Steuern der Geschwindigkeit zwischen Keyframes

Wenn Sie im Diagrammeditor eine Eigenschaft animieren, können Sie den Änderungsgrad (Geschwindigkeit) der Eigenschaft in der Geschwindigkeitskurve anzeigen und anpassen. Sie können die Geschwindigkeit für räumliche Eigenschaften auch im Kompositions- oder Ebenenfenster im Bewegungspfad anpassen.

Im Kompositions- oder Ebenenfenster zeigt der Abstand zwischen den Punkten in einem Bewegungspfad die Geschwindigkeit an. Jeder Punkt steht für einen Frame; Grundlage ist die Framerate der Komposition. Gleichmäßige Abstände bedeuten eine konstante Geschwindigkeit, weitere Abstände zeigen eine höhere Geschwindigkeit an. Keyframes, bei denen Interpolationsunterdrückung verwendet wird, zeigen keine Punkte an, da es keine Übergänge zwischen Keyframe-Werten gibt. Die Ebene wird einfach an der Position des nächsten Keyframes eingeblendet. (Siehe Bewegungspfade.)

Steuern der Geschwindigkeit zwischen Keyframes: Bewegungspfad im Kompositionsfenster (oben) im Vergleich zur Geschwindigkeitskurve im Diagrammeditor (unten)
Bewegungspfad im Kompositionsfenster (oben) im Vergleich zur Geschwindigkeitskurve im Diagrammeditor (unten) 

A. Punkte liegen nahe beieinander, wodurch eine geringere Geschwindigkeit angezeigt wird (oben); konstante Geschwindigkeit (unten). B. Punkte liegen weit auseinander, wodurch eine höhere Geschwindigkeit angezeigt wird (oben); konstante Geschwindigkeit (unten). C. Ungleichmäßige Anordnung der Punkte zeigt eine Geschwindigkeitsänderung an (oben); Geschwindigkeit sinkt und steigt dann wieder (unten). 

Weitere Informationen zur Keyframe-Interpolation finden Sie unter Keyframe-Interpolation.

Die folgenden Faktoren beeinflussen die Geschwindigkeit, mit der der Wert einer Eigenschaft geändert wird.

  • Zeitunterschied zwischen Keyframes im Zeitleistenfenster. Je kürzer das Zeitintervall zwischen Keyframes ist, desto schneller muss die Änderung der Ebene vor Erreichen des nächsten Keyframe-Werts erfolgen. Bei einem längeren Intervall ändert sich die Ebene langsamer, weil sich die Änderung über einen längeren Zeitraum hinzieht. Sie können den Änderungsgrad einstellen, indem Sie Keyframes entlang der Zeitleiste vorwärts- oder zurückschieben.

  • Unterschied zwischen den Werten der nebeneinander liegenden Keyframes. Ein großer Unterschied zwischen Keyframe-Werten, z. B. im Fall von 75 % und 20 % Deckkraft, bewirkt eine schnellere Änderung als ein kleiner Unterschied von z. B. 30 % und 20 % Deckkraft. Sie können den Änderungsgrad einstellen, indem Sie den Wert einer Ebeneneigenschaft bei einem Keyframe erhöhen oder verringern.

  • Art der auf einen Keyframe angewendeten Interpolation. Beispiel: Es ist schwierig, eine gleichmäßige Wertänderung über einen Keyframe zu erreichen, wenn für den Keyframe lineare Interpolation eingestellt ist. Sie können jedoch jederzeit zur Bézier-Interpolation wechseln, bei der die Möglichkeit für eine gleitende Änderung über einen Keyframe besteht. Wenn Sie Bézier-Interpolation verwenden, können Sie den Änderungsgrad mit Richtungsgriffen sogar noch genauer anpassen.

Lineare Interpolation (oben) führt zu scharfen Änderungen, während Bézier-Interpolation (unten) weichere Änderungen ermöglicht
Lineare Interpolation (oben) führt zu scharfen Änderungen, während Bézier-Interpolation (unten) weichere Änderungen ermöglicht.

Steuern der Geschwindigkeit zwischen Keyframes ohne Geschwindigkeitskurve

  • Stellen Sie im Kompositions- oder Ebenenfenster den räumlichen Abstand zwischen zwei Keyframes auf dem Bewegungspfad ein. Erhöhen Sie die Geschwindigkeit, indem Sie eine Keyframe-Position von der anderen weg verschieben, oder verringern Sie die Geschwindigkeit, indem Sie eine Keyframe-Position näher an die andere heranschieben.
Ein größerer räumlicher Abstand zwischen Keyframes erhöht die Ebenengeschwindigkeit
Ein größerer räumlicher Abstand zwischen Keyframes erhöht die Ebenengeschwindigkeit.

  • Passen Sie im Ebenenbalken oder im Diagrammeditor den Zeitunterschied zwischen zwei Keyframes an. Verringern Sie die Geschwindigkeit, indem Sie einen Keyframe vom anderen weg verschieben, oder erhöhen Sie die Geschwindigkeit, indem Sie einen Keyframe näher an den anderen heranschieben.
Ein kürzerer zeitlicher Abstand zwischen Keyframes erhöht die Ebenengeschwindigkeit
Ein kürzerer zeitlicher Abstand zwischen Keyframes erhöht die Ebenengeschwindigkeit.

  • Wenden Sie den Keyframe-Assistenten „Easy Ease“ an. Damit wird die Geschwindigkeit der Änderung im Verlauf der Bewegung zu und von einem Keyframe automatisch eingestellt.

Geschwindigkeitskurve

Sie können im Laufe der Zeit vollzogene Änderungen mithilfe der Geschwindigkeitskurve im Diagrammeditor optimieren. Die Geschwindigkeitskurve bietet Informationen über und Steuerungsmöglichkeiten für Wert und Änderungsgrad aller räumlichen und zeitlichen Werte bei jedem Frame in einer Komposition.

In der Geschwindigkeitskurve werden Änderungen der Geschwindigkeit durch eine Änderung der Kurvenhöhe dargestellt. Gleich bleibende Werte zeigen eine konstante Geschwindigkeit, höhere Werte eine erhöhte Geschwindigkeit.

Um die Geschwindigkeitskurve anzuzeigen, wählen Sie im Menü „Diagrammtyp wählen“  die Option „Geschwindigkeitskurve bearbeiten“.

Steuerungen für die Geschwindigkeitskurve
Steuerungen für die Geschwindigkeitskurve

A. Wert an der Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt B. Geschwindigkeitskurve C. Richtungsgriff (steuert die Geschwindigkeit) 

Durch Einstellen des Ansteigens und Abfallens der Geschwindigkeitskurve können Sie steuern, wie schnell oder langsam sich ein Wert von Keyframe zu Keyframe ändert. Sie können die Werte zu einem Keyframe hin und von einem Keyframe weg gemeinsam steuern oder jeden dieser Werte separat bearbeiten. Wenn Sie den Eingangsgriff nach oben ziehen, erhöht sich die Geschwindigkeit; ziehen Sie ihn nach unten, wird die Geschwindigkeit verringert. Auf die gleiche Weise beeinflusst der Ausgangsgriff den nächsten Keyframe. Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, die Auswirkung auf die Geschwindigkeit zu steuern, indem Sie die Griffe nach links oder rechts ziehen.

Richtungsgriffe in Geschwindigkeitskurven
Richtungsgriffe in Geschwindigkeitskurven

A. Eingehender Richtungsgriff B. Geschwindigkeitssteuerung C. Ausgangsgriff 

Hinweis:

Wenn Sie möchten, dass sich ein Griff auf mehrere Keyframes auswirkt, verwenden Sie zeitlich nicht fixierte Keyframes.

Steuern der Geschwindigkeit über die Geschwindigkeitskurve

  1. Erweitern Sie im Zeitleistenfenster die Kontur für den Keyframe, den Sie anpassen möchten.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Diagrammeditor“ und wählen Sie im Menü „Diagrammtyp und Optionen“  die Option „Geschwindigkeitskurve bearbeiten“.
  3. Klicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf den Keyframe, den Sie anpassen möchten.
  4. (Optional) Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wenn Sie den eingehenden und ausgehenden Richtungsgriff trennen möchten, ziehen Sie einen Richtungsgriff bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS).

    • Wenn Sie die Richtungsgriffe wieder vereinen möchten, ziehen Sie einen getrennten Richtungsgriff bei gedrückter Alt-Taste (Windows) bzw. Wahltaste (Mac OS) nach oben oder unten, bis er auf den anderen Richtungsgriff trifft.

  5. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Ziehen Sie einen Keyframe mit vereinten Richtungsgriffen nach oben bzw. nach unten, um sowohl den Eingang als auch den Ausgang des Keyframes entsprechend zu beschleunigen bzw. zu verlangsamen.

    • Ziehen Sie einen getrennten Richtungsgriff nach oben bzw. unten, um entweder den Eingang oder den Ausgang des Keyframes entsprechend zu beschleunigen bzw. zu verlangsamen.

    • Um die Auswirkung des Keyframes zu erhöhen, ziehen Sie den Richtungsgriff vom Mittelpunkt des Keyframes weg. Um die Auswirkung zu verringern, ziehen Sie den Richtungsgriff auf den Mittelpunkt des Keyframes zu.

    Hinweis:

    Wenn Sie bei aktivierter automatischer Zoom-Funktion  einen Richtungsgriff nach oben oder unten über den Diagrammeditor hinaus ziehen, berechnet After Effects standardmäßig auf Grundlage der Länge dieser Strecke außerhalb des Bereichs einen neuen Mindest- bzw. Höchstwert und zeichnet die Kurve neu, sodass alle Werte, die Sie für diese Ebeneneigenschaft angeben, in der Kurve sichtbar sind.

Erstellen einer Kurvenspitze

Setzen Sie Richtungsgriffe ein, um die Beschleunigungsart eines springenden Balls zu simulieren. Wenn Sie ein solches Ergebnis erstellen, scheint die Geschwindigkeitskurve schnell zu einer Spitze anzusteigen.

  1. Erweitern Sie im Zeitleistenfenster die Kontur für den Keyframe, den Sie anpassen möchten.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Diagrammeditor“ und zeigen Sie die Geschwindigkeitskurve für die Eigenschaft an.
  3. Achten Sie darauf, dass die Interpolationsmethode für den Keyframe, den Sie zum Maximum machen möchten, auf „Bézier, gleichmäßig“ oder „Bézier“ eingestellt ist.
  4. Ziehen Sie den gewünschten Keyframe (mit vereinten Richtungsgriffen) nach oben, bis er sich nahe dem oberen Rand der Kurve befindet.
  5. Ziehen Sie den Richtungsgriff auf einer der beiden Seiten des Keyframes zum Mittelpunkt des Keyframes hin.
    Richtungsgriffe in Geschwindigkeitskurven
    Ziehen des Richtungsgriffs zum Erstellen einer Spitze

Allmähliches Beginnen oder Beenden von Änderungen

Richtungsgriffe können eingesetzt werden, um ein allmähliches Beginnen oder Beenden von Bewegungen zu bewirken, wie beispielsweise bei einem hin- und herschaukelnden Boot. Wenn Sie diese Technik verwenden, verläuft die Geschwindigkeitskurve in einer glatten U-Form.

  1. Erweitern Sie im Zeitleistenfenster die Kontur für den Keyframe, den Sie anpassen möchten.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Diagrammeditor“ und zeigen Sie die Geschwindigkeitskurve für die Eigenschaft an.
  3. Achten Sie darauf, dass die Interpolationsmethode für den Keyframe, den Sie anpassen möchten, auf „Bézier, gleichmäßig“ oder „Bézier“ eingestellt ist.
  4. Ziehen Sie den Richtungsgriff am gewünschten Keyframe nach unten, bis der Griff sich nahe am unteren Rand der Kurve befindet.
  5. Ziehen Sie den Richtungsgriff auf einer der beiden Seiten des Keyframes vom Mittelpunkt des Keyframes weg.
    Ziehen des Richtungsgriffs zum Erstellen einer allmählichen Änderung
    Ziehen des Richtungsgriffs zum Erstellen einer allmählichen Änderung

Anpassen der Auswirkung eines Bewegungsgriffs auf einen benachbarten Keyframe

In Kombination mit dem Steuern des Ausmaßes der Beschleunigung und Verlangsamung können Sie auch die Auswirkung eines Keyframes nach außen oder innen in Bezug auf einen benachbarten Keyframe erweitern. Mit der Auswirkung wird bestimmt, wie schnell die Geschwindigkeitskurve den am Keyframe eingerichteten Wert erreicht. Sie stellt eine weitere Möglichkeit der Steuerung der Diagrammform dar. Der Richtungsgriff erhöht die Auswirkung eines Keyframe-Werts in Bezug auf den benachbarten Keyframe, wenn Sie ihn zum benachbarten Keyframe hin ziehen. Er verringert die Auswirkung auf den benachbarten Keyframe, wenn Sie ihn zum Mittelpunkt seines eigenen Keyframes ziehen.

  1. Erweitern Sie im Zeitleistenfenster die Kontur für den Keyframe, den Sie anpassen möchten.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Diagrammeditor“ und zeigen Sie die Geschwindigkeitskurve für die Eigenschaft an.
  3. Klicken Sie mit dem Auswahl-Werkzeug auf einen Keyframe und ziehen Sie den Griff nach links oder rechts.

Numerisches Ändern der Geschwindigkeit

Sie können die Geschwindigkeit noch genauer angeben, als es durch das Ziehen von Keyframes in der Geschwindigkeitskurve möglich ist: Geben Sie die Geschwindigkeit dazu als Zahlenwert in das Dialogfeld „Keyframe-Geschwindigkeit“ ein.

Die in diesem Dialogfeld angezeigten Optionen und Einheiten sind von der bearbeiteten Ebeneneigenschaft abhängig und möglicherweise auch je nach Zusatzmodul unterschiedlich.

  1. Zeigen Sie für den Keyframe, den Sie einstellen möchten, die Geschwindigkeitskurve an.
  2. Wählen Sie den Keyframe aus, den Sie bearbeiten möchten, und wählen Sie anschließend „Animation“ > „ Keyframe-Geschwindigkeit“.
  3. Geben Sie Werte für „Eingangsgeschwindigkeit“ und „Ausgangsgeschwindigkeit“ ein.
  4. Geben Sie einen Wert für „Auswirkung“ ein, um den Einfluss auf den vorherigen Keyframe (eingehende Interpolation) bzw. nächsten Keyframe (ausgehende Interpolation) festzulegen.
  5. Wenn Sie durch Aufrechterhalten derselben Eingangs- und Ausgangsgeschwindigkeit einen fließenden Übergang erreichen möchten, aktivieren Sie die Option „Gleichmäßig“.

Hinweis:

Standardmäßig bleibt das Seitenverhältnis bei den aktuellen Werten für „Skalierung“ oder „Weiche Maskenkante“ erhalten, wenn Sie die Werte bearbeiten. Falls Sie das Seitenverhältnis nicht beibehalten möchten, klicken Sie auf das Verknüpfungssymbol neben den Eigenschaftswerten im Zeitleistenfenster, sodass das Symbol entfernt wird.

Automatisches Verringern der Geschwindigkeit

Sie können die Geschwindigkeit eines Keyframes durch Ziehen der Griffe manuell einstellen; mit „Easy Ease“ können Sie die Arbeit jedoch automatisieren.

Nach dem Anwenden von „Easy Ease“ hat jeder Keyframe eine Geschwindigkeit von 0 mit einer Auswirkung von 33,33 % auf jeder Seite. Wenn Sie z. B. die Geschwindigkeit eines Objekts verringern, verlangsamt sich das Objekt bei der Annäherung an einen Keyframe und wird mit zunehmender Entfernung vom Keyframe allmählich schneller. Sie können die Geschwindigkeit zu einem Keyframe hin und/oder von einem Keyframe weg verringern.

  1. Wählen Sie im Diagrammeditor oder Ebenenbalken einen Bereich von Keyframes aus.
  2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie „Animation“ > „Keyframe-Assistent“ > „Easy Ease“ (um die Geschwindigkeit zu und aus ausgewählten Keyframes leicht zu verringern), „Easy Ease In“ (um die Geschwindigkeit zu ausgewählten Keyframes leicht zu verringern) oder „Easy Ease Out“ (um die Geschwindigkeit aus ausgewählten Keyframes leicht zu verringern).

    • Klicken Sie am unteren Rand des Diagrammeditors auf die Schaltfläche „Easy Ease“ , „Easy Ease In“  oder „Easy Ease Out“ .

Erstellen einer glatten Bewegungen mit zeitlich nicht fixierten Keyframes

Mit Roving Keyframes haben Sie die Möglichkeit, schnell und einfach weiche Bewegungen über mehrere Keyframes gleichzeitig zu erstellen. Zeitlich nicht fixierte Keyframes sind Keyframes, die nicht mit einer bestimmten Zeit verknüpft sind. Geschwindigkeit und Timing von zeitlich nicht fixierten Keyframes werden durch die benachbarten Keyframes bestimmt. Wenn Sie die Position eines Keyframes ändern, der auf einem Bewegungspfad neben einem zeitlich nicht fixierten Keyframe liegt, ändert sich u. U. das Timing des zeitlich nicht fixierten Keyframes.

Roving Keyframes sind nur für räumliche Ebeneneigenschaften wie Position, Ankerpunkt und Effektankerpunkte verfügbar. Darüber hinaus kann ein Keyframe nur dann zeitlich nicht fixiert sein, wenn es sich nicht um den ersten oder letzten Keyframe in einer Ebene handelt, da die Geschwindigkeit eines zeitlich nicht fixierten Keyframes aus den Werten des jeweils vorherigen und nächsten Keyframes interpoliert werden muss.

Glätten von Bewegungen mit zeitlich nicht fixierten Keyframes
Der ursprüngliche Bewegungspfad (oben) zeigt unterschiedliche Geschwindigkeiten zwischen Keyframes. Nachdem die Keyframes als zeitlich nicht fixiert eingestellt wurden (unten), zeigt der Bewegungspfad gleichmäßige Geschwindigkeit über das Keyframe-Spektrum.

  1. Konfigurieren Sie im Ebenenbalkenmodus oder im Diagrammeditor die Keyframes für die Bewegung, die Sie glätten möchten.
  2. Legen Sie den ersten und letzten Keyframe des Bereichs fest, den Sie glätten möchten.
  3. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Aktivieren Sie für jeden Keyframe innerhalb des Bereichs (den ersten und letzten Keyframe ausgenommen) im Keyframe-Menü die Option „Zeitlich nicht fixiert“.

    • Wählen Sie die Keyframes aus, die Sie in zeitlich nicht fixierte Keyframes umwandeln möchten, und wählen Sie „Animation“ > „ Keyframe-Interpolation“. Wählen Sie dann unter „Fixieren“ die Option „Zeitlich nicht fixiert“.

Die Positionen der dazwischen liegenden Keyframes auf der Zeitleiste werden angepasst, um die Geschwindigkeitskurve zwischen dem ersten und letzten Keyframe zu glätten.

Umwandeln eines zeitlich nicht fixierten Keyframes in einen normalen Keyframe

  • Aktivieren Sie die Option „Zeitlich nicht fixierter Keyframe“ im Menü des jeweiligen Keyframes oder ziehen Sie den zeitlich nicht fixierten Keyframe nach links oder rechts.
  • Wählen Sie die Keyframes aus, die umgewandelt werden sollen, und wählen Sie „Animation“ > „ Keyframe-Interpolation“. Wählen Sie dann unter „Fixieren“ die Option „Zeitlich fixiert“.

Ändern der Skaliergeschwindigkeit mit „Exponentiell skalieren“

Wenn Sie mit 2D-Ebenen arbeiten, können Sie durch „Exponentiell skalieren“ eine realistische Beschleunigung eines Zoom-Objektivs simulieren. Mit „Exponentiell skalieren“ wird die lineare Skalierung einer Ebene in eine exponentielle Skalierung umgewandelt. „Exponentiell skalieren“ ist beispielsweise hilfreich für das Erstellen von „Cosmic Zoom“-Effekten, bei denen ausgehend von einer sehr großen Entfernung zum Objekt (wie bei einer Aufnahme der Erde aus dem Weltall) eine äußerst starke Vergrößerung eingestellt wird. Das optische Zoomen mit einem Objektiv verläuft nicht linear – der Änderungsgrad der Skalierung erhöht bzw. beschleunigt sich während des Zoom-Vorgangs.

  1. Halten Sie im Ebenenbalken oder im Diagrammeditor die Umschalttaste gedrückt und wählen Sie den ersten und den letzten Keyframe für die Eigenschaft „Skalierung“ aus.
  2. Wählen Sie „Animation“ > „Keyframe-Assistent“ > „Exponentiell skalieren“.

Hinweis:

Durch „Exponentiell skalieren“ werden vorhandene Keyframes zwischen dem ausgewählten ersten und letzten Keyframe ersetzt.

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