Erzielen Sie in Premiere Pro optimale Ergebnisse bei der Postproduktion, indem Sie vielfältige andere Adobe-Anwendungen wie After Effects, Photoshop und viele mehr nutzen.

Sie können verschiedene andere Adobe-Anwendungen verwenden, um die Assets eines Premiere Pro-Projekts zu erweitern oder zu ändern. Sie können Premiere Pro außerdem dafür verwenden, Projekte zu bearbeiten, die Sie in anderen Anwendungen angelegt haben.

Bearbeiten eines Clips in der Originalanwendung

Mit dem Premiere Pro-Befehl „Original bearbeiten“ werden Clips in den Anwendungen geöffnet, die ihren Dateitypen zugeordnet sind. Sie können die Clips dann in der jeweiligen Anwendung bearbeiten. Premiere Pro überträgt die Änderungen automatisch auf das aktuelle Projekt, ohne die Dateien zu ersetzen. In analoger Weise können Sequenzen, die in Premiere Pro erstellt und in anderen Anwendungen (wie etwa Adobe After Effects) geöffnet werden, durch den entsprechenden Befehl „Original bearbeiten“ in dieser anderen Anwendung zur Bearbeitung geöffnet werden.

  1. Wählen Sie im Projekt- oder Schnittfenster einen Clip aus.
  2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Original bearbeiten“.

    Hinweis:

    Sie können einen Film aus Premiere Pro zusammen mit den Daten exportieren, die für den Befehl „Original bearbeiten“ erforderlich sind. Wählen Sie im Dialogfeld „Einstellungen für Filmexport“ im Menü „Einbettungsoptionen“ die Option „Projekt“.

Kopieren zwischen After Effects und Premiere Pro

  • Sie können vom Zeitleistenbedienfeld in After Effects aus Ebenen kopieren, die auf Audio- oder Videoelementen (einschließlich Volumenkörpern) basieren, und sie in das Zeitleistenbedienfeld von Adobe Premiere Pro einfügen.

  • Sie können aus dem Adobe Premiere Pro-Zeitleistenbedienfeld Elemente (alle Elemente in einer Spur) kopieren und in das After Effects-Zeitleistenbedienfeld einfügen.

  • Sie können sowohl in After Effects als auch in Adobe Premiere Pro Filmmaterial kopieren und in den Projektbereich der jeweils anderen Anwendung einfügen.

    Hinweis: Es ist jedoch nicht möglich, Footage aus dem After Effects-Projektbereich in das Adobe Premiere Pro-Schnittfenster einzufügen.

Wenn Sie mit allen Clips oder einer einzelnen Sequenz aus einem Adobe Premiere Pro-Projekt arbeiten möchten, importieren Sie das Projekt mit dem Befehl „Importieren“ in After Effects.

Hinweis:

Verwenden Sie Adobe Dynamic Link zum Erstellen dynamischer Verknüpfungen ohne Rendern zwischen neuen oder vorhandenen Kompositionen in After Effects und Adobe Premiere Pro. Weitere Informationen finden Sie unter Adobe Dynamic Link.

 

Kopieren von After Effects in Adobe Premiere Pro

Sie können aus einer After Effects-Komposition eine auf einem Footage-Element basierende Ebene kopieren und sie in eine Adobe Premiere Pro-Sequenz einfügen. Adobe Premiere Pro konvertiert diese Ebenen in Clips der Sequenz und kopiert das ursprüngliche Footage-Element in den Projektbereich von Adobe Premiere Pro. Wenn die Ebene einen Effekt enthält, der auch von Adobe Premiere Pro verwendet wird, konvertiert Adobe Premiere Pro den Effekt einschließlich aller Einstellungen und Keyframes.

Sie können auch verschachtelte Kompositionen, Photoshop-Ebenen, Vollfarben-Ebenen und Audioebenen kopieren. Adobe Premiere Pro konvertiert verschachtelte Kompositionen in verschachtelte Sequenzen und Vollfarben-Ebenen in Farbflächen. Form-, Text-, Kamera-, Licht- und Einstellungsebenen können nicht in Adobe Premiere Pro kopiert werden.

  1. Starten Sie Adobe Premiere Pro (Sie müssen Adobe Premiere Pro starten, bevor Sie die Ebene in After Effects kopieren).

  2. Wählen Sie aus dem Zeitleistenbedienfeld von After Effects eine Ebene (bzw. mehrere Ebenen) aus.

    Hinweis:

    Wenn Sie mehrere Ebenen auswählen und diese in After Effects nicht überlappen, werden sie in Adobe Premiere Pro auf derselben Spur platziert. Wenn die Ebenen in After Effects überlappen, wird durch die Reihenfolge, in der Sie die Ebenen ausgewählt haben, festgelegt, in welcher Reihenfolge sie in Adobe Premiere Pro auf Spuren platziert werden. Jede Ebene wird auf einer separaten Spur platziert, die zuletzt ausgewählte Ebene auf Spur 1. Wenn Sie Ebenen beispielsweise von oben nach unten auswählen, werden sie in Adobe Premiere Pro in umgekehrter Reihenfolge angezeigt, mit der untersten Ebene auf Spur 1.

  3. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Kopieren“.
  4. Öffnen Sie in Adobe Premiere Pro eine Sequenz im Zeitleistenbedienfeld.
  5. Verschieben Sie die Zeitmarke an die gewünschte Position und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Einfügen“ oder „Bearbeiten“ > „Ergänzen“.

Ergebnisse beim Einfügen in Premiere Pro

Wenn Sie eine Ebene in eine Adobe Premiere Pro-Sequenz einfügen, werden Keyframes, Effekte und andere Eigenschaften in der kopierten Ebene wie folgt konvertiert:

Element in After Effects

In Adobe Premiere Pro wie folgt konvertiert

Anmerkungen

Lautstärkeeigenschaft

Lautstärke/Kanal-Filter

Füllmethoden

Von Adobe Premiere Pro unterstützte Füllmethoden werden konvertiert

Effekteigenschaften und Keyframes

Effekteigenschaften und Keyframes, wenn der Effekt auch in Adobe Premiere Pro existiert

Adobe Premiere Pro führt nicht unterstützte Effekte im Effektbedienfeld als offline auf. Manche After Effects-Effekte haben denselben Namen wie Effekte in Adobe Premiere Pro, werden aber nicht konvertiert, weil es sich tatsächlich um andere Effekte handelt.

Expressions

Nicht konvertiert

Ebenenmarken

Clipmarken

Masken und Matten

Nicht konvertiert

Effekt „Stereo-Mischpult“

Lautstärke/Kanal-Filter

Eigenschaft „Zeitverzerrung“

Effekt „Zeit-Verzerrungen“

Zeitdehnungseigenschaft

Geschwindigkeitseigenschaft

Geschwindigkeit und Zeitdehnung stehen in einem umgekehrten Verhältnis zueinander. Beispiel: 200 % Zeitdehnung in After Effects wird in Adobe Premiere Pro in 50 % Geschwindigkeit konvertiert.

Werte und Keyframes für Transformationseigenschaften

Werte und Keyframes für Bewegung und Deckkraft

Der Keyframe-Typ (Bézier, Bézier, automatisch, Bézier, gleichmäßig oder Halten) wird beibehalten.

Ursprungseinstellungen für R3D-Quelldateien

Ursprungseinstellungen für R3D-Quelldateien

Kopieren von Adobe Premiere Pro in After Effects

Sie können aus einer Adobe Premiere Pro-Sequenz ein Video- oder Audioasset kopieren und es in eine After Effects-Komposition einfügen. After Effects konvertiert Assets in Ebenen und kopiert die ursprünglichen Footage-Elemente in den Projektbereich. Wenn das Asset einen Effekt enthält, der auch von After Effects verwendet wird, konvertiert After Effects den Effekt und alle seine Einstellungen und Keyframes.

Sie können auch Farbflächen, Standbilder, verschachtelte Sequenzen und Offline-Sequenzen einfügen. After Effects konvertiert Farbflächen in Vollfarben-Ebenen und verschachtelte Sequenzen in verschachtelte Kompositionen. Wenn Sie ein Photoshop-Standbild in After Effects einfügen, werden die Informationen zur Photoshop-Ebene von After Effects beibehalten. Es ist nicht möglich, Titel aus Adobe Premiere Pro in After Effects einzufügen, Text mit Attributen kann aber aus dem Adobe Premiere-Titelfenster in After Effects eingefügt werden.

  1. Wählen Sie aus dem Schnittfenster von Adobe Premiere Pro ein Element aus.
  2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Kopieren“.
  3. Öffnen Sie in After Effects eine Komposition im Zeitleistenbedienfeld.
  4. Wählen Sie bei aktivem Zeitleistenbedienfeld „Bearbeiten“ > „Einfügen“. Das Element wird als oberste Ebene im Zeitleistenbedienfeld angezeigt.

    Hinweis:

    Zum Einfügen des Assets an der Marke für die aktuelle Zeit positionieren Sie die Marke für die aktuelle Zeit und drücken Sie die Strg- und Alt-Taste und die Taste V (Windows) bzw. die Befehls- und Wahltaste und die Taste V (Mac OS).

Ergebnisse beim Einfügen in After Effects

Wenn Sie ein Element in eine After Effects-Komposition einfügen, werden Keyframes, Effekte und andere Eigenschaften eines kopierten Elements wie folgt konvertiert:

Element in Adobe Premiere Pro

In After Effects wie folgt konvertiert

Anmerkungen

Audiospur

Audioebenen

Audiospuren in 5.1 Surround oder höher als 16 Bit werden nicht unterstützt. Mono- und Stereoaudiospuren werden als eine oder zwei Ebenen importiert.

Balken und Ton

Nicht konvertiert

Füllmethoden

Konvertiert

Clipmarke

Ebenenmarke

Farbflächen

Vollfarben-Ebenen

Zuschneidefilter

Maskenebene

Standbild

Eigenschaft „Zeitverzerrung“

Werte und Keyframes für Bewegung und Deckkraft

Werte und Keyframes für Transformationseigenschaften

Der Keyframe-Typ (Bézier, Bézier [automatisch], Bézier [gleichmäßig] oder Halten) wird beibehalten.

Sequenzmarke

Marken auf einer neuen Vollfarben-Ebene

Um Sequenzmarken zu kopieren, müssen Sie entweder die Sequenz selbst kopieren oder das gesamte Adobe Premiere Pro-Projekt als eine Komposition importieren.

Geschwindigkeitseigenschaft

Zeitdehnungseigenschaft

Geschwindigkeit und Zeitdehnung stehen in einem umgekehrten Verhältnis zueinander. Beispiel: 50 % Geschwindigkeit in Adobe Premiere Pro wird in After Effects in 200 % Zeitdehnung konvertiert.

Effekt „Zeit-Verzerrungen“

Eigenschaft „Zeitverzerrung“

Titel

Nicht konvertiert

Allgemeine Filmvorspänne

Nicht konvertiert

Video- und Audioüberblendungen

Deckkraft-Keyframes (nur für „Weiche Blende“) oder Vollfarben-Ebenen

Videoeffekteigenschaften und Keyframes

Effekteigenschaften und Keyframes, sofern der Effekt auch in After Effects verfügbar ist

After Effects zeigt im Effektbedienfeld nur die Effekte an, die von After Effects unterstützt werden.

Lautstärke- und Kanallautstärke-Audiofilter

Effekt „Stereo-Mischpult“

Andere Audiofilter werden nicht konvertiert.

Ursprungseinstellungen für R3D-Quelldateien

Ursprungseinstellungen für R3D-Quelldateien

Hinweis:

Wenn Sie ein Premiere Pro-Projekt in After Effects importieren, werden die Eigenschaften auf dieselbe Art konvertiert, wie wenn Sie aus Premiere Pro in After Effects kopieren.

Arbeiten mit Photoshop und Premiere Pro

Wenn Sie mit Photoshop Standbilder erstellen, können Sie diese mithilfe von Premiere Pro zum Bewegen bringen und ändern. Sie können ein vollständiges Bild oder einzelne Layer animieren.

Sie können einzelne Videoframes und Bildsequenzdateien in Photoshop bearbeiten. Neben den Funktionen der Photoshop-Werkzeuge zum Bearbeiten von und Malen auf Videos können Sie auch Filter, Masken, Transformationen, Ebenen-Stile und Überblendungsmodi anwenden. Zum Malen können Sie die Kopierstempel-, Musterstempel-, Reparatur-Pinsel- und Spot-Reparatur-Pinsel-Werkzeuge verwenden. Mit dem Ausbessern-Werkzeug können Sie auch Videoframes bearbeiten.

In Photoshop können Sie mit dem Kopierstempel-Werkzeug ein Frame-Sample von einer Videoebene erstellen und mit dem Quell-Sample auf ein anderes Video-Frame malen. Wenn Sie zwischen den unterschiedlichen Ziel-Frames wechseln, ändert sich das Quell-Frame in Abhängigkeit vom Frame, aus dem Sie ursprünglich das Sample entnommen haben.

Nach dem Bearbeiten können Sie das Video als PSD-Datei speichern oder es als QuickTime-Film oder Bildsequenz wiedergeben. Sie können diese jederzeit wieder in Premiere Pro importieren, um sie weiter zu bearbeiten.

Wenn Sie Premiere Pro zum Erstellen von Filmen einsetzen, können Sie mit Photoshop individuelle Frames dieser Filme optimieren. In Photoshop haben Sie die folgenden Möglichkeiten:

  • Entfernen unerwünschter visueller Elemente

  • Zeichnen auf einzelnen Frames

  • Verwenden erweiterter Auswahl- und Maskierungswerkzeuge, um einen Frame zu Animations- oder Compositingzwecken aufzuteilen

Video-Lernprogramme für den Premiere Pro- und Photoshop-Arbeitsablauf

  • Erfahren Sie in diesem Tutorial, wie Sie in Photoshop ganz einfach Grafik- und Fotoinhalte zur Videobearbeitung erstellen können.
  • Sehen Sie sich dieses Tutorial an, um zu erfahren, wie Sie in Ihren Videoprojekten mit nicht reduzierten Photoshop-Dateien arbeiten können.
  • In diesem Videolernprogramm erfahren Sie, wie Sie eine Photoshop-Datei in Premiere Pro importieren und auf einzelne Ebenen zugreifen, um an bestimmten Animationen und Effekten zu arbeiten.

Vergleich der aufgabenspezifischen Vorteile

Die Stärken von Premiere Pro sind die vielzähligen Videobearbeitungsfunktionen. Sie können die Lösung verwenden, um Photoshop-Dateien mit Video-Clips, Audio-Clips oder anderen Assets zu kombinieren. Sie können diese Photoshop-Dateien beispielsweise dazu verwenden, Titel, Grafiken oder Masken zu erstellen.

Im Gegensatz dazu besitzt Photoshop exzellente Werkzeuge zum Malen, Zeichnen und Auswählen von Teilen eines Bildes. Mit dem Photoshop-Werkzeuge für die Schnellauswahl und dem magnetische Lasso kann auf einfache Weise eine Maske aus einer komplexen Form erstellt werden. Statt also in Premiere Pro manuell eine Maske zu zeichnen, sollten Sie diese Arbeit in Photoshop durchführen. Entsprechend sollten Sie die Photoshop-Zeichenwerkzeuge einsetzen, wenn Sie manuell Staub mit mehreren Pinselstrichen entfernen müssen.

Die Animations- und Videofunktionen in Photoshop Extended ermöglichen eine einfache Animation auf Basis von Keyframes. Premiere Pro bietet jedoch eine wesentlich bessere Keyframe-Steuerung über verschiedene Eigenschaften.

Austauschen von Standbildern

Premiere Pro kann Standbilder in vielen Formaten im- oder exportieren. Es empfiehlt sich allerdings, das programmeigene PSD-Format von Photoshop PSD zu verwenden, wenn Sie einzelne Frames oder Standbildsequenzen von Photoshop nach Premiere Pro übertragen.

Wenn Sie eine PSD-Datei in Premiere Pro importieren, können Sie wählen, ob die Datei als einzelnes reduziertes Bild oder mit den separaten und unveränderten Ebenen importiert werden soll.

In den meisten Fällen bietet es sich an, ein Standbild in Photoshop vorzubereiten, bevor Sie das Bild in Premiere Pro importieren. Zu solchen Vorbereitungsarbeiten gehören Farbkorrektur, Skalierung und Freistellung. Häufig ist es sinnvoller, eine Änderung an einem Quellbild in Photoshop durchzuführen, anstatt Premiere Pro dieselbe Operation mehrere Male pro Sekunde durchführen zu lassen, da jeder Frame für die Vorschau oder die endgültige Ausgabe gerendert werden muss.

In Photoshop können Sie ein PSD-Dokument erstellen, dass bereits für die jeweilige Video-Ausgabeart vorbereitet ist. Wählen Sie im Dialogfeld „Neue Datei“ als Vorgabe „Film & Video“ aus. In Premiere Pro können Sie ein PSD-Dokument erstellen, dass an Ihre Einstellungen für Komposition und Sequenz angepasst ist. Wählen Sie „Datei“ > „Neu“ > „Photoshop“.

Austauschen von Filmen

Sie können keine PSD-Videodateien mit Photoshop mehr austauschen, allerdings können Sie einen Film auch direkt aus Photoshop rendern und ihn wieder in Premiere Pro importieren. Sie können beispielsweise mit Photoshop einen QuickTime-Film erstellen, der dann in Premiere Pro importiert werden kann.

Farbe

Premiere Pro arbeitet intern mit dem RGB-Farbraum (Rot, Grün, Blau). Wenn Sie Videoclips in Premiere Pro bearbeiten möchten, die Sie mit Photoshop erstellt haben, erstellen Sie sie im RGB-Farbraum.

Wenn Sie den als Endprodukt erstellten Film senden möchten, sollten Sie in Photoshop sicherstellen, dass die im Bild verwendeten Farben sendesicher sind. Weisen Sie dem Dokument in Photoshop den geeigneten Farbraum zu, z. B. SDTV (Rec. 601).

Erstellen und Bearbeiten von Photoshop-Dateien

Sie können eine Photoshop-Standbilddatei erstellen, für die automatisch die Pixel- und Frame-Seitenverhältnis-Einstellungen des Premiere Pro-Projekts übernommen werden. Ebenso können Sie eine Standbilddatei aus einem Premiere Pro-Projekt in Photoshop bearbeiten.

Erstellen einer Photoshop-Datei in einem Projekt

  1. Wählen Sie „Datei“ > „Neu“ > „Photoshop“.

    Photoshop wird mit einem neuen, leeren Standbild geöffnet. Die Pixel-Werte entsprechen der Videoframegröße des Projekts, und die Bildführungen zeigen die sicheren Titel- und Aktionsbereiche des Projekts.

Bearbeiten einer Standbilddatei in Photoshop

Sie können aus einem Projekt heraus eine Bilddatei in den meisten von Adobe Photoshop unterstützten Format öffnen. Mit Premiere Pro können Sie keine Dateien im CMYK- oder LAB-Farbformat importieren.

  1. Wählen Sie im Projekt- oder Schnittfenster einen Standbild-Clip aus.
  2. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „In Adobe Photoshop bearbeiten“.

    Die Datei wird in Photoshop geöffnet. Wenn Sie die Datei speichern, sind die Änderungen im Premiere Pro-Projekt verfügbar.

Arbeiten mit Encore und Premiere Pro

Mithilfe von Adobe Encore CS6 und Adobe Premiere Pro können Sie eine einzelne Sequenz auf DVD oder Blu-Ray-Disc brennen. Sie können jede Sequenz eines Projekts einzeln auf separate DVDs oder Blu-Ray-Discs brennen. Fügen Sie zunächst den gesamten Inhalt, der auf einer Disc enthalten sein soll, zu einer Sequenz hinzu. Führen Sie nach der Bearbeitung der Sequenz die folgenden Schritte aus:

Hinweis:

Informationen zur Verwendung von Encore CS6 mit Premiere Pro CC finden Sie in folgenden Ressourcen:

Hinzufügen von Encore-Kapitelmarken

Sie können Encore-Kapitelmarken zu einer Adobe Premiere Pro-Sequenz hinzufügen. Sie können die Encore-Kapitelmarken zusammen mit der Sequenz nach Encore übertragen.

Wenn Sie in Encore eine AutoPlay-DVD erstellen, werden die Encore-Kapitelmarken in Szenenmarken umgewandelt. Bei der Wiedergabe der DVD können Sie durch Wählen der Schaltflächen bzw. Tasten für „Zurück“ oder „Vorwärts“ zur vorherigen bzw. nächsten dieser Marken springen. Wenn Sie eine DVD oder Blu-Ray-Disc mit Menüs erstellen, können Sie Szenenschaltflächen in den Menüs mit den Encore-Kapitelmarken verknüpfen.

Übertragen Sie die Sequenz nach Encore oder exportieren Sie sie als MPEG-2-Datei

Sie können Sequenz ganz oder teilweise von Adobe Premiere Pro nach Encore übertragen. In Encore können Sie die Sequenz direkt auf eine DVD ohne Menüs brennen oder vor dem Brennen Menüs und Schaltflächen hinzufügen. Von Encore aus können Sie das Projekt mithilfe einer der folgenden Methoden exportieren:

  • Brennen des Projekts auf Disc
  • Speichern des Projekts in einer DVD-Imagedatei
  • Speichern des Projekts in einen Satz DVD-Ordner
  • Speichern des Projekts als DVD-Masterdateien auf DLT-Band
  • Export des Projekts als SWF-Datei für die Veröffentlichung im Web

Alternativ können Sie unter Verwendung des MPEG2-DVD-Formats eine DVD-kompatible MPEG-2-Datei aus Adobe Premiere Pro exportieren. Die MPEG-2-Datei kann in den meisten DVD-Erstellungsanwendungen verwendet werden.

Wählen Sie eine Menüvorlage aus

Bei den Encore-Vorlagen handelt es sich um vordefinierte Menüs, die unterschiedlich gestaltet sind. Schaltflächen in den Vorlagen werden automatisch mit Kapitelmarken in der Sequenz verknüpft. Encore erstellt gegebenenfalls zusätzliche Untermenüs, in denen alle Kapitelmarken in einer Sequenz untergebracht werden können.

Hinweis:

AutoPlay-DVDs verfügen nicht über Menüs. Wählen Sie für eine AutoPlay-DVD keine Vorlage.

Passen Sie die Menüvorlage an

Bearbeiten Sie in Encore Titel, ändern Sie Grafiken oder fügen Sie Videodaten für Hintergründe hinzu. Sie können auch Videodaten in Schaltflächenminiaturen verwenden, indem Sie einen Abschnitt eines Clips festlegen, der in der Schaltfläche abgespielt werden soll.

Zeigen Sie die Disc in einer Vorschau an

Überprüfen Sie die Funktionalität und die Gestaltung Ihrer DVD- oder Blu-Ray-Disc-Menüs im Vorschaufenster für die DVD.

Brennen der Disc

Wenn ein DVD- oder Blu-Ray-Disc-Brenner installiert bzw. angeschlossen ist, können Sie die Inhalte auf Datenträger brennen. Sie können die komprimierten Dateien zur Wiedergabe von einer Computerfestplatte in einem Ordner speichern. Sie können ISO-Bilder speichern, die verteilt oder auf DVD gebrannt werden sollen.

Hinweis:

Encore erstellt DVDs, die dem DVD-Videoformat entsprechen. Encore erstellt keine Daten- oder Audio-DVDs.

Arbeiten mit Apple Final Cut Pro und Adobe Premiere Pro

Sie können Final Cut Pro-XML-Dateien in Premiere Pro importieren. Weitere Informationen finden Sie unter Importieren von XML-Projektdateien aus Final Cut Pro. Sie können Premiere Pro-Projektdateien als Final Cut Pro-XML-Dateien exportieren.

Weitere Informationen finden Sie unter Exportieren von Final Cut Pro-Projekt-XML-Dateien.

Weitere Informationen über mögliche Arbeitsabläufe zwischen Final Cut Pro und Premiere Pro finden Sie unter Programmübergreifende Bearbeitung mit Final Cut Pro und Avid.

Joost van der Hoeven bietet auf der Adobe-Website ein Video-Lernprogramm, in der Austausch von Daten zwischen Final Cut Pro- und Premiere Pro mithilfe von XML-Projekten beschrieben wird.

Hinweis:

Premiere Pro und Final Cut Pro 7 (und früher) können XML-Dateien aus Final Cut Pro zum Datenaustausch nutzen. Um Informationen zwischen Final Cut Pro X und Premiere Pro auszutauschen, können Sie ein Drittanbieter-Tool mit dem Namen „Xto7“ nutzen. Weitere Informationen zu diesem Tool finden Sie hier.

Auf dieser Seite stehen verschiedene Dokumente zur Verfügung, die den Übergang von Final Cut Pro auf Premiere Pro vereinfachen.

Hinweis:

Eine aus Premiere Pro exportierte XML-Datei kann auch in einige Versionen von Final Cut Express importiert werden.

Arbeiten mit Avid Media Composer und Adobe Premiere Pro

Weitere Informationen über mögliche Arbeitsabläufe zwischen Premiere Pro und Avid Media Composer finden Sie unter Programmübergreifende Bearbeitung mit Final Cut Pro und Avid.

 

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