Seriennummernlizenzierung

Einführung

Bei der Seriennummernlizenzierung handelt es sich um ehemaliges Verfahren zur Lizenzierung, bei dem Lizenzen nicht an einen bestimmten Benutzer, sondern an einen bestimmten Computer gebunden sind. Dieses Lizenzierungsverfahren ist für ganz wenige Kunden und wie die personengebundene Lizenzierung zum Erstellen vorlizenzierter Pakete für die Remotebereitstellung geeignet. Bei der Seriennummernlizenzierung profitieren Kunden jedoch nicht von allen Vorteilen ihres Adobe Cloud-Abonnements.

Unternehmensseriennummer abrufen

Wenn in Ihrem Unternehmen Seriennummernlizenzen verfügbar sind, können Sie diese über die Adobe Licensing-Website abrufen.

  1. Melden Sie sich mit Ihrer Adobe ID und Ihrem Kennwort bei der Adobe Licensing-Website an.

  2. Wählen Sie Lizenz > Seriennummern abrufen.

  3. Wählen Sie eine Endbenutzer-ID oder Bereitstellungs-ID für Ihr Unternehmen.

  4. Wählen Sie einen Produktnamen, eine Produktversion und eine Plattform.

  5. Klicken Sie auf Suchen. Der Produktname und die Seriennummern werden angezeigt.

Hinweis:

Die Adobe Licensing-Website unterstützt keine Enterprise-IDs. Wenn Sie beabsichtigen, die Seriennummernlizenzierung zu verwenden, wird empfohlen, alle Administratorkonten mit Adobe IDs einzurichten.

Nachdem Sie Ihre Seriennummer abgerufen haben, laden Sie Creative Cloud Packager herunter, um Pakete mit den Programmen zu erstellen und diese auf den Clientcomputern bereitzustellen. Weitere Informationen finden Sie in der Creative Cloud Packager-Hilfe.

Von der Seriennummernlizenzierung zur personengebundenen Lizenzierung migrieren

Die personengebundene Lizenzierung bietet gegenüber der anonymen oder Seriennummernlizenzierung verschiedene Vorteile. Administratoren können die Verwendung von Lizenzen nachverfolgen und überwachen. Sie können auch die einem Benutzer zugewiesenen Lizenzen zentral verwalten und den Zugriff auf Programme und Services widerrufen, ohne Pakete erneut bereitstellen zu müssen. Bei der personengebundenen Lizenz können Self-Service-Arbeitsabläufe ebenfalls aktiviert werden, damit Kunden Produkte und Updates herunterladen und installieren können. Mit personengebundenen Lizenzen erhalten Endbenutzer außerdem die Möglichkeit, Cloud-Services wie das Hinzufügen von Schriften aus Typekit, die Auswahl von Synchronisationsstellen und das Teilen und Sammeln von Feedback auf Behance zu verwenden.

Bei bestehender CS6-, Creative Cloud-ELA/ETLA- oder VIP-Bereitstellung sollten Sie eine Migration der Benutzer zur personengebundenen Lizenzierung erwägen.

Hinweis:

Damit die Arbeitsabläufe der Endbenutzer nicht gestört werden, laden Sie die Benutzer zu Ihrer Organisation ein und fügen Sie sie Gruppen hinzu, um Lizenzen zuzuweisen. So haben die Benutzer Zeit, die Einladungen anzunehmen und ihre IDs einzurichten. Sie können auch die Benutzer informieren, dass sie sich anmelden müssen, um die Programme zu verwenden.

Sie können mit der Admin Console Benutzer und Gruppen hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Benutzergruppen und Verwalten von Benutzern.

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