Hinweis:

Bei Photoshop-Versionen vor Photoshop CC sind einige Funktionen, die in diesem Artikel behandelt werden, möglicherweise nur verfügbar, wenn du Photoshop Extended hast. Photoshop verfügt über keine separate Extended-Version. Alle Funktionen von Photoshop Extended sind in Photoshop enthalten.  

Nachdem du Video- oder Animationsinhalt in Photoshop erstellt hast, kannst du diesen ganz einfach optimieren, rendern und exportieren.

Formate für das Exportieren von Videos und Animationen

Du kannst Animationen als GIF-Dateien speichern, um sie im Web anzuzeigen. Videos und Animationen können als QuickTime-Filme oder PSD-Dateien gespeichert werden. Wenn du deine Arbeit nicht als Video renderst, solltest du die Datei als PSD-Datei speichern, da dabei alle Bearbeitungen erhalten bleiben und die Datei in einem Format gespeichert wird, das von den Adobe-Anwendungen zur Bearbeitung digitaler Videoinhalte und vielen Anwendungen zur Bearbeitung von Filmmaterial unterstützt wird.

Optimieren von Animationsframes

Nachdem du deine Animation erstellt hast, kannst du sie optimieren, um ein effizientes Herunterladen in einen Webbrowser zu gewährleisten. Zum Optimieren einer Animation gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Optimiere die Frames so, dass sie nur Bereiche enthalten, die sich von Frame zu Frame ändern. Dadurch wird die Dateigröße einer animierten GIF-Datei beträchtlich verringert.

  • Wenn die die Animation als GIF-Bild speicherst, verwende das Optimierungsverfahren, das du für GIF-Bilder anwendest. Auf Animationen wird eine spezielle Dithering-Technik angewendet, damit Dither-Muster in allen Frames konsistent sind und beim Abspielen kein Flimmern auftritt. Bei Verwendung dieser zusätzlichen Optimierungsfunktionen nimmt das Optimieren einer animierten GIF-Datei unter Umständen mehr Zeit in Anspruch als das Optimieren einer Standard-GIF-Datei.

Hinweis:

Verwende beim Optimieren der Farben in einer Animation die Adaptiv-, Perzeptiv- oder Selektivpalette. Damit wird sichergestellt, dass die Farben in allen Frames gleich sind.

  1. Für das Zeitleistenbedienfeld muss der Frame-Animationsmodus aktiviert sein.

  2. Wähle aus dem Menü des Bedienfelds die Option „Animation optimieren“.

  3. Stelle die folgenden Optionen ein:

    Bounding-Box

    Stellt in jedem Frame den Bereich frei, der sich im Vergleich zum vorherigen Frame geändert hat. Mit dieser Option erstellte Animationsdateien sind kleiner, jedoch nicht mit GIF-Editoren kompatibel, die die Option nicht unterstützen. (Diese Option ist standardmäßig ausgewählt und wird empfohlen.)

    Entfernen redundanter Pixel

    Verleiht allen Pixeln in einem Frame, die sich im Vergleich zum vorherigen Frame nicht verändert haben, Transparenz. Im Optimierungsbedienfeld muss „Transparenz“ ausgewählt sein, damit redundante Pixel entfernt werden können. (Diese Option ist standardmäßig ausgewählt und wird empfohlen.)

    Hinweis:

    Stelle die Frame-Entfernungsmethode auf „Automatisch“ ein, wenn du die Option „Entfernen redundanter Pixel“ verwendest. (Siehe Auswählen einer Entfernungsmethode für Frames.)

  4. Klicke auf „OK“.

Reduzieren von Frames auf Ebenen

Wenn du Frames auf Ebenen reduzierst, wird für jeden Frame in einer Videoebene eine Ebene erstellt. Das kann nützlich sein, wenn du z. B. individuelle Videoframes als separate Bilddateien exportieren möchten oder wenn du planst, das Video eines statischen Objekts in einem Bildstapel zu verwenden.

  1. Wähle im Zeitleisten- oder Ebenenbedienfeld die Videoebene aus.

  2. Wähle im Menü des Zeitleistenbedienfelds die Option „Frames auf Ebenen reduzieren“.

Exportieren von Videodateien oder Bildsequenzen

  1. Wähle „Datei“ > „Exportieren“ > „Video rendern“.
  2. Gib in das Dialogfeld „Video rendern“ den Namen für das Video oder die Bildsequenz ein.
  3. Klicke auf die Schaltfläche „Ordner auswählen“ und navigiere zum Speicherort der exportierten Dateien.

    Um einen Ordner für die exportierte Datei zu erstellen, wähle die Option „Neuen Unterordner erstellen“ und gib einen Namen für den Unterordner ein.

  4. Wähle im Dialogfeld „Video rendern“ aus dem Menü unterhalb des Bereichs „Pfad“ entweder die Option „Adobe Media Encoder“ oder „Photoshop-Bildsequenz“. Wähle dann aus dem Popupmenü ein Dateiformat. Wenn du die Option „Adobe Media Encoder“ gewählt hast, stehen als Formate „CPS“, „H.264“ und „QuickTime“ zur Auswahl.

  5. (Optional) Lege formatspezifische Optionen in den Menüs unter dem Menü „Dateiformat“ fest.

  6. (Optional) Wenn du in Schritt 4 die Option „Bildsequenz“ gewählt hast, gib die Anfangsnummern und Ziffern an. (Mit diesen Optionen wird das Nummerierungssystem für die exportierten Dateien festgelegt.) Führe dann ggf. einen der folgenden Schritte durch:

    • Lege die Pixelmaße für die exportierten Dateien über das Popupmenü „Größe“ fest.
    • Klicke auf die Schaltfläche „Einstellungen“ und lege formatspezifische Optionen fest.
    • Wähle aus dem Menü „Dokument-Framerate“ eine Framerate.
  7. Wähle unter „Bereich“ eine der folgenden Optionen:

    Alle Frames

    Alle Frames im Photoshop-Dokument werden gerendert.

    Anfangs- und Endframe

    Lege die Frequenz der zu rendernden Frames fest.

    Arbeitsbereich

    Die im Zeitleistenbedienfeld per Arbeitsbereichleiste ausgewählten Frames werden gerendert.

    Anfangs- und Endframe (Photoshop Extended)

    Lege die Frequenz der zu rendernden Frames fest.

    Ausgewählte Frames (Photoshop Extended)

    Die im Animationsbedienfeld per Arbeitsbereichleiste ausgewählten Frames werden gerendert.

    Hinweis:

    Welche Bereichsoptionen verfügbar sind, hängt vom gewählten Dateiformat ab.

  8. (Optional) Lege Renderoptionen fest:

    Alphakanal

    Legt fest, wie Alpha-Kanäle gerendert werden. (Diese Option ist nur für Formate verfügbar, die Alpha-Kanäle unterstützen, wie z. B. PSD oder TIFF). Wähle „Ohne“, um den Alpha-Kanal zu ignorieren, „Direkt - Keine Basisfarbe“, um den Kanal einzuschließen, oder eine der Integriert-Optionen, um eine Hintergrundfarbe mit den Farbkanälen zu mischen.

    3D-Qualität

    Steuert, wie Oberflächen gerendert werden, wenn das Projekt 3D-Objekte enthält. „Interaktiv“ ist für Videospiele und ähnliche Verwendungszwecke geeignet. „Raytracing - Entwurf“ liefert eine niedrige Qualität, das Video wird aber schnell gerendert. „Raytracing - endgültig“ liefert eine hohe Qualität, aber das Rendering des Videos dauert lange.

    Bildrate

    Legt fest, wie viele Frames für jede Sekunde des Videos oder der Animation erstellt werden. Die Option „Dokument-Framerate“ stellt die Rate in Photoshop dar. Wenn du in einen anderen Videostandard exportierst (z. B. von NTSC in PAL), wähle die entsprechende Rate aus dem Popupmenü.

  9. Klicke auf „Rendern“.

Dateiformate für den Export nach QuickTime (Photoshop Extended)

3G

Ein Dateiformat, das für die dritte Generation mobiler Geräte entwickelt wurde.

FLC

Ein Animationsformat für die Wiedergabe computergenerierter Animationen auf Workstations unter Windows und Mac OS. Dieses Format wird auch als FLI bezeichnet.

QuickTime-Film

Eine von Apple Computer entwickelte Multimedia-Architektur, die zahlreiche Codecs umfasst. (Zum Exportieren von Audiomaterial musst du dieses Format verwenden.)

AVI

Audio Video Interleave (AVI) ist ein Standardformat für Audio-/Videodaten auf Windows-Computern.

DV-Stream

Ein Videoformat mit Frame-interner Komprimierung, das die FireWire-Schnittstelle (IEEE 1394) zur Übertragung von Videodaten an nicht lineare Videoschnittsysteme verwendet.

Bildsequenz

Eine Sequenz aus Einzelbildern, die sich innerhalb eines Ordners befinden können und dasselbe numerische oder alphabetische Dateinamensmuster verwenden (wie Sequenz1, Sequenz2, Sequenz3, usw.).

MPEG‑4

Ein Multimediastandard zur Bereitstellung von Audio- und Videostreams über verschiedene Bandbreitenbereiche.

Hinweis:

Photoshop unterstützt darüber hinaus weitere Formate von Fremdanbietern, z. B. Avid AVR Codecs. Du musst dazu jedoch die notwendigen QuickTime-Codecs installiert haben.

QuickTime-Keyframes – Grundlagen

In QuickTime bezeichnet der Begriff Keyframe etwas anderes als die Animations-Keyframes in Photoshop. In QuickTime treten Keyframes in regelmäßigen Intervallen im Film auf und werden als vollständige Frames gespeichert. Alle zwischen den Basisbildern liegenden Frames werden mit dem jeweils vorherigen Frame verglichen, und nur Daten, die sich geändert haben, werden gespeichert. Bei Verwendung von Keyframes verringert sich die Filmgröße erheblich und der für Bearbeitung und Rendering benötigte Speicherplatz erhöht sich deutlich. Kürzere Intervalle zwischen den Basisbildern ermöglichen zwar eine schnellere Suche und eine raschere Wiedergabe in umgekehrter Reihenfolge, können aber auch zu einer erheblich größeren Datei führen.

3G-Exporteinstellungen (Photoshop Extended)

Weitere Informationen zu den 3G-Einstellungen findest du auf der Website von Apple Computer.

Dateiformat

3GPP und 3GPP2 sind Standards zur Erstellung, Bereitstellung und Wiedergabe von Multimedia über kabellose Hochgeschwindigkeitsnetzwerke der dritten Generation. 3GPP wurde für GSM-Netzwerke und 3GPP2 für CDMA 2000-Netzwerke entwickelt. 3GPP (Mobile MP4), 3GPP2 (EZmovie), und AMC (EZmovie) sind für spezielle Netzwerke vorgesehen. 3GPP (Mobile MP4) ist für den i-motion 3G-Dienst von NTT DoCoMo vorgesehen. 3GPP2 (EZmovie) ist für den 3G-Netzwerkdienst von KDDI vorgesehen. AMC (EZmovie) ist für KDDI-Abonnenten mit AMC-fähigen Telefonen vorgesehen.

Video

Wähle im Popupmenü unterhalb des Menüs Dateiformat den Eintrag „Video“ und lege Folgendes fest:

Video-Format

Wählt den während des Videoexports verwendeten Codec. Wenn dein Quellfilm nur eine Videospur hat und bereits komprimiert ist, kannst du „Durchreichen“ wählen, damit das Video nicht erneut komprimiert wird.

Datenrate

Legt die Anzahl der Kilobits pro Sekunde (kBit/s) während der Wiedergabe fest. Eine höhere kBit/s-Rate verbessert in der Regel die Wiedergabequalität der Filmdatei. Wähle jedoch keine Datenrate, die höher ist als die verfügbare Bandbreite.

Optimiert für

Gibt die gewünschte Ausgabemethode an, wenn du im Menü „Videoformat“ die Option „H.264“ wählst; klicke dann auf „Videooptionen“ und wähle „Höchste Qualität“. Diese Einstellung teilt dem Codec mit, um wie viel die tatsächliche Datenrate die ausgewählten Datenrate über- bzw. unterschreiten darf.

Bildgröße

Legt einen Standard zum Senden der Daten an ein Mobiltelefon fest. Bei Auswahl von „Aktuelle“ wird die Größe des Quellmaterials beibehalten, d. h., die resultierende Datei kann u. U. nicht auf einem Mobiltelefon wiedergegeben werden. Wähle „Benutzerdefiniert“ um eine Größe festzulegen, die nicht im Menü aufgeführt ist.

Seitenverhältnis erhalten unter Verwendung von

Diese Option legt fest, wie der Film nach dem Ändern der Bildgröße entsprechend den neuen Abmessungen skaliert werden muss. Bei Auswahl von „Letterbox“ wird die Quelle proportional skaliert, um in den sichtbaren Anzeigebereich (Öffnung) zu passen. Dabei werden ggf. oben und unten bzw. an den Seiten schwarze Balken hinzugefügt. „Beschneiden“ zentriert, skaliert und schneidet entsprechend der freien Öffnung zu.

Bildrate

Legt die Anzahl der Frames pro Sekunde (fps) während der Wiedergabe fest. In den meisten Fällen sieht dein Video besser aus, wenn du eine Zahl wählst, durch die die Zahl der Frames pro Sekunde der Quelle teilbar ist. Wenn du z. B. deine Quelle mit 30 fps erfasst hast, wähle als Framerate 10 oder 15. Wähle keine größere Rate als die deines Quellmaterials.

Keyframe

Legt fest, wie häufig Keyframes im exportierten Video erstellt werden. Bei einer höheren Keyframe-Rate (niedriger Wert) wird die Videoqualität verbessert, aber die Dateigröße erhöht.

Videooptionen

Falls verfügbar, klicke auf die Schaltfläche „Videooptionen“, um das Dialogfeld für die erweiterten 3G-Videoeinstellungen zu öffnen. Abhängig vom Video kannst du festlegen, ob Resynchronisierungsmarken innerhalb der Videoframes als Hilfe zur Wiederherstellung von Paketverlusten beim Streaming hinzugefügt werden sollen. Bei H.264-Video kannst du außerdem den Komprimierungsprozess beschleunigen (z. B. um eine Vorschau anzuzeigen), indem du „Schnellere Codierung (Ein Durchgang)“ auswählst. Bei der Standardoption, „Beste Qualität (Mehrere Durchgänge)“, kann der Codec die Anzahl der Durchgänge bestimmen, die zur Komprimierung der Daten in bester Qualität erforderlich sind.

Audio

Sämtliche Audio-Optionen sind deaktiviert, da Photoshop Extended kein Audio in exportierte 3G-Dateien einbezieht.

Text

Sämtliche Text-Optionen sind deaktiviert, da Photoshop Extended keinen Text in exportierte 3G-Dateien einbezieht.

Streaming

Wähle im Popupmenü unterhalb des Menüs „Dateiformat“ den Eintrag „Streaming“ und lege Folgendes fest:

Streaming aktivieren

Erstellt eine Datei für RTSP-Streaming an QuickTime Player. Bei dieser Option wird eine Hinweisspur erstellt (dabei handelt es sich um Anweisungen, die für das Streaming der Datei erforderlich sind).

Für Server optimieren

Ermöglicht eine schnellere Verarbeitung der Datei auf dem Server. Die Dateigröße wird jedoch erhöht.

Erweitert

Wähle im Popupmenü unterhalb des Menüs „Dateiformat“ den Eintrag „Erweitert“ und lege Folgendes fest:

Verteilung einschränken

Legt fest, wie oft die Datei nach dem Herunterladen auf dem Mobilgerät wiedergegeben werden kann. Darüber hinaus werden die Ablaufoptionen für Dateien festgelegt: Du kannst festlegen, dass die Datei nach einer bestimmten Anzahl von Tagen oder an einem bestimmten Datum abläuft. Bei Dateien im Format Mobile MP4 oder EZmovie kannst du die Verteilung einschränken, sodass die Datei, wenn sie sich auf dem Mobilgerät befindet, nicht mehr an einen anderen Teilnehmer gesendet oder kopiert werden kann.

Film fragmentieren

Ermöglicht, dass die Datei über HTTP in kleinen Stücken heruntergeladen werden kann, damit die Wiedergabe schneller beginnen kann und größere Dateien auf dem Mobilgerät wiedergegeben werden können (es muss nur das Fragment, nicht der gesamte Film, gleichzeitig auf das Mobilgerät passen).

FLC-Exporteinstellungen (Photoshop Extended)

Die folgenden Optionen sind im Dialogfeld „FLC Export Einstellungen“ verfügbar:

Farbtabelle

Legt die Farbtabelle unter Verwendung der Windows- oder Mac OS-Systemfarben im exportierten Film fest.

Bewegung

Legt die Framerate für die Wiedergabe fest.

Festlegen von AVI-Exporteinstellungen (Photoshop Extended)

  1. Wähle im Dialogfeld „Video rendern“ die Option „QuickTime-Export“ und wähle anschließend im Popupmenü die Option „AVI“.
  2. Klicke auf die Schaltfläche „Einstellungen“.
  3. Im Dialogfeld „AVI Einstellungen“ muss dabei „Video“ ausgewählt sein.

    Hinweis:

    Audio-Optionen sind deaktiviert, da Photoshop Extended kein Audio in exportierte AVI-Dateien einbezieht.

  4. Klicke unter „Video“ auf die Schaltfläche „Einstellungen“, um Folgendes festzulegen:

    Komprimierungsart

    Wähle das Videokomprimierungsverfahren (Codec) zum Komprimieren der Videodaten.

    Bilder pro Sekunde

    Bestimmt die Anzahl der Einzelbilder, die pro Sekunde angezeigt werden. NTSC ist das allgemeine Standardvideoformat mit 29,97 fps. PAL ist ein europäisches Videoformat mit 25 fps. Der Standard für Filme beträgt 24 fps. QuickTime-Filme werden manchmal mit einer langsameren Framerate erstellt, um die Anforderungen an Bandbreite und CPU zu verringern.

    Filme mit höheren Frameraten zeigen Bewegungen besser an, ergeben aber größere Dateien. Wenn du eine geringere Framerate als die aktuelle Framerate des Films wählst, werden Frames gelöscht. Wenn du einen Wert wählst, der größer ist als die aktuelle Framerate, werden vorhandene Frames dupliziert (dies wird nicht empfohlen, weil ein solches Vorgehen die Dateigröße erhöht, ohne die Qualität zu verbessern). In den meisten Fällen sieht dein Video besser aus, wenn du eine Zahl wählst, durch die die Zahl der Frames pro Sekunde der Quelle teilbar ist. Wenn du z. B. deine Quelle mit 30 fps erfasst hast, wähle als Framerate 10 oder 15. Wähle keine größere Rate als die deines Quellmaterials.

    Keyframe alle

    Legt die Häufigkeit der Keyframes fest. Bei einer höheren Keyframe-Rate (niedriger Wert) wird die Videoqualität verbessert, aber die Dateigröße erhöht. Bei einigen Codecs wird ein zusätzlicher Keyframe automatisch eingefügt, wenn sich das Bild von einem Frame zum nächsten zu stark ändert. Im Allgemeinen reicht ein Keyframe alle 5 Sekunden aus (multipliziere die Frames pro Sekunde mit 5). Wenn du eine Datei für RTSP-Streaming erstellst und dir Sorgen über die Zuverlässigkeit des verwendeten Netzwerks machst, ist es u. U. empfehlenswert, als Keyframe-Häufigkeit 1 oder 2 Sekunden zu wählen.

    Datenrate beschränken auf

    Legt die Anzahl der Kilobits pro Sekunde (kBit/s) während der Wiedergabe fest. Eine höhere kBit/s-Rate verbessert in der Regel die Wiedergabequalität der Filmdatei. Wähle jedoch keine Datenrate, die höher ist als die verfügbare Bandbreite.

    Tiefe

    Legt die Anzahl der Farben fest, die im zu exportierenden Video enthalten sind. Dieses Menü ist nicht verfügbar, wenn der ausgewählte Codec nur eine Farbtiefe unterstützt.

    Qualität

    Sofern verfügbar, ziehe den Schieberegler oder gib einen Wert ein, um die Bildqualität, d. h. faktisch die Dateigröße, für das exportierte Video anzupassen. Wenn du für Aufnahme und Export denselben Codec verwendest und eine Vorschau einer Sequenz gerendert hast, kannst du die Rendering-Zeit verkürzen, indem du als Qualitätseinstellung für den Export die Qualitätseinstellung der ursprünglichen Aufnahme wählst. Wenn du einen höheren Wert für die Qualität als die ursprüngliche Qualität bei der Aufnahme wählst, kommt es zu keiner Qualitätssteigerung, aber die Rendering-Zeit wird u. U. erhöht.

    Scan-Modus

    Legt fest, ob der exportierte Film über Halbbilder (Interlaced) oder keine Halbbilder (Progressive) verfügt.

    Seitenverhältnis

    Legt als Seitenverhältnis für den exportierten Film 4:3 oder 16:9 fest.

    Optionen

    (nur Intel Indeo® Video 4.4) Legt Komprimierung, Transparenzoptionen und Zugriff auf den Intel Indeo® Video 4.4 Codec fest.

DV-Stream-Exporteinstellungen (Photoshop Extended)

Die folgenden Optionen sind im Dialogfeld „DV Exporteinstellungen“ verfügbar:

DV-Format

Legt entweder das DV- oder DVCPRO-Format für das exportierte Video fest.

Video-Format

Legt als Videoübertragungsstandard entweder NTSC oder PAL fest.

Scan-Modus

Legt fest, ob das exportierte Video über Interlaced-Halbbilder oder keine Halbbilder (Progressive Scan) verfügt.

Seitenverhältnis

Legt als Seitenverhältnis 4:3 oder 16:9 fest.

Seitenverhältnis erhalten unter Verwendung von

Legt eine Option fest, wenn der Film auf neue Pixelmaße skaliert wird. Bei Auswahl von „Letterbox“ wird die Quelle proportional skaliert, um in den sichtbaren Anzeigebereich (Öffnung) zu passen. Dabei werden ggf. oben und unten bzw. an den Seiten schwarze Balken hinzugefügt. „Beschneiden“ zentriert, skaliert und schneidet entsprechend der freien Öffnung zu.

Hinweis:

Das Dialogfeld „DV Exporteinstellungen“ enthält zwar Audiooptionen, Photoshop Extended unterstützt jedoch nicht die Ausgabe von Audiospuren in DV-Dateien.

Einstellungen für Bildsequenzen für den QuickTime-Export (Photoshop Extended)

Normalerweise wird QuickTime zum Exportieren von Videodateien verwendet. Du kannst jedoch im Popupmenü „QuickTime-Export“ auch „Bildsequenz“ wählen. Durch Auswahl von „Einstellungen“ kannst du auf die folgenden Optionen zugreifen:

Format

Wähle ein Dateiformat für die exportierten Bilder.

Bilder pro Sekunde

Legt die Framerate für die Bildsequenz fest.

Leerzeichen vor Zahl einfügen

Fügt ein Leerzeichen zwischen dem Namen und der generierten Nummer im Dateinamen des Bildes ein.

Optionen

Klicke, falls verfügbar, auf die Schaltfläche „Optionen“ und lege formatspezifische Optionen fest.

Weitere Informationen zu spezifischen Dateiformaten und den dazugehörigen Optionen findest du außerdem unter Speichern und Exportieren von Bildern und Dateiformate.

Festlegen von MPEG4-Exporteinstellungen (Photoshop Extended)

  1. Wähle im Dialogfeld „Video rendern“ die Option „QuickTime-Export“ und wähle anschließend im Popupmenü die Option „MPEG-4“. Klicke dann auf „Einstellungen“.
  2. Wähle im Dialogfeld „MPEG-4 Exporteinstellungen“ im Menü „Dateiformat“ die Einstellung „MP4“ oder „MP4 (ISMA)“. Das Format „MP4 (ISMA)“ gewährleistet eine Zusammenarbeit mit von ISMA-Mitgliedern hergestellten Geräten.
  3. Lege unter „Video“ Folgendes fest:

    Video-Format

    Wähle den Codec zum Komprimieren der Videodaten. Für die höchste Qualität bei geringster Datenrate (bzw. für die kleinste Dateigröße) wird H.264 empfohlen. Wenn die Datei auf einem Gerät wiedergegeben werden soll, das MPEG-4-Video unterstützt, wähle je nach Zielgerät „MPEG-4 Standard“ oder „MPEG-4 Verbessert“. Wenn die Videospur deines Quellfilms bereits komprimiert ist, kannst du „Durchreichen“ wählen, damit das Video nicht erneut komprimiert wird.

    Datenrate

    Legt die Anzahl der Kilobits pro Sekunde (kBit/s) während der Wiedergabe fest. Eine höhere kBit/s-Rate verbessert in der Regel die Wiedergabequalität der Filmdatei. Wähle jedoch keine Datenrate, die höher ist als die verfügbare Bandbreite.

    Optimiert für

    Legt fest, um wie viel die tatsächliche Datenrate die ausgewählte Datenrate über- bzw. unterschreiten darf. Diese Option wird aktiviert, wenn du im Menü „Dateiformat“ die Option „MP4“ wählst; wähle dann im Menü „Video-Format“ die Option „H.264“, klicke auf „Video-Optionen“ und wähle „Beste Qualität“.

    Bildgröße

    Legt die Pixelmaße für das exportierte Video fest. Bei Auswahl von „Aktuelle“ wird die Größe des Quellmaterials beibehalten. Wähle „Eigene“ um eine Größe festzulegen, die nicht im Menü „Bildgröße“ aufgeführt wird.

    Seitenverhältnis erhalten unter Verwendung von

    Legt eine Option fest, wenn der Film auf neue Pixelmaße skaliert werden muss. Bei Auswahl von „Letterbox“ wird die Quelle proportional skaliert, um in den sichtbaren Anzeigebereich (Öffnung) zu passen. Dabei werden ggf. oben und unten bzw. an den Seiten schwarze Balken hinzugefügt. „Beschneiden“ zentriert, skaliert und schneidet entsprechend der freien Öffnung zu. „An Größe anpassen“ führt eine Anpassung entsprechend der Zielgröße durch, wobei das Bild an die längste Seite angepasst wird. Gegebenenfalls wird skaliert.

    Bildrate

    Legt die Framerate für die Wiedergabe des exportierten Videos fest. In den meisten Fällen wird die Ausgabequalität des Videos verbessert, wenn du eine Zahl wählst, die genau durch die fps deiner Quelle teilbar ist. Wenn du z. B. deine Quelle mit 30 fps erfasst hast, wähle als Framerate 10 oder 15. Wähle keine größere Rate als die von deinem Quellmaterial.

    Keyframe

    Legt fest, ob Keyframes automatisch erstellt werden oder legt ein Intervall zur Erstellung der Keyframes im exportierten Video fest. Bei einer höheren Keyframe-Rate (niedriger Wert) wird die Videoqualität verbessert, aber die Dateigröße erhöht.

  4. (Nur für MP4-Dateiformat) Klicke auf die Schaltfläche „Video-Optionen“ und lege Folgendes fest:

    Markierungen erneut synchronisieren

    (Nur für MPEG-4 Standard und MPEG-4 Verbessert) Verwendet neu synchronisierte Marken im Video-Bitstream. Dies kann hilfreich sein, wenn die Synchronisierung wegen Übertragungsfehler wiederhergestellt werden muss.

    Profil(e) beschränken auf

    (Nur für H.264) Wählt Profile zur Wiedergabe von Videodateien auf einem Gerät aus, das einem oder mehreren Standardprofilen entspricht.

    Codierungsmodus

    (Nur für H.264) Legt fest, ob der Modus für die beste Qualität oder für die schnellere Kodierung verwendet werden soll.

Festlegen von Einstellungen für QuickTime-Filme (Photoshop Extended)

  1. Wähle im Dialogfeld „Video rendern“ die Option „QuickTime-Export“ und wähle anschließend aus dem Popupmenü „QuickTime-Film“.
  2. Klicke auf die Schaltfläche „Einstellungen“.
  3. Im Dialogfeld „Filmeinstellungen“ muss dabei „Video“ ausgewählt sein.

    Hinweis:

    Obwohl im Dialogfeld „Filmeinstellungen“ Tonoptionen enthalten sind, können die aktuellen Audioeinstellungen nicht angepasst werden. Hinweise zum Erhalten von Audiomaterial in exportierten Dateien findest du unter Audiovorschau für Videoebenen.

  4. Klicke unter „Video“ auf eine entsprechende Schaltfläche, um Folgendes festzulegen:

    Einstellungen

    Öffnet das Dialogfeld „Standardeinstellungen für Videokomprimierung“, in dem du die Videokomprimierung sowie die dazugehörenden Optionen festlegen kannst.

    Filter

    Öffnet das Dialogfeld „Videofilter wählen“, über das du integrierte QuickTime-Videoeffekte anwenden kannst.

    Größe

    Öffnet das Dialogfeld „Einstellungen für Exportgröße“, in dem du die Pixelmaße für das exportierte Video festlegst.

  5. (Optional) Wenn du den Film über das Internet bereitstellen möchtest, wähle „Für Internet-Streaming vorbereiten“ sowie eine der folgenden Optionen:

    Schnellstart

    Der Film wird so eingerichtet, dass die Wiedergabe von einem Webserver beginnt, bevor der Film komplett auf die Festplatte eines Benutzers heruntergeladen wurde.

    Schnellstart – komprimierter Header

    Der Header des Films wird verlustfrei komprimiert und der Film wird so eingerichtet, dass die Wiedergabe von einem Webserver beginnt, bevor der Film komplett auf die Festplatte eines Benutzers heruntergeladen wurde.

    Stream mit Steuerspur

    Der Film wird so eingerichtet, dass er im Streaming-Verfahren von einem QuickTime Streaming-Server wiedergegeben wird.

Standardeinstellungen für die Komprimierung von QuickTime-Videos (Photoshop Extended)

Die folgenden Optionen sind im Dialogfeld „Standardeinstellungen für die Videokomprimierung“ verfügbar:

Komprimierungsart

Wähle den Codec, der beim Exportieren einer Datei angewendet werden soll.

Bewegung

Lege die Framerate für das Video fest, indem du die Anzahl der Frames pro Sekunde (fps) festlegst. Die Framerate kann nicht bei allen Codecs frei gewählt werden. Durch die Erhöhung der Framerate erzielst du u. U. weichere Bewegungen (abhängig von den ursprünglichen Frameraten in den Quellclips). Gleichzeitig wird aber mehr Datenträgerspeicher belegt. Falls verfügbar, lege fest, wie oft die Keyframes erstellt werden sollen. (Siehe QuickTime-Keyframes – Grundlagen

Datenrate

Gib (sofern vom ausgewählten Codec unterstützt) eine Datenrate ein, um eine Obergrenze für den Umfang der vom exportierten Video bei der Wiedergabe erzeugten Videodaten festzulegen.

Compressor

Lege die speziellen Komprimierungsoptionen für den jeweils ausgewählten Codec fest. Klicke auf die Schaltfläche „Optionen“ (sofern verfügbar), um weitere Komprimierungsoptionen festzulegen. Wenn das Menü „Tiefe“ verfügbar ist, wähle die Anzahl der Farben aus, die im exportierten Video enthalten sein sollen. (Dieses Menü ist nicht verfügbar, wenn der ausgewählte Codec nur eine Farbtiefe unterstützt.)

Sofern der Regler „Qualität“ unter „Compressor“ verfügbar ist, ziehe den Regler oder gib einen Wert ein, um die Bildqualität, d. h. faktisch die Dateigröße, für das exportierte Video anzupassen. Wenn du für Aufnahme und Export denselben Codec verwendest und eine Vorschau einer Sequenz gerendert hast, kannst du die Rendering-Zeit verkürzen, indem du als Qualitätseinstellung für den Export die Qualitätseinstellung der ursprünglichen Aufnahme wählst. Wenn du einen höheren Wert für die Qualität als die ursprüngliche Qualität bei der Aufnahme wählst, kommt es zu keiner Qualitätssteigerung, aber die Rendering-Zeit wird u. U. erhöht.

Hinweis:

Compressor-Optionen sind für den Codec „Component Video“ nicht verfügbar.

Größeneinstellungen für QuickTime-Filme (Photoshop Extended)

Die folgenden Einstellungen sind im Dialogfeld „Einstellungen für Exportgröße“ verfügbar:

Maße

Legt die Framegröße für den exportierten Film fest. Wenn du eine Framegröße festlegen möchtest, die sich nicht im Menü „Maße“ befindet, wähle „Benutzerdefiniert“ und gib Werte für Breite und Höhe ein.

Seitenverhältnis erhalten unter Verwendung von

Legt eine Option fest, wenn der Film auf die neue Framegröße skaliert wird. Bei Auswahl von „Letterbox“ wird die Quelle proportional skaliert, um in den sichtbaren Anzeigebereich (Öffnung) zu passen. Dabei werden ggf. oben und unten bzw. an den Seiten schwarze Balken hinzugefügt. „Beschneiden“ zentriert, skaliert und schneidet entsprechend der freien Öffnung zu. „An Größe anpassen“ führt eine Anpassung entsprechend der Zielgröße durch, wobei das Bild an die längste Seite angepasst wird. Gegebenenfalls wird skaliert.

Video-Quelle (Deinterlaced)

Die beiden Halbbilder in jedem Interlaced-Videoframe werden in ein Vollbild konvertiert.