Allgemeine Informationen zur Farbkorrektur, einschließlich Lernprogrammen und weiteren Ressourcen finden Sie unter Farbkorrektur, Farbabstimmung und Farbanpassung.

Effekte von Drittanbietern in dieser Kategorie, die in After Effects enthalten sind:

  • CC-Effekt „Color Neutralizer“

  • CC-Effekt „Color Offset“

  • CC-Effekt „Kernel“

  • CC-Effekt „Toner“

Effekt „Lumetri-Farbe“

After Effects bietet Werkzeuge für professionelle Lumetri-Farbkorrekturen, mit denen Sie die Änderungen am Footage direkt in der Zeitleiste vornehmen können. Sie können den Effekt „Lumetri-Farbe“ über die Kategorie „Farbkorrektur“ im Menü „Effekte“ oder über das Effekte- und Vorgabenfenster aufrufen. „Lumetri-Farbe“ ist für bessere Leistung GPU-beschleunigt. Mit diesen Werkzeugen können Sie auf neue und innovative Weise Farbe, Kontrast und Licht in Ihren Sequenzen anpassen. Dank der engen Integration von Bearbeitung und Farbkorrektur können Sie zwischen Bearbeitung und Korrektur wechseln, ohne Exporte durchführen oder eine separate Anwendung für die Farbkorrektur starten zu müssen.

Der Farbarbeitsbereich eignet sich nicht nur für erfahrene Farbkünstler, sondern auch für Editoren, die noch keine Erfahrung mit Farbkorrekturen haben. Sie können einfache Farbkorrekturen oder komplexe Lumetri-Looks mit intuitiven Schiebereglern und Steuerelementen anwenden. Erweiterte Werkzeuge für Farbkorrekturen wie Kurven und Farbräder ermöglichen die einfache Anpassung von Schnitten oder die Feinabstimmung von Farbkorrekturen.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

Steuerelemente für Lumetri-Farbkurven

Die Gruppe „Kurven“ des Lumetri-Farbeffekts beinhaltet Werkzeuge zur Kurvenanpassung, die ausgewählte Farbkorrekturen vereinfachen. Mithilfe des Zwei-Achsen-Graphs können Sie Folgendes anpassen:

  • Sättigung nach Farbton: Passen Sie die Sättigung der Pixel nach Farbtonbereich an. Diese Option ist nützlich, um die Sättigung bestimmter Farben anzupassen, z. B. um das leuchtende Rot eines Apfels in den zulässigen Farbbereich umzuwandeln.
  • Farbton nach Farbton: Passen Sie den Farbton der Pixel nach Farbtonbereich an. Diese Option ist nützlich, um Farbkorrekturen vorzunehmen, z. B. für fleckige Haut oder um ein gelbes Auto grün zu färben.
  • Luminanz nach Farbton: Passen Sie die Luminanz der Pixel nach Farbtonbereich an. Diese Option ist nützlich, um isolierte Farben zu betonen oder abzuschwächen, wie z. B. um einen blauen Himmel zu verdunkeln oder eine lila Blume heller darzustellen.
  • Sättigung nach Luminanz: Passen Sie die Sättigung der Pixel nach Luminanzbereich an. Diese Option ist nützlich, um die Sättigung von Highlights oder Schatten anzupassen.
  • Sättigung nach Sättigung: Passen Sie die Sättigung der Pixel nach Sättigungsbereich an. Diese Option ist nützlich, um Farben an den zulässigen Bereich anzupassen, wie z. B. zum Komprimieren von Highlights oder Schatten.

Der Effekt „Lumetri-Farbe“ funktioniert genau wie das Farbbedienfeld in Premiere Pro. Weitere Informationen zur Verwendung des Effekts „Lumetri-Farbe“ finden Sie unter Farbarbeitsabläufe.

Effekt „Auto-Farbe“ und Effekt „Auto-Kontrast“

Mit dem Effekt „Auto-Farbe“ werden die Tiefen, Mitten und Lichter eines Bildes analysiert. Anschließend werden Kontrast und Farbe dieses Bildes angepasst. Mit dem Effekt „Auto-Kontrast“ werden der Gesamtkontrast und die Mischung der Farbe angepasst. Bei jedem Effekt werden die hellsten und dunkelsten Pixel in dem Bild Schwarz und Weiß zugeordnet und die dazwischen liegenden Pixel neu verteilt. Als Ergebnis wirken Lichter heller und Tiefen dunkler.

Da „Auto-Kontrast“ und „Auto-Farbe“ die Kanäle nicht einzeln anpassen, werden auch keine Farbstiche hinzugefügt oder entfernt.

Die Effekte „Auto-Farbe“ und „Auto-Kontrast“ haben viele Steuerelemente mit dem Effekt „Auto-Tonwertkorrektur“ gemeinsam.

Hinweis:

Durch Fluktuationen von Belichtung und Farbe ausgelöstes Flimmern zwischen einem Frame und dem nächsten kann schnell entfernt (oder zumindest reduziert) werden, indem der Effekt „Auto-Farbe“ angewendet wird. Dies ist hilfreich, wenn etwa das Flimmern eines alten Films reduziert oder die flimmernde Farbe einer Lichtquelle korrigiert werden soll.

Diese Effekte eignen sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Zeitliche Glättung

Der Bereich der benachbarten Frames in Sekunden, die analysiert werden, um festzustellen, inwieweit jeder Frame im Verhältnis zu seinen benachbarten Frames korrigiert werden muss. Wenn „Zeitliche Glättung“ auf 0 eingestellt ist, wird jeder Frame unabhängig von den umliegenden Frames analysiert. Mit der Option „Glättungszeit“ lassen sich weichere Korrekturen im Zeitverlauf vornehmen.

Szene erkennen

Wenn diese Option ausgewählt ist, werden Frames nach einem Szenenwechsel ignoriert, wenn die benachbarten Frames für die zeitliche Glättung analysiert werden.

Schwarz beschneiden, Weiß beschneiden

Gibt an, in welchem Umfang die Schatten und Glanzlichter auf die neuen Höchstwerte für Schatten- und Glanzlichtfarben in dem Bild beschnitten werden. Wenn Sie die Beschneidungswerte zu hoch einstellen, gehen Details in den Schatten oder Glanzlichtern verloren. Ein Wert im Bereich von 0,0 % bis 1 % wird empfohlen. Standardmäßig werden Schatten- und Glanzlichtpixel um 0,1 % beschnitten, d. h., bei der Identifizierung der hellsten und dunkelsten Pixel in dem Bild werden die ersten 0,1 % an beiden Skalenenden ignoriert. Die niedrigsten und die höchsten Werte innerhalb des Bereichs werden nach dem Beschneiden den Werten „Ausgabe: Tiefen“ und „Ausgabe: Lichter“ zugeordnet. Durch diese Methode wird sichergestellt, dass die Werte für „Eingangswert: Tiefen“ und „Eingangswert: Lichter“ nicht auf extremen, sondern auf repräsentativen Pixelwerten beruhen.

An neutralen Mitten ausrichten (nur bei „Auto-Farbe“)

Identifiziert eine durchschnittliche, fast neutrale Farbe in dem Frame und passt die Gammawerte so an, dass die Farbe neutral wird.

Mit Original mischen

Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird die Ebene von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf die Ebene. Wenn Sie diesen Wert auf 0 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.

Effekt „Auto-Tonwertkorrektur“

Mit dem Effekt „Auto-Tonwertkorrektur“ werden die hellsten und dunkelsten Pixel im Bild Weiß und Schwarz zugeordnet und die Zwischenwerte neu verteilt. Dadurch wirken Glanzlichter heller und Schatten dunkler. Da dieser Effekt jeden Farbkanal einzeln anpasst, werden möglicherweise Farbstiche entfernt oder hinzugefügt.

Weitere Informationen zu den Steuerelementen für diesen Effekt finden Sie unter Effekt „Auto-Farbe“ und Effekt „Auto-Kontrast“.

Hinweis:

Durch Fluktuationen der Belichtung ausgelöstes Flimmern zwischen einem Frame und dem nächsten kann schnell entfernt (oder zumindest reduziert) werden, indem der Effekt „Auto-Tonwertkorrektur“ angewendet wird. Dies ist beispielsweise hilfreich, wenn das Flimmern alter Filme reduziert werden soll.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Effekt „Auto-Tonwertkorrektur“
Szene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts (rechts)

Effekt „Schwarz & Weiß“

Durch den Effekt „Schwarz & Weiß“ wird ein Farbbild zu Graustufen konvertiert. Dabei kann gesteuert werden, wie die einzelnen Farben konvertiert werden.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Erhöhen oder reduzieren Sie den Eigenschaftswert für die einzelnen Farbkomponenten, um den Farbkanal zu einem dunkleren oder helleren Grauton zu konvertieren.

Um das Bild mit einer Farbe einzufärben, wählen Sie „Einfärben“ aus, und klicken Sie auf das Farbfeld oder die Pipette, um eine Farbe anzugeben.

Der Effekt „Schwarz & Weiß“ basiert auf dem Einstellungsebenentyp „Schwarz & Weiß“ in Photoshop.

Richard Harrington stellt auf der Creative COW-Website eine Videoschulung zum Effekt „Schwarz & Weiß“ zur Verfügung.

Effekt „Helligkeit und Kontrast“

Mit dem Effekt „Helligkeit und Kontrast“ können Sie die Helligkeit und den Kontrast der gesamten Ebene (nicht einzelner Kanäle) anpassen. Der Standardwert von „0,0“ zeigt an, dass keine Änderung vorgenommen wurde. Dieser Effekt bietet die schnellste Möglichkeit, einfache Änderungen am Tonbereich des Bildes vorzunehmen. Bei Anwendung dieses Effekts werden alle Pixelwerte des Bildes – Spitzlichter, Schatten und Mitten – auf einmal geändert.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

Rich Young sammelt auf seiner After Effects Portal-Website Schulungen und Ressourcen zum Effekt „Helligkeit und Kontrast“ sowie zu Alternativen dazu.

Der Effekt „Helligkeit und Kontrast“ verwendet die GPU-Beschleunigung, um das Rendern zu beschleunigen.

Effekt „Sendefähige Farben“

Hinweis:

Das mit After Effects bereitgestellte Plug-in „Color Finesse“ enthält ausgezeichnete Werkzeuge, die Ihnen dabei helfen, die Farben auf den übertragungssicheren Bereich zu beschränken. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu „Color Finesse“ im gleichnamigen Unterordner des Ordners „Plug-ins“. (Siehe Plug-ins.)

Mit dem Effekt „Sendefähige Farben“ werden die Farbwerte von Pixeln verändert, sodass die Signalamplituden innerhalb des für Fernsehen zulässigen Bereichs bleiben.

Mit den Einstellungen „Unsichere auskeyen“ und „Sichere auskeyen“ für „Methode“ können Sie festlegen, welche Bereiche des Bildes der Effekt „Sendefähige Farben“ bei den aktuellen Einstellungen beeinflusst.

Hinweis:

Eine zuverlässigere Methode, die Farben innerhalb des übertragungssicheren Bereichs für Ihren Ausgabetyp zu halten, ist die Verwendung der Farbmanagementfunktionen, mit denen Sie das Profil für die Farbausgabe entsprechen einstellen können, z. B. SDTV (Rec. 601 NTSC). Dadurch wird sichergestellt, dass Farbwerte in einem Bereich zwischen 0,0 und 1,0 in Ihrem Arbeitsfarbraum zu übertragungssichere Werten konvertiert werden. (Siehe Übertragungssichere Farben.)

Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.

Videonorm

Die Übertragungsnorm für die Ausgabe. NTSC (National Television Standards Committee) ist die Norm in Nordamerika, die auch in Japan gilt. PAL (Phase Alternating Line) wird in weiten Teilen Westeuropas und in Südamerika eingesetzt.

Methode

Verringern der Signalamplitude:

Luminanz reduzieren

Reduziert die Helligkeit eines Pixels durch Verschiebung in den Tiefenbereich. Dies ist die Standardeinstellung.

Sättigung reduzieren

Verschiebt die Farbe eines Pixels in ein Grau von ähnlicher Helligkeit, wodurch es weniger farbenfroh erscheint. Bei demselben IRE-Wert wird das Bild durch eine Verringerung der Sättigung deutlicher verändert als durch eine Verringerung der Luminanz.

Maximale Signalamplitude (IRE)

Die maximale Amplitude des Signals in IRE-Einheiten. Ein Pixel mit einer Stärke über diesem Wert wird geändert. Der Standardwert lautet 110. Niedrigere Werte wirken sich deutlicher auf das Bild aus; höhere Werte sind riskanter.

Effekt „Farbe ändern“

Mit dem Effekt „Farbe ändern“ können Sie den Farbton, die Sättigung und die Helligkeit eines Farbbereichs ändern.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Ansicht

Mit der Option „Korrigierte Ebene“ werden die Ergebnisse nach Anwendung des Effekts „Farbe ändern“ angezeigt. Bei „Farbkorrekturmaske umkehren“ wird eine Matte in Graustufen angezeigt, die angibt, welche Bereiche der Ebene geändert werden. Die weißen Bereiche in der Farbkorrekturmaske werden am stärksten und die dunklen Bereiche am schwächsten geändert.

Farbton transformieren

Gibt (in Grad) an, wie stark der Farbton angepasst werden soll.

Helligkeit transformieren

Bei positiven Werten werden übereinstimmende Pixel aufgehellt, bei negativen Werten abgedunkelt.

Sättigung transformieren

Bei positiven Werten wird die Sättigung übereinstimmender Pixel erhöht (Farbänderung in Richtung der reinen Farbe), bei negativen Werten verringert (Farbänderung in Richtung Grau).

Ausgangsfarbe

Die zentrale Farbe des Bereichs, die geändert werden soll.

Toleranz

Gibt an, wie viele Farben sich von „Ausgangsfarbe“ unterscheiden und dennoch übereinstimmen können.

Glätten

Die Stärke, mit der der Effekt abweichende Pixel im Verhältnis zu deren Ähnlichkeit mit der Ausgangsfarbe betrifft.

Farbabstimmung

Legt den Farbraum fest, in dem Farben verglichen werden, um die Ähnlichkeit zu ermitteln. „RGB“ vergleicht Farben in einem RGB-Farbraum. „Farbton“ vergleicht die Farbtöne der Farben; Sättigung und Helligkeit werden dabei ignoriert. Dadurch stimmen z. B. Hellrot und Hellrosa überein. Bei „Chroma“ wird die Ähnlichkeit mit den beiden Chrominanzkomponenten ermittelt; die Luminanz (Helligkeit) wird ignoriert.

Farbkorrekturmaske umkehren

Kehrt die Maske um, die die zu ändernden Farben bestimmt.

Effekt „In Farbe ändern“

Mit dem Effekt „In Farbe ändern“ (früher Effekt „Farbe ändern (HLS)“) können ausgewählte Farben in Bildern unter Verwendung der Farbton-, Helligkeits- und Sättigungswerte (HLS) in andere Farben geändert werden. Nicht ausgewählte Farben bleiben unverändert.

Der Effekt „In Farbe ändern“ bietet im Vergleich zum Effekt „Farbe ändern“ eine höhere Flexibilität und eine größere Auswahl an Optionen. So finden Sie hier u. a. Toleranz-Regler für den Farbton, die Helligkeit und die Sättigung, sodass eine exakte Farbabstimmung möglich ist. Darüber hinaus können Sie die exakten RGB-Werte der Zielfarbe festlegen, in die die betreffende Farbe geändert werden soll.

Carl Larsen bietet auf der Creative COW-Website einen Video-Lehrgang an, in dem demonstriert wird, wie Sie mit dem Effekt „In Farbe ändern“ Farbreste entfernen können, die durch chromatische Verzerrungen verursacht werden.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Effekt „In Farbe ändern“
Originalbild (oben links), nach dem Entfernen der Sättigung aus dem Planeten (unten links) und nach Änderung von Hellgrün in Gelb für den Planeten (unten rechts)

Alte Farbe

Die Mitte des zu ändernden Farbbereichs.

Neue Farbe

Die Farbe, in die übereinstimmende Pixel geändert werden. Um einen Farbbereich zu animieren, legen Sie Keyframes oder Expressions für die „Neue Farbe“ fest.

Ändern

Bestimmt, welche Kanäle der Effekt betrifft.

Methode

Gibt an, wie die Farben geändert werden. Mit der Option „Farbe übernehmen“ erfolgt eine direkte Änderung der betroffenen Pixel in die Zielfarbe. Mit der Option „Farbe transformieren“ werden die entsprechenden Pixelwerte durch HLS-Interpolation in die Zielfarbe transformiert. Wie stark die einzelnen Pixel geändert werden, hängt davon ab, wie ähnlich die Farbe des Pixels der „Alten Farbe“ ist.

Toleranz

Gibt an, wie viele Farben sich von „Alte Farbe“ unterscheiden und dennoch übereinstimmen können. Diese Einstellung enthält separate Regler für den Farbton, die Helligkeit und die Sättigung.

Hinweis:

Mithilfe der Option „Korrektur-Matte anzeigen“ können Sie sich genauer anzeigen lassen, welche Pixel übereinstimmen und auf welche Pixel sich der Effekt auswirkt.

Glättung

Die Weichheit des Übergangs, die für die Kanten der Korrektur-Matte verwendet werden soll. Bei Festlegung höherer Werte werden glattere Übergänge zwischen den von der Farbänderung betroffenen und den nicht betroffenen Bereichen erzeugt.

Korrektur-Matte anzeigen

Zeigt eine Graustufen-Matte an, die angibt, wie stark der Effekt sich auf die einzelnen Pixel auswirkt. Weiße Bereiche werden am stärksten verändert, dunkle Bereiche am wenigsten.

Effekt „Kanalmixer“

Mit dem Effekt „Kanalmixer“ können Sie einen Farbkanal ändern, indem Sie eine Mischung der aktuellen Farbkanäle verwenden. Dieser Effekt ermöglicht kreative Farbanpassungen, die mit den anderen Werkzeugen für die Farbanpassung nicht einfach zu erreichen wären. Außerdem können Sie durch Festlegen der prozentualen Anteile der einzelnen Kanäle hochqualitative Graustufenbilder erzeugen, qualitativ hochwertige Bilder in Sepiatönen oder anderen Einfärbungen erstellen und Kanäle austauschen oder duplizieren.

Ausgabekanal]–[Eingabekanal

Der Prozentsatz des Eingabekanalwerts, der dem Ausgabekanalwert hinzugefügt werden soll. Durch eine Rot-Grün-Einstellung von 10 z. B. wird der Wert des roten Kanals für jeden Pixel um 10 % des Wertes des grünen Kanals für diesen Pixel erhöht. Durch eine Blau-Grün-Einstellung von 100 und eine Blau-Blau-Einstellung von 0 werden die Werte des blauen Kanals durch die Werte des grünen Kanals ersetzt.

Ausgabekanal]–Konstant

Der konstante Wert (in Prozent), der dem Ausgabekanalwert hinzugefügt werden soll. Bei einer Rot-Konstant-Einstellung von 100 z. B. wird der rote Kanal für jeden Pixel gesättigt, indem 100 % Rot hinzugefügt wird.

Monochrom

Verwendet den Wert des roten Ausgabekanals für die roten, grünen und blauen Ausgabekanäle und erzeugt dadurch ein Graustufenbild.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Effekt „Farbbalance“

Durch den Effekt „Farbbalance“ wird die Menge an Rot, Grün und Blau in den Schatten, Mitteltönen und Glanzlichtern eines Bildes geändert.

Durch Aktivieren der Option „Luminanz erhalten“ wird beim Ändern der Farbe die durchschnittliche Helligkeit des Bildes beibehalten. Dadurch bleibt die Tonwertbalance des Bildes erhalten.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Effekt „Farbbalance (HLS)“

Der Effekt „Farbbalance (HLS)“ ändert den Farbton, die Helligkeit und die Sättigung eines Bildes. Dieser Effekt hat lediglich die Aufgabe, die Kompatibilität mit Projekten zu gewährleisten, die in früheren Versionen von After Effects erstellt wurden und den Effekt „Farbbalance (HLS)“ verwenden. Bei neuen Projekten sollten Sieden Effekt „Farbton/Sättigung“ verwenden, der genauso funktioniert wie der Adobe Photoshop-Befehl „Farbton/Sättigung“. Sie können einen Film in Graustufen konvertieren, indem Sie die Sättigung auf –100 einstellen.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Mit dem Effekt „Farbverknüpfung“ können Sie eine Ebene mit den durchschnittlichen Pixelwerten einer anderen Ebene färben. Auf diese Weise können Sie schnell eine Farbe suchen, die der Farbe einer Hintergrundebene entspricht.

Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.

John Dickinson bietet auf seiner Motionworks-Website ein Video-Tutorial an, in dem demonstriert wird, wie Sie mit dem Effekt „Farbverknüpfung“ eine Vordergrundebene mit einer Hintergrundebene überblenden.

Quellebene

Die Ebene, von der Farbwerte aufgenommen werden sollen. Wenn Sie „Keine“ wählen, wird die Ebene, auf die der Effekt angewendet wird, als Quellebene verwendet. Dabei werden alle Masken und anderen Effekte berücksichtigt, die auf die Ebene angewendet wurden. Wenn Sie im Menü den Namen der Ebene auswählen, wird die Quellebene ohne Masken und Effekte verwendet.

Sample

Gibt an, welche Werte aufgenommen werden und welche Operation daran durchgeführt wird.

Beschneiden

Der Prozentsatz der Pixel an den Skalenenden, der ignoriert werden soll. Diese Beschneidung ist nützlich, um den Einfluss von Störungen und anderen, nicht repräsentativen Pixeln zu verringern.

Schablone Original-Alpha

Durch den Effekt wird eine Schablone des Original-Alphakanals der Ebene über den neuen Wert gelegt.

Deckkraft

Die Deckkraft des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je niedriger Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird die Ebene von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 0 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf die Ebene. Wenn Sie diesen Wert auf 100 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.

Füllmethode

Die Füllmethode, mit der das Ergebnis des Effekts mit der Originalebene kombiniert wird. Diese Füllmethoden sind nicht verfügbar, wenn der Durchschnitt der Alphakanalwerte in der Ebene verwendet wird.

Effekt „Farbstabilisierung“

Der Effekt „Farbstabilisierung“ tastet die Farbwerte eines einzelnen Referenzframes, auch Pivot-Frame genannt, an einem, zwei oder drei Punkten ab. Anschließend werden die Farben aller anderen Frames angepasst, sodass die Farbwerte dieser Punkte während der gesamten Dauer der Ebene konstant bleiben. Dies ist hilfreich beim Entfernen von Flimmern aus Footage und beim Abgleichen der Belichtung bei Footage mit Farbverschiebungen, die bei wechselnden Beleuchtungsverhältnissen auftreten können. 

Tipp: Mit diesem Effekt können Sie das in der Zeitrafferfotografie und Stop-Frame-Animation übliche Flackern entfernen.

Sie können die Effektankerpunkte animieren, mit denen die aufgenommenen Bereiche zum Verfolgen von Objekten definiert werden, deren Farben Sie stabilisieren möchten. Je größer der Unterschied der Farbwerte zwischen den Samplepunkten, umso besser funktioniert der Effekt.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Frame einstellen

Legt den Referenzframe fest. Zeigen Sie den Frame an, der die Bereiche mit der gewünschten Helligkeit oder Farbe enthält, und klicken Sie auf „Frame einstellen“.

Stabilisieren

Gibt an, was stabilisiert werden soll:

Helligkeit

Die Helligkeit wird mit einem Samplepunkt („Schwarzer Punkt“) stabilisiert.

Tonwertkorrektur

Die Farbe wird mit zwei Samplepunkten („Schwarzer Punkt“ und „Weißer Punkt“) stabilisiert.

Kurven

Die Farbe wird mit allen drei Samplepunkten („Schwarzer Punkt“, „Weißer Punkt“ und „Mittlerer Punkt“) stabilisiert.

Schwarzer Punkt

Platzieren Sie diesen Punkt auf einem dunklen Bereich, der stabilisiert werden soll.

Mittlerer Punkt

Platzieren Sie diesen Punkt auf einem Mitteltonbereich, der stabilisiert werden soll.

Weißer Punkt

Platzieren Sie diesen Punkt auf einem hellen Bereich, der stabilisiert werden soll.

Samplegröße

Der Radius (in Pixel) der aufgenommenen Bereiche.

Effekt „Colorama“

Der Effekt „Colorama“ ist ein sehr vielseitiger und leistungsstarker Effekt zum Konvertieren und Animieren von Farben in einem Bild. Mit dem Effekt „Colorama“ können Sie ein Bild fast unmerklich einfärben oder dessen Farbtabelle radikal ändern.

Bei „Colorama“ wird zunächst ein angegebenes Farbattribut in Graustufen verwandelt und dann werden die Graustufenwerte einem oder mehreren Zyklen der angegebenen Ausgabenfarbtabelle zugeordnet. Ein Zyklus der Ausgabenfarbtabelle wird im Kreis „Ausgabezyklus“ angezeigt. Schwarze Pixel werden der Farbe oben im Kreis zugeordnet. Zunehmend hellere Grautöne werden nachfolgenden Farben zugeordnet; dabei wird im Uhrzeigersinn vorgegangen. Bei der Standardfarbtabelle „Farbtonkreis“ werden z. B. Pixel, die der Farbe Schwarz entsprechen, rot eingefärbt, wohingegen Pixel, die 50%igem Grau entsprechen, cyanfarben werden.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Andrew Kramer hat auf seiner Video Copilot-Website einen Video-Lehrgang veröffentlicht, in dem erläutert wird, wie der Colorama-Effekt dafür eingesetzt werden kann, eine Prozess-Matte als ersten Schritt zum Ersetzen eines Himmels zu erstellen.

Einstellungen für „Eingabephase“

Phase von

Das Farbattribut, das als Eingabe verwendet werden soll. Wählen Sie „Null“, um ein Farbattribut einer anderen Ebene zu verwenden.

Phase hinzufügen

Die zweite Ebene, die als Eingabe verwendet werden soll. Wenn Sie diese Ebene nur als Eingabe verwenden möchten, wählen Sie für „Phase von“ den Wert „Null“; andernfalls wird sowohl die Ebene „Phase hinzufügen“ als auch die Ebene verwendet, auf die der Effekt angewendet wird. Sie können die Ebene auswählen, auf die der Effekt angewendet wird, um ein zweites Eingabeattribut aus derselben Ebene hinzuzufügen.

Phase hinzufügen von

Das Farbattribut der zweiten Ebene, das als Eingabe verwendet werden soll.

Modus hinzufügen

Kombinieren von Eingabewerten:

Rest bilden

Für jeden Pixel werden die Werte der beiden Attribute addiert. Werte über 100 % werden im Zyklus erneut umgebrochen. So wird bei einer Summe von 125 % der Wert 25 % verwendet.

Beschränkt

Für jeden Pixel werden die Werte der beiden Attribute addiert. Werte über 100 % werden auf 100 % beschnitten.

Durchschnitt

Für jeden Pixel wird der Durchschnittswert der beiden Attribute berechnet. Da der Durchschnittswert zweier Werte, die beide innerhalb des Bereichs von 0 % bis 100 % liegen, 100 % nie überschreitet, ist bei dieser Operation nie ein Umbruch oder eine Beschränkung erforderlich. Der Durchschnitt ist daher die sicherste Option für eine vorhersagbare Ausgabe.

Negativ multiplizieren

Die zweite Ebene wird über die Originalebene gelegt. Dabei wird die erste Ebene durch die helleren Bereiche der zweiten Ebene aufgehellt, und die dunkleren Bereiche der zweiten Ebene werden ignoriert. Der Modus „Negativ multiplizieren“ ist besonders hilfreich beim Erstellen von Feuereffekten, Blendenflecken und anderen Lichteffekten.

Phase verschieben

Der Punkt am „Ausgabezyklus“, an dem die Zuordnung der Eingabefarben beginnt. Durch einen positiven Wert wird der Startpunkt im Uhrzeigersinn um den Kreis „Ausgabezyklus“ verschoben.

Tipp: Animieren Sie die Einstellung „Phase verschieben“, um die Farben den Kreis durchlaufen zu lassen.

Einstellungen für „Ausgabezyklus“

Vorgabe-Farbtabelle verwenden

Vorgaben für den „Ausgabezyklus“. Die oberen Farbtabellen sind speziell für die schnelle Ausführung von Farbkorrektur- und -anpassungsaufgaben gedacht. Die unteren Farbtabellen enthalten verschiedene integrierte Farbtabellen für kreative Ergebnisse.

Ausgabezyklus

Passen Sie die Ausgabefarbtabelle an, indem Sie die Farben und die Positionen der Dreiecke im Kreis „Ausgabezyklus“ ändern. Die Dreiecke zeigen dabei die Position auf dem Farbkreis an, an der eine bestimmte Farbe vorkommt. Sofern die Option „Farbtabelle interpolieren“ nicht deaktiviert ist, werden die Farben zwischen den Dreiecken glatt interpoliert. Jeder Ausgabezyklus kann 1 bis 64 Dreiecke haben.

  • Um die Position eines Dreiecks zu ändern, ziehen Sie das Dreieck. Wenn Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt halten, verschieben Sie das Dreieck in Schritten von jeweils 45 Grad. An der oberen Position des Kreises springt das Dreieck entweder auf die Startposition oder die Endposition, je nachdem, ob Sie es von links oder rechts ziehen.

  • Um ein Dreieck hinzuzufügen, klicken Sie in den Kreis oder daneben und wählen Sie im Farbwähler eine Farbe aus. Klicken Sie auf eine Position, die sich ein wenig links von den obersten Pfeilen befindet, um die Endfarbe auszuwählen, bzw. ein wenig rechts davon, um die Startfarbe zu bestimmen.

  • Wenn Sie ein Dreieck duplizieren möchten, ziehen Sie es bei gedrückter Strg-Taste (Windows) bzw. Befehlstaste (Mac OS).

  • Um ein Dreieck zu löschen, ziehen Sie es aus dem Kreis heraus.

  • Wenn die Deckkraft geändert werden soll, wählen Sie im Farbkreis ein Dreieck aus und ziehen Sie dann dieses Dreieck auf den Regler für die Deckkraft. Wenn sich die Deckkraftinformationen auf Ihre Ausgabe auswirken sollen, muss die Option „Alpha ändern“ aktiviert sein.

Hinweis:

Wenn Sie den Ausgabezyklus animieren, werden die Position und die Farbe eines Dreiecks zwischen Keyframes interpoliert. Die bestmöglichen Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie dafür sorgen, dass alle Keyframes über dieselbe Anzahl von Ausgabezyklus-Dreiecken verfügen.

Zykluswiederholungen

Gibt an, wie vielen Wiederholungen des Ausgabezyklus der Eingabefarbbereich zugeordnet wird. Beim Standardwert 1 wird der Eingabebereich einer Wiederholung des Ausgabezyklus zugeordnet, von der „Eingabe: Tiefen“ am oberen Rand des Ausgabezyklus im Uhrzeigersinn bis zu „Eingabe: Lichter“, ebenfalls am oberen Rand des Ausgabezyklus. Bei dem Wert 2 wird der Eingabebereich zwei Wiederholungen des Ausgabezyklus zugeordnet. Verwenden Sie diese Option, um eine einfache Farbtabelle zu erstellen und diese im Rahmen eines Verlaufs mehrfach anzuwenden.

Farbtabelle interpolieren

Auf die Farben zwischen den Dreiecken wird eine glatte Interpolation angewendet. Wenn diese Option deaktiviert ist, wird der Effekt „Tontrennung“ auf die Ausgabe angewendet.

Einstellungen für „Ändern“

Die Einstellungen für „Ändern“ geben an, welche Farbattribute der Effekt „Colorama“ ändert. Wählen Sie für die fast unmerkliche Verfeinerung von Bildern dasselbe Farbattribut für „Eingabephase“ wie für „Ändern“. Wählen Sie z. B. in beiden Menüs „Farbton“ aus und passen Sie einfach den Farbton an.

Ändern

Das zu ändernde Farbattribut.

Alpha ändern

Ändert die Alphakanalwerte.

Hinweis:

Wenn Sie den Effekt „Colorama“ auf eine Ebene mit Alphakanal anwenden und der Ausgabezyklus keine Alphakanalinformationen enthält, können die geglätteten Kanten abgestuft angezeigt werden. Dies können Sie verhindern, indem Sie die Option „Alpha ändern“ deaktivieren. Wenn die Option „Alpha ändern“ aktiviert ist und der Ausgabezyklus Alphakanalinformationen hat, wird die Ausgabe selbst dann beeinflusst, wenn Sie im Menü „Ändern“ die Option „Ohne“ ausgewählt haben. Mit dieser Methode können Sie nur die Alphakanalwerte anpassen, ohne dabei auch die RGB-Informationen zu ändern.

Leere Pixel ändern

Der Einfluss des Effekts „Colorama“ wird auf transparente Pixel erweitert. (Diese Einstellung funktioniert nur, wenn „Alpha ändern“ ausgewählt ist.)

Pixelauswahl, Maskierung und andere Einstellungen

Diese Einstellungen bestimmen, welche Pixel der Effekt betrifft. Die Abstimmungseinstellungen für „Pixelauswahl“ funktionieren nur, wenn für „Abstimmungsmodus“ eine andere Option als „Aus“ festgelegt ist.

Gleiche Farbe

Das Zentrum des Pixelfarbraums, den der Effekt „Colorama“ ändert. Um mit der Pipette eine bestimmte Farbe im Bild auszuwählen, deaktivieren Sie den Effekt „Colorama“ vorübergehend, indem Sie im Effekteinstellungsfenster auf den entsprechenden Schalter „Effekt“ klicken.

Toleranz

Gibt an, wie weit eine Farbe von „Gleiche Farbe“ entfernt sein und immer noch vom Effekt „Colorama“ beeinflusst werden kann. Wenn Sie für „Toleranz“ den Wert 0 festlegen, betrifft der Effekt „Colorama“ nur genau die Farbe, die für „Gleiche Farbe“ ausgewählt wurde. Wenn Sie für „Toleranz“ den Wert 1 festlegen, sind alle Farben betroffen. Durch diesen Wert wird der Abstimmungsmodus im Wesentlichen deaktiviert.

Glätten

Gibt an, wie glatt die übereinstimmenden Pixel sich in den Rest des Bildes einfügen. Wenn Sie z. B. ein Bild von einem Mann bearbeiten, der ein rotes Hemd und eine blaue Hose trägt und Sie die Farbe der Hose von Blau in Rot ändern möchten, passen Sie den Wert für „Glätten“ langsam an, damit zunächst nur das Blau der Hose und dann die zugehörigen Blauschattierungen in den Hosenfalten ausgewählt werden. Wenn Sie den Wert zu hoch wählen, wird die Anpassung auf das Blau des Himmels ausgedehnt. Wenn Sie einen noch höheren Wert wählen, wird sogar das Hemd angepasst.

Abstimmungsmodus

Gibt an, welche Farbattribute verglichen werden, um eine Übereinstimmung zu ermitteln. Im Allgemeinen sollten Sie die Option „RGB“ für kontrastreiche Grafiken und die Option „Chroma“ für Fotos verwenden.

Maskenebene

Die Ebene, die als Matte verwendet werden soll. Mit der Option „Maskierungsmodus“ wird festgelegt, mit welchem Attribut der Maskenebene die Matte definiert wird. Die Matte bestimmt, welche Pixel der Ebene, auf die der Effekt angewendet wird, von diesem Effekt betroffen sind.

Kombinieren über Ebene

Zeigt geänderte Pixel an, die über die Originalebene gelegt wurden. Deaktivieren Sie diese Option, damit nur geänderte Pixel angezeigt werden.

Mit Original mischen

Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird die Ebene von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf die Ebene. Wenn Sie diesen Wert auf 0 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.

Effekt „Kurven“

Mit dem Effekt „Kurven“ können Sie die Tonbereichs- und Tonreaktionskurve von Bildern anpassen. Der Effekt „Tonwertkorrektur“ passt auch die Tonreaktion an, der Effekt „Kurven“ bietet Ihnen jedoch mehr Steuerungsmöglichkeiten. Mit dem Effekt „Tonwertkorrektur“ führen Sie Korrekturen mithilfe von nur drei Steuerungen durch (Lichter, Tiefen und Mitten). Mit dem Effekt „Kurven“ können Sie mithilfe einer durch 256 Punkte definierten Kurve Eingabewerte beliebig Ausgabewerten zuordnen.

Sie können Gradationskurven und Kurven laden und speichern, um sie mit dem Effekt „Kurven“ zu verwenden.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

Wenn Sie den Effekt „Kurven“ auswählen, zeigt After Effects im Effektfenster ein Diagramm an, mit dessen Hilfe Sie eine Kurve festlegen können.

Auf der horizontalen Achse des Diagramms werden die ursprünglichen Helligkeitswerte der Pixel (Eingabewerte) dargestellt, auf der vertikalen Achse die neuen Helligkeitswerte (Ausgabewerte). Bei der standardmäßigen, diagonal verlaufenden Kurve haben alle Pixel identische Ein- und Ausgabewerte. Kurven geben Helligkeitswerte zwischen 0 und 255 (8 Bit) bzw. 32768 (16 Bit) wieder, wobei die Schatten (0) ganz links liegen.

Um die Größe des Diagramms zu ändern, klicken Sie auf die verschiedenen Schaltflächen zum Ändern der Größe über dem Diagramm.

Verwendung des Effekts „Kurven“

  1. Wählen Sie „Effekt“ > „Farbkorrektur“ > „Kurven“.
  2. Wenn das Bild mehr als einen Farbkanal hat, wählen Sie im Menü „Kanal“ den Kanal aus, den Sie ändern möchten. Bei Wahl der Option „RGB“ werden alle Kanäle mithilfe einer einzigen Kurve geändert.

    Sie können die Kurven der einzelnen Farbkanäle auch direkt auswählen und bearbeiten, ohne das Menü „Kanal“ zu verwenden.

    Hinweis:

    Klicken Sie zum automatischen Anpassen der Kurven im Effekt Kurven auf die Schaltfläche Auto unter den Kurven im Fenster Effekteinstellungen.

    Diese automatische Anpassung basiert auf einer Datenbank von Kurvenkorrekturen, die von Farb- und Fotografieexperten für eine Vielzahl von Eingabebildern durchgeführt wurden. Die an einem Bild vorgenommene Anpassung ist eine Interpolation zwischen den Korrekturen, die für Eingabebilder mit ähnlichen Farbverteilungen vorgenommen wurden.

  3. Mit dem Bézier-Werkzeug und dem Bleistift können Sie eine Kurve zeichnen oder ändern. (Um ein Werkzeug zu aktivieren, klicken Sie auf die Schaltfläche „Bézier“ oder „Bleistift“ .)

Hinweis:

Um die Kurve zu glätten, klicken Sie auf die Schaltfläche Glatt. Um die Kurve auf eine Linie zurückzusetzen, klicken Sie auf die Schaltfläche Zurücksetzen.

Der Kurventyp wird durch das letzte Werkzeug bestimmt, mit dem die Kurve geändert wird. Mit dem Bleistift geänderte Gradationskurven können Sie als .amp-Dateien (Photoshop-Lookup-Dateien) speichern. Mit dem Bézier-Werkzeug geänderte Kurven können Sie als .acv-Dateien (Photoshop-Spline-Dateien) speichern.

Effekt „Tonwertangleichung“

Mit dem Effekt „Tonwertangleichung“ werden die Pixelwerte eines Bildes so verändert, dass eine konsistentere Helligkeits- bzw. Farbkomponentenverteilung erzeugt wird. Der Effekt funktioniert wie der gleichnamige Befehl in Adobe Photoshop. Pixel mit dem Alphakanalwert 0 (vollständig transparent) werden nicht berücksichtigt, sodass die Tonwertangleichung der maskierten Ebenen nur anhand des Maskenbereichs erfolgt.

Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.

Effekt „Tonwertangleichung“
Szene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts (rechts)

Tonwertangleichung

Bei „Nach RGB-Werten“ erfolgt die Angleichung auf der Basis der Rot-, Grün- und Blau-Komponente. Bei „Nach Helligkeit“ erfolgt die Angleichung auf der Basis der Helligkeit der einzelnen Pixel. Bei „Wie Photoshop“ erfolgt die Angleichung durch Neuverteilung der Helligkeitswerte der Pixel in einem Bild, sodass diese gleichmäßiger die gesamte Breite der Helligkeitswerte repräsentieren.

Stärke

Gibt an, in welchem Umfang die Helligkeitswerte neu verteilt werden. Bei 100 % werden die Pixelwerte so gleichmäßig wie möglich verteilt, während bei niedrigeren Prozentzahlen weniger Pixelwerte neu verteilt werden.

Effekt „Belichtung“

Mit dem Effekt „Belichtung“ können Sie Tonwertanpassungen im Footage vornehmen, entweder Kanal für Kanal oder für alle Kanäle gleichzeitig. Der Effekt „Belichtung“ simuliert die Auswirkungen von verschiedenen Belichtungseinstellungen (in F-Stops) der Kamera. Die Berechnungen dieses Effekts erfolgen in einem linearen Farbraum, also nicht im aktuellen Farbraum für das Projekt. Der Effekt „Belichtung“ wurde für Tonwertkorrekturen an HDR-Bildern mit 32-Bit-Farbe entwickelt, Sie können ihn jedoch auch bei Bildern im 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus anwenden.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

Master

Passt alle Kanäle gleichzeitig an.

Einzelkanäle

Passt die Kanäle einzeln an.

Belichtung

Simuliert die Belichtungseinstellung der verwendeten Kamera und multipliziert alle Lichtstärke-Werte mit einer Konstanten. Die Belichtung wird in F-Stops gemessen.

Offset

Tiefen und Mitteltöne werden verdunkelt oder aufgehellt, Lichter werden nur minimal geändert.

Gamma-Korrektur

Das Maß an Gammakorrektur, das für zusätzliche Anpassungen von Leistungskurven im Bild verwendet werden soll. Durch höhere Werte wird das Bild heller, durch niedrigere Werte wird das Bild dunkler. Negative Werte werden am Nullwert gespiegelt (d. h., sie bleiben negativ, werden aber so angepasst, als wären sie positiv). Der Standardwert ist 1,0. Bei diesem Wert werden keine weiteren Korrekturen vorgenommen.

Lineare Lichtkonvertierung umgehen

Aktivieren Sie diese Option, um den Effekt „Belichtung“ auf die rohen Pixelwerte anzuwenden. Diese Option kann von Vorteil sein, wenn Sie das Farbmanagement manuell mit dem Effekt „Farbprofil konvertieren“ durchführen.

Effekt „Gamma/Pedestal/Zuwachs“

Mit dem Effekt „Gamma/Pedestal/Zuwachs“ kann die Reaktionskurve für jeden einzelnen Kanal angepasst werden. Der Wert 0,0 für „Pedestal“ und „Zuwachs“ bedeutet eine vollständige Deaktivierung, der Wert 1,0 eine vollständige Aktivierung.

Bei „Schwarzaufhellung“ werden die niedrigen Pixelwerte aller Kanäle neu zugeordnet. Wenn hohe Werte für „Schwarzaufhellung“ festgelegt werden, werden dunkle Bereiche aufgehellt. Die Werte für „Gamma“ geben einen Exponenten an, der die Form der Zwischenkurve beschreibt. Mit den Einstellungen für „Pedestal“ und „Zuwachs“ werden der niedrigste und der höchste erreichbare Ausgabewert für einen Kanal festgelegt.

Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.

Effekt „Farbton/Sättigung“

Mit dem Effekt „Farbton/Sättigung“ können Sie den Farbton, die Sättigung und die Helligkeit einzelner Farbkomponenten des Bildes ändern. Dieser Effekt basiert auf dem Farbkreis. Die Korrektur von Farbton oder Farbe entspricht der Bewegung parallel zum Farbkreisrand. Die Korrektur der Sättigung oder Reinheit der Farbe entspricht der Bewegung quer durch den Farbkreis. Mit der Option „Einfärben“ können Sie einem in RGB umgewandelten Graustufenbild oder RGB-Bildern Farbe hinzufügen.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

Kanalsteuerung

Der Farbkanal, der geändert werden soll. Wählen Sie „Standard“, um alle Farben gleichzeitig einzustellen.

Kanalbereich

Die Definition des Farbkanals, der im Menü „Kanalsteuerung“ ausgewählt ist. Zwei Farbbalken zeigen die Farben nach ihrer Reihenfolge im Farbkreis an. Auf der oberen Farbleiste wird die Farbe vor der Änderung angezeigt. Auf der unteren Farbleiste wird angezeigt, wie sich die Änderung auf alle Farbtöne bei voller Sättigung auswirkt. Bearbeiten Sie mithilfe des Einstellungsreglers den Bereich der Farbtöne.

Standardfarbton

Gibt den Gesamtfarbton des Kanals an, der im Menü „Kanalsteuerung“ ausgewählt wurde. Diesen Gesamtfarbton können Sie mit dem Drehkreisregler ändern, der dem Farbkreis entspricht. Der unterstrichene Wert oberhalb des Drehkreisreglers gibt den Grad der Drehung im Farbkreis ab der Ausgangsfarbe eines Pixels an. Ein positiver Wert entspricht einer Drehung im Uhrzeigersinn, ein negativer Wert einer Drehung gegen den Uhrzeigersinn. Die gültigen Werte liegen im Bereich von –180 bis +180.

Standardsättigung, Standardhelligkeit

Gibt die Gesamtsättigung und -helligkeit des im Menü „Kanalsteuerung“ ausgewählten Kanals an. Die gültigen Werte liegen im Bereich von –100 bis +100.

Einfärben

Fügt einem in RGB umgewandelten Graustufenbild oder einem RGB-Bild Farbe hinzu, um es z. B. durch Reduzieren seiner Farbwerte auf einen Farbton wie ein Zweitonbild aussehen zu lassen.

Einfärben: Farbton, Einfärben: Sättigung, Einfärben: Helligkeit

Gibt den Farbton, die Sättigung und die Helligkeit des im Menü „Kanalsteuerung“ ausgewählten Farbbereichs an. After Effects zeigt nur die Regler für die im Menü „Kanalsteuerung“ vorgenommene Auswahl an.

Der Effekt „Farbton/Sättigung“ verwendet die GPU-Beschleunigung, um das Rendern zu beschleunigen.

Anpassen von Farben mit dem Effekt „Farbton/Sättigung“

  1. Wählen Sie „Effekt“ > „Farbkorrektur“ > „Farbton/Sättigung“.
  2. Wählen Sie im Menü „Kanalsteuerung“ die Farben aus, die angepasst werden sollen:
    • Wählen Sie „Standard“, um alle Farben gleichzeitig einzustellen.

    • Wählen Sie einen voreingestellten Farbbereich für die anzupassende Farbe aus und passen Sie dann mit den Reglern den Farbbereich an.

  3. Geben Sie für „Farbton“ einen Wert ein oder ziehen Sie den Drehkreisregler.
  4. Geben Sie für „Sättigung“ einen Wert ein oder ziehen Sie den Drehkreisregler. Je nach den Anfangsfarbwerten der ausgewählten Pixel wird die Farbe von der Mitte des Farbkreises weg oder zu dessen Mitte hin verschoben.
  5. Geben Sie für „Helligkeit“ einen Wert ein oder ziehen Sie den Drehkreisregler.

Einfärben eines Bildes oder Erstellen eines Monochromeffekts

  1. Wählen Sie „Effekt“ > „Farbkorrektur“ > „Farbton/Sättigung“.
  2. Aktivieren Sie „Einfärben“. Das Bild wird in den Farbton der aktuellen Vordergrundfarbe umgewandelt. Der Helligkeitswert jedes Pixels wird nicht geändert.
  3. Ziehen Sie bei Bedarf den Drehkreisregler „Einfärben: Farbton“, um eine neue Farbe auszuwählen.
  4. Ziehen Sie die Regler „Einfärben: Sättigung“ und „Einfärben: Helligkeit“.

Ändern des Anpassungsbereichs für den Effekt „Farbton/Sättigung“

  1. Wählen Sie im Menü „Kanalsteuerung“ eine Farbe aus. (Standardmäßig hat der beim Auswählen einer Farbkomponente ausgewählte Farbbereich eine Breite von 30° und nimmt nach beiden Seiten um 30° ab. Ein zu geringer Abnahmewert kann zu Dithering im Bild führen.)
  2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Ziehen Sie eines oder beide der weißen Dreiecke, um den Wert für weiche Kanten einzustellen, ohne den Farbbereich zu beeinflussen.

    • Ziehen Sie einen oder beide der weißen vertikalen Balken, um den Farbbereich anzupassen. Je größer der Bereich, desto geringer die Abnahme und umgekehrt.

Effekt „Farbe übriglassen“

Mit dem Effekt „Farbe übriglassen“ werden alle Farben auf einer Ebene entsättigt, ausgenommen die als „Restfarbe“ festgelegte Farbe. Beispielsweise könnten Sie damit einen Film mit einem Basketballspiel bis auf das Orange des Balls entfärben.

John Dickinson gibt auf seiner Motionworks-Website ein Beispiel für den Einsatz des Effekts „Farbe übriglassen“.

Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.

Ausbleichen

Gibt an, wie viel Farbe entfernt werden soll. Bei 100 % werden die Bildbereiche, die nicht der gewählten Farbe entsprechen, in Grautönen angezeigt.

Toleranz

Die Flexibilität der Farbübereinstimmung. 0 % entfärbt alle Pixel mit Ausnahme von Pixeln, die genau mit der Restfarbe übereinstimmen. 100 % bewirkt keine Farbänderung.

Kanten glätten

Die Glättung der Farbgrenzen. Hohe Werte bewirken einen sanften Übergang von Farbe zu Grautönen.

Farbabstimmung

Legt fest, ob die RGB-Werte oder die HSB-Werte verglichen werden. Mit „RGB verwenden“ können Sie eine strengere Abstimmung durchführen, wodurch das Bild in der Regel stärker entfärbt wird. Um beispielsweise die Farben Dunkelblau, Hellblau und Mittelblau übrig zu lassen, wählen Sie „HSB verwenden“ und wählen Sie eine beliebige Blauschattierung als Restfarbe.

Effekt „Tonwertkorrektur“

Mit dem Effekt „Tonwertkorrektur“ wird der Bereich von Eingabe-Farbwerten oder Alphakanalwerten einem neuen Bereich von Ausgabe-Farbwerten zugewiesen. Die Verteilung der Werte richtet sich dabei nach dem Gammawert. Er funktioniert genau wie die Tonwertkorrektur in Photoshop. Dieser Effekt verwendet die GPU-Beschleunigung, um das Rendern zu beschleunigen.

Der Effekt „Tonwertkorrektur“ funktioniert mit 8-, 16- und 32-Bit-Farben.

Effekt „Tonwertkorrektur“
Szene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts (rechts)

Wenn Sie im Menü „Kanal“ die Option „Alpha“ wählen, können Sie den Effekt „Tonwertkorrektur“ verwenden, um vollständig deckende oder vollständig transparente Bereiche einer Maske halbtransparent zu machen oder um halbtransparente Bereiche in vollständig deckende bzw. vollständig transparente Bereiche zu konvertieren. Da Transparenz auf dem monochromen Alphakanal basiert, entsprechen die Einstellungen für diesen Effekt bei vollständiger Transparenz der Farbe Schwarz und bei vollständiger Deckkraft der Farbe Weiß.

  • Verwenden Sie einen „Ausgabewert: Tiefen“ von 0 und einen „Eingangswert: Tiefen“ größer als 0, um eine Reihe halbtransparenter Bereiche in vollständig transparente zu konvertieren.

  • Verwenden Sie einen „Ausgabewert: Lichter“ von 1,0 und einen „Eingangswert: Lichter“ kleiner als 1,0, um eine Reihe halbtransparenter Bereiche in vollständig deckende zu konvertieren.

  • Verwenden Sie einen „Ausgabewert: Tiefen“ größer als 0, um eine Reihe vollständig transparenter Bereiche in halbtransparente zu konvertieren.

  • Verwenden Sie einen „Ausgabewert: Lichter“ kleiner als 1,0, um eine Reihe vollständig deckender Bereiche in halbtransparente zu konvertieren.

Hinweis:

Der Effekt „Tonwerte (Individ. Steuerung)“ funktioniert wie der Effekt „Tonwertkorrektur“, bietet Ihnen jedoch die Möglichkeit, die einzelnen Farbwerte für jeden Kanal anzupassen, d. h. Sie können einzelnen Eigenschaften Expressions hinzufügen oder eine Eigenschaft unabhängig von den anderen animieren. (Siehe Effekt „Tonwerte (Individ. Steuerung)“.)

Kanal

Der zu ändernde Farbkanal.

Histogramm

Zeigt die Anzahl der Pixel mit jedem Luminanzwert in einem Bild an. (Siehe Farbkorrektur, Farbabstimmung und Farbanpassung.) 

Tipp: Klicken Sie auf das Histogramm, um zwischen der Anzeige farbiger Versionen der Histogramme für alle Farbkanäle und der Anzeige nur des Histogramms für den ausgewählten Kanal oder die ausgewählten Kanäle im Menü „Kanal“ zu wechseln.

„Eingabe: Tiefen“ und „Ausgabe: Tiefen“

Pixel im Eingabebild mit einem Luminanzwert, der dem „Eingabe: Tiefen“-Wert entspricht, erhalten den „Ausgabe: Tiefen“-Wert als neuen Luminanzwert. Der „Eingabe: Tiefen“-Wert wird durch das linke obere Dreieck unter dem Histogramm repräsentiert. Der „Ausgabe: Tiefen“-Wert wird durch das linke untere Dreieck unter dem Histogramm repräsentiert.

„Eingabe: Lichter“ und „Ausgabe: Lichter“

Pixel im Eingabebild mit einem Luminanzwert, der dem „Eingabe: Lichter“-Wert entspricht, erhalten den „Ausgabe: Lichter“-Wert als neuen Luminanzwert. Der „Eingabe: Lichter“-Wert wird durch das rechte obere Dreieck unter dem Histogramm repräsentiert. Der „Ausgabe: Lichter“-Wert wird durch das rechte untere Dreieck unter dem Histogramm repräsentiert.

Gamma

Der Exponent der Leistungskurve, der die Verteilung der Luminanzwerte im Ausgabebild festlegt. Der Gammawert wird durch das mittlere Dreieck unter dem Histogramm repräsentiert.

„Ausgabe: Tiefen beschneiden“ und „Ausgabe: Lichter beschneiden“

Mit diesen Einstellungen werden die Ergebnisse für Pixel mit Luminanzwerten festgelegt, die kleiner sind als der „Eingabe: Tiefen“-Wert bzw. größer als der „Eingabe: Lichter“-Wert. Wenn das Beschneiden aktiviert ist, werden Pixel mit einem Luminanzwert, der kleiner ist als der „Eingabe: Tiefen“-Wert, dem „Ausgabe: Tiefen“-Wert zugeordnet. Pixel, deren Luminanzwert über dem „Eingabe: Lichter“-Wert liegt, werden dem „Ausgabe: Lichter“-Wert zugeordnet. Wenn das Beschneiden deaktiviert ist, können die sich ergebenden Pixelwerte geringer sein als die Werte, die von „Ausgabe: Tiefen“ und vom Gammawert beeinflusst werden. Sie können aber auch größer sein als die Werte, die von „Ausgabe: Lichter“ und dem Gammawert beeinflusst werden.

Effekt „Tonwerte (Einzelne Steuerungen)“

Der Effekt „Tonwerte (Einzelne Steuerungen)“ funktioniert wie der Effekt „Tonwertkorrektur“ mit dem Unterschied, dass Sie hier die einzelnen Farbwerte für jeden Kanal anpassen können. Daher können Sie Expressions einzelnen Eigenschaften hinzufügen oder eine Eigenschaft unabhängig von den anderen animieren. Wenn Sie sich die einzelnen Einstellungen anzeigen lassen möchten, klicken Sie auf den Pfeil neben der jeweiligen Kanalfarbe. Dieser Effekt verwendet die GPU-Beschleunigung, um das Rendern zu beschleunigen.

Informationen zu den Einstellungen für diesen Effekt finden Sie unter Effekt „Tonwertkorrektur“.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

Effekt „Tonwerte (Einzelne Steuerungen)“
Szene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts (rechts)

Effekt „Fotofilter“

Der Effekt „Fotofilter“ imitiert eine Technik, bei der ein Farbfilter vor das Kameraobjektiv geschaltet wird, um die Farbbalance und die Farbtemperatur des Lichts anzupassen, das durch das Objektiv fällt und den Film belichtet. Sie können entweder eine Farbvorgabe wählen, um den Farbton eines Bildes anzupassen, oder mit dem Farbwähler bzw. mit der Pipette eine benutzerdefinierte Farbe festlegen.

Mit den Einstellungen des Effekts „Fotofilter“ können Sie Folgendes tun:

  • Wenn Sie für die Filterfarbe eine Farbvorgabe verwenden möchten, wählen Sie aus dem Popup-Menü „Filter“ eine Option.

  • Wenn Sie eine benutzerdefinierte Farbe als Filterfarbe auswählen möchten, klicken Sie auf das Farbfeld für die Einstellung „Farbe“ und wählen Sie im Farbwähler eine Farbe aus. Alternativ können Sie auf die Pipette und dann auf eine beliebige Farbe auf dem Computerbildschirm klicken.

  • Wenn Sie die Farbmenge festlegen möchten, die auf das Bild angewendet wird, ändern Sie die Einstellung für „Dichte“.

  • Damit das Bild durch den Effekt nicht abgedunkelt wird, aktivieren Sie „Luminanz erhalten“.

Hinweis:

Damit Fotofilter-Einstellungsebenen, die in Photoshop erstellt wurden, erhalten bleiben, importieren Sie die Photoshop-Datei nicht als Footage, sondern als Komposition in ein After Effects-Projekt. Wenn Sie Ihre standardmäßigen Photoshop-Farbeinstellungen geändert haben, kann die Farbe des Fotofilters in After Effects möglicherweise nicht korrekt reproduziert werden.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus. In After Effects CS6 oder höher kann dieser Effekt im 32-Bit-Farbmodus verwendet werden.

Warmfilter (85) und Kaltfilter (80)

Dies sind Farbkonvertierungsfilter, die die Weißbalance in einem Bild abstimmen. Wenn ein Foto bei einer niedrigeren Farbtemperatur des Lichts (gelblich) aufgenommen wurde, werden durch „Kaltfilter (80)“ die Bildfarben bläulicher, um die niedrigere Farbtemperatur des Umgebungslichts zu kompensieren. Wenn ein Foto hingegen bei einer höheren Farbtemperatur des Lichts (bläulich) aufgenommen wurde, werden durch „Warmfilter (85)“ die Bildfarben wärmer, um die höhere Farbtemperatur des Umgebungslichts zu kompensieren.

Warmfilter (81) und Kaltfilter (82)

Lichtbalance-Filter für geringfügige Korrekturen an der Farbqualität eines Bildes. Durch „Warmfilter (81)“ wird das Bild wärmer (gelblicher), durch „Kaltfilter (82)“ kühler (bläulicher).

Individuelle Farben

Passen den Farbton des Bildes je nach der von Ihnen gewählten Farbvorgabe an. Welche Farben zur Auswahl stehen, hängt davon ab, wie Sie mit dem Befehl „Fotofilter“ arbeiten. Wenn das Foto einen Farbstich hat, können Sie diesen Farbstich durch Auswahl einer Komplementärfarbe neutralisieren. Sie können auch Farben anwenden, um besondere farbliche Effekte oder Verbesserungen zu erzielen. Mit der Farbe „Unterwasser“ lässt sich z. B. der grünlich-blaue Farbstich simulieren, der für Unterwasseraufnahmen charakteristisch ist.

Effekt „PS-Gradationskurven“

Dieser Effekt dient lediglich dazu, die Kompatibilität mit Projekten zu gewährleisten, die in früheren Versionen von After Effects mit dem Effekt „Gradationskurve“ erstellt wurden. Für neue Projekte sollte der Effekt „Kurven“ verwendet werden.

Der Effekt „PS-Gradationskurven“ wendet eine Photoshop-Gradationskurvendatei auf eine Ebene an. Gradationskurven passen die Helligkeitswerte eines Bildes an, indem sie einen festgelegten Helligkeitsbereich dunkleren oder helleren Tönen zuordnen. Im Photoshop-Fenster „Kurven“ können Sie eine Gradationskurvendatei für das gesamte Bild oder nur für einzelne Kanäle erstellen.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Sie können eine Gradationskurvendatei mit den Optionen im Effektfenster importieren und anwenden. Beim Laden in After Effects wird die festgelegte Gradationskurve je nach Erstellung auf die Ebene bzw. auf einen oder mehrere Kanäle der Ebene angewendet. Wenn Sie keine Gradationskurve auswählen, wendet After Effects die Standardkurve (lineare Verteilung der Helligkeit) auf die Ebene an. Sie können zwar keine .acv-Dateien oder Photoshop-Spline-Dateien in den After Effects-Effekt „PS-Gradationskurven“ importieren, Sie können diese Dateien aber in Photoshop konvertieren und so Dateien erstellen, die mit dem After Effects-Effekt „Kurven“ kompatibel sind.

Hinweis:

Um .acv-Dateien und Photoshop-Spline-Dateien zu konvertieren, laden Sie die .acv-Datei (Windows) bzw. die Photoshop-Spline-Datei (Mac OS) im Dialogfeld „Kurven“, klicken Sie auf den Bleistift und speichern Sie die Datei als .amp-Datei (Windows) bzw. Photoshop-Lookup-Datei (Mac OS).

Phase

Ermöglicht mithilfe eines Kreisreglers die Festlegung eines Phasenwertes für die Gradationskurve. Wird ein höherer Wert festgelegt, wird die Gradationskurve nach rechts verschoben (wie im Dialogfeld „Kurven“ angezeigt); bei kleineren Werten wird die Kurve nach links verschoben.

Kurve und Phase auf Alphakanal anwenden

Wendet die festgelegte Kurve und Phase auf den Alphakanal der Ebene an. Wenn die festgelegte Kurve keinen Alphakanal enthält, verwendet After Effects die Standardkurve (lineare Verteilung der Helligkeit) für den Alphakanal.

Effekt „Selektive Farbe“

Die selektive Farbkorrektur ist eine von Scannern und Separationsprogrammen verwendete Technik zum Ändern der Druckfarbenmenge aller Primärfarbkomponenten in einem Bild. Sie können die Menge der Druckfarben in einer beliebigen Primärfarbe selektiv, d. h. ohne Auswirkungen auf andere Primärfarben anpassen. Mit der selektiven Farbkorrektur können Sie z. B. Cyantöne in der grünen Bildkomponente beträchtlich reduzieren und gleichzeitig Cyantöne in der blauen Komponente unverändert lassen.

Hinweis:

Der Effekt „Selektive Farbe“ ist in After Effects hauptsächlich dazu vorgesehen, die Übereinstimmung mit aus Photoshop importierten Dokumenten zu gewährleisten, in denen der Einstellungsebenentyp „Selektive Farbe“ verwendet wird.

Der Befehl „Selektive Farbe“ verwendet zwar CMYK-Farben für die Bildkorrektur, Sie können ihn aber auch für RGB-Bilder einsetzen.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Wählen Sie einen der beiden Werte aus dem Menü „Methode“ aus.

Relativ

Ändert die vorhandenen Anteile an Cyan, Magenta, Gelb oder Schwarz anhand des prozentualen Anteils am Gesamtwert. Wenn Sie z. B. mit einem Pixel beginnen, das zu 50 % Magenta enthält, und 10 % hinzufügen, wird der Magenta-Anteil um 5 % (10 % von 50 % = 5 %) auf insgesamt 55 % erhöht. (Mit dieser Option kann reines Weiß, das keine Farbkomponenten enthält, nicht eingestellt werden.)

 

Absolut

Passt die Farbe in absoluten Werten an. Wenn Sie z. B. mit einem Pixel beginnen, das 50 % Magenta enthält, und 10 % hinzufügen, wird die Magenta-Druckfarbe auf insgesamt 60 % eingestellt.

Hinweis:

Die Korrektur basiert darauf, in welchem Maß eine Farbe einer der Optionen aus dem Menü „Farben“ entspricht. 50 %iges Magenta liegt z. B. genau zwischen Weiß und reinem Magenta und wird durch eine proportionale Kombination von Korrekturen bearbeitet, die für die zwei Farben definiert wurden.

Die betroffene Farbe ist die aus dem Menü „Farben“ ausgewählte Farbe.

Die Eigenschaftsgruppe „Details“ enthält eine alternative Schnittstelle zum Anpassen von Farben. Sie entspricht den Eigenschaften, die im Zeitleistenfenster angezeigt werden.

Effekt „Schatten/Glanzlicht“

Mit diesem Effekt werden Bildobjekte mit Schatten aufgehellt und die Glanzlichter in einem Bild reduziert. Mit diesem Effekt werden keine ganzen Bilder aufgehellt oder abgedunkelt. Die Schatten und Glanzlichter werden auf der Basis der umgebenden Pixel unabhängig angepasst. Sie können auch den Gesamtkontrast eines Bildes anpassen. Die Standardeinstellungen sind für die Korrektur von Bildern mit Problemen bei der Hintergrundbeleuchtung vorgesehen.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Effekt „Schatten/Glanzlicht“
Szene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts (rechts)

Automatische Stärke

Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Werte für „Schattenstärke“ und „Glanzlichtstärke“ ignoriert. Stattdessen werden Werte verwendet, die automatisch als dafür geeignet ermittelt werden, die Schatten aufzuhellen und Details wieder herzustellen. Die Wahl dieser Option aktiviert außerdem die Einstellung „Zeitliche Glättung“.

Schattenstärke

Der Betrag, um den Schatten in dem Bild aufgehellt werden. Diese Option ist nur aktiviert, wenn Sie die Option „Automatische Stärke“ deaktivieren.

Glanzlichtstärke

Der Betrag, um den Glanzlichter in dem Bild abgedunkelt werden. Diese Option ist nur aktiviert, wenn Sie die Option „Automatische Stärke“ deaktivieren.

Zeitliche Glättung

Der Bereich der benachbarten Frames in Sekunden, die analysiert werden, um festzustellen, inwieweit jeder Frame im Verhältnis zu seinen benachbarten Frames korrigiert werden muss. Wenn „Zeitliche Glättung“ auf 0 eingestellt ist, wird jeder Frame unabhängig von den umliegenden Frames analysiert. Mit der Option „Zeitliche Glättung“ lassen sich im Zeitverlauf weichere Korrekturen vornehmen.

Szene erkennen

Ist diese Option ausgewählt, werden Frames nach einem Szenenwechsel ignoriert, wenn die benachbarten Frames für die zeitliche Glättung analysiert werden.

Mit Original mischen

Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird der Clip von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf den Clip. Wenn Sie diesen Wert auf 0 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.

Erweitern Sie die Kategorie „Weitere Optionen“, um die folgenden Optionen einzublenden:

Schattenbreite und Glanzlichtbreite

Der Bereich anpassbarer Tonwerte bei Schatten und Glanzlicht. Bei niedrigeren Werten ist der anpassbare Bereich auf die dunkelsten und hellsten Bildbereiche beschränkt. Je höher der Wert, desto größer ist der anpassbare Bereich. Diese Optionen sind bei isolierten, anzupassenden Bildbereichen nützlich. Beispiel: Um einen dunklen Bereich aufzuhellen, ohne dabei die Mitteltöne zu korrigieren, stellen Sie einen niedrigen Schatten-Tonbereich beim Anpassen der Schattenstärke ein. Sie hellen damit nur die dunkelsten Bereiche eines Bildes auf. Wenn Sie einen Wert eingeben, der für ein Bild zu hoch ist, können an starken dunklen oder hellen Kanten Halos entstehen. Die Standardeinstellungen des Effekts zielen auf die Vermeidung dieser unerwünschten Störungen ab. Diese Halos können auftreten, wenn die Werte für „Schattenbetrag“ oder „Glanzlichtbetrag“ zu hoch sind. Durch eine Verringerung der Werte lassen sich die Halos abschwächen.

Schatten-Radius und Glanzlicht-Radius

Der Radius (in Pixeln) des Bereichs um einen Pixel, mit dem der Effekt bestimmt, ob sich ein Pixel im Schatten- oder Glanzlichtbereich befindet. Dieser Wert sollte in der Regel in etwa der Größe des betreffenden Motivs in dem Bild entsprechen.

Farbkorrektur

Der Grad der Farbkorrektur, die der Effekt auf angepasste Schatten und Glanzlichter anwendet. Wenn Sie z. B. den Wert „Schattenstärke“ erhöhen, werden Farben, die im Originalbild dunkel waren, stärker herausgestellt. Sie können die Intensität dieser Farben steigern. Je höher der Farbkorrekturwert, desto satter werden diese Farben. Je stärker Sie Schatten und Glanzlichter korrigieren, desto größer ist die verfügbare Farbkorrekturpalette.

Hinweis:

Wenn Sie die Farbe des gesamten Bilds ändern möchten, wenden Sie nach dem Effekt „Schatten/Glanzlicht“ den Effekt „Farbton/Sättigung“ an.

Mittenkontrast

Die Kontraststärke, den der Effekt auf Mitteltöne anwendet. Höhere Werte verstärken den Kontrast nur bei den Mitteltönen und dunkeln gleichzeitig Schatten ab bzw. hellen Glanzlichter auf. Durch einen negativen Wert wird der Kontrast verringert.

Schwarz beschneiden, Weiß beschneiden

Gibt an, in welchem Umfang die Schatten und Glanzlichter auf die neuen Höchstwerte für Schatten- und Glanzlichtfarben in dem Bild beschnitten werden. Wenn Sie die Beschneidungswerte zu hoch einstellen, gehen Details in den Schatten oder Glanzlichtern verloren. Ein Wert im Bereich von 0,0 % bis 1 % wird empfohlen. Standardmäßig werden Schatten- und Glanzlichtpixel um 0,1 % beschnitten; d. h., bei der Identifizierung der hellsten und dunkelsten Pixel in dem Bild werden die ersten 0,1 % an beiden Skalenenden ignoriert. Diese werden dann „Ausgabe: Tiefen“ und „Ausgabe: Lichter“ zugeordnet. Durch diese Methode wird sichergestellt, dass die Werte für „Eingangswert: Tiefen“ und „Eingangswert: Lichter“ nicht auf extremen, sondern auf repräsentativen Pixelwerten beruhen.

Effekt „Einfärben“

Mit dem Effekt „Einfärben“ wird eine Ebene eingefärbt, indem die Farbwerte der einzelnen Pixel durch einen Wert ersetzt werden, der zwischen den durch „Schwarz abbilden auf“ und „Weiß abbilden auf“ definierten Farben liegt. Pixeln mit Luminanzwerten zwischen Schwarz und Weiß werden Zwischenwerte zugeordnet. Die Option Stärke legt die Intensität des Effekts fest. Für schnelleres Rendering ist dieser Effekt GPU-beschleunigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Farben vertauschen“, um die Farbwerte der Parameter „Schwarz abbilden auf“ und „Weiß abbilden auf“ zu vertauschen.

Für komplexere Einfärbungen steht der Effekt „Colorama“ zur Verfügung.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus. 

Effekt „Einfärben“ - Szene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts (rechts)
Szene im Original (links) und nach Anwendung des Effekts (rechts)

Der Effekt „Färbung“ verwendet die GPU-Beschleunigung, um das Rendern zu beschleunigen.

Effekt „Tritone“

Durch den Effekt „Tritone“ werden die Farbinformationen einer Ebene geändert, indem helle und dunkle Pixel sowie Pixel in Mitteltönen den ausgewählten Farben zugeordnet werden. Der Effekt „Tritone“ entspricht dem Effekt „Einfärben“, bietet aber zusätzlich eine Mitteltonsteuerung.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

Mit Original mischen

Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird die Ebene von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf die Ebene. Wenn Sie diesen Wert auf 0 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.

Effekt „Dynamik“

Mit dem Effekt „Dynamik“ wird die Sättigung so angepasst, dass die Beschneidung bei Annäherung an die volle Farbsättigung minimiert wird. Die Dynamikanpassung wirkt sich stärker auf Farben mit weniger Farbsättigung im Originalbild aus als auf Farben, die im Originalbild bereits eine hohe Farbsättigung aufweisen.

Der Effekt „Dynamik“ ist besonders nützlich für die Erhöhung der Farbsättigung eines Bildes ohne übersättigte Hauttöne. Die Sättigung von Farben in den Tönen Magenta bis Orange ist von den Dynamikanpassungen weniger betroffen.

Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.

Um Farben mit niedriger Farbsättigung weiter anzupassen und Hauttöne zu schützen, ändern Sie die Eigenschaft „Dynamik“. Um die Anpassung aller Farben gleich zu gestalten, ändern Sie die Eigenschaft „Sättigung“.

Der Effekt „Dynamik“ basiert auf dem Einstellungsebenentyp „Dynamik“ in Photoshop.

Effekt „Videobegrenzer“

Der Effekt „Videobegrenzer“ begrenzt das Videosignal im Projekt-Arbeitsbereich auf den zulässigen Videobereich. Für die Übertragung werden diese Bereiche in IRE-Einheiten gemessen. 100 IRE entsprechen 1,0 Kanalwert in einem 32-Bit-Projekt bzw. 255 in einem 8-Bit-Projekt.

Sie können Chrominanz- und Luminanzwerte der Videosignale beschränken, um die Übertragungsspezifikationen zu erreichen. Um diesen GPU-basierten Effekt anzuwenden, wählen Sie Effekte > Farbkorrektur aus. Sie können diesen Effekt auf einzelne Ebenen oder auf eine Einstellungsebene anwenden, um die gesamte Komposition zu beschränken. Sie können den Effekt Videobegrenzer anstelle des ähnlichen aber älteren reinen 8-Bit-Effekts Sendefähige Farben verwenden.

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