Effekte der Kategorie „Veraltet“ werden beibehalten, um die Kompatibilität mit Projekten zu gewährleisten, die mit früheren Versionen von After Effects erstellt wurden. Wenn Sie Projekte aktualisieren oder neue Projekte erstellen, sollten Sie jedoch anstelle von Effekten der Kategorie „Veraltet“ alternative Effekte und Techniken verwenden.

Effekt „3D-Effekte“

Wenn Sie an einem Projekt arbeiten, das in einer älteren Version von After Effects erstellt wurde, und auf eine oder mehrere Ebenen den Effekt „3D-Effekte“ angewendet haben, können Sie diesen Effekt auch in der aktuellen Version weiterverwenden. Bei neu erstellten Projekten sollten Sie dagegen die Ebenen mit dem Schalter „3D-Ebene“ in 3D-Ebenen konvertieren. (Siehe 3D-Ebenen.)

Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.

Mit dem Effekt „3D-Effekte“ können Sie eine Ebene in einem dreidimensionalen Raum bearbeiten.

Der Effekt „3D-Effekte“ wird von den Qualitätseinstellungen der Ebene beeinflusst. Bei der Qualitätseinstellung „Entwurf“ wird die Pixelposition in ganzzahligen Werten berechnet, während sie bei der Einstellung „Beste“ bis aufs Subpixel genau berechnet wird.

Drehen

Steuert die horizontale Drehung (Drehung um eine vertikale Achse). Sie können das Bild auch weiter als 90° drehen, um die Rückseite des Bildes und damit das Spiegelbild der Vorderseite zu sehen.

Kippen

Steuert die vertikale Drehung (Drehung um eine horizontale Achse).

Entfernung zum Bild

Die Entfernung vom Bild zum Betrachter.

Glanzlicht

Fügt einen Lichtstrahl hinzu, der auf der Oberfläche der Ebene reflektiert wird. Die Lichtquelle für die Glanzpunkte befindet sich stets über dem Betrachter, hinter dem Betrachter und links von ihm. Da das Licht von oben kommt, muss das Bild rückwärts gekippt werden, damit die Reflexion sichtbar wird. Glanzpunkte könnten nur bei der Qualitätseinstellung „Beste“ angezeigt werden. Im Drahtgitter-Vorschaumodus wird das Glanzlicht durch ein rotes Pluszeichen (+) angezeigt, wenn es auf der Ebene nicht sichtbar ist (die Mitte des Glanzlichts überschneidet sich nicht mit der Ebene), und durch ein grünes Pluszeichen (+), wenn es sichtbar ist.

Vorschau

Zeichnet einen Drahtgitterumriss des 3D-Bildes. Der Drahtgitterumriss lässt sich schnell rendern. Um das endgültige Ergebnis zu sehen, deaktivieren Sie den Drahtgitter-Vorschaumodus, sobald Sie mit der Manipulation des Drahtgitterbildes fertig sind. Das Vorschau-Drahtgitter wird nur bei der Qualitätseinstellung „Entwurf“ gezeichnet. Wenn Sie auf die Qualitätseinstellung „Beste“ umschalten, wird der tatsächliche Inhalt des Bildes gezeichnet. Auf diese Weise wird verhindert, dass ein Film mit der Qualitätseinstellung „Beste“ im Vorschaumodus gerendert wird.

Einfacher Text, Effekt

Wenn Sie an einem Projekt arbeiten, das in einer älteren Version von After Effects erstellt wurde, und auf eine oder mehrere Ebenen den Effekt „Einfacher Text“ angewendet haben, können Sie diesen Effekt auch in der aktuellen Version weiterverwenden. Bei neu erstellten Projekten sollten Sie dagegen Textebenen verwenden, damit Sie Textformatierungen und -animationen besser steuern können. (Siehe Erstellen und Bearbeiten von Textebenen.)

Durch den Effekt „Einfacher Text“ wird Text auf einer vorhandenen Ebene platziert (im Unterschied zu Text, der auf Textebenen erstellt wurde oder aus Adobe Photoshop oder Adobe Illustrator importiert wurde und nun jeweils eine eigene Ebene erhält).

Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.

Hinweis:

Höhe und Breite des Textes werden nicht durch die Abmessungen der Ebene begrenzt. Die Ebenenabmessungen bestimmen lediglich den sichtbaren Bereich des Textes.

Position

Die Position des Textes in der Ebene.

Hinweis:

Die Ausrichtungseinstellung im Dialogfeld „Einfacher Text“ beeinflusst das Verhalten des Positionspunkts. Der Punkt positioniert stets die vertikale Mitte des Textes relativ zur Ebene. Ist der Text linksbündig ausgerichtet, wird durch den Punkt der linke Rand positioniert; bei zentriertem Text wird die Mitte positioniert und bei rechtsbündig ausgerichtetem Text der rechte Rand.

Effekt „Color-Key“

Weitere Informationen zu Keying im Allgemeinen sowie Links zu Übungen und weiteren Ressourcen finden Sie unter Keying – Einführung und Ressourcen.

Mit dem Effekt „Color-Key“ können Sie alle Bildpixel auskeyen, die einer bestimmten Key-Farbe ähnlich sind. Dieser Effekt modifiziert lediglich den Alphakanal der jeweiligen Ebene.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

  1. Wählen Sie die Ebene aus, die teilweise transparent gemacht werden soll, und klicken Sie auf „Effekt“ > „Veraltet“ > „Color-Key“.

  2. Legen Sie im Effektfenster eine Key-Farbe fest. Führen Sie dazu einen der folgenden Schritte aus:
    • Klicken Sie auf das Farbfeld „Key-Farbe“, um das Dialogfeld „Farbe“ aufzurufen, und legen Sie eine Farbe fest.

    • Klicken Sie auf die Pipette und dann auf eine der Farben des Bildschirms.

  3. Ziehen Sie den Toleranz-Regler, um den auszukeyenden Farbbereich festzulegen. Bei niedrigeren Werten wird ein kleinerer Bereich von Farben ausgekeyt, die der Key-Farbe sehr ähnlich sind. Je höher der Wert ist, desto größer ist der Bereich von Farben, die ausgekeyt werden.
  4. Ziehen Sie den Regler „Kantenbreite“, um die Breite der Umrandung des Bereichs anzupassen, auf den das Keying angewendet wurde. Positive Werte vergrößern die Maske und somit den transparenten Bereich. Negative Werte haben eine kleinere Maske und damit einen kleineren transparenten Bereich zur Folge.
  5. Legen Sie mit dem Regler „Weiche Kanten“ die Glättung der Kanten fest. Höhere Werte führen zwar zu weicheren Kanten, aber auch zu einer längeren Renderzeit.

Effekt „Schneller Weichzeichner“

Wenn für die Ebenenqualität „Beste“ festgelegt wurde, stimmt „Schneller Weichzeichner“ fast mit „Gaußscher Weichzeichner“ überein.

In einem Beitrag in seinem ProLost-Blog vergleicht Stu Maschwitz die Effekte „Feld weichzeichnen“, „Schneller Weichzeichner“ und „Gaußscher Weichzeichner“ miteinander.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

Effekt „Gaußscher Weichzeichner (veraltet)“

Mit dem Effekt „Gaußscher Weichzeichner“ werden Bilder weichgezeichnet und Störungen entfernt. Die Qualitätseinstellung der Ebene hat keine Auswirkungen auf den Effekt „Gaußscher Weichzeichner“. Der Effekt „Gaußscher Weichzeichner (veraltet)“ führt zu einem geringfügig anderen Render-Ergebnis als der Effekt „Gaußscher Weichzeichner“.

In einem Beitrag in seinem ProLost-Blog vergleicht Stu Maschwitz die Effekte „Feld weichzeichnen“, „Schneller Weichzeichner“ und „Gaußscher Weichzeichner“ miteinander.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

Effekt „Blitz“

Wenn Sie an einem Projekt arbeiten, das in einer älteren Version von After Effects erstellt wurde, und auf eine oder mehrere Ebenen den Effekt „Blitz“ angewendet haben, können Sie diesen Effekt auch in der aktuellen Version weiterverwenden. Bei neu erstellten Projekten sollten Sie dagegen den Effekt „Gewitter“ verwenden. (Siehe Effekt „Gewitter“.)

Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.

Anfangspunkt, Endpunkt

Geben an, wo der Blitzeffekt beginnt und wo er endet.

Segmente

Die Anzahl der Segmente, die den Hauptblitz bilden. Höhere Werte erzeugen mehr Details, die Bewegung ist dann allerdings nicht mehr so flüssig.

Amplitude

Die Größe der Zacken des Blitzstrahls als Prozentsatz der Ebenenbreite.

Details, Detailamplitude

Legen fest, wie detailliert der Blitzstrahl und seine Verzweigungen dargestellt werden sollen. Typische Werte für „Details“ sind Werte zwischen 2 und 3. Ein typischer Wert für „Details: Amplitude“ ist 0,3. Höhere Werte für beide Einstellungen eignen sich am besten für Standbilder, verdecken jedoch in der Regel die Animation.

Verzweigung

Die Anzahl an Gabelungen, die an den Enden der Blitzsegmente angezeigt werden. Bei einem Wert von 0 werden keine Verzweigungen verwendet; ein Wert von 1,0 erzeugt Verzweigungen in jedem Segment.

Weitere Verzweigung

Die Häufigkeit der weiteren Verzweigungen. Bei höheren Werten werden baumähnliche Blitze erzeugt.

Verzweigungswinkel

Der Winkel zwischen einer Verzweigung und dem Hauptblitzstrahl.

Verzweigungslänge Länge

Die Länge jedes Verzweigungssegments als ein Bruchteil der durchschnittlichen Segmentlänge des Blitzstrahls.

Verzweigungssegmente

Die maximale Anzahl an Segmenten für jede Verzweigung. Um lange Segmente zu erzeugen, geben Sie sowohl unter „Verzweigungslänge der Segmente“ als auch unter „Verzweigungssegmente“ höhere Werte an.

Verzweigungsbreite

Die durchschnittliche Breite jeder Verzweigung als Bruchteil der Breite des gesamten Blitzstrahls.

Geschwindigkeit

Legt fest, wie schnell sich der Blitzstrahl entfaltet.

Stabilität

Legt fest, wie genau die Zuckungen des Blitzes der Linie folgen, die durch den Anfangs- und Endpunkt definiert werden. Bei niedrigeren Werten verläuft der Blitzstrahl nahe an der Linie; bei höheren Werten kommt es dagegen zu größeren Abweichungen. Verwenden Sie Stabilität und Blitzstärke zusammen, um einen düsteren Effekt wie in alten Horrorfilmen zu simulieren: Dabei zieht der Blitzstrahl sich in Sekundenschnelle an eine Position nahe der Startlinie zurück, nachdem er sich in der unter Blitzstärke angegebenen Richtung ausgebreitet hat. Bei einem zu niedrigen Stabilitätswert kann sich der Blitz nicht zu einem Bogen krümmen, bevor er zurückschnellt; bei einem zu hohen Wert schnellt der Blitzstrahl wild umher.

Endpunkt fixieren

Legt fest, ob sich der Endpunkt des Blitzes immer an einem festen Ort befinden soll. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, endet der Blitzstrahl in der Nähe des Endpunkts.

Breite, Abweichung

Legen die Breite des Hauptblitzstrahls sowie die erlaubte Abweichung der einzelnen Segmente von der Breite fest. Die Abweichungen werden per Zufallszahl berechnet. Bei einem Wert von 0 kommt es nicht zu Abweichungen in der Breite; bei einem Wert von 1 wird dagegen eine maximale Abweichung erzeugt.

Kernbreite

Die Breite des inneren Scheins, wie unter der Einstellung „Innenfarbe der Kontur“ angegeben. Die Kernbreite steht im Verhältnis zur Gesamtbreite des Blitzstrahls.

Außenfarbe der Kontur, Innenfarbe der Kontur

Die für das äußere und innere Leuchten des Blitzes verwendeten Farben. Da der Effekt „Blitz“ diese Farben über die bestehenden Farben der Komposition legt, liefern Primärfarben häufig das beste Ergebnis. Helle Farben werden häufig noch viel heller, manchmal sogar weiß, je nach Helligkeit der darunter liegenden Farben.

Blitzstärke, Richtung

Die Stärke und die Richtung der Blitzstrahlkraft. Verwenden Sie die Einstellung „Blitzstärke“ zusammen mit der Option „Stabilität“, um einen Jakobsleiter-Effekt zu erzeugen.

Zufallsverteilung

Ein Eingabewert für den Zufallsstörgenerator, der die Grundlage für den Effekt „Blitz“ bildet. Wenn die zufälligen Bewegungen des Blitzes andere Bilder oder Ebenen stören, geben Sie einen neuen Wert für die Zufallsverteilung ein, bis Sie einen gefunden haben, mit dem Sie arbeiten können.

Füllmethode

Die Füllmethode, mit der der Blitz mit der Originalebene kombiniert wird. Diese Füllmethoden entsprechen jenen im Zeitleistenfenster.

In jedem Frame neu

Der Blitz wird für jeden Frame neu erzeugt. Deaktivieren Sie diese Option, wenn Sie möchten, dass der Blitz immer auf die gleiche Weise in demselben Frame erscheint, sobald Sie diesen ausführen. Wenn Sie diese Option aktivieren, erhöht sich die Renderzeit.

Effekt „Luminanz-Key“

Mit dem Effekt „Luminanz-Key“ können Sie alle Regionen einer Ebene mit einer bestimmten Luminanz oder Helligkeit auskeyen. Der Effekt „Luminanz-Key“ wird von der Qualitätseinstellung der Ebene nicht beeinflusst.

Verwenden Sie diesen Effekt, wenn das Objekt, von dem Sie eine Matte erstellen wollen, einen Luminanzwert hat, der sich stark von dem des Hintergrunds unterscheidet. Wenn Sie beispielsweise eine Maske für Musiknoten auf einem weißen Hintergrund erstellen möchten, können Sie die helleren Werte herausfiltern; die dunklen Musiknoten werden dann zum einzigen deckenden Bereich.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Auskeyen eines Luminanzwerts mit dem Effekt „Luminanz-Key“

  1. Wählen Sie die Ebene aus, die teilweise transparent gemacht werden soll, und klicken Sie auf „Effekt“ > „Veraltet“ > „Luminanz-Key“.

  2. Wählen Sie unter „Art des Keys“ aus, welcher Bereich ausgekeyt werden soll.
  3. Legen Sie mithilfe des Schwellenwert-Reglers den Luminanzwert fest, auf dem die Matte basieren soll.
  4. Legen Sie mithilfe des Toleranz-Reglers fest, welche Toleranz bei der Bestimmung der auszukeyenden Pixel gelten soll. Durch kleinere Werte wird ein kleinerer Wertebereich nahe dem Schwellenwert ausgekeyt. Bei höheren Werten wird hingegen ein größerer Wertebereich ausgekeyt.
  5. Ziehen Sie den Regler „Kantenbreite“, um die Breite der Umrandung des Bereichs anzupassen, auf den das Keying angewendet wurde. Positive Werte vergrößern die Maske und somit den transparenten Bereich. Bei negativen Werten wird die Maske verkleinert.
  6. Legen Sie mit dem Regler „Weiche Kanten“ die Glättung der Kanten fest. Höhere Werte führen zwar zu weicheren Kanten, aber auch zu einer längeren Renderzeit.

Effekt „Pfadtext“

Wenn Sie an einem Projekt arbeiten, das in einer älteren Version von After Effects erstellt wurde, und auf eine oder mehrere Ebenen den Effekt „Pfadtext“ angewendet haben, können Sie diesen Effekt auch in der aktuellen Version weiterverwenden. Bei neu erstellten Projekten sollten Sie dagegen Textebenen verwenden, damit Sie Textformatierungen und -animationen besser steuern können. (Siehe Erstellen und Animieren von Text auf einem Pfad.)

Mit dem Effekt „Pfadtext“ können Sie Text entlang eines Pfades animieren. Sie können einen Pfad als gerade Linie, als Kreis mit einem beliebigen Durchmesser oder als Bézier-Kurve definieren. Sie haben auch die Möglichkeit, einen Pfad zu importieren, der in einer anderen Anwendung erstellt wurde, beispielsweise in Adobe Photoshop oder Adobe Illustrator. Der Effekt „Pfadtext“ arbeitet mit nichtquadratischen Pixeln, wodurch sowohl Zeichenform als auch Pfadform angepasst werden.

Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.

Hinweis:

Wenn Sie Adobe Type Manager (ATM) verwenden und großer Text blockartig aussieht oder anderweitig nicht richtig gerendert wird, erhöhen Sie in den ATM-Einstellungen den Wert für den Zeichen-Cache.

Wenn Sie die Form einer Bézier-Kurve im Zeitverlauf ändern möchten, müssen Sie für alle vier Pfadsteuerungspunkte Anfangs-Keyframes erstellen. Wird ein Steuerungspunkt ohne Anfangs-Keyframe verschoben, führt dies nicht zum Verschieben des Punktes im Zeitverlauf. Möglicherweise fällt es Ihnen leichter, einen Pfad zu animieren, indem Sie die Bewegungspfade einzelner Steuerungspunkte im Ebenenfenster ändern.

Hinweis:

Im Kompositionsfenster werden Griffe nur dann angezeigt, wenn der Effekt im Effektfenster ausgewählt ist und Text nicht entlang einer Maske oder eines Pfades animiert wird.

Wenn Sie einen Bézier-Pfad über eine Komposition verschieben, aber seine Form nicht ändern möchten, animieren Sie statt des Pfades die Ebene. Wenn Sie eine Seite des Bézier-Pfades ausdehnen, verkürzen oder verwackeln und gleichzeitig die andere Hälfte in der alten Position belassen möchten, verschieben Sie ein Tangenten-/Scheitelpunktpaar gemeinsam. Erstellen Sie dazu Keyframes für beide Elemente, indem Sie den äußeren Kreis des entsprechenden Scheitelpunktes ziehen.

Hinweis:

Verwechseln Sie beim Animieren der Steuerungspunkte eines Bézier-Pfades nicht die Form des Pfades mit der räumlichen Bézier-Interpolation der Keyframes. Wie Keyframes für andere Positionssteuerungen können auch die Keyframes für Scheitelpunkte oder Tangenten eines Bézier-Pfades auf „Linear“ oder „Bézier“ eingestellt werden. Sie geben Standardwerte für die räumliche Interpolation im Dialogfeld „Allgemeine Voreinstellungen“ ein. Über „Animation“ > „Keyframe-Interpolation“ können Sie die räumliche Interpolation für einzelne Keyframes angeben.

Sie können auf Bewegungen, die Sie mit dem Effekt „Pfadtext“ erstellt haben, Bewegungsunschärfe anwenden. Dadurch wird jedes Zeichen verwischt. Wie bei der Bewegungsunschärfe für Ebenen ist der Unschärfeeffekt auch bei Zeichen ausgeprägter, wenn die Bewegung schnell ist. Die Verzerrung ist beispielsweise recht stark, wenn Sie negative Zitterwerte wählen, die zu einer sprunghaften Bewegung führen.

Einstellungen unter „Pfadoptionen“

Formtyp

Definiert die Form des Pfades. Im Effektfenster muss der Name des Effekts „Pfadtext“ aktiviert sein, damit der Pfad im Kompositionsfenster sichtbar ist.

Bézier

Formt Text entlang einer Bézier-Kurve, die von vier Steuerungspunkten definiert wird („Scheitelpunkt 1/Kreismitte“, „Tangente 1/Kreispunkt“, „Tangente 2“ und „Scheitelpunkt 2“). Zeichen, die nicht auf den Pfad passen, werden am Ende des Pfades in eine gerade Linie gesetzt.

Kreis

Legt Text um den Umfang eines Kreises, der von zwei Steuerungspunkten definiert wird („Tangente 1/Kreispunkt“ und „Scheitelpunkt 1/Kreismitte“). Ist der Textlänger als der Kreisumfang, kommt es zu einer Überlappung. Wenn Sie einen frei definierten Pfad ausgewählt haben, der geschlossen ist, legt diese Eigenschaft den Text um den Pfad, statt ihn als Schleife zu formen.

Schleife

Legt Text um den Umfang eines Kreises, der von zwei Steuerungspunkten definiert wird („Scheitelpunkt 1/Kreismitte“ und „Tangente 1/Kreispunkt“). Ist der Text länger als der Kreisumfang, fließt er aus dem Punkt „Tangente 1“ in eine gerade Linie. Sie können auch Randeinstellungen verwenden, damit der Text in einer geraden Linie in den Kreis eintritt oder aus ihm herausläuft.

Linie

Formt Text in einer geraden Linie, die von zwei Steuerungspunkten definiert wird („Scheitelpunkt 1/Kreismitte“ und „Scheitelpunkt 2“). Wie bei einem Bézier-Pfad hat der Abstand zwischen den beiden Steuerungspunkten keinen Einfluss auf die Leerzeichen im Text, es sei denn, die Ausrichtung ist auf „Erzwingen“ eingestellt.

Steuerungspunkte

Hiermit werden die Punkte auf dem Pfad festgelegt.

Tangente 1/Kreispunkt

Legt die folgenden Punkte fest: Anfangstangente für eine Bézier-Kurve, Durchmesser eines Kreises, Start- oder Endpunkt von Text (je nach festgelegter Ausrichtung), Durchmesser einer Schleife und Eintrittspunkt des Textes.

Scheitelpunkt 1/Kreismitte

Legt den Anfangsscheitelpunkt einer Bézier-Kurve, den Mittelpunkt eines Kreises oder einer Schleife und den Start- oder Endpunkt von Text in einer Zeile fest (je nach festgelegter Ausrichtung).

Tangente 2

Legt die Endtangente der Bézier-Kurve fest. Die Linie zwischen „Tangente 2“ und „Scheitelpunkt 2“ legt die Neigung der Kurve an ihrem Endpunkt fest. Bei Kreisen und Schleifen wird „Tangente 2“ nicht einbezogen.

Scheitelpunkt 2

Legt den Endscheitelpunkt einer Bézier-Kurve und den Winkel einer Linie fest. Bei Kreisen und Schleifen wird „Scheitelpunkt 2“ nicht einbezogen.

Eigener Pfad

Legt einen frei festgelegten Pfad fest. Sie können eine Maske verwenden, die im Ebenenfenster oder in Adobe Illustrator erstellt wurde.

Pfad umkehren

Kehrt den Pfad um.

Fläche und Kontur

Legen Sie die Flächen- und Konturoptionen für den Pfadtext fest.

Optionen

Nur Füllung

Aktiviert die Option zum Festlegen der Flächenfarbe. Alle Konturoptionen sind deaktiviert.

Nur Kontur

Aktiviert die Option, mit der Sie nur die Konturfarbe und -breite festlegen. Die Flächenoption ist deaktiviert.

Fläche über Kontur

Ermöglicht Ihnen das Erstellen von Text mit der Fläche über der Kontur.

Kontur über Fläche

Ermöglicht Ihnen das Erstellen von Text mit der Kontur über der Fläche.

Flächenfarbe

Fügen Sie dem Pfadtext eine Flächenfarbe hinzu.

Konturfarbe

Fügen Sie dem Pfadtext eine Konturfarbe hinzu.

Konturbreite

Ändern Sie die Konturbreite des Pfadtextes.

Einstellungen für „Zeichen“

Größe

Größe der Zeichen.

Laufweite

Der durchschnittliche Abstand zwischen den Zeichen.

Kerning

Steuert den horizontalen Abstand zwischen zwei Zeichen. Wenn Sie den Text verändern, bleibt der für Kerning festgelegte Wert bei allen unveränderten Zeichenpaaren erhalten. Änderungen am Kerning lassen sich nicht mit dem Befehl „Rückgängig“ (Windows) bzw. „Widerrufen“ (Mac OS) aufheben. Wenn Sie den horizontalen Abstand zwischen Zeichen im Zeitverlauf ändern möchten, verwenden Sie „Max. Zittern: Kerning“ oder erstellen Sie Keyframes für die Laufweite.

Kerningpaar

Legt das Zeichenpaar fest, auf das der Kerning-Effekt angewendet werden soll. Mithilfe der Pfeilschaltflächen können Sie zwischen den Paaren wechseln.

Kerningwert

Legt fest, in welchem Umfang das Kerning angewendet werden soll.

Ausrichtung

Legt die Ausrichtungs- und Drehungswerte für jedes Zeichen fest.

Zeichendrehung

Jedes Zeichen wird ausgehend vom aktuellen Winkel um die festgelegte Gradzahl gedreht. Der Drehmittelpunkt ist der Punkt, an dem das Zeichen den Pfad schneidet. Die Option „Senkrecht zu Pfad“ ändert den Anfangswinkel der Zeichen.

Senkrecht zu Pfad

Dreht jedes Zeichen so, dass es senkrecht zum Pfad steht. Ist „Senkrecht zu Pfad“ deaktiviert, bleiben die Zeichen immer aufrecht (sofern nicht „Zeichendrehung“ angewendet wird).

Vertikale Schrift

Dreht jedes Zeichen so, dass es vertikal zum Pfad steht.

Lateinische Zeichen drehen

Dreht lateinische Zeichen vertikal zum Pfad. Ist „Lateinische Zeichen drehen“ nicht aktiviert, werden nur nichtlateinische Zeichen gedreht.

Horizontale Neigung

Neigt Zeichen nach links oder rechts, ähnlich wie bei der Kursivschrift. Die Neigung basiert auf dem Punkt, an dem das Zeichen den Pfad schneidet. Wenn Zeichen ausgehend von ihren Mittelpunkten geneigt werden sollen, stellen Sie „Grundlinienverschiebung“ so ein, dass der Pfad durch die Mittelpunkte der Zeichen verläuft.

Horizontale Skalierung, Vertikale Skalierung

Skaliert die Zeichen um den festgelegten Prozentsatz in horizontaler und vertikaler Richtung. Text wird ausgehend von einer anfänglichen Rasterungsgröße skaliert, die Sie unter „Größe“ festlegen. Wenn Sie den Skalierungsprozentsatz auf über 100 % stellen, können verschwommene Kanten entstehen. Optimale Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie für „Größe“ eine Punktgröße eingeben, die nicht über 100 % skaliert werden muss, um die größte gewünschte Textgröße zu erreichen. Möchten Sie beispielsweise die Textgröße von 44 auf 88 Punkt erhöhen, stellen Sie „Größe“ auf 88 ein und definieren Sie einen Anfangswert von 50 % für „Vertikale Skalierung“ und „Horizontale Skalierung“. Erhöhen Sie anschließend beide Skalierungswerte auf 100 %, wenn der Text in 88 Punkt angezeigt werden soll.

Einstellungen unter „Absatz“

Ausrichtung

Legt die horizontale Ausrichtung des Textes auf dem festgelegten Pfad fest.

Links

Platziert das erste Zeichen an der Position, die Sie unter „Linker Rand“ angegeben haben. Alle anderen Zeichen werden relativ dazu gesetzt. Der Wert für „Rechter Rand“ wird ignoriert.

Rechts

Platziert das letzte Zeichen an der Position, die Sie unter „Rechter Rand“ angegeben haben. Alle anderen Zeichen werden relativ dazu gesetzt. Der Wert für „Linker Rand“ wird ignoriert.

Zentrieren

Zentriert den Text zwischen den Werten von „Linker Rand“ und „Rechter Rand“.

Kraft

Platziert das erste Zeichen an der Position, die Sie unter „Linker Rand“ angegeben haben, und das letzte Zeichen an der Position, die Sie unter „Rechter Rand“ festgelegt haben. Alle anderen Zeichen werden gleichmäßig dazwischen verteilt. Der Wert für „Laufweite“ wird ignoriert.

Linker Rand, Rechter Rand

Legen die Ränder fest. Mit „Linker Rand“ wird die Position des ersten Zeichens in Pixeln relativ zum Anfangspunkt festgelegt; mit „Rechter Rand“ wird die Position des letzten Zeichens relativ zum Endpunkt bestimmt. Bei Pfadformen ist der Anfangspunkt von Bézier-Kurven und -Linien „Scheitelpunkt 1“ und der Anfangspunkt für Kreise und Schleifen „Tangente 1“. Der Endpunkt von Bézier-Kurven und -Linien ist „Scheitelpunkt 2“, der Endpunkt für Kreise und Schleifen ist „Tangente 1“. Wenn Sie Text über die von Ihnen definierte Pfadform verschieben möchten, müssen Sie je nach der festgelegten Ausrichtung Keyframes oder Expressions für den linken oder rechten Rand erstellen. Durch positive Werte wird der Text nach rechts verschoben, durch negative Werte nach links.

Zeilenabstand

Legt den Abstand zwischen zwei Zeilen fest.

Grundlinienverschiebung

Legt den Abstand in Pixeln zwischen dem Pfad und der Unterkante der Zeichen fest. Je nach Pfadform sehen die Textabstände u. U. besser aus, wenn der Pfad durch die Mittelpunkte der Zeichen verläuft. Sie müssen unter „Grundlinienverschiebung“ einen negativen Wert eingeben, sodass die Mittelpunkte der Zeichen auf dem Pfad liegen.

Einstellungen unter „Erweitert“

Sichtbare Zeichen

Die Anzahl der Zeichen, die zum aktuellen Zeitpunkt sichtbar sind. Mit der Option „Sichtbare Zeichen“ können Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt jeweils ein oder mehrere Zeichen anzeigen und so den Eindruck entstehen lassen, dass Zeichen getippt werden. Positive Werte geben die Anzahl der sichtbaren Zeichen vom Textanfang bis zum Textende an. Negative Werte geben die Anzahl der sichtbaren Zeichen vom Textende bis zum Textanfang an. Denken Sie daran, dass auch Leerzeichen Zeichen sind.

Sie können diese Einstellung auch in Kombination mit der Option „Blendzeit“ einsetzen, um Zeichen einzublenden. Wenn Sie für „Blendzeit“ den Wert 0 eingeben, erscheint das nächste Zeichen, wenn der Wert für „Sichtbare Zeichen“ die Hälfte der nächsten ganzen Zahl erreicht. Beispielsweise wird das zweite Zeichen eingeblendet, wenn der Wert für „Sichtbare Zeichen“ 1,5 erreicht, das dritte Zeichen wird bei 2,5 eingeblendet usw. Mit einer „Blendzeit“ von 0 entsteht der Eindruck des Tippens von Zeichen über eine Tastatur.

Hinweis:

Mit der Option „Sichtbare Zeichen“ wird nicht die durch den Pfad und andere Optionen definierte Position von Zeichen geändert.

Blendzeit

Legt einen Zeitbereich fest, in dem ein bestimmtes Zeichen teilweise sichtbar ist. Die Option „Blendzeit“ kann in Kombination mit der Option „Sichtbare Zeichen“ eingesetzt werden. Wenn Sie die Blendzeit auf 0 setzen, erscheinen die Buchstaben beim entsprechenden Wert für „Sichtbare Zeichen“ vollständig deckend. Ist die Blendzeit auf 100 % gesetzt, wird ein bestimmtes Zeichen mit zunehmend größerer Deckkraft angezeigt, wenn der Wert für „Sichtbare Zeichen“ zwischen ganzen Zahlen steigt. Der genaue Deckkraftwert des Zeichens entspricht dem Bruchteil des Wertes für „Sichtbare Zeichen“. Beispielsweise wird das achte Zeichen mit 10 % Deckkraft angezeigt, wenn der Wert für „Sichtbare Zeichen“ 7,10 beträgt und die Blendzeit auf 100 % gesetzt ist. Dasselbe Zeichen wird mit 60 % Deckkraft angezeigt, wenn der Wert für „Sichtbare Zeichen“ bei 7,60 liegt.

Bei Blendzeitwerten zwischen 0 und 100 % wird die Deckkraft eines Zeichens als Bereich um die Mitte zwischen zwei ganzen Werten für „Sichtbare Zeichen“ definiert. Ist die Blendzeit z. B. auf 20 % gesetzt, beginnt das achte Zeichen bei einem Wert von 7,40 für „Sichtbare Zeichen“ sichtbar zu werden. Bei einem Wert von 7,60 ist es vollständig deckend. Wurde die Blendzeit auf 60 % gesetzt, erscheint dasselbe Zeichen bei einem Wert von 7,20 und ist bei 7,80 vollständig deckend.

Modus

Die Füllmethode, die beim Überlappen von Zeichen verwendet wird.

Einstellungen für Zittern

Hier können Sie einen Höchstwert für die Abweichung festlegen, die den Werten für Grundlinie, Kerning, Drehung oder Skalierung nach einem Zufallsverfahren zugeordnet wird. Höhere Werte führen zu größeren Abweichungen. Positive Werte führen zu einer glatten Bewegung, während negative Werte sprunghafte Bewegungen bewirken. Bewegung wird zwar ohne Keyframes oder Expressions erstellt, Sie können aber Keyframes einsetzen, um die Höchstwerte zu ändern.

Ein bestimmter Zitterwert erzeugt für identischen Text und identische Einstellungen dieselbe, scheinbar zufällige Bewegung. Wenn eine Komposition identische animierte Textpassagen enthält, können Sie verschiedene Bewegungseffekte für die einzelnen Instanzen des Textes erzeugen, indem Sie eine Einstellung ändern, diese Änderung jedoch unsichtbar machen. Sie können beispielsweise der zweiten Instanz des Textes ein Leerzeichen hinzufügen und anschließend das Kerning anpassen, damit das Leerzeichen nicht sichtbar ist. Dies führt zu einer unsichtbaren Änderung, mit der eine andere Bewegung erzeugt wird.

Sie können die folgenden Optionen für das Zittern festlegen:

Max. Zittern: Grundlinie

Legt in Pixeln fest, wie weit Zeichen maximal unter oder über den Pfad verschoben werden dürfen, nachdem „Grundlinienverschiebung“ angewendet wurde.

Max. Zittern: Kerning

Legt in Pixeln fest, wie weit Zeichen entlang der horizontalen Achse maximal voneinander entfernt werden dürfen, nachdem „Kerning“ und „Laufweite“ angewendet wurden.

Max. Zittern: Drehung

Legt in Grad fest, wie weit Zeichen maximal gedreht werden dürfen, nachdem „Zeichendrehung“ angewendet wurde.

Max. Zittern: Skalierung

Legt in Prozent fest, wie stark Zeichen maximal skaliert werden dürfen, nachdem „Horizontale Skalierung“ und „Vertikale Skalierung“ angewendet wurden. Damit Sie optimale Ergebnisse erzielen, sollten Sie zum Skalieren von Zeichen nur Werte unter 100 % verwenden.

Verschieben von Scheitelpunkten, Kreismitten und Tangenten

  • Um „Scheitelpunkt 1/Kreismitte“ gemeinsam mit „Tangente 1/Kreispunkt“ zu verschieben, ziehen Sie den äußeren Kreis des Punktes „Scheitelpunkt 1/Kreismitte“.
  • Wenn Sie nur den „Scheitelpunkt 1/Kreismitte“ verschieben möchten, ziehen Sie dessen Fadenkreuz.
  • Um den Punkt „Tangente 1/Kreispunkt“ automatisch über dem „Scheitelpunkt 1/Kreismitte“ zu verankern, wählen Sie den Zeichenstift aus und klicken Sie dann auf den äußeren Kreis von „Tangente 1“ (Windows) oder klicken Sie bei gedrückter Befehlstaste auf den äußeren Kreis (nicht das Fadenkreuz) von „Tangente 1“ (Mac OS).
  • Wenn Sie den Punkt „Tangente 1/Kreispunkt“ in Schritten von 45 Grad ab dem „Scheitelpunkt 1/Kreismitte“ verankern möchten, ziehen Sie den äußeren Kreis von „Tangente 1“ bei gedrückter Umschalttaste.
  • Um „Scheitelpunkt 2“ und „Tangente 2“ gemeinsam zu verschieben, ziehen Sie den äußeren Kreis von „Scheitelpunkt 2“.
  • Um nur „Scheitelpunkt 2“ zu verschieben, ziehen Sie dessen Fadenkreuz.

Effekt „Key-Farbe unterdrücken“

Mit dem Effekt „Key-Farbe unterdrücken“ können Sie Spuren der Key-Farbe aus einem Bild mit einem bereits ausgekeyten Bereich entfernen. Normalerweise wird dieser Effekt verwendet, um Reste der Key-Farbe von den Kanten eines Bildes zu entfernen. Das Vorhandensein solcher Key-Farbreste wird durch Lichtreflexionen des Objekthintergrunds hervorgerufen, die auf das Objekt geworfen werden.

Hinweis:

Wenn Sie mit den Ergebnissen des Effekts „Key-Farbe unterdrücken“ nicht zufrieden sind, versuchen Sie, nach dem Auskeyen den Effekt „Farbton/Sättigung“ auf die Ebene anzuwenden und anschließend den Sättigungswert zu verringern und dadurch die Key-Farbe zu entfernen. (Siehe Effekt „Farbton/Sättigung“.)

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus. In After Effects CS6 oder höher kann dieser Effekt im 32-Bit-Farbmodus verwendet werden.

Verwenden des Effekts Key-Farbe unterdrücken:

  1. Wählen Sie die Ebene aus und klicken Sie dann auf Effekt > Keying > Key-Farbe unterdrücken.
  2. Wählen Sie mit einem der folgenden Schritte die Farbe aus, die unterdrückt werden soll:
    • Wenn Sie die Farbe bereits mit einem Key im Effektfenster ausgekeyt haben, klicken Sie auf die Pipette neben Diese Farbe unterdrücken und anschließend im Farbfeld Key-Farbe des Keys auf die gewünschte Farbe.
    • Klicken Sie unter „Key-Farbe unterdrücken“ auf das Farbfeld unter „Key-Farbe“ und wählen Sie aus dem Farbkreis eine Farbe aus. Wenn Sie die Pipette im Ebenenfenster verwenden möchten, wählen Sie die Option Key-Farbe unterdrücken im Popup-Menü Anzeigen des Ebenenfensters.
  3. Wählen Sie im Menü Farbübereinstimmung die Option Schneller, um Blau, Grün oder Rot zu unterdrücken. Wählen Sie zum Unterdrücken anderer Farben die Option „Besser“, da After Effects die Farben unter Umständen genauer analysieren muss, um die Transparenz akkurat zu erzeugen. Die Option „Besser“ kann die Renderzeit verlängern.
  4. Ziehen Sie den Unterdrückungsregler, bis die Farbe ausreichend unterdrückt wurde.

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