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Videoeffekte und Überblendungen in Premiere Pro

  1. Benutzerhandbuch zu Adobe Premiere Pro
  2. Beta-Versionen
    1. Übersicht über das Beta-Programm
    2. Startseite von Premiere Pro Beta
    3. Funktionen in der Beta-Version
      1. Neuer Import und Export in Premiere Pro (Beta)
      2. Häufig gestellte Fragen | Neuer Import und Export in Premiere Pro (Beta)
  3. Erste Schritte
    1. Erste Schritte mit Adobe Premiere Pro
    2. Neue Funktionen in Premiere Pro
    3. Versionshinweise | Premiere Pro
    4. Tastaturbefehle in Premiere Pro
    5. Barrierefreiheit in Premiere Pro
  4. Hardware- und Betriebssystemanforderungen
    1. Hardware-Empfehlungen
    2. Systemanforderungen
    3. Anforderungen an GPU und GPU-Treiber
    4. GPU-beschleunigtes Rendern und Hardware-Codierung/-Decodierung
  5. Erstellen von Projekten
    1. Erstellen von Projekten
    2. Öffnen von Projekten
    3. Verschieben und Löschen von Projekten
    4. Arbeiten mit mehreren geöffneten Projekten
    5. Arbeiten mit Project Shortcuts
    6. Abwärtskompatibilität von Premiere Pro-Projekten
    7. Öffnen und Bearbeiten von Premiere Rush-Projekten in Premiere Pro
    8. Best Practices: Erstellen Ihrer eigenen Projektvorlagen
  6. Arbeitsbereiche und Arbeitsabläufe
    1. Arbeitsbereiche
    2. Arbeiten mit Bedienfeldern
    3. Touch- und Gestensteuerung von Windows
    4. Verwenden von Premiere Pro in einer Konfiguration mit zwei Monitoren
  7. Erfassen und Importieren
    1. Aufnahme läuft
      1. Erfassen und Digitalisieren von Filmmaterial
      2. Aufnehmen von HD-, DV- oder HDV-Video
      3. Batch-Aufnahme und Neuaufnahme
      4. Einrichten Ihres Systems für HD-, DV- oder HDV-Aufnahmen
    2. Importieren
      1. Übertragen und Importieren von Dateien
      2. Importieren von Standbildern
      3. Importieren von digitalem Audio
    3. Importieren aus Avid oder Final Cut
      1. Importieren von AAF-Projektdateien aus Avid Media Composer
      2. Importieren von XML-Projektdateien aus Final Cut Pro 7 und Final Cut Pro X
    4. Unterstützte Dateiformate
    5. Digitalisieren von analogen Videodaten
    6. Arbeiten mit Timecode
  8. Bearbeitung
    1. Sequenzen
      1. Erstellen und Ändern von Sequenzen
      2. Hinzufügen von Clips zu Sequenzen
      3. Neuanordnen von Clips in einer Sequenz
      4. Suchen, Auswählen und Gruppieren von Clips in einer Sequenz
      5. Bearbeiten von Sequenzen, die in den Quellmonitor geladen wurden
      6. Vereinfachen von Sequenzen
      7. Rendern und Anzeigen einer Vorschau von Sequenzen
      8. Arbeiten mit Marken
      9. Szenenbearbeitungserkennung
    2. Video
      1. Erstellen und Abspielen von Clips
      2. Zuschneiden von Clips
      3. Synchronisieren von Audio und Video beim Zusammenführen von Clips
      4. Rendern und Ersetzen von Medien
      5. Rückgängig, Protokoll und Ereignisse
      6. Erzeugen von Frame-Standbildern
      7. Arbeiten mit Seitenverhältnissen
    3. Audio
      1. Übersicht über Audio in Premiere Pro
      2. Audiospurmixer
      3. Anpassen von Lautstärkepegeln
      4. Bearbeiten, Reparieren und Verbessern von Audio mithilfe des Bedienfelds „Essential Sound“
      5. Clip-Lautstärke und Balance mit dem Audio-Clip-Mixer überwachen
      6. Audio-Balance und Tonschwenk
      7. Erweiterte Audioabmischung – Submixe, Downmixen und Routing
      8. Audioeffekte und Überblendungen
      9. Arbeiten mit Audioüberblendungen
      10. Anwenden von Effekten auf Audio
      11. Messen von Audio mithilfe des Effekts „Lautstärkeradar“
      12. Aufnehmen von Audiomischungen
      13. Bearbeiten von Audio im Schnittfenster
      14. Zuordnen von Audiokanälen in Premiere Pro
      15. Verwenden von Adobe Stock-Audio in Premiere Pro
    4. Erweiterte Bearbeitung
      1. Multikamera-Bearbeitungsablauf
      2. Bearbeitungsabläufe für Spielfilme
      3. Einrichten und Verwenden von Head-Mounted Displays für immersive Videos in Premiere Pro
      4. Bearbeiten von VR
    5. Best Practices
      1. Best Practices: Schnelleres Abmischen
      2. Best Practices: Effizientes Bearbeiten
  9. Videoeffekte und -überblendungen
    1. Überblick über Videoeffekte und -überblendungen
    2. Effekte
      1. Effekttypen in Premiere Pro
      2. Anwenden und Entfernen von Effekten
      3. Effektvorgaben
      4. Automatisches Reframing von Videos für verschiedene Social-Media-Kanäle
      5. Farbkorrektureffekte
      6. Ändern der Dauer und Geschwindigkeit von Clips
      7. Einstellungsebenen
      8. Footage stabilisieren
    3. Überblendungen
      1. Anwenden von Überblendungen in Premiere Pro
      2. Ändern und Anpassen von Überblendungen
      3. Morph-Schnitt
  10. Grafiken, Titel und Animationen
    1. Grafiken und Titel
      1. Erstellen von Titeln und Animationen
      2. Anwenden von Textverläufen in Premiere Pro
      3. Rechtschreibprüfung und Suchen und Ersetzen
      4. Verwenden von Animationsvorlagen für Titel
      5. Hinzufügen von Responsive Design-Funktionen zu Grafiken
      6. Ersetzen von Bildern oder Videos in Animationsvorlagen
      7. Verwenden von datengesteuerten Animationsvorlagen
      8. Best Practices: Schnellere Grafik-Workflows
      9. Arbeiten mit Untertiteln
      10. Sprache in Text
      11. „Sprache in Text“ in Premiere Pro | Häufig gestellte Fragen
      12. Aktualisieren von Titeln aus Vorgängerversionen zu Quellgrafiken
    2. Animation und Keyframing
      1. Hinzufügen, Navigieren und Einrichten von Keyframes
      2. Animieren von Effekten
      3. Verwenden des Effekts „Bewegung“ zum Bearbeiten und Animieren von Clips
      4. Optimieren der Keyframe-Automatisierung
      5. Verschieben und Kopieren von Keyframes
      6. Anzeigen und Einstellen von Effekten und Keyframes
  11. Zusammenstellungen
    1. Zusammenstellungen, Alpha-Kanäle und Einstellen der Clip-Deckkraft
    2. Maskierung und Tracking
    3. Füllmethoden
  12. Farbkorrektur und -graduierung
    1. Übersicht: Farbarbeitsabläufe in Premiere Pro
    2. Kreative Farben mit Lumetri-Looks
    3. Anpassen der Farbe mit RBG- und Farbtonsättigungskurven
    4. Korrigieren und Abgleichen von Farben zwischen mehreren Aufnahmen
    5. Verwenden von HSL-Sekundärsteuerelementen im Bedienfeld „Lumetri-Farbe“
    6. Erstellen von Vignetten
    7. Looks und LUTs
    8. Lumetri-Bereiche
    9. Anzeigefarb-Management
    10. HDR für Broadcaster
    11. Aktivieren der DirectX HDR-Unterstützung
  13. Exportieren von Medien
    1. Arbeitsablauf und Übersicht beim Exportieren
    2. Schnellexport
    3. Exportieren für das Web sowie für Smartphone und Tablet
    4. Exportieren von Standbildern
    5. Exportieren von Projekten für andere Anwendungen
    6. Exportieren von OMF-Dateien für Pro Tools
    7. Export in das Panasonic P2-Format
    8. Exportieren auf DVD oder Blu-ray Disc
    9. Best Practices: Schneller exportieren
  14. Arbeiten mit anderen Adobe-Programmen
    1. After Effects und Photoshop
    2. Dynamic Link
    3. Audition
    4. Prelude
  15. Organisieren und Verwalten von Elementen
    1. Verwenden des Bedienfelds „Projekt“
    2. Organisieren von Elementen im Bedienfeld „Projekt“
    3. Wiedergeben von Elementen
    4. Suchen von Elementen
    5. Creative Cloud-Bibliotheken
    6. Synchronisationseinstellungen in Premiere Pro
    7. Verwenden von Produktionen
    8. So funktionieren Clips projektübergreifend innerhalb einer Produktion
    9. Konsolidieren, Transcodieren und Archivieren von Projekten
    10. Verwalten von Metadaten
    11. Best Practices
      1. Best Practices: Arbeiten mit Produktionen
      2. Best Practices: Von der Übertragungsproduktion lernen
      3. Best Practices: Arbeiten mit nativen Formaten
  16. Verbesserung der Leistung und Fehlerbehebung
    1. Festlegen von Voreinstellungen
    2. Zurücksetzen von Voreinstellungen
    3. Arbeiten mit Proxys
      1. Proxy-Übersicht
      2. Import- und Proxy-Workflow
    4. Überprüfen Sie, ob Ihr System mit Premiere Pro kompatibel ist
    5. Premiere Pro für Apple-Chip
    6. Eliminieren von Flimmern
    7. Zeilensprung und Halbbildreihenfolge
    8. Intelligentes Rendering
    9. Unterstützung für den Fader-Controller
    10. Best Practices: Arbeiten mit nativen Formaten
    11. Knowledgebase
      1. Grünes und rosafarbenes Video in Premiere Pro oder Premiere Rush
      2. Wie verwalte ich den Medien-Cache in Premiere Pro?
      3. Beheben von Fehlern beim Rendern oder Exportieren
      4. Beheben von Problemen im Zusammenhang mit der Wiedergabe und Leistung in Premiere Pro
  17. Überwachen von Assets und Offline-Medien
    1. Überwachen von Assets
      1. Verwenden von Quellmonitor und Programmmonitor
      2. Verwenden des Referenzmonitors
    2. Offline-Medien
      1. Arbeiten mit Offline-Clips
      2. Erstellen von Clips für die Offline-Bearbeitung
      3. Neuverknüpfen von Offline-Medien

Lernen Sie die vielfältige Palette an Videoeffekten und Überblendungen in Premiere Pro, ihre Funktionen und die Nutzungsmöglichkeiten kennen.

Navigieren Sie durch die verschiedenen Effekte, die auf dieser Seite dokumentiert sind, indem Sie
verwenden.

Anpassen von Effekten

Extrahieren 

extrahieren

Mit dem Effekt „Extrahieren“ werden Farben aus einem Videoclip entfernt, sodass ein Graustufenbild entsteht. Pixel mit Luminanzwerten unter der schwarzen Tonwertspreizung oder über der weißen Tonwertspreizung werden schwarz dargestellt. Alles zwischen diesen beiden Extremen wird grau oder weiß angezeigt.

Tonwertkorrektur

Tonwerte

Mit diesem Effekt werden Helligkeit und Kontrast eines Clips geändert. Dieser Effekt vereint in sich die Funktionen der Effekte „Farbbalance“, „Gamma-Korrektur“, „Helligkeit und Kontrast“ und „Umkehren“.

Beleuchtungseffekte 

Beleuchtungseffekte

Der Effekt „Beleuchtungseffekt“ wendet einen Beleuchtungseffekt mit bis zu fünf Lichtquellen auf einen Clip an, um kreative Beleuchtung zu ermöglichen. Dabei können Sie die Beleuchtungseigenschaften wie Lichttyp, Richtung, Intensität, Farbe, Beleuchtungsmittelpunkt und Lichtverteilung steuern. Über die Bump Layer-Steuerung können Sie Strukturen und Muster aus anderem Filmmaterial verwenden, um spezielle Beleuchtungseffekte wie 3D-Oberflächeneffekte zu erzeugen.

StabVerst

StabVerst

Der Effekt „StabVerst“ emuliert den Verarbeitungsverstärker standardmäßiger Videogeräte. Mit diesem Effekt werden Helligkeit, Kontrast, Farbton, Sättigung und der Prozentsatz der geteilten Ansicht eines Clipbilds angepasst.

Die Effekte „Weich- und Scharfzeichnen“

Effekt „Kamera weichzeichnen“ (nur Windows)

Kamera weichzeichnen

Dieser Effekt simuliert ein Bild, das sich aus dem Brennweitenbereich der Kamera hinausbewegt und so den Clip weichzeichnet. Indem Sie z. B. Keyframes für die Weichzeichnung setzen, können Sie ein sich allmählich in den Fokus hineinbewegendes oder sich daraus entfernendes Objekt oder auch ein zufälliges Wackeln der Kamera simulieren.

Effekt „Richtungsunschärfe“

diffuses Weichzeichnen

Mit dem Effekt „Diffuses Weichzeichnen“ kann im Clip die Illusion einer Bewegung vermittelt werden.

Die Weichzeichnung wird gleichermaßen zu beiden Seiten der Mitte eines Pixels angewendet. Aus diesem Grund produzieren die Einstellungen 180° und 0° dasselbe Ergebnis.

Effekt „Gaußscher Weichzeichner“

Gaußscher Weichzeichner

Mit dem Effekt „Gaußscher Weichzeichner“ werden Bilder weichgezeichnet und Störungen entfernt. Sie können festlegen, ob die Weichzeichnung horizontal, vertikal oder in beide Richtungen erfolgen soll.

Halbbildflimmern reduzieren

„Halbbildflimmern reduzieren“ ist nützlich, wenn Sie mit Filmmaterial mit Zeilensprungverfahren arbeiten. Halbbildflimmern wird normalerweise durch Streifen verursacht, die in Filmmaterial mit Zeilensprungverfahren sichtbar werden. Dies kann ein unattraktives Muster auf Ihrem Video erzeugen.

Mithilfe des Effekts „Halbbildflimmern reduzieren“ werden hohe vertikale Frequenzen reduziert, wodurch Bilder besser in Medien mit Zeilensprungverfahren (wie etwa NTSC-Video) eingesetzt werden können.

Szene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts (rechts)

Kanalfiltereffekte

Effekt „Umkehren (Video)“

Mit dem Effekt „Umkehren (Video)“ werden die Farbinformationen eines Bilds invertiert.

Umkehren

RGB/Rot/Grün/Blau

RGB kehrt alle drei zusätzlichen Farbkanäle um. Rot, Grün und Blau kehren jeweils einen einzelnen Farbkanal um.

Kanal

Gibt an, welche Kanäle umgekehrt werden sollen. Jede Elementgruppe wirkt auf einen bestimmten Farbraum, wobei entweder das gesamte Bild in diesem Farbraum oder nur ein einzelner Kanal invertiert werden kann.

HLS/Farbton/Helligkeit/Sättigung

HLS kehrt alle drei berechneten Farbkanäle um. Farbton, Helligkeit und Sättigung kehren jeweils einen einzelnen Farbkanal um.

YUV/Luminanz/[Y]|V [R-Y]|U [B-Y]

YUV kehrt alle drei NTSC-Luminanz- und -Chrominanzkanäle um. Y (Luminanz), U (Chrominanz in Phase) und V (Quadratur-Chrominanz) kehren jeweils einen einzelnen Kanal um.

Alpha

Kehrt den Alphakanal des Bilds um. Der Alphakanal ist kein Farbkanal, sondern gibt die Transparenz an.

Mit Original mischen

Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt, wobei das Ergebnis des Effekts darüber gelegt wird. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird der Clip von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf den Clip, wenn Sie ihn dagegen auf 0 % setzen, scheint das Originalbild überhaupt nicht durch.

Farbkorrektureffekte

Die Farbkorrektureffekte wurden auf eine neue Seite verschoben. Hier ist der Vorschau-Link: https://chl-author-preview.corp.adobe.com/content/help/de/premiere-pro/using/color-correction-adjustment.html

Verzerrungsfiltereffekte

Effekt „Eckpunkt“

Der Effekt „Eckpunkt“ verzerrt ein Bild, indem die Position der vier Eckpunkte verändert wird. Mit diesem Effekt können Sie Bilder dehnen, verkleinern, neigen oder in sich verdrehen bzw. eine Perspektive oder Bewegung simulieren, die sich um die Clipkante dreht, wie z. B. eine sich öffnende Tür.

Effekt „Linsenverzerrung“

Dieser Effekt simuliert eine verzerrte Linse, durch die der Clip betrachtet wird.

Effekt „Zoomen“

Mit dem Effekt „Zoomen“ kann ein Bild ganz oder teilweise vergrößert werden. Dieser Effekt kann wie eine Lupe wirken, die über einen Bildbereich gehalten wird. Sie können mit diesem Effekt aber auch das gesamte Bild unter Beibehaltung der Auflösung auf weit über 100 % skalieren.

Effekt „Spiegeln“

Mit dem Effekt „Spiegeln“ wird das Bild entlang einer Linie geteilt und eine Seite auf die andere gespiegelt.

Effekt „Wölben“

Der Effekt „Wölben“ verzerrt eine Ebene, indem er einen Bereich des Bildes um eine gewölbte Form legt.

Effekt „Transformieren“

Mit dem Effekt „Transformieren“ werden zweidimensionale geometrische Transformationen auf einen Clip angewendet. Wenden Sie den Effekt „Transformieren“ anstatt der fixierten Effekte eines Clips an, wenn Sie Einstellungen von Ankerpunkt, Position, Skalierung oder Deckkraft vor dem Rendern anderer Standardeffekte rendern möchten. Die Eigenschaften für Ankerpunkt, Position, Drehung, Maßstab und Deckkraft ähneln den fixierten Effekten.

Effekt „Turbulentes Versetzen“

Der Effekt „Turbulentes Versetzen“ erzeugt mit Hilfe fraktaler Störungen (Fraktalrauschen) Turbulenzverzerrungen in einem Bild. So können Sie mit diesem Effekt z. B. fließendes Wasser, Spiegelkabinetteffekte und wehende Fahnen erzeugen.

Effekt „Strudel“

Mit dem Effekt „Strudel“ wird ein Bild verzerrt, indem ein Clip um seinen Mittelpunkt gedreht wird. Das Bild wird in der Mitte stärker verzerrt als am Rand, sodass es bei sehr hohen Einstellungswerten wie ein Wasserstrudel aussieht.

Effekt „Komplexe Wellen“

Der Effekt „Komplexe Wellen“ erzeugt den Eindruck einer über das Bild wandernden Welle. Sie können dabei ganz unterschiedliche Wellenformen erstellen, von quadratischen über kreisförmige bis hin zu Sinuswellen. Der Effekt „Komplexe Wellen“ wird automatisch mit einer über den gesamten Zeitraum konstanten Geschwindigkeit (ohne Keyframes) animiert. Wenn Sie die Geschwindigkeit variieren möchten, müssen Sie Keyframes einrichten.

Effekt verschieben

Der Effekt „Verschieben“ schwenkt das Bild innerhalb eines Clips. Visuelle Informationen, die an einer Seite aus dem Bild herausgeschoben werden, werden auf der gegenüberliegenden Seite angezeigt.

Effekte unter „Generieren“

Effekt „4-Farben-Verlauf“

Der Effekt „4-Farben-Verlauf“ erzeugt einen Verlauf aus vier Farben. Der Verlauf wird durch vier Effektankerpunkte definiert, deren Positionen und Farben mit den Einstellungen „Positionen“ und „Farben“ animiert werden können. Der Verlauf besteht aus vier Farbflächenkreisen, die miteinander vermischt werden und von denen jeder einen Effektankerpunkt in seiner Mitte hat.

Effekt „Blendenflecke“

Dieser Effekt simuliert die Lichtbrechung, die entsteht, wenn ein helles Licht auf die Kameralinse fällt.

Effekt „Blitz“

Mit dem Effekt „Blitz“ werden Lichtblitze, Jakobsleitern und andere elektrische Effekte zwischen zwei festgelegten Punkten eines Clips erstellt. Dieser Effekt wird automatisch ohne Keyframes über den gesamten Zeitraum des Clips hinweg animiert.

Effekt „Verlauf“

Der Effekt „Verlauf“ erzeugt einen Farbverlauf. Sie können lineare und kreisförmige Verläufe erstellen und deren Position und Farben über einen Zeitverlauf ändern. Verwenden Sie die Eigenschaften „Verlaufsanfang“ und „Verlaufsende“, um die Anfangs- und Endposition anzugeben. Verwenden Sie das Steuerelement „Rauschen einfügen“, um die Verlaufsfarben zu verteilen und bandartige Effekte zu vermeiden.  

Bildsteuerungseffekte

Effekt „Schwarz & Weiß“

Mit dem Schwarzweißeffekt wird jeder Farbclip in einen Graustufenclip umgewandelt, d. h. die einzelnen Farben werden als unterschiedliche Grauschattierungen dargestellt. Sie können diesen Effekt nicht mit Keyframes animieren.

Klicken Sie gegebenenfalls im Effekteinstellungsfenster auf das Kästchen neben „Schwarz & Weiß“, um den Effekt „Schwarz & Weiß“ zu aktivieren. Klicken Sie neben dem Kästchen auf das Symbol , um den Effekt zu deaktivieren.

Color Pass-Effekt

Dieser Effekt wandelt einen Clip mit Ausnahme einer einzigen festgelegten Farbe in ein Graustufenbild um. Mit dem Color Pass-Effekt können Sie einen bestimmten Bereich eines Clips hervorheben.

In einem Clip eines Basketballspiels könnten Sie beispielsweise den Basketball hervorheben, indem Sie den Ball auswählen und seine Farbe konservieren, während der Rest des Clips nur noch in Graustufen dargestellt wird. Beachten Sie jedoch, dass Sie mit dem Color Pass-Effekt nur Farben isolieren können, nicht aber Objekte innerhalb des Clips.

Effekt „Farbe ersetzen“

Mit diesem Effekt wird eine ausgewählte Farbe an allen Stellen, an denen sie vorkommt, durch eine neue Farbe ersetzt, wobei alle Graustufen beibehalten werden. Mit diesem Effekt können Sie die Farbe eines Objekts in einem Bild ändern, indem Sie sie auswählen und dann durch Anpassen der Einstellungen eine andere Farbe erstellen.

Effekt „Gamma-Korrektur“

Dieser Effekt macht einen Clip heller oder dunkler, ohne die Schatten und Glanzlichter wesentlich zu verändern. Dazu werden die Helligkeitswerte der Mitteltöne (mittlere Graustufen) geändert, während die dunklen und hellen Bereiche unverändert bleiben. Die Standardeinstellung für die Gamma-Korrektur ist 10. Im Dialogfeld „Einstellungen“ des Effekts können Sie für die Gamma-Korrektur einen Wert von 1 bis 28 festlegen.

Keying-Effekte

Effekt „Alphaanpassung“

Sie verwenden den Alphaanpassungseffekt anstelle des Deckkrafteffekts, wenn Sie die Standardreihenfolge für das Rendern der fixierten Effekte ändern müssen. Ändern Sie den Prozentwert für die Deckkraft, um verschiedene Transparenzgrade festzulegen.

Effekt „Color Key“

Mit dem Effekt „Color Key“ können Sie alle Bild-Pixel auskeyen, die einer bestimmten Key-Farbe ähnlich sind. Dieser Effekt modifiziert lediglich den Alphakanal des jeweiligen Clips.

Der nicht dem Standard entsprechende Blue Screen (links) und der Hintergrund (Mitte) werden mit dem Effekt „Color Key“ kombiniert (rechts).

Effekt „Luminanz-Key“

Mit dem Effekt „Luminanz-Key“ können Sie alle Regionen einer Ebene mit einer bestimmten Luminanz oder Helligkeit auskeyen.

Verwenden Sie diesen Effekt, wenn das Objekt, von dem Sie eine Maske erstellen wollen, einen Luminanzwert hat, der sich stark von dem des Hintergrunds unterscheidet. Wenn Sie beispielsweise eine Maske für Musiknoten auf einem weißen Hintergrund erstellen möchten, können Sie die helleren Werte herausfiltern; die dunklen Musiknoten werden dann zum einzigen deckenden Bereich.

Effekt „Spurmaske-Key“

Da Sie einen Videoclip im Spurmaske-Key als Maske verwenden können, kann sich die Maske zeitlich ändern.

Mit dem Spurmaske-Key können Sie einen Clip (Hintergrundclip) durch einen anderen (Überlagerungsclip) hindurch anzeigen. Dazu verwenden Sie eine dritte Datei als Maske, die im Überlagerungsclip transparente Bereiche erzeugt. Um diesen Effekt zu erzielen, benötigen Sie zwei Clips und eine Maske, wobei die Clips und die Maske jeweils auf einer eigenen Spur platziert sind. Weiße Bereiche in der Maske sind deckende Bereiche im Überlagerungsclip, sodass darunter liegende Clips nicht sichtbar sind. Schwarze Bereiche in der Maske sind transparent und graue Bereiche sind teilweise transparent.

Eine Maske mit Bewegung wird als bewegte Maske oder verschiebbare Maske bezeichnet. Diese Maske besteht entweder aus Filmmaterial mit Bewegungen, z. B. einer Green Screen-Silhouette, oder aus einem animierten Standbild. Sie können ein Standbild animieren, indem Sie den Bewegungseffekt auf die Maske anwenden. Wenn Sie ein Standbild animieren, müssen Sie sicherstellen, dass der Frame der Maske größer ist als der Sequenz-Frame, sodass die Ränder der Maske nicht beim Animieren der Maske sichtbar werden.

Chroma-Key mit Ultra-Key-Effekt

Der Ultra-Key-Effekt ist GPU-beschleunigt und ermöglicht eine verbesserte Wiedergabe- und Renderleistung auf Computern mit einer unterstützten NVIDIA-Karte.

  1. Wenden Sie Ultra-Key auf einen oder mehrere Clips an.

  2. Platzieren Sie im Schnittfenster die Marke für die aktuelle Zeit auf einem Frame, der eine Key-Farbe enthält.

  3. Wählen Sie im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ die gewünschten Optionen in den Menüs „Ausgabe“ und „Einstellung“.

  4. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Klicken Sie auf das Feld „Farbe wählen“, um die Farbauswahl zu öffnen. Wählen Sie eine Key-Farbe und klicken Sie auf „OK“.

    • Klicken Sie auf die Pipette und wählen Sie eine Key-Farbe.

    • Stellen Sie die anderen Parameter wie gewünscht ein.

Ultra-Key-Effektparameter

Maskengenerierung

Transparenter Bereich

Steuert die Transparenz der Quelle, wenn diese mit dem Key-Effekt über einen Hintergrund gelegt wird. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. 100 bedeutet vollständige Transparenz. 0 bedeutet vollständige Undurchsichtigkeit. Der Standardwert ist 45.

Glanzlicht

Erhöht die Deckkraft von beleuchteten Bereichen im Quellbild. Sie können „Glanzlicht“ verwenden, um Details wie z. B. spiegelartige Glanzlichter oder transparente Objekte zu extrahieren. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Der Standardwert ist 10. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert.

Schatten

Erhöht die Deckkraft von dunklen Bereichen im Quellbild. Sie können „Schatten“ verwenden, um ein dunkles Element zu korrigieren, das aufgrund eines Farbüberlaufs transparent wurde. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Der Standardwert ist 50. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert.

Toleranz

Filtert Farben im Vordergrundbild aus dem Hintergrund aus. Erhöht die Toleranz gegenüber Änderungen der Key-Farbe. Sie können „Toleranz“ verwenden, um Artefakte zu entfernen, die durch Farbänderungen entstanden sind. Sie können „Toleranz“ außerdem verwenden, um den Überlauf bei Hautfarben und dunklen Bereichen einzudämmen. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Der Standardwert ist 50. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert.

Austastwert

Filtert Rauschen (das häufig durch körniges oder schlecht belichtetes Filmmaterial entsteht) aus dem Alphakanal. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Der Standardwert ist 10. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Je höher die Qualität des Quellbilds, desto niedrigere Werte können Sie für „Austastwert“ einstellen.

Maskenbereinigung

Schrumpfen

Verkleinert die Alphakanalmaske. Führt eine morphologische Erosion durch (fraktionelle Kernel-Größe). Die zulässigen Werte für „Schrumpfen“ liegen zwischen 0 und 100. 100 steht für einen Kernel der Größe 9x9. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 0.

Glätten

Glättet die Kante der Alphakanalmaske durch Ausführen eines Kantenglättungsfilters (fraktionelle Kernel-Größe). Die zulässigen Werte für „Glätten“ liegen zwischen 0 und 100. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 0. 1.0 steht für einen Kernel der Größe 9x9.

Kontrast

Steuert den Kontrast des Alphakanals. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 0.

Mittlerer Punkt

Legt den Ausgleichspunkt für den Kontrastwert fest. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 50.

Überlaufunterdrückung

Sättigung verringern

Steuert die Sättigung der Hintergrundfarbe des Farbkanals. Verringert die Sättigung von Farben, die beinahe vollständig transparent sind. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 50. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 25.

Bereich

Steuert den Bereich des Überlaufs, der korrigiert wird. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 50.

Überlauf

Steuert die Stärke der Kompensierung des Überlaufs. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 50.

Luminanz

Verwendet den Alphakanal, um die ursprüngliche Luminanz der Quelle wiederherzustellen. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 50.

Farbkorrektur

Sättigung

Steuert die Sättigung der Vordergrundquelle. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 200. Eine Einstellung von Null entfernt jegliche Chrominanz. Der Standardwert ist 100.

Farbton

Steuert den Farbton. Die gültigen Werte liegen im Bereich von –180 bis +180 °. Der Standardwert ist 0°.

Luminanz

Steuert die Luminanz der Vordergrundquelle. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 200. 0 steht für Schwarz. 100 steht für 4x. Der Standardwert ist 100.

Effekt „Differenzmaske“

Beim Effekt „Differenzmaske“ werden durch Vergleichen eines Originalclips mit einem Differenzclip Transparenzen erzeugt und anschließend Pixel im Quellbild herausgefiltert, die in Position und Farbe denen im Differenzbild entsprechen. Üblicherweise wird dieser Effekt verwendet, um einen statischen Hintergrund hinter einem sich bewegenden Objekt herauszufiltern, das dann vor einem anderen Hintergrund platziert wird. Häufig dient als Differenzclip hierbei einfach eine Einzelaufnahme des Hintergrundes (ohne das bewegliche Objekt; also beispielsweise bevor der Schauspieler vor das Bühnenbild tritt). Aus diesem Grund wird „Differenz-Matte“ am besten für Szenen verwendet, die mit einer feststehenden Kamera und einem unbewegten Hintergrund aufgenommen wurden.

Effekt „Differenzmaske“

A. Originalbild B. Hintergrundbild C. Bild auf zweiter Spur D. Endgültiges zusammengesetztes Bild 

Ersetzen eines statischen Hintergrunds mit dem Effekt „Differenzmaske“

Bei der Differenzmaske werden durch Vergleichen eines ausgewählten Standbildes mit einem ausgewählten Clip Transparenzen erzeugt und anschließend Bereiche im Clip ausgesondert, die denen im Bild entsprechen. Sie können diesen Key verwenden, um Spezialeffekte zu erzeugen. Je nach Clip ist es möglich, mit der Differenzmaske einen statischen Hintergrund auszukeyen und durch ein anderes Standbild oder bewegtes Bild zu ersetzen.

Sie können die Maske erstellen, indem Sie einen Frame aus einem Clip speichern, der den statischen Hintergrund zeigt, bevor das bewegte Objekt ins Bild kommt. Sie erzielen die besten Ergebnisse, wenn sich weder die Kamera noch Objekte im Hintergrund bewegen.

Im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ können Sie die folgenden Einstellungen an der Differenzmaske vornehmen:

Ansicht

Bestimmt, ob im Programmmonitor die endgültige Ausgabe, nur die Quelle oder nur die Maske angezeigt wird.

Differenzebene

Bestimmt die Spur, die als Maske verwendet wird.

Bei unterschiedlich großen Ebenen

Bestimmt, ob das Bild im Vordergrund zentriert oder an die Anzeige eingepasst wird.

Toleranz

Bestimmt den Grad, zu dem die Maske mit dem Vordergrund übereinstimmen muss, damit sie einen Key erhält.

Glättung

Bestimmt den Glättungsgrad an den Kanten der Maske.

Hinweis: Der RGB-Differenz-Key verwendet Farbe, um die Transparenz zu definieren, auf eine ähnliche Weise, wie die Differenzmaske ein Standbild verwendet.

Weichzeichnung vor Differenz

Bestimmt den Grad des Weichzeichnungseffekts, der der Maske hinzugefügt wird.

  1. Suchen Sie einen Frame Ihres Clips im Vordergrund aus, auf dem nur der statische Hintergrund zu sehen ist. Dieser Frame dient als Maske. Speichern Sie diesen Frame als Bilddatei. Der Frame wird dann im Bedienfeld „Projekt“ angezeigt.
  2. Ziehen Sie den Masken-Frame aus dem Bedienfeld „Projekt“ auf eine Videospur in einem Schnittfenster.
  3. Ziehen Sie den Clip, der als Hintergrund einer Spur in einem Schnittfenster verwendet soll, über den Masken-Frame.
  4. Platzieren Sie den Videoclip, der im Vordergrund einer Spur in einem Schnittfenster verwendet werden soll, über dem Hintergrundclip.
  5. (Optional) Wenn Sie die Differenzmaske in Abhängigkeit der Zeit animieren möchten, stellen Sie sicher, dass sich die Marke für die aktuelle Zeit an der gewünschten Position befindet. Klicken Sie für die Einstellungen, die Sie anpassen möchten, auf die Symbole „Animation aktivieren/deaktivieren“ .
  6. Erweitern Sie im Bedienfeld „Effekte“ nacheinander die Ablagen „Videoeffekte“ und „Keying“.
  7. Ziehen Sie den Differenzmasken-Effekt auf den Videoclip im Vordergrund.
  8. Klicken Sie im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ auf das Dreieck neben der Option „Differenzmaske“, um die entsprechenden Steuerelemente anzuzeigen.
  9. Wählen Sie im Dropdown-Menü „Differenzebene“ die Spur aus, die den Masken-Frame enthält.
  10. Passen Sie die anderen Einstellungen wie erforderlich an, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
  11. (Optional) Wenn Sie die Differenzmaske animieren möchten, verschieben Sie die Marke für die aktuelle Zeit entweder im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ oder im Schnittfenster entsprechend, und ändern Sie die Einstellungen der Bildmaske.

    Im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ wird ein neuer Keyframe angezeigt, wenn Sie die Einstellungen ändern. Sie können auch die Interpolation zwischen Keyframes anpassen, indem Sie das Keyframe-Diagramm bearbeiten. Wiederholen Sie diesen Schritt nach Bedarf.

Effekt „Bildmaske-Key“

Mit dem Effekt „Bildmaske-Key“ werden bestimmte Bereiche eines Clip-Bildes auf der Basis der Luminanzwerte eines Standbildclips herausgefiltert, der als Maske dient. Die Transparenzbereiche zeigen das Bild, das durch Clips in darunter liegenden Spuren erzeugt wird. Sie können einen beliebigen Standbildclip im Projekt als Maske festlegen – er muss sich nicht in der Sequenz befinden. Wenn Sie ein sich bewegendes Bild als Spurmaske verwenden möchten, setzen Sie stattdessen den Effekt „Spurmaske-Key“ ein.

Definieren transparenter Bereiche mit dem Bildmaske-Key

Der Bildmaske-Key bestimmt basierend auf dem Alphakanal oder Helligkeitswert eines Maskenbilds die transparenten Bereiche. Sofern Sie keine Änderung der Farben im Clip wünschen, sollten Sie immer ein Graustufenbild als Bildmaske wählen, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Wenn die Bildmaske Farben enthält, werden die entsprechenden Farbanteile aus dem gefilterten Clip entfernt. So erscheinen beispielsweise weiße Bereiche im Clip, die roten Bereichen in der Bildmaske entsprechen, blaugrün, da Weiß in RGB-Bildern aus 100 % Rot, 100 % Blau und 100 % Grün zusammengesetzt ist. Die Rotanteile werden im Clip ebenfalls transparent, sodass nur bei blauen und grünen Farben die ursprünglichen Werte erhalten bleiben.

Ein als Maske verwendetes Standbild (links) definiert die transparenten Bereiche im Überlagerungsclip (Mitte), sodass der darunter liegende Clip sichtbar wird (rechts).

  1. Fügen Sie den Clip (der als Hintergrund dient) in einem Schnittfenster zu einer Videospur hinzu.
  2. Fügen Sie den Clip, den Sie als Überlagerungsclip verwenden möchten, zu einer beliebigen Spur hinzu, die über der Spur mit dem Hintergrundclip liegt. Dies ist der Clip, der von der Spurmaske sichtbar gemacht wird.

    Achten Sie dabei darauf, dass der Überlagerungsclip sich mit dem Hintergrundclip in einem Schnittfenster überlappt.

  3. Klicken Sie im Bedienfeld „Effekte“ auf das Dreieck, um die Ablage „Videoeffekte“ zu erweitern, und klicken Sie dann auf das Dreieck, um die Ablage „Keying“ zu erweitern.
  4. Ziehen Sie den Bildmaske-Key in einem Schnittfenster auf den Überlagerungsclip.
  5. Wählen Sie in einem Schnittfenster den Überlagerungsclip aus.
  6. Klicken Sie im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ auf das Dreieck, um die Einstellungen des Bildmaske-Keys zu erweitern.
  7. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Einrichten“ , suchen Sie nach dem Bild, das als Maske verwendet werden soll, und klicken Sie auf „Öffnen“, um das Bild auszuwählen.
  8. (Optional) Wenn Sie den Korrekturmaske-Key in Abhängigkeit von der Zeit animieren möchten, stellen Sie sicher, dass sich die Marke für die aktuelle Zeit an der gewünschten Position befindet. Klicken Sie für die Einstellungen, die Sie anpassen möchten, auf die Symbole „Animation aktivieren/deaktivieren“.
  9. Öffnen Sie das Menü „Compositing mit“ und wählen Sie eine der folgenden Optionen:

    Alphamaske

    Stellt die Clips mithilfe der Alphakanalwerte der Bildmaske zusammen, die Sie in Schritt 7 gewählt haben.

    Luminanzmaske

    Stellt die Clips mithilfe der Luminanzwerte der Bildmaske zusammen, die Sie in Schritt 7 gewählt haben.

  10. (Optional) Wählen Sie die Option „Umkehren“, um die deckenden mit den transparenten Bereichen zu vertauschen.
  11. (Optional) Wenn Sie den Bildmaske-Key animieren möchten, verschieben Sie die Marke für die aktuelle Zeit entweder im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ oder im Schnittfenster entsprechend und ändern Sie die Einstellungen des Bildmasken-Keys.

    Im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ wird ein neuer Keyframe angezeigt, wenn Sie die Einstellungen ändern. Wiederholen Sie diesen Schritt nach Bedarf. Sie können auch die Interpolation zwischen Keyframes anpassen, indem Sie das Keyframe-Diagramm bearbeiten.

Effekt „Non-Red-Key“

Mit dem Effekt „Non-Red-Key“ werden Transparenzen anhand von grünen und blauen Hintergründen erzeugt. Dieser Effekt entspricht weitgehend dem Effekt „Blue Screen-Key“, bietet jedoch zusätzlich die Möglichkeit zum Angleichen zweier Clips. Darüber hinaus verringern sich durch den Effekt „Non-Red-Key“ Ausfransungen an den Rändern nicht transparenter Objekte. Verwenden Sie den Effekt „Non-Red-Key“, um grüne Szenenhintergründe herauszufiltern, wenn das Angleichen gesteuert werden muss oder wenn mit dem Effekt „Blue Screen-Key“ keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt werden können.

Im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ können Sie die folgenden Einstellungen für den Effekt „Non-Red-Key“ vornehmen:

Schwellenwert

Legt die Blau- und Grünanteile fest, die die transparenten Bereiche eines Clips bestimmen. Wenn Sie den Regler „Schwellenwert“ nach links ziehen, wird die Transparenz erhöht. Verwenden Sie die Option „Maske erstellen“, um die schwarzen (transparenten) Bereiche anzuzeigen, während Sie den Regler „Schwellenwert“ ziehen.

Schwellenwertabgrenzung

Legt die Deckung der nicht transparenten Bereiche fest, wie durch den Regler „Schwellenwert“ vorgegeben. Je höher der Wert, desto größer die Transparenz. Ziehen Sie den Regler nach rechts, bis der deckende Bereich einen zufriedenstellenden Anteil erreicht.

Kanten weichzeichnen

Entfernt Reste von grünen oder blauen Szenenhintergründen von den Kanten des deckenden Bereichs eines Clips. Wählen Sie „Ohne“, um das Weichzeichnen der Kanten zu deaktivieren. Wählen Sie „Grün“ oder „Blau“, um den Rest eines Rands vom grünen oder blauen Hintergrund zu entfernen.

Glättung

Hierdurch wird festgelegt, wie stark Premiere Pro die Grenzen zwischen transparenten und deckenden Bildbereichen glättet (Anti-Aliasing). Wählen Sie „Ohne“, wenn Sie scharfe Kanten ohne Glättung erzielen möchten. Dies empfiehlt sich, wenn deutlich abgesetzte Linien gewünscht werden (z. B. in Titeln). Mit „Wenig“ oder „Stark“ können Sie die Intensität der Glättung festlegen.

Maske erstellen

Nur der Alphakanal des Clips wird angezeigt. Schwarz steht für transparente Bereiche, Weiß für nicht transparente Bereiche und Grau für teilweise transparente Bereiche.

Effekt „Entfernen-Maske“

Mit dem Effekt „Entfernen-Maske“ werden Farbausfransungen aus Clips entfernt, die mit einer Farbe vormultipliziert sind. Dieser Effekt ist nützlich bei der Kombination von Alphakanälen mit Füllstrukturen aus gesonderten Dateien. Wenn Sie Filmmaterial importieren, das einen vormultiplizierten Alphakanal beinhaltet, oder Alphakanäle mit After Effects erstellen, müssen Sie möglicherweise Lichthöfe aus einem Bild entfernen. Lichthöfe werden durch einen großen Kontrast zwischen der Farbe des Bilds und der Hintergrund- oder Maskenfarbe verursacht. Durch das Entfernen oder Ändern der Farbe einer Maske können die Lichthöfe entfernt werden.

Geben Sie als „Hintergrundfarbe“ die neue Hintergrundfarbe an, wenn Sie die Farbe einer Maske ändern möchten.

Entfernen einer schwarzen oder weißen Maske

Wenn Sie einen Clip importiert haben, der eine vollfarbige schwarze oder weiße Farbfläche enthält, die vormultipliziert ist (d. h. mit den RGB-Kanälen zusammengeführt statt im Alphakanal gespeichert wurde), können Sie den schwarzen oder weißen Hintergrund entfernen.

  1. Wählen Sie in einem Schnittfenster den Clip aus, der die zu entfernende Farbfläche enthält.
  2. Klicken Sie im Bedienfeld „Effekte“ auf das Dreieck, um die Ablage „Videoeffekte“ zu erweitern, und klicken Sie dann auf das Dreieck, um die Ablage „Keying“ zu erweitern.
  3. Ziehen Sie den Effekt „Entfernen-Maske“ auf den Clip, der die zu entfernende Farbfläche enthält.
  4. (Optional) Wenn Sie den Effekt „Entfernen-Maske“ in Abhängigkeit von der Zeit animieren möchten, stellen Sie sicher, dass sich die Marke für die aktuelle Zeit an der gewünschten Position befindet. Klicken Sie neben der Einstellung „Maskentyp“ auf das Symbol „Animation aktivieren/deaktivieren“.
  5. Geben Sie für die Einstellung „Maskentyp“ entweder „Weiß“ oder „Schwarz“ an.
  6. (Optional) Wenn Sie den Effekt „Entfernen-Maske“ animieren möchten, verschieben Sie die Marke für die aktuelle Zeit entweder im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ oder in einem Schnittfenster entsprechend und ändern Sie dann im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ die Einstellung „Maskentyp“.

    Im Schnittfensterbereich des Bedienfeld „Effekteinstellungen“ wird ein neuer Keyframe angezeigt, wenn Sie die Griffpunkte im Programmmonitor verschieben oder die Einstellungen im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ ändern. Sie können auch die Interpolation zwischen Keyframes anpassen, indem Sie das Keyframe-Diagramm bearbeiten. Wiederholen Sie diesen Schritt nach Bedarf.

Effekt „Spurmaske-Key“

Verlagern oder Ändern transparenter Bereiche mit dem Spurmaske-Key

Mit dem Spurmaske-Key können Sie einen Clip (Hintergrundclip) durch einen anderen (Überlagerungsclip) hindurch anzeigen. Dazu verwenden Sie eine dritte Datei als Maske, die im Überlagerungsclip transparente Bereiche erzeugt. Um diesen Effekt zu erzielen, benötigen Sie zwei Clips und eine Maske, wobei die Clips und die Maske jeweils auf einer eigenen Spur platziert sind. Weiße Bereiche in der Maske sind deckende Bereiche im Überlagerungsclip, sodass darunter liegende Clips nicht sichtbar sind. Schwarze Bereiche in der Maske sind transparent und graue Bereiche sind teilweise transparent.

Eine Maske mit Bewegung wird als bewegte Maske oder verschiebbare Maske bezeichnet. Diese Maske besteht entweder aus Filmmaterial mit Bewegungen, z. B. einer Green Screen-Silhouette, oder aus einem animierten Standbild. Sie können ein Standbild animieren, indem Sie den Bewegungseffekt auf die Maske anwenden. Wenn Sie ein Standbild animieren, müssen Sie sicherstellen, dass der Frame der Maske größer ist als der Sequenz-Frame, sodass die Ränder der Maske nicht beim Animieren der Maske sichtbar werden.

Da Sie einen Videoclip im Spurmaske-Key als Maske verwenden können, kann sich die Maske zeitlich ändern.

Sie können Masken auf verschiedene Weise erstellen:

  1. Fügen Sie den Hintergrundclip in einem Schnittfenster zu einer Spur hinzu.
  2. Fügen Sie den Clip, den Sie als Überlagerungsclip verwenden möchten, zu einer beliebigen Spur hinzu, die über der Spur mit dem Hintergrundclip liegt. Dies ist der Clip, der von der Spurmaske sichtbar gemacht wird.

    (Optional) Wenn der überlagerte Clip ein Standbild ist, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

    • Fügen Sie zu dem überlagerten Bild einen Deckkraft-Key hinzu.

    • Fügen Sie das Standbild in eine andere Sequenz ein, und überlagern Sie die Sequenz mit dem Standbild über die Spur, die den Hintergrundclip enthält.

  3. Fügen Sie den Spurmaskenclip seinerseits zu einer dritten Spur hinzu, die über den Spuren mit dem Hintergrundclip und dem Überlagerungsclip liegt.
    Hinweis:

    Wenn Sie eine neue Spur zu der Sequenz hinzufügen möchten, ziehen Sie den Spurmaskenclip auf den leeren Bereich über der am höchsten liegenden Videospur in einem Schnittfenster. Es wird automatisch eine neue Spur erstellt.

  4. Klicken Sie im Bedienfeld „Effekte“ auf das Dreieck, um die Ablage „Videoeffekte“ zu erweitern, und klicken Sie dann auf das Dreieck, um die Ablage „Keying“ zu erweitern.
  5. Ziehen Sie den Spurmaske-Key auf den Überlagerungsclip.
  6. Klicken Sie im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ auf das Dreieck neben dem Namen des Spurmaske-Keys, um die Einstellungen zu erweitern.
  7. Klicken Sie auf das Menü „Maske“ mit dem nach unten zeigenden Dreieck und wählen Sie die Videospur, die den Spurmaskenclip enthält.
  8. (Optional) Wenn Sie den Spurmaske-Key in Abhängigkeit von der Zeit animieren möchten, stellen Sie sicher, dass sich die Marke für die aktuelle Zeit an der gewünschten Position befindet. Klicken Sie für die Einstellungen, die Sie anpassen möchten, auf die Symbole „Animation aktivieren/deaktivieren“.
  9. Öffnen Sie das Menü „Compositing mit“ und wählen Sie eine der folgenden Optionen:

    Alphamaske

    Erzeugt mithilfe der Alphakanalwerte des Spurmaskenclips Zusammenstellungen.

    Luminanzmaske

    Erzeugt mithilfe der Luminanzwerte des Spurmaskenclips Zusammenstellungen.

  10. (Optional) Wählen Sie die Option „Umkehren“, um die Werte des Spurmaskenclips umzukehren.
    Hinweis:

    Verwenden Sie ein Graustufenbild als Maske, damit die ursprünglichen Farben des Überlagerungsclips erhalten bleiben. Wenn die Maske Farben enthält, werden die entsprechenden Farbanteile aus dem Überlagerungsclip entfernt.

  11. (Optional) Wenn Sie die Spurmaske animieren möchten, verschieben Sie die Marke für die aktuelle Zeit entweder im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ oder im Schnittfenster entsprechend und ändern Sie die Einstellungen des Spurmaske-Keys.

    Im Bedienfeld „Effekteinstellungen“ wird ein neuer Keyframe angezeigt, wenn Sie die Einstellungen ändern. Sie können auch die Interpolation zwischen Keyframes anpassen, indem Sie das Keyframe-Diagramm bearbeiten. Wiederholen Sie diesen Schritt nach Bedarf.

  • Erstellen Sie im Bedienfeld „Titel“ Text oder Formen (nur Graustufen), speichern Sie den Titel und importieren Sie die Datei anschließend als Maske.

  • Wenden Sie die Keys Chroma, RGB-Differenz, Differenzmaske, Blue Screen, oder Non-Red auf einen beliebigen Clip an und wählen Sie dann die Option „Maske erstellen“.

  • Erstellen Sie mithilfe von Adobe Illustrator oder Adobe Photoshop ein Graustufenbild und importieren Sie es in Premiere Pro.

Der Effekt „Spurmaske-Key“ schafft in einem Clip transparente Bereiche, die den Luminanzwerten eines anderen Clips entsprechen. Transparente Bereiche decken das Bild auf, das durch Clips in darunter liegenden Spuren erzeugt wird. Schließen Sie den Maskenclip von der Ausgabe aus, indem Sie den Clip auswählen und „Clip“ > „Aktivieren“ wählen.

Mithilfe des Effekts „Spurmaske-Key“ können Sie Gesichter, Autokennzeichnen oder andere Identifikationsmerkmale weichzeichnen. Im Fernsehen wird dieser Effekt zum Schutz von Personen eingesetzt.

Perspektiveffekte

Grundlegender 3D-Effekt

Mit dem Effekt „3D-Effekte“ können Sie einen Clip in einem dreidimensionalen Raum bearbeiten. Sie können ein Bild um horizontale und vertikale Achsen drehen und es auf Sie zu oder von Ihnen weg bewegen. Mit dem 3D-Effekt können Sie außerdem Aufhellungen erstellen und so den Effekt eines Lichtes erzeugen, das von einer sich drehenden Oberfläche reflektiert wird. Die Lichtquelle für diese Glanzlichter befindet sich immer über und links hinter dem Betrachter. Da das Licht von oben einfällt, muss das Bild nach hinten geneigt werden, damit diese Reflexion sichtbar wird. Der realistische Eindruck des 3D-Effekts kann durch Glanzlichter noch gesteigert werden.

Effekt „Schlagschatten“

Mit diesem Effekt wird hinter dem Clip ein Schatten hinzugefügt. Die Form des Schlagschattens wird durch den Alphakanal des Clips bestimmt.

Wenn Sie einen Schlagschatten zu einem Clip hinzufügen, wird hinter diesem eine Kontur des Alphakanals mit weichen Kanten angezeigt, so als würde der Schatten auf den Hintergrund oder die darunter liegenden Objekte geworfen.

Im Unterschied zu den meisten anderen Effekten kann mit dem Schlagschatteneffekt ein Schatten außerhalb der Clip-Grenzen (der Abmessungen der Clip-Quelle) erzeugt werden.

Um den Schatten ohne das Bild zu rendern, aktivieren Sie die Option „Nur Schatten“.

Stilisierungseffekte

Alpha-Glühen Effekt

Der Effekt „Alpha-Glühen“ fügt an den Rändern eines maskierten Alphakanals Farbe hinzu. Dabei kann eine einzelne Farbe bei zunehmender Entfernung vom Rand entweder ausgeblendet oder in eine zweite Farbe geändert werden.

Effekt „Pinselstriche“

Originalbild (links), mit angewendetem Effekt (Mitte) und mit angepasster Pinselbreite und -länge (rechts)

Mit dem Effekt „Pinselstriche“ erhält ein Bild ein grob gemaltes Aussehen. Sie können diesen Effekt auch anwenden, um die Wirkung von Pointillismus-Malerei zu erzielen, indem Sie die Länge der Pinselstriche auf Null setzen und die Dichte der Striche erhöhen. Sie legen zwar die grundsätzliche Richtung der Striche fest, die Striche werden aber geringfügig um einen Zufallswert gestreut, wodurch die Bilder natürlicher wirken. Bei diesem Effekt werden sowohl der Alphakanal als auch die Farbkanäle verändert. Wenn Sie einen Teil des Bildes mit einer Maske ausgeschnitten haben, werden die Pinselstriche über die Ränder der Maske gemalt.

Effekt „Farbrelief“

Der Effekt „Farbrelief“ wirkt wie der Effekt „Relief“, wobei bei „Farbrelief“ die ursprünglichen Farben des Bildes nicht unterdrückt werden.

Effekt „Relief“

Mit dem Effekt „Relief“ werden die Kanten von Objekten in einem Bild ausgeprägter dargestellt und die Farben unterdrückt. Die Kanten werden außerdem in einem festgelegten Winkel hervorgehoben.

Effekt „Konturen finden“

Mit dem Effekt „Konturen finden“ werden die Konturen von Bildbereichen betont, die deutliche Übergänge aufweisen. Konturen können als dunkle Linien auf einem weißen Hintergrund oder als farbige Linien auf einem schwarzen Hintergrund angezeigt werden. Bilder, denen der Effekt „Konturen finden“ zugewiesen wurde, sehen oft wie Skizzen oder Fotonegative des Originals aus.

Mosaikeffekt

Beim Mosaikeffekt wird ein Clip mit farbigen Rechtecken ausgefüllt. Dadurch wirkt das Originalbild stufiger und körniger. Der Effekt ist zum Simulieren von Anzeigen mit geringer Auflösung sowie zum Unkenntlichmachen von Gesichtern nützlich. Sie haben auch die Möglichkeit, den Effekt zu animieren, um eine Überblendung zu erstellen.

Effekt „Tontrennung“

Mit dem Effekt „Tontrennung“ können Sie die Anzahl der Tonwertstufen (Helligkeitswerte) für die einzelnen Kanäle im Bild festlegen. Anschließend werden die Pixel dem nächstgelegenen Tonwert zugeordnet. Wenn Sie z. B. zwei Tonwertstufen in einem RGB-Bild wählen, erhalten Sie zwei Tonwerte für Rot, zwei für Grün und zwei für Blau. Die gültigen Werte liegen im Bereich von 2 bis 255.

Effekt „Wiederholen“

Mit dem Effekt „Wiederholen“ wird der Bildschirm in Kacheln unterteilt und in jeder Kachel das gesamte Bild angezeigt. Legen Sie durch Ziehen des Reglers die Anzahl der Kacheln pro Zeile und Spalte fest.

Effekt „Kanten aufrauen“

Der Effekt „Kanten aufrauen“ raut die Kanten des Alphakanals eines Clips durch Berechnungen auf. Dieser Effekt verleiht gerastertem Text oder gerasterten Grafiken ein natürliches, „aufgerautes“ Aussehen, wie z. B. bei korrodiertem Metall oder verblasstem Schreibmaschinentext.

Effekt „Stroboskop“

Beim Effekt „Stroboskop“ wird eine arithmetische Operation für einen Clip durchgeführt, oder der Clip wird in regelmäßigen oder zufälligen Abständen transparent dargestellt. Beispielsweise könnten Sie einen Clip alle fünf Sekunden für eine Zehntelsekunde vollständig transparent werden lassen oder die Farben eines Clips in zufälligen Abständen umkehren.

Zeiteffekte

Echoeffekt

Originalbild (links), mit niedrigen Echowerten (Mitte) und mit mehr Echos (rechts)

Mit dem Echoeffekt werden Frames aus verschiedenen Zeitpunkten in einem Clip kombiniert. Der Effekt hat eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, von einfachen visuellen Echos bis hin zu Streifen- und Wischeffekten. Die Ergebnisse dieses Effekts sind nur sichtbar, wenn der Clip Bewegung beinhaltet. Standardmäßig werden beim Anwenden des Echoeffekts alle zuvor angewendeten Effekte ignoriert.

Effekt „Feste Frame-Rate“

Mit dem Effekt „Feste Frame-Rate“ wird einem Clip eine bestimmte Frame-Rate fest zugewiesen. Der Effekt „Feste Frame-Rate“ ist vor allem als Spezialeffekt nützlich, kann aber auch auf subtilere Weise eingesetzt werden. So können beispielsweise für aus 60 Halbbildern bestehendes Filmmaterial 24 Frames pro Sekunde festgelegt werden (und dann ein Halbbild mit 60 Halbbildern pro Sekunde gerendert werden), um eine filmähnliche Wirkung zu erzeugen. Dieser Effekt wird bei Hardware-Geräten manchmal auch als „Stroboskop“ bezeichnet.

Wird der Wert des Reglers „Frame-Rate“ animiert, kann es zu unvorhergesehenen Ergebnissen kommen. Aus diesem Grund muss für die Interpolation der Frame-Rate die Option „Unterdrücken“ verwendet werden.

Transformierungseffekte

Auto-Reframe

Durch das Auto-Reframe wird der Clip neu gestaltet.

Effekt „Zuschneiden“

Der Effekt „Zuschneiden“ beschneidet Reihen von Pixeln vom Rand eines Clips.

Die Eigenschaften Links, Oben, Rechts und Unten geben an, welcher Prozentsatz des Bildes entfernt werden soll.

Wählen Sie „Zoomen“, um das beschnittene Bild so zu skalieren, dass es in den Rahmen passt.

Effekt „Weiche Kanten“

Mit diesem Effekt können Sie einen weichen schwarzen Rahmen um das Video in einem Clip erstellen. Die Randbreite wird durch den Wert festgelegt, den Sie unter „Stärke“ angeben.

Effekt „Horizontal spiegeln“

Der Effekt „Horizontal spiegeln“ invertiert alle Frames in einem Clip von links nach rechts. Der Clip wird jedoch weiterhin normal wiedergegeben.

Effekt „Vertikal spiegeln“

Mit dem vertikalen Spiegeleffekt wird ein Clip von oben nach unten gespiegelt. Auf diesen Effekt können keine Keyframes angewendet werden.

Überblendungseffekte

Effekt „Blockauflösung“

Originalbild (links) und nach Anwendung des Effekts (Mitte und rechts)

Mit dem Effekt „Blockauflösung“ werden Clips in zufällig ausgewählten Blöcken aufgelöst. Die Breite und Höhe der Blöcke wird in Pixel angegeben und kann separat eingestellt werden.

Effekt „Farbverlauf“

Originalbild (links) und nach Anwendung des Effekts (Mitte und rechts)

Der Effekt „Farbverlauf“ hat zur Folge, dass Pixel im Clip je nach den Luminanzwerten in den entsprechenden Pixeln einer anderen Videospur, der so genannten Verlaufsebene, transparent dargestellt werden. Dunkle Pixel in der Verlaufsebene bewirken, dass entsprechende Pixel bei einem niedrigeren Wert für „Fertigstellung der Überblendung“ transparent werden. Eine einfache Verlaufsebene mit einem Graustufenverlauf, der links mit Schwarz beginnt und nach rechts in Weiß ausläuft, bewirkt, dass der darunter liegende Clip von links nach rechts sichtbar wird, während die Überblendung voranschreitet.

Die Verlaufsebene kann ein Standbild oder ein bewegtes Bild sein. Die Verlaufsebene muss sich in derselben Komposition befinden, in der sich auch der Clip befindet, auf den der Effekt „Farbverlauf“ angewendet wird.

Es gibt viele Möglichkeiten, Verlaufsebenen zu erstellen, beispielsweise, indem der Effekt „Verlauf“ verwendet wird oder indem sie in Photoshop oder Illustrator erstellt werden.

Effekt „Lineare Blende“

Originalbild (links) und nach Anwendung des Effekts (Mitte und rechts)

Mit dem Effekt „Lineare Blende“ wird eine einfache lineare Überblendung eines Clips in eine vorgegebene Richtung ausgeführt.

Effekte unter „Dienstprogramm“

Effekt „Cineon-Konverter“

Der Effekt „Cineon-Konverter“ ermöglicht Ihnen eine weitgehende Steuerung bei Farbkonvertierungen von Cineon-Frames. Importieren Sie zur Verwendung des Effekts „Cineon-Konverter“ eine Cineon-Datei und fügen Sie den Clip einer Sequenz hinzu. Dann können Sie den Effekt „Cineon-Konverter“ auf den Clip anwenden und die Farbgebung exakt einstellen. Gleichzeitig können Sie sich die Ergebnisse im Programmmonitor ansehen. Richten Sie Keyframes ein, um Änderungen an den Farbtönen über die Zeit anzupassen. Verwenden Sie die Keyframe-Interpolation und die Ease-Griffpunkte, damit auch die ungleichmäßigsten Beleuchtungsveränderungen präzise angepasst werden können. Sie können die Datei auch in ihrem Standardzustand belassen und den Konvertierer verwenden.

Die 10-Bit-Daten pro Pixel in jedem Cineon-Kanal erleichtern die Verfeinerung wichtiger Farbbereiche unter Beibehaltung der globalen Farbbalance. Wenn Sie den Bereich vorsichtig festlegen, können Sie eine Version des Bildes erstellen, die dem Original täuschend ähnlich sieht.

Videoeffekte

Metadaten und Timecode-Burn-in

SDR-konform

Um HDR-Medien an SDR anzupassen, wählen Sie „Effektfenster“ > „Videoeffekte“ > „Video“ > „SDR-konform“. Die Option „SDR-konform“ ist auch auf der Registerkarte „Effekte“ in den Exporteinstellungen verfügbar.

Liste der Videoüberblendungen

Überblendungen von Blenden

  • Überblendung „Additive Blende“
  • Überblendung „Weiche Blende“
  • Überblendung „Übergang zu Schwarz“
  • Überblendung „Übergang zu Weiß“
  • Überblendung „Filmblende“
  • Nicht-additive Blende

Überblendung „Irisblende“

  • Überblendung „Irisblende (Rechteck“
  • Überblendung „Irisblende (Kreuz)“
  • Überblendung „Irisblende (Raute)“
  • Überblendung „Irisblende (Rund)“

Überblendungen „Seite aufrollen“

  • Überblendung „Seite aufrollen“
  • Überblendung „Seite umblättern“

Überblendungen „Überschieben“

  • Überblendung „Teilen (Mitte)“
  • Überblendung „Wegschieben“
  • Überblendung „Slide-Edit“
  • Überblendung „Teilen“

Überblendungen bei 3D-Bewegung

  • Würfel (Drehen)
  • Umdrehen

Überblendungen „Wischen“

  • Überblendung „Wischen – Schiebetüren“
  • Überblendung „Farbverlauf“
  • Überblendung „Wischen – Einschub“
  • Überblendung „Wischen“

Videoblendenüberblendungen

Überblendung „Additive Blende“

Mit der Überblendung „Additive Blende“ werden die Farbinformationen zunächst von Clip B auf Clip A übertragen, dann werden die Farbinformationen von Clip A von Clip B subtrahiert.

Überblendung „Weiche Blende“

Mit der Überblendung „Weiche Blende“ wird Clip A ausgeblendet und Clip B gleichzeitig eingeblendet.

Eine weiche Blende eignet sich ggf. auch gut am Anfang oder Ende eines Clips, wenn Sie von Schwarz ein- oder ausblenden möchten.

Überblendung „Übergang zu Schwarz“

Mit der Überblendung „Übergang zu Schwarz“ wird Clip A schwarz abgeblendet und Clip B aus schwarz eingeblendet.

Hinweis: Wenn Sie am Anfang oder Ende eines Clips „Übergang zu Schwarz“ verwenden, wirkt sich dies auch auf ein Video auf einer niedrigeren Spur aus. Dies entspricht nicht unbedingt dem erwarteten Ergebnis, wenn lediglich eine einfache Ein-/Ausblendung des Zielclips gewünscht wird. Die Überblendung „Weiche Überblendung“ funktioniert hier unter Umständen besser.

Überblendung „Übergang zu Weiß“

Mit der Überblendung „Übergang zu Weiß“ wird Clip A weiß abgeblendet und Clip B aus weiß eingeblendet.

Überblendung „Auflösen“

Mit der Überblendung „Auflösen“ wird Clip A über einen Ditheringalgorithmus in Clip B überblendet. Sie können die folgenden Optionen festlegen:

  • Rahmenbreite Erhöht die Größe des Ditherings. Der Standardwert lautet Null.
  • Rahmenfarbe Legt die für das Dithering verwendete Farbe fest. Die Standardeinstellung ist Schwarz.
  • Glättungsqualität Die Standardeinstellung ist „Aus“.

Überblendung „Filmblende“

Die Überblendung „Filmblende“ ist ein Übergang, bei dem in einen linearen Farbraum (Gamma = 1,0) eingeblendet wird.

Überblendungen vom Typ „Filmblende“ sind realistischer, d. h. die Blenden sehen natürlich aus.

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