Mit Photoshop können Sie Zeichenflächen, Ebenen, Ebenengruppen oder Photoshop-Dokumente in Form von PNG-, JPEG-, GIF- oder SVG-Bildelementen exportieren.

Exportieren von Zeichenflächen, Ebenen oder Dokumenten per Schnell-Export

Exportieren eines Photoshop-Dokuments oder aller darin enthaltenen Zeichenflächen

Wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“ > „Schnell-Export als [Bildformat]“ aus. Wählen Sie bei Aufforderung einen Zielordner aus. Photoshop exportiert das aktuelle Dokument als Bildelement in dem Format, das in den Einstellungen für den Schnell-Export angegeben ist. Wenn Ihr Dokument Zeichenflächen enthält, werden alle enthaltenen Zeichenflächen einzeln exportiert, wenn Sie diese Option auswählen.

Exportieren von ausgewählten Ebenen, Ebenengruppen oder Zeichenflächen

Wählen Sie im Ebenenbedienfeld die Ebenen, Ebenengruppen oder die Zeichenflächen, die Sie als Bildelemente exportieren möchten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Auswahl und wählen Sie im Kontextmenü „Schnell-Export als [Bildformat]“ aus. Wählen Sie bei Aufforderung einen Zielordner aus.

Pro ausgewählter Ebene, Ebenengruppe oder Zeichenfläche wird ein Bildelement generiert.

Ändern der Voreinstellungen für den Schnell-Export

Beim Schnell-Export werden Elemente standardmäßig als PNG-Datei mit Transparenz generiert und Sie werden jedes Mal zur Auswahl eines Speicherorts für den Export aufgefordert. Sie können diese Einstellungen ändern, indem Sie entweder „Voreinstellungen“ > „Exportieren“ oder „Datei“ > „Exportieren“ > „Export-Voreinstellungen“ auswählen und dann Folgendes festlegen:

  • Das bevorzugte Format für den Schnell-Export: PNG-, JPG-, PNG-8-, GIF- oder SVG-Format;
  • Formatspezifische Einstellungen. Beispiel: Für PNG können Sie angeben, ob Sie Elemente mit „Transparenz: Aktiviert“ (32 Bit) oder kleinere Bilder (8 Bit) exportieren möchten.
  • Den Speicherort für die exportierten Bilder mithilfe von Schnell-Export. Wählen Sie dazu eine der folgenden Optionen aus:

Jedes Mal nach Export-Speicherort fragen: Fordert Sie beim Exportieren von Elementen jedes Mal auf, einen Speicherort auszuwählen
Dateien in einen Elemente-Ordner neben dem aktuellen Dokument exportieren: Platziert das Bildelement in einem Unterordner mit dem Namen Assets in dem Ordner, der das Photoshop-Quelldokument enthält.

  • Ob die exportierten Elemente Metadaten – Copyright-Hinweise und Kontaktdaten – enthalten sollen
  • Ob die Elemente in den sRGB-Farbraum konvertiert werden sollen

Das Dialogfeld „Exportieren als“: Zeichenflächen, Ebenen oder Dokumente

Dialogfeld „Exportieren als“ für Zeichenflächen, Ebenen und Dokumente in Photoshop
Das Dialogfeld „Exportieren als“

Mit der Option „Exportieren als“ können Sie die Einstellungen bei jedem Export von Ebenen, Ebenengruppen, Zeichenflächen oder Photoshop-Dokumenten in Form von Bildern anpassen.

  • Wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“ > „Exportieren als“ aus, um das aktuelle Photoshop-Dokument zu exportieren. Wenn Ihr Dokument Zeichenflächen enthält, werden alle darin enthaltenen Zeichenflächen über dieses Dialogfeld exportiert.
  • Um dieses Dialogfeld für Ebenen, Ebenengruppen oder Zeichenflächen aufzurufen, wählen Sie sie im Ebenenbedienfeld aus. Klicken Sie jetzt mit der rechten Maustaste auf die Auswahl und wählen Sie im Kontextmenü „Exportieren als“ aus.

    Jede ausgewählte Ebene, Ebenengruppe oder Zeichenfläche wird als separates Bildelement exportiert.

Optionen im Dialogfeld „Exportieren als“

Im Dialogfeld „Exportieren als“ können Sie folgende Optionen angeben:

Format

Wählen Sie „PNG“, „JPG“, „GIF“ oder „SVG“.

Formatspezifische Einstellung

Für PNG können Sie angeben, ob Sie Elemente mit „Transparenz: Aktiviert“ (32 Bit) oder kleinere Bilder (8 Bit) exportieren möchten. Mit „JPEG“ geben Sie die gewünschte Bildqualität an (0-100 %). GIF-Bilder sind standardmäßig transparent.

Hinweis:

Beim Exportieren von PNG-Elementen sollten Sie die folgenden Punkte in Betracht ziehen:

  • Die Auswahl „Transparenz“ erzeugt 32-Bit PNG-Elemente
  • Die Auswahl „Kleinere Datei“ erzeugt 8-Bit PNG-Elemente
  • Wenn Sie die oben aufgeführten Optionen nicht aktivieren, werden 24-Bit PNG-Elemente erzeugt

Größe

Geben Sie die Breite und Höhe des Bildelements an. Die Breite und Höhe werden standardmäßig zusammen fixiert. Durch Ändern der Breite wird auch die Höhe automatisch proportional geändert. Weitere Informationen dazu, wie Sie die Grenzen der Arbeitsfläche des exportierten Elements festlegen, finden Sie unter Größe der Arbeitsfläche.

Skalieren

Legen Sie fest, wie groß das exportierte Bild sein soll. Diese Option bietet sich für das Exportieren von Elementen mit höherer oder niedrigerer Auflösung an. Änderungen der Skalierung wirken sich auf die Bildgröße aus.

Neu berechnen : Wählen Sie eine Neuberechnungsmethode aus. Als „Resampling“ wird der Vorgang bezeichnet, bei dem Sie die Menge der Bilddaten ändern, indem Sie entweder die Pixelmaße oder die Auflösung eines Bildes ändern. Dies wird in der Regel bei der Bildgrößenänderung vorgenommen.

Bilinear: Fügt Pixel durch die Mittelwertbildung der Farbwerte der umgebenden Pixel hinzu. Diese Methode führt zu mittlerer Qualität.

Bikubisch: Eine langsamere, aber präzisere Methode, bei der die Werte der benachbarten Pixel analysiert werden. Mittels komplexer Berechnungen werden bei der bikubischen Methode weichere Tonabstufungen als bei der bilinearen Methode oder der Pixelwiederholung produziert.

Bikubisch glatter: Eine geeignete Methode zum Vergrößern von Bildern, die auf der Interpolationsmethode „Bikubisch“ basiert, aber glattere Ergebnisse erzeugt.

Bikubisch schärfer: Eine geeignete Methode zum Verkleinern von Bildern, die auf der Interpolationsmethode „Bikubisch“ basiert, aber besseres Scharfzeichnen ermöglicht. Die Detailgenauigkeit im neu berechneten Bild bleibt hierbei erhalten. Wenn durch „Bikubisch schärfer“ Bereiche mit zu viel Schärfe entstehen, verwenden Sie die Methode „Bikubisch“.

Bikubisch automatisch: Wählt automatisch die für das Bild geeignete bikubische Sampling-Methode aus.

Pixelwiederholung: Eine schnelle, aber weniger präzise Methode, bei der die Pixel in einem Bild repliziert werden. Diese Methode eignet sich für Bilder, die Kanten aufweisen, die nicht geglättet sind. Dabei bleiben harte Kanten erhalten und es wird eine kleinere Datei erstellt. Es können jedoch Zackeneffekte auftreten, die beim Skalieren eines Bildes oder Ausführen mehrerer Bearbeitungsschritte in einer Auswahl deutlich werden.

Details erhalten: Beim Skalieren des Bildes wird mit dieser Methode die höchste Priorität der Beibehaltung von Bilddetails und Bildschärfe eingeräumt.

Größe der Arbeitsfläche

Wenn das Element eine bestimmtes Breite und Höhe haben soll, legen Sie diese Werte als Größe der Arbeitsfläche fest. Über das Dialogfeld „Exportieren als“ wird die Vorschau so aktualisiert, dass das Bild innerhalb der festgelegten Grenzen zentriert wird.

Diese Option ist in Szenarien wie den folgenden hilfreich:

  • Sie exportieren Symbole, die unterschiedliche Größen haben, aber in Feldern mit 50 x50 Pixeln zentriert werden müssen.
  • Sie exportieren Bannerbilder, die kleiner oder größer als die erforderlichen Maße sind.

Wenn das Bild größer als die Arbeitsfläche ist, wird es beschnitten und an die für die Arbeitsfläche festgelegten Werte für Breite und Höhe angepasst.

Sie können auf Zurücksetzen klicken, um die Werte auf die unter Bildgröße festgelegten Werte zurückzusetzen.

Metadaten

Geben Sie an, ob Sie Metadaten – Copyright- und Kontaktinformationen – in die exportierten Elemente einbetten möchten.

Farbraum

Geben Sie Folgendes an:

  • Ob das exportierte Element in den sRGB-Farbraum konvertiert werden soll. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.
  • Ob das Farbprofil im exportierten Element eingebettet werden soll.

Exportieren von Elementen in unterschiedlichen Größen

Sie können die ausgewählten Ebenen, Zeichenflächen oder Dokumente als Elemente in verschiedenen Größen über das Dialogfeld „Exportieren als“ exportieren. Führen Sie folgende Schritte aus:

  1. Wählen Sie im linken Bereich eine relative Elementgröße aus, z. B. 1,25x aus.
  2. Wählen Sie ein Suffix für das Element aus, das in der relativen Elementgröße exportiert wird. Zum Beispiel: @1,25x. Mithilfe von Suffixen können Sie mühelos die exportierten Elemente verwalten.
  3. Klicken Sie bei Bedarf auf das „+“-Symbol, um weitere Größen und Suffixe für die exportierten Elemente anzugeben.

Hinweis:

Die von Ihnen gewählten Skalierungsoptionen werden für alle ausgewählten Ebenen bzw. Zeichenflächen verwendet.

Exportieren von Zeichenflächen als PDF-Dokumente oder Bilddateien

Weitere Informationen finden Sie unter Exportieren von Zeichenflächen.

Einschränkungen und häufige Fehler

Einschränkungen beim SVG-Export

  • Text wird möglicherweise nicht wie erwartet gerendert. Um die beste Feinabstimmung zu erhalten, konvertieren Sie die Textebene in eine Form, bevor Sie sie in das SVG-Format exportieren.
  • Ebenenmasken und Schnittmasken werden nicht wie erwartet gerendert. Verwenden Sie stattdessen die Vektormasken zum Exportieren in das SVG-Format.
  • Die Hintergrundebene wird als transparentes SVG-Format exportiert. Kopieren Sie die Hintergrundebene im Bedienfeld Ebenen, um die Ebene im exportierten SVG-Bild sichtbar zu machen.

Häufige Fehler

Ebene ist leer

Ebenen, die leer sind oder keine Bilder rendern können, können nicht im Dialogfeld „Exportieren als“ gerendert werden. Diese Ebenen können Schnittmasken, Einstellungsebenen oder einfach nur Ebenen sein, die keine Pixel enthalten.

Bild ist außerhalb der Dokumentbegrenzungen

Das Bild konnte beim Export nicht gerendert werden, da es über die Arbeitsfläche hinausreicht. Verschieben Sie das Bild so, dass es in die Arbeitsfläche passt.

Es ist ein unbekannter Fehler aufgetreten.

Um ihn zu beheben, klicken Sie auf Fertig, um das Dialogfeld Exportieren als zu schließen. Speichern Sie dann Ihre Datei und starten Sie Photoshop neu.

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