Beim Einholen von Unterschriften oder Genehmigungen von Empfängern erfordern viele Vereinbarungen ein höheres Maß an Authentifizierung als nur per E-Mail-Adresse. Adobe Sign bietet verschiedene Optionen für Absender, einen zweiten Faktor in den Authentifizierungsprozess zu implementieren und so zu gewährleisten, dass Ihre Empfänger ordnungsgemäß authentifiziert werden.

Funktionsbeschreibung

Die Überprüfung der Identität des Empfängers ist essenziell beim Einholen rechtsgültiger Unterschriften.

Bei Adobe Sign wird standardmäßig die E-Mail-Adresse als Ein-Faktor-Authentifizierungsmethode verwendet, die die Anforderungen für eine rechtsgültige elektronische Unterschrift nach dem ESIGN Act erfüllt. Für viele Kunden ist dies ausreichend.

Manche Kunden wollen jedoch einen zweiten Faktor zur Authentifizierung hinzufügen, um zu gewährleisten, dass es sich wirklich um den richtigen Empfänger handelt. Hierzu bietet Adobe Sign verschiedene Optionen – abhängig vom Maß an Sicherheit, das der Kunde benötigt.

Im Allgemeinen schaffen zuverlässigere Authentifizierungsmethoden auch mehr Reibungspunkte im Unterzeichnungsprozess. Hier muss der Administrator die verfügbaren Optionen auswählen, die den Anforderungen interner Richtlinien gerecht werden.

Die komplexeren Premium-Authentifizierungsmethoden verursachen zusätzliche Kosten pro Transaktion.

Methoden zur Unterzeichnerauthentifizierung

  • E-Mail-Adresse: Zur Ein-Faktor-Authentifizierung von Empfängern wird standardmäßig die E-Mail-Adresse verwendet.
    • Alle Servicelevel nutzen anfänglich diese Standard-Authentifizierungsmethode.
  • Passwort: Dem Absender wird beim Konfigurieren der Vereinbarung ein alphanumerisches Passwort bereitgestellt, das der Unterzeichner eingeben muss.
    • Verfügbar auf allen Serviceleveln
    • Eindeutige alphanumerische Passwörter, die pro Empfänger festgelegt werden
    • Passwörter werden nicht in den Datensätzen der Vereinbarung aufgezeichnet und sind nach Versenden der Vereinbarung nicht wiederherstellbar.
  • Social: Der Unterzeichner muss sich über einen der zulässigen Drittanbieterservices authentifizieren.
    • Verfügbar nur für Business- und Enterprise-Konten
  • Adobe Sign-Authentifizierung: Der Unterzeichner muss sich bei Adobe Sign authentifizieren.
    • Verfügbar nur für Enterprise-Konten
    • Muss vom Success Manager am Backend aktiviert werden.


Premium-Methoden zur Unterzeichnerauthentifizierung

Premium-Authentifizierungsmethoden können zusätzliche Kosten pro Empfänger verursachen. Ausführliche Informationen erhalten Sie von Ihrem Sales oder Success Manager.

  • Wissensbasierte Authentifizierung: Der Unterzeichner muss verschiedene zufällig ausgewählte Fragen beantworten, die aus öffentlichen Datenbanken abgerufen werden.
    • Verfügbar nur für Business- und Enterprise-Konten
    • 50 kostenlose Authentifizierungen pro Jahr
      • Zusätzliche Kosten pro Empfänger, wenn mehr als 50 Authentifizierungen erforderlich sind
    • Gilt nur für Empfänger in den USA.
  • Telefon (SMS): Hierbei wird ein Verifizierungscode an die Telefonnummer des Empfängers gesendet.
    • Verfügbar nur für Enterprise-Konten
    • Die Telefonnummer des Empfängers muss beim Erstellen der Vereinbarung angegeben werden.
    • 50 kostenlose Authentifizierungen pro Jahr
      • Zusätzliche Kosten pro Empfänger, wenn mehr als 50 Authentifizierungen erforderlich sind
  • Amtlicher Ausweis: Der Empfänger muss einen zulässigen, von einer Behörde ausgestellten Ausweis sowie ein Selfie einreichen.
    • Verfügbar nur für Enterprise-Konten
    • Zusätzliche Kosten pro Empfänger, die bestätigt werden müssen, bevor die Option in der Verwaltungsoberfläche angezeigt wird


Und so funktioniert‘s

Aus Sicht des Absenders

Der Absender kann über das Dropdownmenü rechts neben der E-Mail-Adresse des Empfängers eine Authentifizierungsmethode auswählen.

Die Liste verfügbarer Optionen wird vom Administrator beschränkt und auch der Standardwert kann festgelegt werden (siehe Konfiguration).

Es ist außerdem möglich, verschiedene Authentifizierungsmethoden pro Empfänger festzulegen. Dies ist insbesondere in Fällen mit interner Gegenzeichnung nützlich, in denen keine komplexe Authentifizierungsmethode (wie wissensbasiert oder per Ausweis) erforderlich ist.

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Die Authentifizierungsmethode lässt sich einfach auswählen – bis auf zwei Ausnahmen:

  • Für Passwortauthentifizierungen muss der Absender das Passwort (zweimal) eingeben.
    • Passwörter dürfen nur alphanumerisch sein. Sonderzeichen sind nicht zulässig.
    • Der Absender muss dem Empfänger das Passwort über einen externen Kanal zukommen lassen.
    • Beachten Sie, dass die Anwendung das Passwort nicht lesbar speichert. Wenn das Passwort verloren geht, kann es nicht wiederhergestellt oder zurückgesetzt werden. Die Vereinbarung muss abgebrochen und neu gesendet werden.
Password

 

  • Für die Authentifizierung per Telefon muss eine Telefonnummer des Empfängers eingegeben werden.
phone_authentication

Unterschrift per E-Mail-Authentifizierung

Die Unterzeichnung über einen E-Mail-Link ist der Standardprozess für alle Transaktionen. Denn da sich der Empfänger hierzu bei seinem E-Mail-Konto anmelden muss, gilt dies als eine Methode der Empfängervalidierung.

Wenn keine Zwei-Faktor-Authentifizierung eingerichtet wird, wird durch Aufrufen des E-Mail-Links direkt der Vereinbarungsinhalt geöffnet und der Empfänger hat vollständigen Zugriff auf die zur Überprüfung gesendeten Dokumente.

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Hinweis:

Bei Vereinbarungen, die per Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt sind, wird die Miniaturansicht des Dokuments maskiert.

protected_email

 

Der Audit-Bericht zeichnet nur erfolgreiche E-Signaturen auf.

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Unterschrift per Passwortauthentifizierung

Die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit einem Passwort als zweitem Authentifizierungsfaktor beginnt mit dem E-Mail-Link.

Nachdem der Empfänger den Link aufgerufen hat, wird das Passwort abgefragt.

password_authentication

Für den Fall, dass der Empfänger das Passwort beim Absender erfragen muss, wird unterhalb des Absendernamens ein E-Mail-Link bereitgestellt.

Wenn der Empfänger das Passwort fünfmal falsch eingibt, wird die Vereinbarung abgebrochen.

  • Der Absender wird darüber benachrichtigt, dass der Empfänger das Passwort nicht angeben konnte und die Vereinbarung abgebrochen wurde.

Wenn das Passwort erfolgreich eingegeben wird, erhält der Empfänger vollständigen Zugriff auf den Inhalt.

 

Der Audit-Bericht gibt an, dass das Passwort erfolgreich eingegeben wurde.

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Unterschrift per Social Login

Bei der Authentifizierung per Social Login müssen sich Unterzeichner über einen Drittanbieter-Webservice anmelden.

  • Die Standardoptionen hierbei sind Google, LinkedIn und Facebook. Der Kontoadministrator kann jedoch die Aktivierung weiterer Optionen anfordern.

Der Unterzeichner kann dann eine der verfügbaren Serviceoptionen auswählen:

social_authentication

Nachdem der Service ausgewählt wurde, wird ein Fenster mit dem Anmeldebildschirm des jeweiligen Service geöffnet.

Der Empfänger meldet sich mit den entsprechenden Anmeldedaten beim Service an.

  • Dieser Prozess erfolgt vollständig unter Autorität des Drittanbieterservice. Kein Teil des Authentifizierungsprozesses findet in der Adobe Sign-Umgebung statt und die Anmeldedaten werden nicht erfasst.

Nachdem sich der Unterzeichner erfolgreich angemeldet hat, meldet der Service dies an Adobe Sign und der Erfolg wird als gültige Identitätsprüfung aufgezeichnet.

linkedin_authentication

Zu diesem Zeitpunkt werden einige Inhalte an Adobe Sign zurückgegeben, um den Audit-Bericht zu aktualisieren. LinkedIn fügt beispielsweise den Wert Name aus dem Konto in das Unterschriftsfeld sowie einen Link in den Audit-Bericht ein, der auf das LinkedIn-Profil der angemeldeten Person verweist.

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Unterschrift per Adobe Sign-Authentifizierung

Für die Adobe Sign-Authentifizierung müssen Unterzeichner ihr Adobe Sign-Kennwort eingeben, um sich für die Vereinbarung zu authentifizieren.

Dieser Prozess ist vergleichbar mit der Methode per Social Login, jedoch ist hierbei die einzig mögliche Authentifizierungsoption Adobe Sign. 

  • Diese Methode eignet sich besonders für interne Authentifizierungsprozesse, bei denen Sie wissen, dass der Empfänger über ein Adobe Sign-Konto verfügt.
  • Wenn Empfänger nicht über ein Adobe Sign-Kennwort verfügen, müssen sie ihre E-Mail-Adresse registrieren (um ein Passwort zu erstellen), bevor sie auf die Vereinbarung zugreifen können.
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Standardmäßig wird die E-Mail-Adresse des Empfängers im Authentifizierungsfenster eingefügt.

  • Sie können Ihren Success Manager kontaktieren, um die Standardeinstellung zu ändern und das Feld für die E-Mail-Adresse leer zu lassen.
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Der Audit-Bericht zeichnet eindeutig auf, dass der Empfänger per Adobe Sign-Authentifizierung verifiziert wurde.

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Wissensbasierte Authentifizierung

Die wissensbasierte Authentifizierung ist äußerst sicher und wird in erster Linie von Finanzinstituten sowie in Szenarien verwendet, in denen die Überprüfung der Benutzeridentität von entscheidender Bedeutung ist.

Der Unterzeichner muss zunächst persönliche Daten eingeben, die die Authentifizierungsanwendung nutzt, um (mithilfe öffentlicher Datenbanken) verschiedene individuelle und nicht triviale Fragen zu dessen Vergangenheit zu stellen. Jede Frage muss richtig beantwortet werden, um auf die Vereinbarung zugreifen zu können.

Der Empfänger hat nur eine begrenzte Anzahl an Versuchen, die Fragen richtig zu beantworten. Andernfalls wird die Vereinbarung abgebrochen und der Absender wird benachrichtigt.

Adobe bietet diese Funktion über eine Partnerschaft unter Verwendung von InstantID Q&A von LexisNexis Risk Solution.

Hier erfahren Sie mehr über die Identitätsbestätigungslösung von LexisNexis.

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Nach erfolgreicher Identitätsprüfung per wissensbasierter Authentifizierung wird der Empfänger im Audit-Bericht protokolliert, einschließlich des Authentifizierungstokens von Lexis Nexis.

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Authentifizierung per Telefon

Für die Authentifizierung per Telefon wird ein fünfstelliger Code an die Telefonnummer des Empfängers gesendet, die er zur Anzeige der Vereinbarung eingeben muss.

  • Die Telefonnummer muss während der Erstellung der Vereinbarung eingegeben werden.
  • Wenn der Empfänger die Unterzeichnung einer anderen Person übergibt, muss er hierfür eine gültige Telefonnummer des neuen Empfängers eingeben. Wenn keine richtige Telefonnummer eingegeben wird, schlägt die Vereinbarung fehl.
  • Der Empfänger kann zwischen Textnachricht (für Mobiltelefone, die SMS empfangen können) oder Sprachanruf wählen (wenn das entsprechende Telefon nicht SMS-fähig ist).
    • Der Authentifizierungscode ist nach Versenden zehn Minuten lang gültig.
          
  • Nur die letzten vier Ziffern der Telefonnummer werden angezeigt.  Wenn der Empfänger bemerkt, dass die Telefonnummer nicht richtig ist, kann er sich über einen E-Mail-Link unterhalb des Absendernamens direkt an den Ersteller wenden.
phone_authenticationrequest

 

Nachdem der Empfänger auf die Schaltfläche Code senden geklickt hat, wird die Seite zur Eingabe des Zugriffscodes aktualisiert.

  • Der Empfänger hat fünf Versuche, den richtigen Code einzugeben.
  • Ist die Eingabe fünfmal erfolglos, wird die Vereinbarung abgebrochen und der Absender wird benachrichtigt.
phone_auth_entercode

 

Im Audit-Bericht wird eindeutig protokolliert, dass zur Verifizierung die Telefonnummer verwendet wurde. 

  • Nur die letzten vier Ziffern der Telefonnummer werden angezeigt.
phone_auth_auditreport


Amtlicher Ausweis

Hinweis:

Amtliche Ausweise werden derzeit nur beschränkt unterstützt.

Wenden Sie sich an Ihren Success Manager, um den Zugriff auf diese Funktion zu besprechen.

Bei der Authentifizierung per amtlichem Ausweis wird ein vom Empfänger bereitgestelltes Bild eines behördlich ausgestellten Ausweisdokuments sowie ein Selfie bereitgestellt, um den Empfänger sicher zu identifizieren.

Folgende Dokumente werden unterstützt:

  • Reisepass
    • Alle ICAO-konformen Pässe
  • Führerschein/Personalausweis
    • USA
    • Großbritannien
    • Kanada
    • Frankreich
    • Irland
    • Italien
    • Niederlande
    • Spanien

Nachdem der Empfänger den E-Mail-Link aufgerufen hat, muss er die Telefonnummer eines Smartphones eingeben. Dies ist für die Anwendung zur Bilderfassung erforderlich, die den Ausweis mit der Regierungsdatenbank abgleicht.

  • Für den Abschluss des Verifizierungsprozesses hat der Empfänger nach Aufrufen des E-Mail-Links 15 Minuten Zeit.
  • Nachdem die Textnachricht gesendet wurde, zeigt eine blaue Meldung an, dass die Nachricht gesendet wurde. Der Link in der entsprechenden Nachricht läuft nach 15 Minuten ab.
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Auf Smartphones enthält die Textnachricht einen Link.

Wenn der Empfänger auf diesen Link klickt, kann er sich über seinen Führerschein/Personalausweis oder seinen Reisepass authentifizieren.

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Wenn er Führerschein oder Personalausweis auswählt, wird er von der App aufgefordert, folgende Bilder aufzunehmen:

  • Vorderseite des Ausweisdokuments
  • Rückseite des Ausweisdokuments
  • Gesicht des Empfängers

Bei der Option „Reisepass“ ist nur ein Bild des Passes erforderlich.

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Während der Erfassung und Überprüfung des Dokumentinhalts, gibt eine Statusmeldung auf der ursprünglichen Benachrichtigungsseite an, dass die Daten überprüft werden.

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Der Inhalt des Dokuments wird gescannt und mit der Regierungsdatenbank abgeglichen, um sicherzustellen, dass der Ausweis echt ist.

Das Selfie wird dann mit dem Bild auf dem Dokument verglichen, um den Empfänger in Echtzeit mit dem Ausweis abzugleichen.

Wenn beide Schritte erfolgreich abgeschlossen wurden, erhält der Empfänger vollständigen Zugriff auf die Vereinbarung.

  • Der Name des Empfängers wird wie auf dem Ausweis angegeben in das Unterschriftsfeld importiert und kann nicht bearbeitet werden.
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Der Empfänger hat fünf Versuche, sich erfolgreich per Ausweis zu verifizieren. Nach fünf fehlgeschlagenen Versuchen wird die Vereinbarung abgebrochen und der Absender wird benachrichtigt.

 

Der Audit-Bericht zeichnet eindeutig auf, dass der Empfänger per amtlichem Ausweis verifiziert wurde.

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Konfigurationsoptionen

Optionen für den allgemeinen Zugriff auf Authentifizierungsoptionen

Ein kurzer Hinweis zur Konfiguration interner Empfänger:

Auf der Seite „Sendeeinstellungen“ gibt es zwei Abschnitte mit ähnlichen Steuerelementen.

  • Die obere Gruppe legt allgemeine Zugriffsregeln fest.
  • Mit der unteren Gruppe können Sie für interne Empfänger unterschiedliche Regelsets angeben.
    • Interne Empfänger sind innerhalb Ihres Adobe Sign-Kontos als Empfänger (E-Mail-Adresse) definiert.
      • Beachten Sie, dass dies nicht zwingend alle Personen in Ihrem Unternehmen beinhaltet.
      • Empfänger in anderen Adobe Sign-Konten gelten aus Sicht der Anwendung nicht als intern, selbst wenn sie Teil Ihres Unternehmens sind und dieselbe E-Mail-Domäne nutzen.

Die Konfiguration interner Empfänger mit unterschiedlicher Authentifizierungsmethode (z. B. Adobe Sign-Authentifizierung) bietet verschiedene Vorteile:

  • Der Prozess ist für Unterzeichner reibungsloser.
  • Weniger komplexe Unterzeichnungsprozesse beschleunigen die Unterzeichnung für Empfänger, die möglicherweise viele Vereinbarungen gegenzeichnen müssen.
  • Die Kosten für Premium-Authentifizierung können vermieden werden.

 

Allgemeine Zugriffskontrollen

Es gibt drei allgemeine Zugriffskontrollen:

  • Absender müssen eine der aktivierten Authentifizierungsmethoden verwenden: Wenn diese Option aktiviert ist, wird „E-Mail“ aus der Liste der Authentifizierungsmethoden entfernt. Eine der Zwei-Faktor-Authentifizierungsmethoden muss ausgewählt sein.
    • Sie müssen eine standardmäßige Authentifizierungsmethode auswählen.
  • Verwenden Sie standardmäßig folgende Methode: Aktiviert die standardmäßige Methode, die beim Hinzufügen des Empfängers zur Vereinbarung eingefügt wurde.
  • Absendern das Ändern der Standardmethode zur Authentifizierung erlauben: Ist diese Option aktiviert, hat der Absender die Option, über eine Dropdownliste eine aktivierte Methode auszuwählen.
    • Ist die Option deaktiviert, kann nur die standardmäßige Authentifizierungsmethode verwendet werden.
Controls

 

Steuerelemente für interne Empfänger

Es gibt auch drei Steuerelemente für interne Empfänger:

  • Verschiedene Methoden zur Authentifizierung der Identität von internen Empfängern aktivieren: Ist diese Option aktiviert, werden für interne Empfänger andere Authentifizierungsregeln angewendet.
  • Verwenden Sie standardmäßig folgende Methode: Aktiviert die standardmäßige Methode für interne Empfänger.
  • Absendern das Ändern der Standardmethode zur Authentifizierung erlauben: Hiermit hat der Absender die Möglichkeit, die standardmäßige Authentifizierungsmethode zu einer anderen vom Administrator aktivierten Option zu ändern.

Passwortoptionen

Das Passwort zur Vereinbarungsunterzeichnung bietet drei Optionen, die Administratoren auf der Seite Sicherheitseinstellungen anpassen können:

  • Anzahl der Versuche einschränken: Ist standardmäßig aktiviert. Ist die Option deaktiviert, können Empfänger unendlich oft versuchen, das Passwort einzugeben.
    • Absender XX Eingabeversuche des Vertragskennworts erlauben, bevor der Vertrag abgebrochen wird: Der Administrator kann die Anzahl der Authentifizierungsversuche beschränken. Wird diese Anzahl überschritten, wird die Vereinbarung automatisch abgebrochen und der Absender wird benachrichtigt.
  • Kennwortstärke für das Unterschreiben eines Vertrags: Definiert die Komplexität des Passworts, das eingegeben werden muss, wenn der Sender die Vereinbarung erstellt.

Hinweis:

Die Optionen zur Konfiguration der Sicherheitseinstellungen sind nur sichtbar, wenn die Authentifizierungsmethode auf der Seite Sendeeinstellungen aktiviert ist.

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Social-Login-Optionen

Standardmäßig sind nur drei Optionen für Webidentitäten verfügbar:

  • Google
  • LinkedIn
  • Facebook

Unternehmenskunden können bei ihrem Success Manager die Aktivierung der folgenden Optionen anfordern:

  • Yahoo
  • Twitter
  • Microsoft LiveID

Adobe Sign-Authentifizierungsoptionen

Standardmäßig fügt die Adobe Sign-Authentifizierungsmethode die E-Mail-Adresse des Empfängers in das Authentifizierungsfenster ein.

Wenn gewünscht, kann Ihr Success Manager dieses automatische Einfügen deaktivieren, sodass das E-Mail-Feld leer bleibt und vom Empfänger ausgefüllt werden kann.

Optionen für wissensbasierte Authentifizierung

Die wissensbasierte Authentifizierung bietet auf der Seite Sicherheitseinstellungen drei anpassbare Optionen:

  • Anzahl der Versuche einschränken: Ist standardmäßig aktiviert. Ist die Option deaktiviert, können Empfänger unendlich oft versuchen, sich zu authentifizieren.
    • Absender XX Versuche zur Bestätigung der Identität bis zum Abbruch der Vertragsunterzeichnung erlauben: Der Administrator kann die Anzahl der Authentifizierungsversuche beschränken. Wird diese Anzahl überschritten, wird die Vereinbarung automatisch abgebrochen und der Absender wird benachrichtigt.
  • Schwierigkeitsgrad der wissensbasierten Authentifizierung: Definiert die Komplexität des Validierungsprozesses:
    • Mittel: Den Unterzeichnern werden drei Fragen gestellt, die sie alle richtig beantworten müssen. Wenn sie nur zwei Fragen richtig beantworten, erhalten sie zwei weitere Fragen, die sie beide richtig beantworten müssen
    • Hoch: Den Unterzeichnern werden vier Fragen gestellt, die sie alle richtig beantworten müssen. Wenn sie nur drei Fragen richtig beantworten, erhalten sie zwei weitere Fragen, die sie beide richtig beantworten müssen

Hinweis:

Die Optionen zur Konfiguration der Sicherheitseinstellungen sind nur sichtbar, wenn die Authentifizierungsmethode auf der Seite Sendeeinstellungen aktiviert ist.

kba_authenticationsecuritysettings

Telefonoptionen

Für die Authentifizierung per Telefon kann der Administrator die Anzahl fehlgeschlagener Versuche festlegen, nach denen die Vereinbarung abgebrochen wird.

Diese Einstellung kann auf der Seite Sicherheitseinstellungen konfiguriert werden.

Hinweis:

Die Optionen zur Konfiguration der Sicherheitseinstellungen sind nur sichtbar, wenn die Authentifizierungsmethode auf der Seite Sendeeinstellungen aktiviert ist.

phone_authenticationsecuritysettings

Hinweis:

Bei der Authentifizierung per Telefon haben Benutzer die Möglichkeit, die SMS-Nachricht anzupassen und statt „Adobe Sign“ den Unternehmensnamen aus dem Absenderprofil einzufügen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Optionen für amtliche Ausweise

Hinweis:

Amtliche Ausweise werden derzeit nur beschränkt unterstützt.

Wenden Sie sich an Ihren Success Manager, um den Zugriff auf diese Funktion zu besprechen.

Der Zugriff auf die Authentifizierung per amtlichem Ausweis erfordert einen Vertrag für ein bestimmtes jährliches Volumen an Empfängern. Bis dies am Backend konfiguriert wurde, wird diese Option nicht in der Administratoroberfläche angezeigt.

Die Anzahl der Versuche zur Verifizierung der Identität ist standardmäßig auf fünf festgelegt.  Diese Anzahl kann nach Anfrage bei Ihrem Success Manager angepasst werden.


Aktivierung oder Deaktivierung

Der standardmäßige E-Mail-Verifizierungsprozess für Standardvereinbarungen kann nicht über die Benutzeroberfläche deaktiviert werden. 

Die Ausnahme sind Widgets (siehe unten).

Unternehmenskunden können gemeinsam mit ihrem Success Manager nach kreativen Möglichkeiten (wie der API) suchen, die Authentifizierungsmethoden zu umgehen, wenn sie ihre Authentifizierungsanforderungen extern erfüllen können.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierungsmethoden können über die Administratoroberfläche (de-)aktiviert werden: Kontoeinstellungen > Sendeeinstellungen.

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Deaktivieren der Widget-E-Mail-Benachrichtigung

Widgets werden für verschiedenste Anwendungsfälle eingesetzt und häufig ist keine starke Empfängerauthentifizierung erforderlich.  

Bei Konten, die Widget-Unterschriften nicht authentifizieren müssen, kann die Option zur Deaktivierung der E-Mail-Verifizierung wie folgt geändert werden: Kontoeinstellungen > Signaturvorgaben > Widget-E-Mail-Bestätigung.

Hinweis:

Diese Einstellung deaktiviert nur die E-Mail-Verifizierung der Unterschrift.

  • Diese Einstellung gilt für alle Widgets innerhalb des Kontos oder der Gruppe, in der die Einstellung definiert wurde.

Wenn ein Passwort aktiviert wurde, um Zugriff auf das Widget zu gewähren, ist diese Sicherheitsschleuse hiervon nicht betroffen.

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