Auswählen eines Ansichtslayouts und einer Einstellung für gleiche Ansichten

Im Kompositionsfenster können eine, zwei oder vier Ansichten gleichzeitig angezeigt werden. Standardmäßig wirken sich Anzeigeoptionen (wie Raster und Hilfslinien) nur auf die jeweils aktive Ansicht aus.

  • Um ein Ansichtslayout auszuwählen, klicken Sie am unteren Rand des Kompositionsfensters im Menü „Ansichtenlayout auswählen“ auf eine Option.
  • Wenn Sie durch die Ansichtslayouts scrollen möchten, platzieren Sie den Mauszeiger über dem Menü „Ansichtenlayout auswählen“ und drehen Sie das Mausrad.
  • Wenn Sie die Ansichtseinstellungen auf alle Ansichten im aktuellen Layout anwenden möchten, wählen Sie im Menü „Ansichtenlayout auswählen“ die Option „Gleiche Ansichtsoptionen verwenden“. Halten Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS) gedrückt, um dieses Verhalten vorübergehend umzukehren.

Hinweis:

Wenn Sie eine Ansicht aktivieren möchten, ohne dadurch die Auswahl der Ebenen in einer Komposition zu verändern, klicken Sie im Kompositionsfenster mit der mittleren Maustaste auf den Bereich der gewünschten Ansicht.

Auswählen einer 3D-Ansicht

Sie können 3D-Ebenen über ortografische Ansichten, eigene perspektivische Ansichten aus verschiedenen Winkeln oder Kameraansichten betrachten.

In den 3D-Arbeitsansichten sind benutzerdefinierte Ansichten und feste ortografische Ansichten (vorne, links, oben, hinten, rechts oder unten) enthalten. Die ortografischen Ansichten zeigen Ebenenpositionen in der Komposition an; die Perspektive wird jedoch nicht angezeigt. Die 3D-Arbeitsansichten sind nicht mit einer Kameraebene verknüpft. Die 3D-Arbeitsansichten sind nützlich, um Elemente in einer 3D-Szene zu platzieren und eine Vorschau davon anzuzeigen. 3D-Ebenen werden in 3D-Arbeitsansichten angezeigt; 2D-Ebenen werden in 3D-Arbeitsansichten nicht angezeigt.

Hinweis:

Das Kompositionsfeld zeigt in jeder Ansicht eine Beschriftung an (z. B. Oben oder Rechts), die anzeigt, welche Ansicht mit welcher Kameraperspektive in Verbindung steht. Um diese Beschriftungen auszublenden, wählen Sie im Menü des Kompositionsfensters „3D-Beschriftungen einblenden“.

Sie können Perspektive und Ansichtsrichtung für die eigene Ansicht mit den Kamerawerkzeugen einstellen oder ausgewählte Ebenen bzw. alle Ebenen anzeigen. (Siehe Anpassen einer 3D-Ansicht oder Bewegen einer Kamera, des Lichts oder des Interessenbereichs.)

  • Wählen Sie am unteren Rand des Kompositionsfensters im Menü „3D-Ansicht“ eine Ansicht.
  • Klicken Sie auf „Ansicht“ > „3D-Ansicht wechseln“ und wählen Sie eine der Ansichten aus dem Menü.
  • Wählen Sie „Ansicht“ > „Zu letzter 3D-Ansicht wechseln“.
  • Wenn Sie zur vorherigen 3D-Ansicht zurückkehren möchten, drücken Sie die Esc-Taste.
  • Wenn Sie eine 3D-Ansicht mit den Tastaturbefehlen auswählen möchten, drücken Sie F10, F11 oder F12.

Hinweis:

Um einem Tastaturbefehl eine andere 3D-Ansicht zuzuordnen, wechseln Sie zu einer Ansicht und drücken Sie die Umschalttaste und aktivieren Sie den Tastaturbefehl. Wenn Sie beispielsweise der Taste F12 den Tastaturbefehl für die Ansicht „Oben“ zuordnen möchten, wechseln Sie zur Ansicht „Oben“ und drücken Sie Umschalttaste+F12. Zu diesem Zweck können Sie auch den Menübefehl „Ansicht“ > „Tastaturbefehl für [...] zuweisen“ verwenden.

Ein- oder Ausblenden der Ebeneneinstellungen im Kompositionsfenster

Sie können jeder Ansicht im Kompositionsfenster unterschiedliche Optionen zuweisen, sodass eine beliebige Kombination aus Kamera- und Lichtdrahtgittern, Ebenengriffen, Masken- und Formenpfaden, Effektankerpunkten und Bewegungspfadsteuerungen angezeigt werden.

  • Um zu wählen, welche Ebenensteuerungen in einer Ansicht angezeigt werden, klicken Sie auf „Ansicht“ > „Anzeigeoptionen“ oder drücken Sie Strg+Alt+U (Windows) bzw. Befehls-+Wahltaste+U (Mac OS).
  • Wenn Sie Ebenensteuerungen in einer Ansicht ein- oder ausblenden möchten, wählen Sie „Ansicht“ > „Ebeneneinstellungen einblenden“ oder drücken Sie die Strg-+Umschalttaste+H (Windows) bzw. Befehls-+Umschalttaste+H (Mac OS). Mit diesem Befehl blenden Sie auch die 3D-Referenzachsen ein oder aus.
  • Zum Ein- oder Ausblenden von Maskenpfaden und Formenpfaden in einer Ansicht, klicken Sie am unteren Rand des Kompositionsfensters auf die Schaltfläche „Sichtbarkeit für Maske und Formenpfad ein-/ausschalten“ .

Ein Bild für die Vorschau heranzoomen

Hinweis:

Informationen zur Skalierung einer Ebene, nicht nur zum Ein- und Auszoomen des Vorschaubildes, finden Sie unter Skalieren oder Spiegeln einer Ebene.

Mithilfe der Zoomstufensteuerung in der unteren linken Ecke eines Kompositions-, Ebenen- oder Footagefensters können Sie die aktuelle Zoomstufe anzeigen und steuern. Standardmäßig ist die Zoomstufe so eingestellt, dass sie der aktuellen Größe des Fensters entspricht. Wenn Sie die Zoomstufe ändern, hat dies keinen Einfluss auf die eigentliche Auflösung und die Pixel der Komposition. Sie ändern lediglich das Erscheinungsbild der Vorschau im angezeigten Fenster.

Die Zoomqualität für die Vorschau kann über die Voreinstellung „Zoomqualität“ eingestellt werden. (Siehe Voreinstellungen „Qualität der Anzeige“.)

Hinweis:

After Effects rendert Vektorobjekte vor dem Zoomen (Skalieren für die Vorschau). Daher werden bestimmte Vektorobjekte möglicherweise mit gezackter Kontur angezeigt, wenn Sie sie einzoomen. Diese offensichtliche Pixelierung für Zoom-Darstellungen wirkt sich jedoch nicht auf die Skalierung von Ebenen oder das Rendern für die Endausgabe aus.

  • Um den Mittelpunkt der aktiven Ansicht einzuzoomen oder auszuzoomen, drücken Sie Punkttaste (.) bzw. die Kommataste (,). Durch jeden Tastendruck wird der Zoomfaktor vergrößert oder verkleinert.
  • Wenn Sie den Mittelpunkt der Ansicht mithilfe des Mausrades einzoomen oder auszoomen möchten, positionieren Sie den Mauszeiger über dem Fenster und drehen Sie das Mausrad.
  • Wenn Sie einen bestimmten Punkt mithilfe des Mausrades einzoomen oder auszoomen möchten, platzieren Sie den Mauszeiger über dem Fenster und drehen Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) das Mausrad.
  • Um einen bestimmten Punkt mithilfe des Zoom-Werkszeugs  einzuzoomen, klicken Sie im Fenster auf den Bereich, den Sie vergrößern möchten. Mit jedem Klicken auf den Bereich wird die Ansicht vergrößert und auf den angeklickten Punkt zentriert. Sie können das Werkzeug auch ziehen, um einen bestimmten Bereich zu vergrößern.
  • Um einen bestimmten Punkt mithilfe des Zoom-Werkzeugs auszuzoomen, klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf den Punkt, der den Mittelpunkt der ausgezoomten Ansicht bilden soll. Durch jeden Klick wird die Ansicht verkleinert, während der Punkt, auf den Sie geklickt haben, den Mittelpunkt der Ansicht bildet.
  • Um die Zoomstufe für die aktive Ansicht auf 100 % einzustellen, doppelklicken Sie im Werkzeugfenster auf das Zoom-Werkzeug.
  • Wenn die Ansicht an die Fenstergröße angepasst oder auf eine vorgegebene Zoomstufe vergrößert werden soll, wählen Sie im Menü „Zoomstufen“ eine Zoomstufe. Um die Zoomstufe aller Ansichten in einem Kompositionsfenster zu ändern, halten Sie die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS) gedrückt, während Sie im Menü eine Zoomstufe auswählen. Wählen Sie die Option „Fenstergröße“, um das Bild an das Kompositionsfenster anzupassen, und wählen Sie „Auf bis zu 100 % vergrößern“, um die Zoomstufe auf 100 % zu begrenzen.

Hinweis:

Zum Aktivieren der Schwenkfunktion im Kompositions-, Ebenen- oder Footagefenster, während es eingezoomt ist, führen Sie mit dem Hand-Werkzeug eine Ziehbewegung aus. Das Hand-Werkzeug lässt sich aktivieren, indem Sie die Leertaste, die Taste „H“ oder die mittlere Maustaste gedrückt halten. Halten Sie auch die Umschalttaste gedrückt, um das Schwenken zu beschleunigen.

Zusätzliche Möglichkeiten zum Scrollen und Zoomen mit dem Mausrad finden Sie unter Scrollen oder Zoomen mit dem Mausrad.

Auflösung

Im Druckzusammenhang bzw. für andere Medien mit festen linearen Dimensionen bezieht sich Auflösung auf die lineare Pixeldichte, d. h. die Anzahl der Pixel oder Punkte in einem bestimmten Bereich, die durch Begriffe wie ppi (Pixel pro Zoll) und dpi (Punkte pro Zoll) ausgedrückt wird.

Im Zusammenhang mit Videos, Filmen und Computergrafiken sind die linearen Maße der Bilder variabel. Deshalb ist es nicht sinnvoll, sich hier auf die Pixelanzahl pro Zoll oder sonstige lineare Maße zu beziehen. Bedenken Sie beispielsweise, dass derselbe Film mit 640 x 480 auf der winzigen Anzeige eines mobilen Gerätes, dem Monitor eines Desktop-Computers oder einer riesigen Leuchtanzeige abgespielt werden kann. Die Anzahl der Pixel pro Zoll ist für jede dieser Präsentationsgeräte unterschiedlich, obwohl die Pixelanzahl gleich sein kann.

In diesem Zusammenhang bezieht sich der Begriff Auflösung auf eine relative Menge, nämlich auf das Verhältnis der Anzahl der gerenderten Pixel zur Anzahl der Pixel im Quellbild. Für jede Ansicht gibt es zwei solche Verhältnisse, eines für die horizontale und eines für die vertikale Dimension.

Jede Komposition verfügt über ihre eigene Einstellung für die Auflösung, die sich auf die Bildqualität der Komposition beim Rendern einer Vorschau und der endgültigen Ausgabe auswirkt. Die Renderzeit und der Speicherbedarf für jeden Frame sind in etwa proportional zur Anzahl der gerenderten Pixel.

Wenn Sie eine Komposition zur endgültigen Ausgabe rendern, können Sie die aktuellen Auflösungseinstellungen der Komposition verwenden oder im Dialogfeld „Rendereinstellungen“ einen Auflösungswert angeben, der die Kompositionseinstellungen außer Kraft setzt. (Siehe Rendereinstellungen.)

Im Dialogfeld „Kompositionseinstellungen“ („Komposition“ > „Kompositionseinstellungen“) oder im Menü „Auflösung/Verkleinerungsfaktor“ am unteren Rand des Kompositionsfensters können Sie folgende Auflösungseinstellungen wählen:

Automatisch

(nur für eine Vorschau verfügbar) Passt die Auflösung der Ansicht im Kompositionsfenster so an, dass nur die Pixel gerendert werden, die für die Vorschau der Komposition zur aktuellen Zoomstufe erforderlich sind. Wenn die Ansicht beispielsweise auf 25 % ausgezoomt ist, wird die Auflösung automatisch auf einen Wert von 1/4 – als „Viertel“ angezeigt – angepasst, so als hätten Sie manuell die Option „Viertel“ ausgewählt. Wenn ein Fenster mehrere Ansichten enthält, wird die Auflösung an die Ansicht mit der höchsten Zoomstufe angepasst. Mit dieser Einstellung erhalten Sie die beste Bildqualität und vermeiden zugleich, dass für die aktuelle Zoomstufe nicht erforderliche Pixel gerendert werden.

Hinweis:

Die Einstellung „Automatisch“ wird für Kompositionen ignoriert, für die die erweiterte Kompositionseinstellung „Auflösung bei Verschachtelung erhalten“ ausgewählt ist.

Voll

Jedes Pixel in einer Komposition wird gerendert. Bei dieser Einstellung erzielen Sie zwar die beste Bildqualität, aber das Rendern dauert relativ lange.

Halb

Es wird ein Viertel der Pixel im voll aufgelösten Bild gerendert: die Hälfte der Spalten und die Hälfte der Zeilen.

Drittel

Es wird ein Neuntel der Pixel im voll aufgelösten Bild gerendert.

Viertel

Es wird ein Sechzehntel der Pixel im voll aufgelösten Bild gerendert.

Andere

Rendert das Bild zu der von Ihnen angegebenen horizontalen und vertikalen Auflösung.

Hinweis:

Die Auflösung (Downsampling-Faktor) einer Ebeneanzeige orientiert sich an der Auflösung einer Kompositionsansicht für die Komposition, in der die Ebene enthalten ist.

Anzeigen eines Farb- oder Alphakanals

In einem Footage-, Ebenen- oder Kompositionsfenster können Sie Rot-, Grün-, Blau- und Alphakanäle entweder zusammen oder separat anzeigen. Klicken Sie hierzu am unteren Rand des Fensters auf die Schaltfläche „Kanal anzeigen“  und wählen Sie im Menü die gewünschte Option. Wenn Sie einen einzelnen Farbkanal auswählen, wird das Bild als Graustufenbild angezeigt. Der Farbwert jedes Pixels wird einer Skala von Schwarz (Nullwert für die Farbe) bis Weiß (Maximalwert für die Farbe) zugeordnet.

Hinweis:

Wenn die Farbwerte in der kanaleigenen Farbe statt in Weiß angezeigt werden sollen, wählen Sie im Menü „Kanal anzeigen“ die Option „Einfärben“.

Die Vorschau des Alphakanals wird als Graustufenbild angezeigt. Der Transparenzwert jedes Pixels wird einer Skala von Schwarz (vollständig transparent) bis Weiß (vollständig deckend) zugeordnet.

Hinweis:

Wenn Sie „RGB direkt“ wählen, werden direkte RGB-Werte vor der Multiplikation mit dem Alphakanal angezeigt. Transparente Pixel sind in diesem Fall nicht definiert und können daher unerwartete Farben enthalten.

Sie können weitere Kanalwerte anzeigen, beispielsweise Sättigung und Farbton, wenn Sie den Effekt „Kanäle kombinieren“ anwenden und im Menü „Zu“ die Option „Helligkeit“ wählen.

Hinweis:

Wenn Sie zwischen der Anzeige von Alphakanälen und sämtlichen RGB-Kanälen wechseln möchten, klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) auf die Schaltfläche „Kanal anzeigen“.

Die Ansichtsmodi „Alpharand“ und „Alphaüberlagerung“ sind nur im Ebenenfenster verfügbar und für die Verwendung mit dem Roto-Pinsel-Effekt bestimmt. Informationen zu diesen Modi finden Sie unter Anzeigeoptionen des Ebenenfensters.

Anpassen der Belichtung an die Vorschau

Sie können die Belichtung (in F-Stop-Einheiten) für die Vorschau mithilfe der Schaltfläche „Belichtung anpassen“ anpassen, die sich rechts von der Schaltfläche „Belichtung zurücksetzen“  am unteren Rand des Kompositions-, Ebenen- oder Footagefensters befindet. Jeder Ansicht können Sie mithilfe der Schaltfläche „Belichtung anpassen“ eine eigene Einstellung zuweisen.

Wenn die Einstellung „Belichtung anpassen“ nicht auf 0 festgelegt ist, wird die Schaltfläche „Belichtung zurücksetzen“ blau dargestellt .

Die Schaltfläche „Belichtung anpassen“ wirkt sich nicht auf die Endausgabe, sondern nur darauf aus, wie Videodaten bei der Vorschau angezeigt werden. Um an einer Ebene Tonwertkorrekturen vorzunehmen, die in der Endausgabe erscheinen, verwenden Sie den Effekt „Belichtung“.

Hinweis:

Mithilfe der Einstellung „Belichtung anpassen“ kann der Schwarzwert bzw. Weißwert eines Bilds bestimmt werden. Wenn die Werteinstellung z. B. nach rechts (positive Werte) gezogen wird, bis das gesamte Bild mit Ausnahme eines einzigen Bereichs weiß ist, stellt dieser Bereich den dunkelsten im Bild dar.

Hinweis:

Um die Qualität einer Komposition zu prüfen, ziehen Sie den Regler „Belichtung anpassen“ ganz nach links und ganz nach rechts und achten Sie auf Stellen, an denen die kombinierten Elemente hinsichtlich Farbe oder Luminanz zu stark abweichen. Mit dieser Technik – gelegentlich Gamma-Slamming genannt – lässt sich sicherstellen, dass eine Komposition auch in Kontexten außerhalb der Arbeitsumgebung überzeugend wirkt. Beispielsweise kann eine Komposition , die in einer dunklen Szene angemessen ist, weniger überzeugend wirken, wenn die Szene zur Aufhellung farbkorrigiert wird.

  • Zur Anpassung der Belichtung für eine Anzeige ziehen Sie die Einstellung „Belichtung anpassen“ nach links oder rechts oder klicken Sie auf die Einstellung und geben einen Wert in das Feld ein.
  • Klicken Sie zum Zurücksetzen der Belichtung auf die Schaltfläche „Belichtung zurücksetzen“. Um zur letzten, von Null verschiedenen Einstellung zurückzukehren, klicken Sie nochmals auf die Schaltfläche.

Sichere Bereiche, Raster, Hilfslinien und Lineale

In Footage-, Ebenen- und Kompositionsfenstern können Sie Ränder von sicheren Bereichen, Raster, Lineale und Hilfslinien anzeigen, um visuelle Elemente auszurichten und anzuordnen. After Effects behält Führungslinien bei, wenn Sie Photoshop-Dateien mit Führungslinien importieren.

Ränder von sicheren Bereichen, Raster und Hilfslinien werden weder für die Vorschauoptionen noch für die Endausgabe gerendert.

Die Größe proportionaler Raster wird mit der Größe der Komposition erhöht oder verringert. Die Größe von Standardrastern bleibt unverändert, unabhängig von der jeweiligen Kompositionsgröße.

  • Wenn Sie die Einstellungen für Raster, Hilfslinien und für die Ränder sicherer Bereiche ändern möchten, wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Raster und Hilfslinien“ (Windows) oder „After Effects“ > „Einstellungen“ > „Raster und Hilfslinien“ (Mac OS).

  • Wenn Sie sichere Bereiche, Raster, Hilfslinien oder Lineale ein- oder ausblenden möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche „Optionen für Raster und Hilfslinien“  und wählen Sie das entsprechende Element aus oder verwenden Sie im Menü „Ansicht“ einen Menü- oder Tastaturbefehl.

  • Wenn Sie zwischen dem Ein- und Ausblenden der sicheren Bereiche hin- und herwechseln möchten, klicken Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. gedrückter Wahltaste (Mac OS) auf die Schaltfläche „Optionen für Raster und Hilfslinien“.

  • Wenn Sie Ebenen- und Maskenränder an Rastern oder Hilfslinien ausrichten möchten, klicken Sie auf „Ansicht“ > „Am Raster ausrichten“ oder „Ansicht“ > „An Hilfslinien ausrichten“.

  • Wenn Sie eine Hilfslinie erstellen möchten, ziehen Sie den Mauszeiger von einem der beiden Lineale an die gewünschte Position.

  • Um eine Hilfslinie zu löschen, ziehen Sie sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf ein Lineal.

  • Wenn Sie alle Hilfslinien löschen möchten, wählen Sie „Ansicht“ > „Hilfslinien löschen“.

  • Um eine Hilfslinie zu verschieben, ziehen Sie sie mit dem Auswahl-Werkzeug an die gewünschte Position.

  • Um Hilfslinien zu fixieren oder die Fixierung aufzuheben, wählen Sie „Ansicht“ > „Hilfslinien schützen“. Wenn Sie eine Hilfslinie fixieren, kann sie nicht versehentlich verschoben werden.

  • Um den Nullpunkt (Ursprung) für die Lineale festzulegen, ziehen Sie das Fadenkreuz vom Schnittpunkt der beiden Lineale (in der oberen linken Ecke) in den Bildbereich. Den Nullpunkt können Sie zurücksetzen, indem Sie auf den Schnittpunkt der Lineale doppelklicken. Die vom neuen Nullpunkt gemessene Position des Mauszeigers wird im Infofenster in Form von X'- und Y'-Koordinaten angezeigt.

     

Ziehen des Nullpunkt-Fadenkreuzes
Ziehen des Nullpunkt-Fadenkreuzes

Titel- und aktionssichere Zonen

Auf Fernsehbildschirmen werden Videobilder vergrößert, sodass Bildteile an den Rändern verloren gehen. Diese Art der Beschneidung wird auch Overscan genannt. Wie viel Rand abgeschnitten wird, hängt vom jeweiligen Fernsehgerät ab, daher sollten Sie wichtige Teile eines Videobilds innerhalb bestimmter Abschnitte halten, die als sichere Bereiche bezeichnet werden. Die Ränder der sicheren Bereiche entsprechen dem prozentualen Bildbereich, der außerhalb des sicheren Bereichs liegt. Der Entwurf sollte immer von einem Rand des Frames zur anderen erfolgen, da bei Computermonitoren und manchen Fernsehbildschirmen möglicherweise der gesamte Frame angezeigt wird.

Der übliche aktionssichere Bereich beträgt 90 % der Breite und Höhe des Frames, was einem Rand von 5 % auf jeder Seite entspricht. Halten Sie wichtige visuelle Elemente innerhalb dieses Bereichs.

Der übliche titelsichere Bereich beträgt 80 % der Breite und Höhe des Frames, was einem Rand von 10 % auf jeder Seite entspricht. Halten Sie Text, den Ihre Zielgruppe lesen soll, innerhalb dieses Bereichs.

Bei Kompositionen mit einem Frameseitenverhältnis von genau oder annähernd 16:9 gibt es im Mittelausschnitt zwei zusätzliche Anzeigen für sichere Bereiche. An den Mittelausschnitt-Anzeigen lässt sich ablesen, welche Bereiche einer 16:9-Komposition möglicherweise abgeschnitten werden, wenn das Bild auf einer 4:3-Anzeige betrachtet wird. Dieser Sachverhalt muss beim Beschneiden beachtet werden, wenn Sie Bilder für hochauflösende Anzeigen (HD) erstellen, die möglicherweise auch auf herkömmlichen Fernsehern (SD) dargestellt werden. Standardmäßig beträgt der Rand für den aktionssicheren Mittelausschnitt 32.5 % (16.25 % auf jeder Seite), der Rand für den titelsicheren Mittelausschnitt beträgt 40 % (20 % auf jeder Seite).

Hinweis:

Die Ränder der sicheren Bereiche des Mittelausschnitts werden nur angezeigt, wenn das Frameseitenverhältnis der Komposition genau 16:9 beträgt oder daran heranreicht.

Sichere Zonen und Raster im Kompositionsfenster
Sichere Zonen und Raster im Kompositionsfenster

A. Raster B. Titelsicherer Mittelausschnitt C. Aktionssicherer Mittelausschnitt D. Titelsichere Zone E. Aktionssichere Zone 

Aharon Rabinowitz bietet in der Multimedia 101-Serie auf der Creative COW-Website einen Video-Lehrgang an, in dem Sicherheitszonen erläutert werden.

Weitere Ressourcen zu Anzeige und Vorschau

Wenn Sie bestimmte wichtige Frames in einer Komposition beispielsweise einem Kunden zur vorläufigen Genehmigung anzeigen möchten, empfiehlt sich die Erstellung eines Kontaktblattes. Jeff Almasol bietet ein Skript zum Erstellen eines Kontaktblattes, das aus einem Raster mit bestimmten individuellen Frames einer Komposition besteht. Durch das Festlegen von Ebenenmarken geben Sie an, welche Frames angezeigt werden sollen. Weitere Informationen finden Sie auf Jeff Almasols Redefinery-Website.

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