. Bereiche, in denen die Luminanz (Helligkeit) höher liegt als die Schwelle (zwischen 0,0 (Schwarz) und 1,0 (Weiß)).
Radius Definiert den Radius des leuchtenden Halos.
Helligkeit Multipliziert die Helligkeitsintensität.
Leuchtsättigung Multipliziert die Intensität der Leuchtsättigung (Farbe).
Farbton verwenden Mischt den Farbton mit der resultierenden Farbe für das Leuchten.
Farbton Wählt die Farbtonung.
Stereoskopisch: Nebeneinander Der Parameter „Frame-Layout“ kann zusätzlich zu den bestehenden Optionen „Monoskopisch“ und „Stereoskopisch: Übereinander“ auf „Stereoskopisch: Nebeneinander“ festgelegt werden.
Horizontales und vertikales Blickfeld Horizontales und vertikales Blickfeld können separat festgelegt werden. Standardmäßig sind sie auf 360 bzw. 180 Grad festgelegt. Legen Sie bei 180-Grad-VR-Inhalten beide Werte auf 180 Grad fest.

Anwenden des Effekts „VR: Scharfzeichnen“

Der Effekt VR: Scharfzeichnen legt die Schärfe des Footage fest.

Parameter Beschreibung
Scharfzeichnungsstärke Sie können die relative Scharfzeichnungsstärke von 0 bis 100 festlegen.
Stereoskopisch: Nebeneinander Der Parameter „Frame-Layout“ kann zusätzlich zu den bestehenden Optionen „Monoskopisch“ und „Stereoskopisch: Übereinander“ auf „Stereoskopisch: Nebeneinander“ festgelegt werden.
Horizontales und vertikales Blickfeld Horizontales und vertikales Blickfeld können separat festgelegt werden. Standardmäßig sind sie auf 360 bzw. 180 Grad festgelegt. Legen Sie bei 180-Grad-VR-Inhalten beide Werte auf 180 Grad fest.

Anwenden des Effekts „VR: Konverter“

Mit „VR: Konverter“ können Sie das Footage von einer 2D-Quelle, äquirektangulärem, kubischem oder kugelförmigem Layout in andere VR-Layouts konvertieren. Ebenso können Sie die Ausrichtung des Footage ändern und Logos, Einblendungen oder Bildzellen hinzufügen.

Der Konverter ist in zwei Funktionskategorien unterteilt:

  • Ein- und Ausgabeformate
  • Kameraansicht neu ausrichten
Einstellungen für „VR: Konverter“
Einstellungen für „VR: Konverter“

Formate für „VR: Konverter“

„VR: Konverter“ kann in folgenden Formaten Eingaben annehmen und Ausgaben bereitstellen:

Eingabeformate für „VR: Konverter“:

  • Fischauge (FullDome)
  • Cubemap Facebook 3:2
  • Cubemap Pano2VR 3:2
  • Cubemap GearVR 6:1
  • Äquirektangulär 16:9
  • 2D-Quelle
  • Cubemap 4:3
  • Spheremap
  • Äquirektangulär 2:1

Ausgabeformate für „VR: Konverter“:

Ausgabeformate Beispiel
Cubemap Pano2VR 3:2
Cubemap GearVR 6:1
Fischauge (FullDome)
Äquirektangulär 16:9
Cubemap Facebook 3:2
Äquirektangulär 2:1

Kameraansicht neu ausrichten

Sie können die Kameraausrichtung des Footage ändern, ohne Ihre Kameraansichten mit den Orientierungswerkzeugen in „VR: Konverter“ neu zusammenzufügen:

  • Kippen (X-Achse) 
  • Schwenken (Y-Achse)
  • Rollen (Z-Achse)

Passen Sie den Wert der Einstellungen an, um unterschiedliche Ergebnisse zu erhalten. Sie können Keyframes für die Steuerelemente generieren und Ergebnisse wie Kippen, Schwenken und Rollen der Kamera erreichen.

Anwenden des Effekts „VR: Ebene zu Sphäre“

Mit dem Effekt „VR: Ebene zu Sphäre“ können Sie Text, Logos und Grafiken sowie andere 2D-Elemente zu monoskopischem oder stereoskopischem Footage hinzufügen.

Zum Arbeiten mit dem Effekt gehen Sie wie folgt vor:

  1. Importieren oder erstellen Sie ein 2D-Element in der Komposition.

  2. Wählen Sie Effekte > Immersives Video aus und ziehen Sie den Effekt in das Schnittfenster.

  3. Passen Sie die Effektparameter an. Folgende Parameter sind verfügbar:

    Einstellungen für „VR: Ebene zu Sphäre“
    Einstellungen für „VR: Ebene zu Sphäre“
    • Framelayout: Wählen Sie monoskopisches Layout für Nicht-Stereo- (Nicht-3D-) Ausgaben. Wählen Sie stereoskopisches Layout für Stereo-3D-Ausgaben aus.
    • Skalieren (Grad): Legt die Größe des 2D-Elements fest.
    • Stereoabweichung (Grad): Legt den Abstand zwischen der linken und rechten Ansicht fest, um die Stärke des 3D-Pop-out-Effekts zu erhöhen oder zu verringern. Sie können Keyframes für den Parameter generieren, um eine Änderung des Stereoeffekts zu ermöglichen.
    • Weiche Kante: Glättet die Kanten des Footage.
    • Quelle drehen: Legt die X-, Y- oder Z-Drehung des 2D-Elements relativ zum Ankerpunkt fest. Sie können Keyframes für den Parameter generieren.
    • Projektion drehen: Legt die X-, Y- oder Z-Drehung der Position des Elements in kugelförmigen 360-Grad-Umgebungen fest.
    • Stereoskopisch: Nebeneinander: Der Parameter „Frame-Layout“ kann zusätzlich zu den bestehenden Optionen „Monoskopisch“ und „Stereoskopisch: Übereinander“ auf „Stereoskopisch: Nebeneinander“ festgelegt werden.
    • Horizontales und vertikales Blickfeld: Horizontales und vertikales Blickfeld können separat festgelegt werden. Standardmäßig sind sie auf 360 bzw. 180 Grad festgelegt. Legen Sie bei 180-Grad-VR-Inhalten beide Werte auf 180 Grad fest.

Anwenden des Effekts „VR: Sphäre drehen“

Sie können folgende Parameter verwenden, um mit dem Effekt auf das Footage zu experimentieren:

Einstellungen für „VR: Sphäre drehen“
Einstellungen für „VR: Sphäre drehen“
Parameter Beschreibung
Framelayout Wählen Sie monoskopisches Layout für Nicht-Stereo- (Nicht-3D-) Ausgabe. Wählen Sie stereoskopisches Layout für Stereo-3D-Ausgaben aus.
Drehung umkehren Legt die Kipp-, Schwenk- und Rolleinstellungen fest und kehrt sie um.
Kippen (X-Achse), Schwenken (Y-Achse), Rollen (Z-Achse) Passt den Brennpunkt an, richtet den Horizont gerade aus und fügt Kamerabewegungen zum Footage hinzu.
Stereoskopisch: Nebeneinander Der Parameter „Frame-Layout“ kann zusätzlich zu den bestehenden Optionen „Monoskopisch“ und „Stereoskopisch: Übereinander“ auf „Stereoskopisch: Nebeneinander“ festgelegt werden.
Horizontales und vertikales Blickfeld Horizontales und vertikales Blickfeld können separat festgelegt werden. Standardmäßig sind sie auf 360 bzw. 180 Grad festgelegt. Legen Sie bei 180-Grad-VR-Inhalten beide Werte auf 180 Grad fest.

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